ja, ´mein Freund der Baum´ - geschrieben und gesungen von Alexandra war sogar einmal mein Lieblingslied; ( sie ist auch in Ostpreußen geboren, am 19.Mai 1942 )
Dieses Gedicht hat ja tragischerweise eine Strophe verloren! Was nichts Gutes für die Zukunft ahnen lässt, irgenwann wird auch die übrige Strophe wegkippen.
Gefällt mir sehr, das Blatt. Und das Zitat sowieso.
Liebe Grüße,
Tirilli
Der Spruch stand auf der ersten Seelenfarbengrußkarte, die ich bekommen hab, Mai 2002.
Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich sie aufgemacht habe, damals in dem Büro, wo ich Praktikum gemacht habe. Ein Kumpel von mir, Motoradrocker, hat sie mir geschickt und ich fand die Regentropfeneffekte faszinierend.
:-)
Ein Baum kann ständig Tagebuch eines jeden Jahres über sein Wachstum führen , darin sind Änderungen und sogar das Absterben eines Astes aufgezeichnet.
Wie wird wohl der Baum im nächsten Jahr aussehen ?
Ein Baum, wie unser alter kränkliche Pfirsichbaum, der vom Hauptstamm nur einen gebogenen Ast mit etlichen Zweigen, die ihn mit vielen Blüten heuer noch einmal schmücken konnten ... und wir wollten ihn schon fällen, doch wir brachten es nicht übers Herz; immerhin wurden wir jedes Jahr mit saftigen, großen Pfirsichen belohnt.
Wie gut, dass Du noch beide Stämme aufnehmen konntest.
Es wirkt so, als wüchsen die Büsche dahinter genau passend zu den Formen der beiden Hauptstämme.
Der Spruch hängt sozusagen im Himmel, wunderbar!
Das Datum ist dagegen ein wenig irdisch - und doch auch sehr zart.
@Engelbert
Bin ich froh, dass Du den Rest des Zitates - vom Platzmangel mal abgesehen - nicht verwendet hast!
So abgespeckt ergibt das Zitat einen komplett anderen, positiven Sinn.
Und so geht es weiter:
>>Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren.<<
Danke für den stimmigen Seelenstreichler.
Schönen verregneten Dienstag noch mit Sonnenwünschen an ALLE.
Ooh das gibts doch nicht , ein ganzer Ast fehlt.
Anscheinend bekommt jetzt der "Hinterbliebene" soviel Wasser aus der Wurzel , dass er jeder Trockenheit trotzen kann. Und siehe da, er ist schon viel weiter in der Vegetation beim Vergleich beider Fotos.
Also kein Stress mehr im weitesten Sinne ..... denn die Natur heilt alle Wunden.
Das wünsch ich allen.
..."mein Freund, der Baum..." das sang Hildegart Knef.....
Bäume sind für mich Ausdruck von Lebenskraft
- ich kenne auch einen kleinen Kirschbaum, der unten fast nur aus Restrinde besteht und weiterwächst - blüht - Kirschen trägt....viele Menschen hätten da schon aufgegeben...aber es gibt auch da sehr starke
...:-) Janna
Mir macht der Baum Mut!
Er zeigt mir: Auch wenn traurigerweise ein Teil von mir verloren geht/abstirbt, kann ich weiterleben.
Ich kann Blätter, Blüten und Früchte tragen. Schatten spenden ...
Ich kann Mut machen
Danke
Achje, da wäre ich sicher auch erschrocken, aber vielleicht war es aus irgendeinem Grund (Krankheit des Baumes?) nötig, ihn zu kürzen!?
Vorher gefiel er mir auch viel besser.
Das Zitat von Khalil Gibran, der sehr schöne Texte hat, habe ich sogleich in meine Zitatesammlung übernommen.
Kannte besonders das von den "Kindern, die wie Pfeile sind...oder so ähnlich.
Es fing an"Eure Kinder sind nicht Eure Kinder, sie sind Pfeile....
Habe das irgendwo noch auf einer Postkarte stehen.
Wenn ich diese demnächst wiederfinde, schicke ich diesen Text gerne nach.
Es war eine Glückwunschkarte zur Geburt und es geht in dem Text um das Loslassenkönnen, und darum, daß Kinder nicht der Besitz ihrer Eltern,
sondern diesen auf eine gewisse Zeit hin anvertraut sind.
Es war einmal ein wunderbarer, stattlicher Baum in zarter Blüte, der es als Foto in den schönen Seelenfarbenkalender geschafft hat; versehen mit einem so guten Zitat von Khalil Gibran. Nun hat dieser Baum tatsächlich seine Geschichte in den Himmel geschrieben. Das macht das Bild im Kalender um so wertvoller und mich beim Anblick um so trauriger.
"Mein Freund der Baum" ............. fällt mir doch gleich wieder dazu ein (von Alexandra?)
ein wunderschöner spruch und ein schönes foto.
wenn man das erste foto gesehen hat, stimmt das zweite wirklich traurig.
aber es gibt ja auch sowohl heitere als auch melancholische gedichte...
Ein wunderschönes Kalenderblatt! Ich liebe Bäume und fotografiere auch überall, wo ich einen besonders schönen Baum sehe.
Was mag mit dem rechten Ast passiert sein? Ein Sturm? Oder? Der übriggebliebene Teil des Baumes sieht traurig aus. Wie, wenn nach einer langen gemeinsamen glücklichen Zeit ein Partner gehen muss.
Das ist wunderbar, Text und Bild passen perfekt zusammen.
Ich kann den Text so unterschreiben, wie er da steht.
Für mich sind Bäume auch immer sehr beeindruckend.
Um es mit den Worten von Khalil Gibran zu beschreiben: Da ist vom Gedicht ein wichtiger Vers verloren gegangen... Sturm, Schneelast oder Gewitter haben ihm zugesetzt und selbst wenn man das heutige Kalenderbild nicht kennen würde: es fehlt was.
Schade, dass der Baum mit 2 Hauptästen nun schon Geschichte ist.
Hoffentlich kann und darf der Baum nun so stehen bleiben.
Alles ist dem Wandel unterlegen, sei es auch noch so schön.
Das Foto berührt mich. Ein starker und ein schwächerer Ast, und doch hielten beide die Waage. Bis eines Tages der schwächere nicht mehr standhalten konnte... Darum macht mich das zweite, kürzlich aufgenomme Bild heute traurig.
ich nehme mal an, dass der andere Hauptast durch ein Gewitter oder ähnliches Naturereignis abgetrennt wurde. Es sieht nun so aus, als würde der restliche Baumteil umkippen, aber er steht noch da, also müssen seine Wurzeln dieses Ungleichgewicht austariert haben können.
Es muss also gut sein, wenn man (so als Baum) Wurzeln hat.....