Dieser Text passt auf den Namen "Seelenfarben" wieder total zutreffend.
Können wir Menschen überhaupt noch Ruhe und Stille aushalten?
Ich genieße die Stille. Nur nicht für immer!
Oh wie wunderbar, wirklich wahr,
umsetzen, oh ja !
Ich bin früher oft in den Wald gegangen und habe Worte, die nicht den meinen entsprachen, oder auch wohltuende sehr oft "ausgeschrien" !
Heute flüstere ich letztere mehr und Stille, die habe ich gewonnen.
Vor langer Zeit habe ich mal ein Zitat (Verfasser ???) auf einen weiss angemalten Stein geschrieben:
"RUHE SUCHE ICH NICHT
ABER STILLE "!
Ich besitze ihn noch heute und je nach Verfassung (oder wo ich mich gerade länger aufhalte) wird er mal an diesen oder jenen Ort gelegt.
Ein wunderschönes Kalenderblatt lieber Engelbert und das Photo (eben auch mit Steinen) passt sehr gut dazu.
Dieses Kalenderblatt-Datum muss ich mir sehr gut einprägen, d.h. notieren, um immer wieder mal Deine Zeilen zu lesen !
Hab ganz lieben Dank dafür !
sehr beeindruckend
ich bin gerade dabei, mein Leben zu entschleunigen, nachdem mein Körper mir Warnschüsse gegeben hat...
man muss wirklich auf sich achten, damit man nicht vom "Leben" überrollt wird
Engelbert, ich bin beeindruckt. Dieses Gedicht ist vielleicht nicht ganz mein persönlicher Geschmack, aber Dein Können darin ist fantastisch! Du hast wunderschön mit Farben, Schriftgrößen, Satzzeichen etc. gearbeitet und es liest sich wie von früheren, prominenten Dichtern, wirklich gut gemacht.
Das sind herrliche Wörter, lieber Engelbert, mit denen Du uns Deine Gedanken über die Stille und Entschleunigung vermittelst und mitlesen lässt! Dazu ein passendes Foto zum Ansehen - das alles macht den Tag ein bisschen schöner....
Danke dafür!
Wir alle fahren mehr oder weniger im Eilzugtempo durch's Leben - schade eigentlich. Aber oft geht es leider nicht anders. Umso wichtiger ist es, zwischendurch innezuhalten und versuchen, sich selber zu spüren. Du hast das in wunderschönen Worten zum Ausdruck gebracht und erinnert mich mal wieder daran: tief Durchatmen und ein paar Minuten meditieren.
Ziemlich wortgewaltig - so mit der Sprache zu jonglieren finde ich sehr schön...
Inhaltlich stimme ich zu, sehe mich aber in der glücklichen Lage, es nicht nötig zu haben zu schreien und anzuhalten. Ich habe schon vor vielen Jahren erkannt, dass Stille für mich absolut lebensnotwendig ist - zumal es in meinem Beruf hauptsächlich laut zugeht - und sorge deshalb in dieser Hinsicht gut für mich.
Wir sind hinaus auf´s Land gezogen, wo ich nun lange Spaziergänge mit dem Hund mache und die Ruhe der Natur genieße.
Oder abends, wenn ich alleine bin, weil mein Mann nachts arbeitet, dann gibt´s kein Fernsehen oder sowas, sondern einfach nur Stille. So schön.
wunderbare worte, die zum nachdenken anregen.
dieses gefühl habe ich derzeit und vielen wird es gleich ergehen:
wir drehen uns schnell
Karussell
Um uns tobt das Leben
Wir werden gelebt
***
wir sollten alle dran denken, ab und zu unser leben zu entschleunigen, damit wir nicht zu früh den für uns vorgesehenen brennstoff verbrauchen.
Ich schließe mich Marga an, auch bei mir pfeift es im ganzen Kopf bzw. beidseitig in den Ohren.
Trotzdem wecken mich die morgendlichen Flieger, die nach Frankfurt heimkehren.
Wirkliche Stille habe ich zuletzt bei meiner Kur in Hinterzarten vor 10 Jahren gehabt und die war so extrem, dass ich erst mal ein paar Tage gebraucht habe um mich daran zu gewöhnen. Aber dann wunderbar.
Totale Stille hab ich schon ewig nicht mehr, Tinnitus auf beiden Ohren verhindern Stille. Deshalb kann ich Lärm und laute Musik nicht mehr ertragen, und wenn es mal laut zugegangen ist, muß es dann auch wieder leise zugehen :-)
Schöne Worte, hab gerade gestern auch über Zeit gelesen, z.B.:
Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. Lucius Annaeus Seneca
Für mich sind es schöne und bewegende Worte, die zum Nachdenken anregen - Suche nach Stille und Besinnung, Innehalten - das kommt oft für mich auch zu kurz - daher bin ich froh, dies am Sonntag genießen zu können !
Aber es gibt sicher auch viele, die zuviel Stille haben, manchmal schwer zu ertragen -
ich wünsche allen das für sie richtige und gute Maß an Stille und Sich-treiben-lassen und Genießen-Können, aber auch Freude und Genuß an frohen, lauten und bunten Momenten !
Stille habe ich mehr, als mir lieb ist. Warum klingelt nicht mal das Telefon?
Darum ist meistens der Fernseher an.
Nachts lausche ich öfter nach draußen in die totale Stille der Nacht. (Stadtrand) - Laut schreien "halt, stehen bleiben", das mache ich nicht. Für wen? Für mich? Für andere, Fremde? Oder Nachbarn?
Für diese nachdenklichen Worte der Besinnung hast Du sicher Jahre gebraucht.
Auf solche Gedanken bin ich noch nicht gekommen. - Das Foto ist sehr schön.
Danke für Deine Gedanken, die ich mir mehrfach durch den Kopf gehen lassen muss. Dafür habe ich jetzt fast 24 Stunden Zeit. Du hast Recht - meist ist die Stille und das Innehalten an einem anderen Ort, als wir gerade sind.
Da es schon nach Mitternacht ist und schon jemand schläft... konnte ich leider nicht schreien.
Aber ich sitze da... bin still... und staune... versuche meine Gedanken auszuschalten.
Danke für deine Gedanken... so ist es wirklich.
Das Foto wirkt so beruhigend... es passt genau zu dieser Zeit... denn bald werde auch ich im Land der Träume sein... Gute Nacht.