Ich kenne Sauerampfer gaaanz anders. Ich kann mich erinnern, dass im Garten meiner Oma ein Strauch stand, dessen Blätter ich sehr gern gegessen habe, da die einen säuerlichen Geschmack hatten. Das war für mich Sauerampfer.
Dass er als Gras auf Wiesen wächst ist mir neu.
Obwohl die Blätter nicht zu sehen sind, halte ich das für Sauerampfer. Als Kind habe ich die Blätter gegessen, schön sauer...Schöne, kleine Blütchen. Diese Wildkräuter begegnen mir oft auf meinen Hundespaziergängen, auch Hirtentäschel, Maries Liebchen, Donnerblümchen, die Kamille, tut mir immer gut.
Der Sauerampfer darf auch in unserem Garten wachsen und blühen - ich nehme ihn gern in Blumensträuße.
Als Kinder haben wir gelernt, dass wir die zarten Blätter des Sauerampfer nur so lange essen dürfen, bis er blüht. Ich weiß nicht, ob das wirklich so ist - aber ich habe mich ein Leben lang daran gehalten :))
Das "gemischte Doppel" von Flieder und Rhododendron finde ich sehr schön. Der zweite Rhododendron weiter hinten bekommt vielleicht weniger Sonne ab?
Das rote Gewächs ist einer von vielen Sauerampfer-Gewächsen. Man könnte ihn auch selbst essen oder in gemüsen und Suppen verwenden - wenn er nicht so fasrig und vor allem hart wäre. .....
Ich halte das auch für Sauerampfer, eine Pflanze, die ich als Kind gern ausgekaut habe. Ich denke jetzt aber nicht nur an "Genuss", auch mir gefallen die Aufnahmen der zarten Blüten sehr gut.
Da kommt mir das Eine: "In allem das Schöne sehen". Diese Zartheit, die pastellfarbenen Töne, das Aufgerichtetsein. In allem das Erstaunenswerte sehen. Dieser Blick wird bei mir durch SF gestärkt. Danke!
Das rosa entschädigt mich jetzt ! Weil ich nämlich am Spazierweg die Wildwiese mit den vielen lila Wildblumen nicht genussvoll betrachten konnte .. denn es sah ganz nach bald kommenden Gewitter aus, wo ich mich fürchte draussen, ohne Schutz zum unterstellen, da werden meine Beine immer schneller und schneller .. ;-) kam dann aber doch kein Gewitter ..