Hm, ich glaube ich habe dieses Buch sogar noch irgendwo ungelesen im Schrank stehen. Nachtzug nach Lissabon habe ich schnell gelesen, vllt. sollte ich Lea
mal rauskramen und endlich anfangen, sieht interessant aus.
Von Pascal Mercier habe ich 4 Bücher. Lea war mein erstes. Anfangs tat ich mich etwas schwer damit, weil mir die ersten Seiten zu konstruiert wirkten, aber dann war ich total begeistert von der Beschreibung tiefer Gefühle und zwischenmenschlicher Beziehungen.
"Lea" erzählt die Geschichte eines durch den Tod der Mutter traumatisierten Mädchens, das seine Liebe zur Violine entdeckt und virtuose Geigenspielerin wird. Die Musik gibt ihr zunächst scheinbar wieder Halt in einem sehr zerbrechlichen Leben.
Sie entfremdet sich dem Vater, der damit nicht umgehen kann und bis hin zu einer kriminellen Handlung alles versucht, um seine Tochter glücklich zu sehen. Ich möchte den Verlauf nicht beschreiben, da einige Seelenfärbler ja noch das Buch lesen möchte.
Es geht um den Versuch gefangen in den eigenen Gefühlen andere Menschen zu begreifen, Nähe zu schaffen und zu behalten und um die Zerbrechlichkeit der menschlichen Seele.
Ich fand es ein sehr berührendes Buch.
Ich habe von ihm "Nachtzug nach Lissabon" gelesen und auch den Film gesehen. Buch und Film sind super. "Lea" steht noch ungelesen in meinem Büchergestell.