Tagträumereien funktionieren bei mir nicht. Wann denn auch? Im Urlaub geht's
zuweilen.
Dafür habe ich gute und schlechte Nachtträumereien, die mich regelmäßig zwischen 3-4 Uhr wecken und pullern gehen ansagen. Danach hoffe ich meist vergeblich auf die Flügel in den Tag. Aber auch ohne Flügel muss der Tag nicht
unbedingt schwarz aussehen!
Das kann ich. Gelernt habe ich es in meiner schwersten Lebenszeit. Damals war ich in einem Kurs und wir Kursteilnehmer sollten uns vorstellen, dass wir ein Tier sind. Alles fühlte sich in der Phantasieübung leicht und locker und fröhlich an. Da wusste ich, dass ich mein Lachen nicht verloren hatte.
Später habe ich noch öfter wunderbare Phantasiereisen gemacht.
Gut kann ich das auch alleine ohne Anleitung.
Das hat nichts damit zu tun, dass ich ein ständiger Tagträumer bin.
Obwohl ich eigentlich Phantasie habe (denk ich zumindest..) bin ich eigentlich nicht in der Tagträumer. Ab und zu erinnere ich morgens kurz an nächtliche Träume. Aber die sind meistens so wirr bzw. unrealistisch dass sie schnell wieder vergessen sind. Liegt vielleicht an meiner Schuhgröße 41 1/2 dass ich meistens mit beiden Füßen auf dem Boden bin???...*g*...
O, ja! Konnte ich schon immer gut. Wenn es im Dienst mal stressig war: in der Pause ein schönes Foto vom Urlaub an den Kaffeebecher gelehnt, und ich versank mich in die Landschaft. Schon war ich wieder entspannter. Als Kind konnte ich es gut, wie ich mich jetzt erinnere. Wenn sich die Erwachsenen über ihre schrecklichen Erlebnisse des Krieges unterhielten, schaltete ich einfach ab, und versank mich in ein Bild meines Bilderbuchs.