Ich würde mich für Zinien entscheiden, die gibts in vielen Farben und Formen und blühen bis in den Herbst hinein. Wenn sie verblüht sind werden die Samen gesammelt fürs nächste Frühjahr.
Den hatte ich in diesem Sommer zum ersten Mal - super Bienenweide.
Tolle Farben - tiefblau und weiß.
Den Samen bekam ich von einem Verwandten, der ihn auch im eigenen Garten abgenommen hatte.
Jeder, der durch unseren Garten geht, hat sich schon für Samen "angemeldet".
Einen Teil lasse ich an Ort und Stelle ausfallen, so gibt es diese Pracht schon Anfang Sommer.
Einen anderen Teil säe ich im kommenden Frühling - für spätere Blüten.
Der einjährige Rittersporn hat filigranes Blattwerk,
ist trotz seiner Zartheit sehr standfest und
die wochenlange Trockenheit hat ihm nicht geschadet.
Er käme bei mir aber nicht so gleichmäßig auf ein Beet von eiem m² - eher so an Ränder, zwischen Rosen bzw. dorthin, wo es durch die Frühjahrsblüher Lücken im Sommer geben wird.
Er ist nicht zu verwechsel mit dem Stauden-Rittersporn - eine meiner Lieblingsstauden, die aber wesentlich pflegeintensiver ist.
Ich nehme verschiedene Sorten Phlox, die je nach Sorte von Frühjahr bis Herbst blühen und einige sogar duften. Farbenreich, wobei ich mich für 2 Farben z. B. duftende zart-rosé und kräftig-rosa entscheiden würde. Weil ich die Meinung des Herrn Karl Foerster teile, der zu Phlox meinte: "Ein Garten ohne Phlox ist nicht nur ein bloßer Irrtum, sondern eine Versündigung gegen den Sommer".
Ich würde verzichten weil ich viel lieber vorgezogene Pflanzen habe und dann mehr das rauskommt was ich erwarte. Außerdem habe ich auf einem qm lieber mehrere verschiedene Pflanzen. Wichtig ist außerdem dass es dauerhafte Pflanzen sind die nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden müssen. Am libsten Pflanze ich Kräuter oder Heilpflanzen.
Mein jungfräuliches Beet (ich schmunzele gerade über den Begriff !) dürfte sich dann über viele bunte, hohe Lupinien freuen. Hätte dann auch genügend Sämerei schon für das Folgejahr, denn die schwarzen Samenkörner entstehen in Massen nach der Blüte in den Schoten.
Warum Lupinien? Als wir jung verheiratet waren, hatten wir hinter unserer ersten Wohnung einen kleinen Garten, der ebenerdig zum Esszimmer zu sehen war. Um einen bunten Blick nach draußen zu haben, zog ich damals aus kleinen, umnetzten Erdballen in einem Mini-Treibhaus bunte Lupinien heran. Sie standen später viele Jahre im Gärtchen und blühten üppig.
Engelbert hat vor einigen Wochen auf gleiche Art Nesselchen-Samen angesetzt. Hatte mich damals schon an unsere Lupinien erinnert. Was ist eigentlich aus deinen Nesselchen geworden?
Habe noch mitbekommen, dass du etwas ungeduldig auf die ersten Blättchen gewartet hast, aber dann irgendwie verpasst, was daraus geworden ist. Wenn du Erfolg hattest, dann zeig uns doch bitte mal deinen Buntnesseltopf im Tagebuch, Engelbert!
das ist eine frage......, wo befindet sich dieses beet, volle sonne? halbschatten? vor einer hecke? oder vor bäumen? auf dem land oder in der stadt?..........., welche jahreszeit? zweijährige, also aussaat im herbst? einjährig also aussaat im mai/juni, oder ....?
nur 1 sorte würde ich nicht nehmen, denn es gibt ja meistens ausfälle, schneckenfraß, trockenheit, regenzeit (früher im juni),
ich mag z.b. wicken, die brauchen ein klettergerüst und eine windgeschützte ecke, und überhaupt, würde ich mir ja nie vorschreiben lassen, was ich tun soll, wicken würde ich kurze blumen vorsetzen, kalifornischen mohn, gewürztagestes, schnittlauch, schleierkraut......
Da ich leider keinen Garten und keine Erfahrung habe, werde ich mich mal schlau machen und dann nur Blumen pflanzen, die viele Bienen und Schmetterlinge anlocken.