@ IngridG, sylvi, Martina:
Für euch ist der Wald wohltuend, für mich ist der Wald eher bedrohlich = wie im Märchen: wenn das Kind oder die junge Frau das Elternhaus verläßt und in die große weite Welt will, kommt es oft in den dunklen Wald, in dem man sich auch oft verirrt. Allerdings bietet der Märchenwald auch einen Schutzraum, wo das Kind dann eine Zeitlang verweilen muß, bis es dann weiterziehen kann.
Ich war früher viel im Wald notgedrungen, weil nichts anderes da war. Meine Schulkameraden waren 10 km weit weg, ohne Auto hatte ich zu denen keinen Kontakt, und die knappe Freizeit nach dem Lernen verbrachte ich im Wald, der mir mit den Jahren mehr verhaßt war. Ich war dort alleine zwischen den Ästen und Steinen, fühlte mich schlecht. Ab und zu gab es schöne Momente im Wald, die waren aber selten. Ich beneide jeden, der meint, im Wald würde er sich glücklich fühlen. Aber keiner versteht mich, wenn ich sage, der Wald fühlt sich für mich nicht gut an.
So wie die Natur heute als so wunderbar dargestellt wird, aber die Naturkatastrophen sind nicht gut für den Menschen.
@ Lieserl
das wollte ich eben fast genau so schreiben.
In der Familienzeit
- Großfamilie -
habe ich dann einfach die Badezimmertür abgeschlossen,
was sonst nicht üblich war.
Da wusste dann jeder Bescheid.
Ein heißer Tee im Herbst und Winter, eine kalte Fassbrause im Sommer, Stille, ein Nickerchen am Nachmittag, meine Fußheizmatte unter dem Schreibtisch im Winter, kuschelige Bettwäsche.
Heute Abend z.B. : Treffen zum Doppelkopf spielen mit meinen ehemaligen Kollegen und vorher leckerem Essen; überhaupt Treffen/Zusammensein mit Freunden oder mit meiner Familie - einzeln oder auch mit mehreren - trotz allem - es ist wohltuend... Und "spielen" war und ist immer erquicklich für mich!
Aber auch die Stille, Lesen, Musik, die Natur, Bewegung - und manchmal auch Telefongespräche;) mit besonderen Menschen in meinem Leben gehören dazu...
Die Ruhe rundum und wenn "meine" 2 Rehlein fast täglich aus dem Maisfeld zu meinem Apfelbaum kommen, und mahlzeit-halten ... lasse schon bewusst immer einige kleinere liegen .... werde demnächst auch eine Wasserschüssel hinstellen;
Wenn wir fünf ehemalige Arbeitskolleginnen uns regelmäßig treffen und Freud und Leid miteinander teilen. Wir sind seit 55 Jahren eng befreundet. Jedes zweite Jahr verbringen wir miteinander einen Urlaub. Das ist für mich sehr "wohltuend".
Jedes Treffen mit meinen "Stickmädels" - besonders, wenn wir zusammen irgendwo ein paar Tage "Wellness" betreiben.
Ansonsten die Zeiten, in denen ich keinen Termindruck habe und in den Tag leben kann (auch wenn ich Arbeiten in Haus und Garten erledige, aber eben ohne das "Muss" dahinter)
Wasser ist für mich sehr wohltuend, entspannend und erfrischend.
Sauna wäre auch wiedermal fällig :) Auch sollte ich mir wiedermal eine
Thaimassage gönnen :)
Wenn ich aus einem Geschäft, in dem ich dauernd von irgend einer nervigen Musik bedudelt werde, rauskomme und es um mich herum plötzlich still ist.
Oder wenn ich allein auf einem Berg bin und nur noch den Wind höre - das ist sogar noch wohltuender für mich.
Musik (gerade höre ich Chopin Nocturne Nr.20),
Ruhe,
freundlich-liebevolle Stimmen von Menschen, die mich so annehmen wie ich bin,
schöne Farben = Bilder,
eine ehrlich gemeinte Umarmung
Für mich ist es wohltuend... wenn ich in einer Sauna schwitzen kann.
Aus diesem Grund freue ich mich besonders in der Coronazeit unseren Wellnessraum und Ruheraum geschaffen zu haben.
Das klingt jetzt wahrscheinlich blöd... aber ohne CORONA würden wir diese 2 "Wohlfühlräume" 100%ig nicht geschaffen haben. Und aus diesen Grund, wird mir die CORONA-ZEIT nicht nur negativ in Erinnerung bleiben.