Da fallen mir gleich mehrere Stichworte ein:
- Gemisch 1:33, später 1:50
- Benzinhahnverlängerung
- Zündkerzen mit einer Drahtbürste putzen
- Elektrodenabstand mit einem kleinen Hammer korrigieren
- Kaltstart -> Choke ziehen
- Keilriemen gerissen -> Damenstrumpfhose
Lange her und 1990 unseren letzten, gerade erst 2 Jahre jungen Trabbi für 300 DM verkauft. Tja.
Besonders in Erinnerung ist mir geblieben, den Benzinhahn auf Reserve zu stellen und irgendwann klappte das auch während der Fahrt, sah dann aus wie bei "Go Trabbi go".
Beim Betrachten des Bildes ist mir das Jahr 1989 eingefallen. Ich habe gegenüber eines Erholungsheims gewohnt. Plötzlich wurde die ungarische Grenze durchlässig und das Erholungsheim hat sich mit Übersiedlern gefüllt. Der Parkplatz war vollgestellt mit lauter Trabbis. So nah hatte ich diese Autos zuvor noch nie gesehen. Es war ein Bild, das viel Freude ausgelöst hat.
Ein Trabbi, unvergessen, ich bin gern damit gefahren. Das letzte mal damit gefahren zu meinem 50. Geburtstag, damals saß mein Bruder am Steuer und wir sind mit ganz viel Spaß und Lachen durch die Gegend gefahren, so eine wunderbare Erinnerung.
Wir haben dieses Auto kennengelernt bei unserem ersten Besuch von Freunden in Radebeul 1983. Der Sohn unserer älteren Freunde hatte einen Trabi und so konnten wir das "Fahrgefühl" und den "Fahrgeruch" kennenlernen. Da hat @Ingrid Recht mit ihrem Vergleich Trabi zu VW Käfer, denn bei unserem Käfer damals konnte ich sogar noch eine Scheinwerferbirne auswechseln was schon Jahrzehnte nicht mehr geht bei den heutigen Autos. Ich kann verstehen, dass man an so einem Auto hängt, denn es ist doch mit jeder Menge Erinnerungen behaftet, wobei die guten im Nachhinein betrachtet immer überwiegen...*g*...
Ich kann nur sagen, der gute alte Trabbi, der unerwüstliche, da sage ich,
wie bei uns im Westen der alte VW Käfer.
Da denk ich an das Lied" Schön war die Zeit"...ohne viel Virlefanz und noch was selbst richten können, das heute bei den "Luxusschlitten unmöglich ist,
ganz im Gegenteil, viel Geld in Werkstätten landet.
Wir hätten 1992 einen bekommen können, da wären wir dran gewesen mit der Auslieferung. Zum Glück mussten wir dieses Auto nicht fahren. Mein Mann hätte sich mit den Knien die Ohren zugehalten. 😉 Unser erstes Auto zu DDR-Zeiten wurde dann ein Saporoshez. Innen gemütlich und warm und außen laut. 😂 Zum Glück kam 1989 die Wende.
Sieht aus wie ein Spielzeugauto. Jedes Auto hat vier Räder, ob Luxuskarosse oder Trabbi, egal, jedes bringt seinen Besitzer von A nach B. Also, Zweck erfüllt.