Kommentare zu «tt231203»

Die Adventszeit kann ich sehr genießen, dekoriere meine Wohnung und mache es mir gemütlich. Aber alles in kleinem Rahmen. So viel Aufhebens darum mag ich persönlich nicht. Weihnachten sagt mir gar nichts mehr seit meine Eltern nicht mehr da sind. Bin halt alter Single ohne Kinder, ist für mich auch ok so.
Schlimm finde ich Sylvester. Hoffentlich klappt es wieder mit meiner Nachbarin in den Wald zu fahren. Das war letztes Jahr ganz schön, so ruhig im Wald ins Neue Jahr zu kommen. Unsere Hunde hat es auch gefreut.
by IngridG @03.12.2023, 23:08

Ich gehöre nicht dazu. Die dunkle Jahreszeit mag ich ohnehin sehr. Zeit, sich zurückzuziehen. Dezenter Adventsschmuck in der Wohnung mit viel Tannengrün gehört jetzt im Dezember dazu und auch Kerzenlicht. Heute erstes Leuchten im Advent, leise Musik. Schön. Der religiöse Hintergrund tangiert mich nicht.
Auslassungen, dass oder ob früher alles besser war, die machen nur unzufrieden, bringen Unfrieden ins Gemüt. Das brauche ich nicht. Es ist jedem freigestellt, ob er sich vom Kommerzrummel treiben lässt oder sich entzieht. Ich tue Letzteres und trinke meinen Glühwein daheim ;)
by elouise @03.12.2023, 20:50

Ich kenne niemand ohne Vorfreude auf Weihnachten. Außer mein ehemaliges Pflegekind. Sie ist Muslimin.
Ich denke auch an die früheren Jahre des Advents. Wir warteten in Stille jeden Tag dass das Fest der Geburt Jesus näher kommt. Dann am Hl. Abend die große Freude. Wenn in der Mitternachtsmesse "Stille Nacht" angestimmt wird überströmt mich jedes Jahr Liebe und Dankbarkeit. Geschenke gab es nur aufgehübscht oder von meiner Mutter genäht. Das war für mich das wahre Weihnachten.

by ChristineR @03.12.2023, 19:23

Ich kann mit der Adventszeit und Weihnachten nur begrenzt etwas anfangen.
Ich habe Jahrzehnte im Einzelhandelbereich gearbeitet und da war die Vorweihnachtszeit nur Hektik und Stress mit Arbeitstagen von Montag bis Samstag - immer den Götzen Umsatz/Umsatz/Umsatz bedienen.
Bereits ab ca. September kam die Weihnachtsware - da kannst Du irgendwann keine Engel, keine Kugeln etc. mehr sehen. Direkt nach Weihnachten ging es weiter - umdekorieren und die Sonderangebote rausholen, in früheren Zeiten war auch sehr viel Umtausch zu bewältigen das hatte in den letzten Jahren nachgelassen. Da blieb keine Zeit für "Besinnlichkeit".
In der Familie gab es lange Jahre auch sehr schwierige Konstellationen, das hat mich immer sehr bedrückt. Na ja, das ist jetzt vorbei - aber ich finde nur schwer in meinen eigenen Weihnachtsrhythmus - denn eigentlich würde ich diese Zeit gerne genießen können.
by anna aus m. @03.12.2023, 18:48

Ich mag die Adventzeit und genieße es auch, wenn abends Kerzen angezündet werden und z.B. bei mir dann kurz vor dem 1.Advent meine Lichterstadt auf der 3,50m langen Fensterbank aufgebaut wird. Es sieht heimelig aus und selbst Göga, (Männer sind oft ja weniger für "son Tüddelkram" ) liebt den Anblick und ich muss ihn oft daran erinnern, dass noch Tag ist und die Beleuchtung noch nicht angemacht werden muss. *g*... Mit dem Älterwerden haben sich allerdings viele Sachen verändert bzw. verschoben. Früher wurden z.B. Plätzchen gebacken und der Duft zog durchs Haus. Heute nehme ich dankbar geschenkte Plätzchen an und hab z.B. im letzten Jahr kein einziges selbst gebacken. Als die Kinder noch im Haus waren und später immer wieder die Enkelsöhne wurde auch schon mal gebastelt. Aber seit sie erwachsen geworden sind, hat sich das auch erledigt. Aber Menschen, die mit Weihnachten oder Advent überhaupt nichts anfangen können gibt es sicherlich.Ich kenne niemand, der wie Scrooge Weihnachten total ablehnt oder sogar hasst. Mein Sohn, der alleine wohnt hat sicherlich keine Adventsdeko in seiner Wohnung, sitzt aber gerne mit am Adventkaffeetisch und verdreht auch nicht die Augen, wenn dazu leise instrumentale Weihnachtsmusik läuft...*g*...
by Karin v.N. @03.12.2023, 14:18

Ich bin seit Jahrzehnten keiner Kirchengemeinschaft mehr angehörig. Trotzdem kann ich mit Advent etwas Schönes anfangen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Ich dekoriere jeden Tag etwas hinzu, so dass am 24. Dezember alles fertig ist und auch der Weihnachtsbaum im Lichterglanz erstrahlt.
Wir lassen alles auf uns zukommen, nichts wird großartig geplant. Wir nehmen es, wie es kommt.
Wenn ich Lust auf etwas habe, dann mache ich es. Ansonsten lasse ich es bleiben.
Heute z. B. scheint die Sonne von einem glasklaren Himmel bei -5°. Eine Freundin mit ihrer Hündnin kommt gleich. Wir gehen spazieren und anschließend Kaffeetrinken bei uns mit Mandelstollen.
by Juttinchen @03.12.2023, 14:05

Mit Advent und Weihnachten konnte ich vor 50-60 Jahren noch was anfangen.
Im Advent wurde ein einfacher Adventskranz selbst gebunden, mit 4 Kerzen und ggf. noch mit Zapfen die wir im Wald gesammelt haben und Schleifen verziert. An den Sonntagen wurden dann irgendwann (meistens beim Nachmittagskaffee) die jeweiligen Kerzen angezündet. Der Adventskalender war ein einfacher künstlerischer mit netten Bildern.
Während des Advents wurden dann die Weihnachtsplätzchen, Lebkuchen und Stollen gebacken. Außer ein wenig zu probieren wurde aber das Gebäck im Schlafzimmerschrank oder im Keller verstaut. Gegessen wurde das dann auch erst zu Weihnachten, ggf. ein wenig zum Nikolaustag, da haben wir uns dann wirklich darauf gefreut. Der Nikolaus war noch ein richtiger Bischof und nicht eine rot-weiße Witzfigur eines bärtigen alten Mannes.
Die Christkindelmärkte (so hießen die bei uns bevor überall der Name Weihnachtsmarkt verwendet wurde) haben gute Ware verkauft die hauptsächlich regional hergestellt wurde. Die Fress- und Saufstände gab es zwar aber waren viel weniger und weniger wichtig.
Natürlich wurde der Christbaum erst an Heilig Abend aufgestellt und war mit echten Kerzen bestückt. Der Schmuck war in etwa immer der gleiche mit wenigen Variationen.
Weihnachtsware gab es in den Geschäften nicht so früh wie heute, in den Geschäften und in Restaurants war die Weihnachts-Dekoration nicht so überladen wie heute. Am schlimmsten ist diese ewig dudelnde Weihnachtsmusik.

Also ich versuche dieser Atmosphäre zu entgehen, weil ich leider die Zeit nicht zurückdrehen kann. So wie es zum Geschäft gemacht wird mit diesem ganzen Fernost-Plastik-Glump wie auch an vielen anderen Feiertagen mag ich es nicht. Bei seelenfarben werden immer mehr Rubriken wie das "Thema des Tages" auch dem Advent und Weihnachten gewidmet.
Anschaffungen verschiebe ich auf "nach der Weihnachtszeit" weil ich dann viel angenehmer einkaufen kann ohne Dekorationüberflutung.

Ich habe die Freiheit weil ich alleine lebe meinen Alltag weitgehend unabhängig zu gestalten und werde dann vieleicht irgendwann zu Fasching wenn ich Lust dazu habe meine Lebkuchen backen (mit dann verbilligten Zutaten) ohne irgendwelchen Termindruck dass Weihnachten was fertig sein muß.
Ich feiere die Tage wie ich will und nicht nach einem vorgegebenen Kalender.
Das wirklich schöne handgeschnitzte langjährige Familienkripperl habe ich vor ein paar Wochen meiner Nichte übereignet.
by Defne @03.12.2023, 13:37

Kann gar nichts anfangen damit. Bin jedes Jahr froh wenn alles vorbei ist, auch Silvester.
by rosi @03.12.2023, 13:28

ich mag die Adventszeit, dekoriere auch meine Wonung, heuer ist es etwas weniger, heißt jedes Jahr wird es weniger, man wird älter, da reicht das auch so. Genieße es etwas Handarbeit zu machen, bin aber fast fertig mit Geschenken usw. dann wird gelesen, mal kommt Besuch. Weihnachten da bin ich nur Hl.Abend bei meinen Kindern, wir essen schön zu sammen, heuer schon zu Mittag, dann Kaffee und Unterhaltung, Bescherung, heuer ist es anders, ich habe einen 4 Monate alten Ur-Enkel der wird den Ablauf des Festes schon gestalten. Wir freuen uns alle schon darauf. Den 1.+2. Feiertag bin ich wieder alleine zu hause, und der Rest der Familie macht auch das wozu sie Lust haben.
by Lieschen @03.12.2023, 13:13

Advent u. Adventskränze sind in F (das Elsass - wie so oft - ausgenommen) weitestgehend unbekannt, sogar bei gläubigen KirchgängerInnen.
Hier werden nur Kränze ohne Kerzen angeboten, die sich manche Menschen als kleinen Willkommensgruss aussen an Haustür oder Hauswand hängen.
Aber die (in meinen Augen unsäglichen) mit Schokolade gefüllten Adventskalender haben seit Jahren auch hier Einzug gehalten und werden für Kinder gerne gekauft.
by lamarmotte @03.12.2023, 11:54

Dieses Jahr habe ich nur ein Adventsgesteck und meinen Adventskalender als Deko. Sonst habe ich auch immer noch einen Strauß, aber dieses Jahr ist mir nicht danach. Für die weihnachtliche Musik habe ich einige CDs bzw mache auch selbst Weihnachtsmusik. Dieses Jahr habe ich mir eine Zungentrommel geschenkt, den Klang finde ich sehr mediativ.
Mit ist der Konsumrummel egal, da mache ich nicht mit. Die Kinder und ich schenken uns auch nichts zu Weihnachten, nur die Enkelkinder bekommen etwas. Aber da habe ich ein festes Budget, dadurch sind die Geschenke auch nicht so groß.
Früher bin ich auch sehr gern zur "Mitternachtsmesse" gegangen aber inzwischen bin ich um diese Zeit schon zu müde. Jetzt feiere ich Weihnachten reihum bei den Kindern und bin zufrieden.
by SilkeP @03.12.2023, 11:12

Ich gehöre nicht dazu. Ich liebe die Advents- und Weihnachtszeit sehr.
Doch ich kenne einige, die damit nichts zu tun haben möchten.
by Leonie @03.12.2023, 10:26

Weihnachten?
Nein, ist nichts für mich, es ist kalt und dunkel, die Geschäfte sind voll und man muß Geschenke besorgen. Inzwischen ist das ja ein Einkaufsfest geworden, Konsumfete, der höchste Feiertag im Kapitalismus.
Würde meine Partnerin nicht so gerne Weihnachten feiern, dann würde ich das auch nicht machen. Habe ich früher auch nicht, und einen Weihnachtsbaum habe ich bei mir natürlich auch nicht.
Ich freue mich da eher auf Silvester, es gibt Feuerwerk, und danach wird es langsam wieder heller.
by Wolkenfrosch @03.12.2023, 10:22

Wie schon mal erwähnt ich liebe die Advent-und Weihnachtszeit, es ist für mich Einkehr und Lichtzeit.
Vorbereitung an Tratitionen, auch im christlichen Sinn agieren ist wichtig.
Ich liebe den Plätzchen und Tannenduft, Besuche mit Freunden die ich im Advent einlade und pflege, in meinem Umkreis einige Witwen denen ich Freude bereiten will.

Früher war es ein wenig anders, als meine Tochter klein war, für mich
einer der schönsten Feste, besonders als meine Tochter nach 16 ersehnten Jahren zur Welt kam, da war ich gerade 33 Jahre alt.

Es war das schönste Geschenk, zu Dritt am Hl. Abend, dass vergesse ich nie.

Bei uns wird mit dem Herzen geschenkt und im Kleinen, Schenken allein
ist nicht im Sinne Weihnacht, wie heute oft das Konsumverhalten.

Genauso sehe ich Ostern, zuviel Konsum, weniger Tratition.
Doch Gott sei Dank gibt es viele Familien noch, mit meiner Denkweise, gerade in ländlichen Gegend noch immer im Vormarsch, das beruhigt mich.

An Alle, lichtvollen 1. Advent!
by Ingrid S. @03.12.2023, 09:29

Ich habe ja mit der Institution Kirche ja nichts am Hut! Ich sehe die Adventszeit aber als eine traditionelle Zeit,die ich auch richtig auslebe! Sobald es dunkel wird, zünde ich Kerzen an und ab heute gibt es auch die ersten Lebkuchen! Die erste Kerze am Adventskranz wurde heute angezündet und es gab ein gemütliches Frühstück. Meine Schwiegertochter ist eine begeisterte Bredlesbäckerin und heute beim Familienadventskaffee werden Sie probiert! Nächstes Wochende bin ich bei einem Weihnachtskonzert bei er Enkelin in NRW ,worauf ich mich sehr freue! An Weihnachten dann kommen sie alle zu uns und wir haben schöne Tage zusammen.
Ich persönlich kenne niemand der mit der Adventszeit nichts anfangen kann!
by Hanna @03.12.2023, 09:00

Wenn ich es rückwärts betrachte, hat sich die adventliche Zeit enorm verändert. In meiner Kindheit und Jugendzeit war die Zeit vor Weihnachten Advent ohne Schnickschnack, beruflich musste früher mehr erledigt werden auch von meinen Eltern und Großeltern.
Die Adventszeit ist für mich mittlerweile eine reine Konsumentenzeit. Es ist die hohe Zeit des Verkaufs und der Umsatzzahlen geworden.
Man macht sich die lange Dunkelheit schön, in dem Kerzen angezündet werden und ganz viel Lichterdekoration aufgestellt wird. Ich reduziere es bis auf wenige Kerzen in Leuchten und Häuschen.

Weihnachten ist für mich ein Familienfest, man trifft sich, isst traditionell miteinander Ente, Gans oder einen großen Braten. Das ist dann ein gewisser Höhepunkt im Jahr und in früheren Zeiten war das der eigentliche Endpunkt des Erntejahres und es wurde geschlachtet.
Auch hier sehe ich eher die Tendenz zum Konsum.
Hinterfrage ich den Sinn als Feier zur Geburt von Jesu, könnte das jeder andere Tag genau so sein.
Um hier ein wenig Flair rein zu bekommen, hatten wir vor Jahren als die ganze Verwandtschaft weg war, erst unsere persönliche Geschenke geöffnet. Es gab noch etwas ausgefallenes zum essen und einen leichten Glühwein.

Ich kenne welche, die haben weder adventlichen Schmuck noch Weihnachtsbaum stehen.

Für Kinder mag ich die Geheimnisse und Überraschungen des Schenkens im kleinen Rahmen.

Sehr eindrücklich zum lesen finde ich Peter Rosegger "Als ich noch ein Waldbauernbub war."
by ReginaE @03.12.2023, 08:42

Ich mag die Advents u Weihnachten auch sehr.
Jetzt mit dem Schnee,recht festlich.
Ich kenne keinen,der diese haßt
by Silvi @03.12.2023, 08:38

Ja , mein Bruder . Er hasst die Adventszeit und Weihnachten. Das liegt an seiner , unserer lieblosen Kindheit. Ich liebe diese Zeit. Habe mit meinen Kindern eine schöne Zeit gehabt , gebastelt, Lieder gesungen , Waldspaziergänge und vieles mehr.
Allen einen schönen 1.ten Advent
by Christel @03.12.2023, 07:21

Ich gehöre nicht zu den Menschen, denen Advent und Weihnachten nichts bedeuten, die nichts damit anfangen können. Für mich ist das immer eine besondere Zeit, schon von Kindesbeinen an.
Ja, ich kannte jemanden, der mit dem "Weihnachtsgetue" nichts am Hut hatte. Und doch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass er sich danach sehnte, daran teilhaben zu können ...
by Lilo @03.12.2023, 07:05

Mit Advent kann ich eher etwas anfangen, mit Weihnachten fast gar nicht.
Ich nehme zur Kenntnis, daß Weihnachten ein rein kirchliches Fest ist, wo die Kirche die Geburt ihres später (angeblich) auferstandenen Messias ist.
Daß die historische Person Jesus geboren wurde, ist wohl klar. Es ist auch ziemlich sicher, daß Jesus nicht am 24.Dezember geboren wurde.
Heute und die nächsten 3 Advent-Sonntage hätte ich mir im Fernsehen ruhige meditative und etwas klassische Musik gewünscht, aber ich sehe nichts davon im Programm, das ärgert mich. An den Weihnachtsfeiertagen hoffe ich auf etwas kirchliche Orgelmusik.
Mit den heute üblichen bekannten Weihnachtsliedern kann ich nun überhaupt nichts anfangen. Wenn schon, wie gesagt, hätte ich gerne etwas unbekannte ruhige meditative Orgel-Musik oder Geige, Streicher-Orchester oder Relax-Chill-Musik.
Daß sehr viele Menschen sagen, sie mögen Weihnachten, kennen und mögen aber nicht die kirchliche Version, damit kann ich auch nichts anfangen. Wie kann man Weihnachten mögen und kirchliche Hintergründen ablehnen?
Mein hochverehrter Herr Eugen Drewermann sagte: Man überbewertet die Erwartung pünktlich froh zu sein. Man hat nach dem Kalender da zu sein. Das erdrückt ! Beim Wunsch nach Geborgenheit entsteht ein Hin und Her von Zuwendung und Abwendung, von nein sagen wollen und ja sagen müssen, zwischen Wunschtraum und Wirklichkeit.
Dann gibt es noch die "sozialkritischen" Weihnachten:
Morgen Kinder wird's nix geben.
Morgen kommt der Weihnachtsmann, allerdings nur nebenan.
Als ich einer Bekannten neulich sagte, daß ich schon wegen finanziellem Mangel nicht am Geschenkerummel teilnehmen kann, war ihr das egal, sie konnte kein mitfühlendes Wort sagen, sie trällerte fröhlich, daß sie gerne schenkt, aber das klang von ihrer Stimmlage so, als daß sie bei ihrem Gerne-Schenken gar nicht an mich denkt.
Weihnachten, so wie es die meisten mögen, empfinde ich eher als Pflicht.
Pflicht kommt nicht aus dem Herzen, Pflicht ist reine kalte lieblose Kopfsache.
Gestern las ich einen schönen Text im Internet: Adventkranz, Plätzchen backen und weihnachtliche Beleuchtung sind mehr als nur schöne Kindheitserinnerungen. Sie sind Symbole für Freude, Wärme und Nächstenliebe.
Ja, wenn an Weihnachten wirklich die Nächstenliebe an erster Stelle stünde, dann wäre für mich Weihnachten sehr wichtig. Aber so wie ich es alle Jahre praktisch erlebte, findet Weihnachten nur innerhalb der engen Familie statt. Wer keine Familie hat, ist kotzjämmerlich alleine. Das stört mich massiv.
Alle älteren Leute schwärmen von Weihnachten mit ihren Kindern und Enkeln. Ist ja schön, diese Freude gönne ich jedem von Herzen, der Kinder und Enkel hat.
Es werden aber alle "Fremde" außerhalb der Familie vernachlässigt und vergessen, die keine Kinder und Enkel haben, die sind sich alleine überlassen.
In Zeiten, in denen Religion in unserer Gesellschaft nicht mehr so sehr eine große Rolle spielt, ist von diesem ursprünglichen Sinn der Vorweihnachtszeit nicht mehr viel übrig.
Vorhin in der ARD beim Adventfest der tausend Lichter war für mich keinerlei Adventstimmung, es kam mir da vor, als wenn übermorgen Weihnachten ist. Das fand ich viel zu übertrieben. Da hätte ich mir mehr besinnliche meditative Adventmusik gewünscht.
by Katharina @03.12.2023, 03:40

Nein, ich mochte Weihnachten schon immer. Aber ja, ich kenne jemanden, der mag Weihnachten nicht besonders. Mein Mann. Allerdings kommt das von seiner Arbeit. Er hat im Einzelhandel als Filialleiter gearbeitet und von Ende August an mit Weihnachtsartikeln zu tun. Außerdem halt auch jeden Arbeitstag rund um die Feiertage gearbeitet. Da kam dann nicht wirklich Weihnachtsstimmung auf. In den letzten paar Jahren ist es ein ganz kleines bißchen besser geworden.
by Fragola @03.12.2023, 03:37

Ich selbst bin ein totaler Advent- und Weihnachtsmensch... genieße diese Zeit so richtig.

In unserer Gegend, alleine schon wegen des Passionsspiel, welches bei uns Priorität hat... hat Weihnachten eine große Bedeutung.

Wobei sich bestimmt Viele selbst in Streß versetzen... weil sie alles perfekt haben wollen... und froh sind wenn wieder der Alltag kommt.
Ich kenne niemanden, den Weihnachten nichts bedeuten würde.
by Lina @03.12.2023, 01:45

Gar nichts mit anfangen wäre übertrieben. Mit dem, was draus gemacht wurde, stehe ich auf Kriegsfuß und kirchlich eingestellt bin ich auch nicht.
Ich reagiere inzwischen allergisch auf jegliche künstliche Mode, Hype, Rummel und Konsum"zwang" - dem entziehe ich mich soweit es nur irgend geht. Wenn ich all die Adventskalender in den Geschäften sehe, auch die Preise der hier gezeigten Adventskränze..alles überteuert, reine Geschäftemacherei.
Und da bin ich hier mit dieser Einstellung nicht alleine.
Manche übertrieben beleuchteten Häuser sind für mich eine einzige Lichtverschmutzung und Energieverschwendung. Auch da: ein Wettlauf mit den Nachbarn, dem ich mich verweigere.

Insgesamt lasse ich mir die Jahresgestaltung nicht von außen oder Daten aufdrängen. Hier ist es nicht wirklich "besinnlicher" als sonst auch.
Wenn uns das Wetter keinen Strich durch die Planung macht, liegt unser Weihnachten eh an Silvester: da bekommen wir lieben Familienbesuch und freuen uns an- und miteinander.
by Bärenmami @03.12.2023, 00:22

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