@ Xenophora
Danke für den Link. Hochinteressant für mich, da ich gerne Handarbeiten mache, jedoch wäre mir diese Technik viel zu schwierig, und meine Augen machen das nicht mehr gerne mit. Die von dir erwähnten Taschentücher kenne ich auch von meiner Mutter noch. Habe ich in meinem Kommentar ja auch geschrieben. Einige der Taschentücher mit dieser Borte habe ich mir auch zur Erinnerung aufgehoben.
Ja, damit haben wir als Kinder und Jugendliche Decken und unsere Röcke verziert. Meine Mutter hat Taschentücher umhäkelt mit ganz feinem Garn, Sie konnte auch Occhispitze häkeln, ganz zart mit einem Schiffchen. Ich habe noch heute solche Taschentücher. https://de.wikipedia.org/wiki/Occhi
Aus einfachen Deckchen konnten Meisterstücke werden durch eine gehäkelte oder gestickte Borte.
Eine Zeitlang gab es auch Wandborte - wie eine schmale Tapetenrolle. Das war vor allem für sehr hohe Räume schön oder für eine Kinderspielecke in der Wohnung.
als meine Tochter klein war und so schnell gewachsen ist, habe ich ihre Jeans mit einer Borte verlängert, das war dann der Hit und wurde oft kopiert. Auch sonst gibt es vielerei was man mit einer Borte verschönern kann.
Borten gab es früher mit zarter Baumwolle in Filigranhäkelerei an Damentaschentüchern. Eine sehr diffizile Handarbeit mit einer sehr spitzen Häkelnadel! Meine Mutter hatte einige dieser Taschentücher immer in ihrer Handtasche. Sie waren nur Zierwerk, für die Nase gab es normale Taschentücher. Elegant sahen diese Taschentücher mit einer gehäkelten Borte schon aus, aber für den Gebrauch sind sie wirklich nicht zweckmäßig. Diese Borten nach jeder Wäsche zu bügeln und richtig zu zupfeln wäre nie mein Ding gewesen.
Da gab es früher mal ein wunderbar schnurkeliges Geschäft in Mannheim, das nannte sich "Posamenten-Bauer". Dort gab es Borten en masse, dazu alles, was das Schneiderinnenherz begehren konnte, also Knöpfe, Borten, Schnüre, Verzierungen aller Art...
Vor ungefähr zehn Jahren hat mir eine 83 jährige Dame sehr viel gehäkelt. Es gab Borten und auch Spitzen,um diese an alten Damasthandtüchen zunähen. so entstanden herrliche Tischdecken. Auch Leinenbettlaken wurden so aufgepeppt.
Bei meinen Kindern sehr begehrt.
Borte, klar, als Schneiderin....
Viel hab ich nicht zuhause. Nur Projektbezogenes, dafür sind sie zu teuer.
Aber die Auswahl ist jedes Mal verdammt schwer.
Borten und Bordüren. Meine Mutter hatte das Schneiderhandwerk gelernt und für mich hübsche Kleidungsstücke genäht. Unter anderem auch einen roten, schwingenden Rock mit einer schwarzen Litze als Borte am Saum.
Borten wurden vor einigen Jahrzehnten allüberall angebracht: an Blusen, auf Pullovern, Schrankborde, selbst an Hosenbeinen oder Rocksäumen (das meist nur, um das gute Stück noch etwas länger tragen zu können).
Ich habe eine gute Bekannte, die solche Borten auch heute noch an div. Taschentücher, Deckchen oder sonstwas anhäkelt. Und das bewundere ich sehr, denn ich selbst kann nichts außer "Mausezähnchen" ......... Wir haben es in der Schule nicht gelernt, weil es keine Häkelnadeln gab