Stell dich ein, lass Glück herein.
Ja, ich stelle mich darauf ein, auf ein romantisches Tête-à-Tête, Rendezvous, Date. He du, wollen wir uns verabreden? Ja, dich meine ich. Ha, da guckst du, was? Ach nee, lieber doch nicht.
Anblick dieses Wortes lässt den Romeo-Julia-Balkon in mentale Erscheinung treten - und so einen alten, klapprigen, schönen Schäferwagen auf einsamer Wiese...
Schmetterlinge im Bauch und "Willst du dein Herz mir schenken, dann fang es heimlich an..." Man trug vor 50 Jahren sein Herz nicht so auf der Zunge, wie es heute üblich ist - und nicht jeder in der Klasse/ im Dorf sollte sofort erfahren, wer mir lieb und wichtig war! Lang ist's her :))
So ein (heimliches) Stelldichein war etwas wunderschönes - und ich glaube, wer heut zum ersten Date geht, dem wird es wohl nicht anders gehen...
Stelldichein, dieses Wort löst bei mir wieder "Geschichten" im Kopf aus. Hört sich nach Schmetterlingen im Bauch an und heimlichen Treffen und ersten Zärtlichkeiten. Dagegen löst der heute übliche Satz: "Er / sie dated jemanden"
nix aus. Obwohl die beiden, die sich damals wie heute trafen/treffen, wahrscheinlich die gleichen Gefühle hatten/haben.