Kommentare zu «erinnerung110414»

/// Das Gedicht ist wirklich gut. Könnte ein großer Dichter geschrieben haben.

In Berlin am Bahnhof habe ich das erstemal gesehen wie Arme mit kleinen Taschenlampen die Papierkörbe nach Brauchbarem durchsucht haben. Inzwischen sehe ich das öfters, auch ohne Taschenlampen. Als ich das das erstemal gesehen habe hat mich das sehr berĂŒhrt.
In Berlin am Bahnhof habe ich das erstemal gesehen dass zwei verliebte MĂ€nner sich gekĂŒsst haben.
Berlin gibt auf einer Seite Freiheit und macht Mut.
Man kann aber dort leichter untergehen als in anderen StÀdten. Aber das ist meine Meinung.
by Isabella @18.04.2011, 16:01

/// @ Ein bewegendes Gedicht! Danke!
by Monika (Sauerland) @15.04.2011, 16:15

Schon lange nicht mehr mit dem Zug gefahren....aber frĂŒher... Bahnhof....Gedanken an Reise - weg - Erlebnisse ....und...an meinen Großvater, der bei der Bahn beschĂ€ftigt war und leider viel zu frĂŒh starb (ich wĂŒrde seinen Rat so oft brauchen!).
by Gabi M. @15.04.2011, 14:57

alle zĂŒge voll.
warten auf die verbindung nach berlin.
gerade erst die ausreisegenehmigung erhalten.
es ist verdammt kalt, ich habe hunger.
m i t r o p a.
soljanka.
kirschwishky, kaffee.
zigaretten.
lerne wen kennen, der keinen anderen platz fand.
handballtrainer.
mein sport .
nimmt mich mit zu sich nach hause, weil morgen bessere chancen sind, nach berlin zu kommen.
der hat seine frau verloren.
ich ĂŒbernachte bei ihm.
in ihrer nachtwÀsche.

by /// @15.04.2011, 02:56

Gilt auch eine Begebenheit im Zug?

der Zug war ĂŒberfĂŒllt, wegen irgendwas gab es lange VerspĂ€tung und alles war genervt und schlecht gelaunt.

Da entdeckte ich sie, die beiden einzigen, die gute Laune hatten.
Sie schauten sich nicht an, standen aber dicht beieinander.
Niemand beachtete sie, nur ich.
Und nach und nach erhellte sich auch mein GemĂŒt.
Die beiden genossen die DrĂ€ngelei. Sie genossen, dass sie dicht beieinander stehen mußten ;-) sie wollten es und konnten es durch die DrĂ€ngelei "rechtferitigen ;-)))

Ich glaube, es war eine heimliche Liebe.

Schade, dass ich bald aussteigen mußte. Aber ich hab den beiden viel GlĂŒck gewĂŒnscht ;-)))
by susi @14.04.2011, 20:21

Als ich ein junges MĂ€del war, fuhr ich mit meinem damaligen Freund zum ersten mal alleine in Urlaub, mit dem Zug nach Spanien zu meiner Tante.
Kurz nach der Französisch-Spanischen Grenze mußte man umsteigen, weil das Schienennetzt in Spanien anders war.
Wir landeten auf einem einsamen Bahnhof am Fuße der PynenĂ€en.
Dort gab es nichts als das Ortsschild, und Steine.
6 Stunden mußten wir auf den Zug warten, in großer Hitze ohne Schatten, ohne alles.
Mein Freund war ganz verzweifelt wegen der langen Reisezeit, der Hitze, hatte Durst und bekam Durchfall und weinte.
Ich fĂŒhlte mich richtig verlassen.
Damit begann auch das Ende der Beziehung. Nach dem Urlaub trennten wir uns.
by Gabrima @14.04.2011, 12:27

Ich kann mich erinnern an 2 Begebenheit in Bahnhöfen. Der erste Bahnhof war Warburg. Ich war im Grundschulalter. Meine Eltern und ich fuhren, wie jedes Jahr in den Sommerferien, zu Verwandten in die DDR nach Bielen/Nordhausen. Damals kamen immer Menschen an den Zug und boten was zu essen, zu trinken oder auch Obst an. Auf dem Bahnsteig stand aber auch ein WurstverkĂ€ufer. DafĂŒr musste mein Vater aber aussteigen. Ich weis noch wie heute das ich bitterlich geweint habe weil ich dachte mein Vater schafft es nicht mehr rechtzeitig in den Zug. Er ist dann noch auf den anrollenden Zug gesprungen und wir konnten unsere Reise zu dritt fortsetzen.
An der damaligen deutsch/deutschen Grenze mussten alle Menschen den Zug verlassen die in den GĂ€ngen standen. Vor allem auf dem RĂŒckweg. Dann wurde der gesamte Zug scharf kontrolliert nach FlĂŒchtlingen. Mit SchĂ€ferhunden und Spiegeln die unter die Waggons gehalten wurden. Da passierte es dann auch, wenn alle wieder eingestiegen waren, der Zug schon anfuhr das es wieder einen Stop gab und ein Mensch entdeckt und abgefĂŒhrt wurde. Solche Erlebnisse habe ich bis heute nicht vergessen. Als die Maueröffnung war habe ich vor dem Fernseher gesessen und geweint.
by Monika (Sauerland) @14.04.2011, 10:50

Tauben im Bahnhof - keine Seltenheit. Aber Taubendreck im Haar und auf der Schulter waren nicht so toll, Ort des Geschehens: Dresden Hauptbahnhof
by elouise @14.04.2011, 10:47

Bahnsteigkarten.
Als ich klein war gab es Bahnsteigkarten.

Jede Wette der DB Vorstand beißt sich gerade selbst in den Allerwertesten weil ihre VorgĂ€nger die abgeschafft haben.
by Farbklecks @14.04.2011, 10:27

Als ich ein kleines Kind war, waren wir einmal mit den Zug in Wien. Bei der Heimfahrt hatten wir noch Zeit... Mama ist schon im Zug gesessen... da eben noch etwas Zeit war, ist Papa mit mir... weil es mir doch so viel Spaß machte... Rolltreppen fahren gegangen. Da haben wir beinahe den Tug verpasst... Papa ist da, mir mir auf dem Arm ganz schön schnell gelaufen... Mama schaute erst verzweifelt und dann ganz erlöst... weil wir es doch noch geschafft haben.
by Lina @14.04.2011, 08:42

Es war in Eisennach am Bahnhof und mein Bruder und ich warteten auf den Zug in die "Freiheit". Wir mussten sehr lange warten und es war fĂŒrchterlich kalt. Der Tag verging ziemlich schnell und da wir kein Geld hatten, konnten wir nur die Schaufenster der VerkaufslĂ€den der damaligen DDR bewundern. Die Nacht brach ein und es schneite - wir frierten und mussten bis 2:30 Uhr auf unseren Zug warten. Auf einer Bank auf Gleis Nr. 2 saß ich und wachte ĂŒber meinen erschöpften Bruder, der sein Kopf auf meine Beine lag und schlief. Wir waren fast mehr als 48 Stunden unterwegs ... unterwegs in die Freiheit und ein besseres Leben.
by MonIka (NRW) @14.04.2011, 05:52

Vor Jahren auf dem Weg in den Urlaub:

einen Koffer auf dem Bahnhof stehen gelassen - -
es spĂ€ter bemerkt - wieder ausgestiegen, den Bahnbeamten darĂŒber informiert - -
der rief dort an - der Koffer stand immer noch auf der Bank - -
und kam mit dem nÀchsten Zug an - - -
dann konnte ich umsteigen und in den Urlaub weiter fahren - - -

ev
by ev @14.04.2011, 03:23

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