Kommentare zu «kb20041031»

Bevor der heutige Tag zu Ende geht, m├Âchte ich doch auch etwas zu den Themen schreiben:
W├╝ste: Da fallen mir auf Anhieb die Pyramiden ein, Kamele, der kleine Prinz, Spuren im Sand, Durst, Knirschen zwischen den Z├Ąhnen, der W├╝stenplanet und der wunderbare Film von Walt Disney, dessen Name mir leider entfallen ist. Sicher wei├č jeder, welchen ich meine. :-)

Allerheiligen: Da kommen mir Erinnerungen an fr├╝here Zeiten, wo das ein Backtag f├╝r mich war, die Kinder oder der Partner war mit t├Ątig und es wurde w├Ąhrend des Backens, Ausstechens des Teiges, ein leckerer Punsch getrunken. Hmm... bei dem Gedanken kommt mir der Duft der Pl├Ątzchen und des Punsches in die Nase :-).

Ich finde es okay, wenn Menschen an diesem Tag den Friedhof aufsuchen, grunds├Ątzlich braucht man sicher nicht daf├╝r einen speziellen Tag.

Radio: Da bin ich noch nicht lange dabei, doch ich mu├č sagen, bis jetzt war die Sendung f├╝r mich von Mal zu Mal besser, so da├č ich sicher noch weiter zu den H├Ârern z├Ąhlen werde.

Einen sch├Ânen 1. November f├╝r ALLE.

by Inge @31.10.2004, 19:02

@Desi

Liebe Desi, vielen Dank f├╝r den Tipp! Unter dem 11. Oktober bin ich eben f├╝ndig geworden. An den Newsletter habe ich doch tats├Ąchlich nicht mehr gedacht. Daf├╝r dann heute lange mit Google gesucht und hier gefunden:

Der Geschichtenerz├Ąhler
http://www.zeitzuleben.de/inhalte/in/geschichten/index.html

LG, Friedrich

by Friedrich L├Âhr @31.10.2004, 18:46

Hier in Th├╝ringen ist Morgen kein Feiertag, aber ich denke wir gehen trotzdem gegen Abend auf den Friedhof um einige Kerzen anzuz├╝nden. Das ist so Tradition bei uns auch als ich noch Kind war, die ich weder als Kult noch als Heuchelei sehe.
Aber ich akzeptiere das genauso wenn jemand nichts damit anfangen kann.

Helloween und die ganzen Geschichten um den Grusel scheinen zwar in den letzten Jahren neu erfunden worden zu sein, doch gibt es das doch schon viele Jahrhunderte. Ich findes lustig wenn die Kinder verkleidet hier klingeln und Schauergeschichten erz├Ąhlen.

Engelbert, zum Vinyl-Gef├╝hl muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich da noch nie reingeh├Ârt hab obwohl ich fast t├Ąglich auf deiner Seite bin. Das liegt daran, dass wenn ich hier an der Kiste sitze meine Konzentration auf schreiben, lesen oder ├ähnliches gerichtet ist und wenn ich bewu├čt Musik/Radio h├Âren m├Âchte dann nicht unbedingt etwas nebenher tun mag.
by Birgit W. @31.10.2004, 17:56

@Monika-Marie: ja stimmt, die Tr├Ąnenpf├╝tzen sind sogar sehr wichtig f├╝r unser Leben, Lachen und Weinen geh├Âren zusammen !

"Tr├Ąnen, die flie├čen sind bitter"
"Bitterer aber sind die Tr├Ąnen, die nicht flie├čen"

Eine W├╝stenrose - ihre Bl├Ątter sind durch die Trockenheit eingerollt und braun. Sie sieht aus als w├Ąre sie total vertrocknet, ohne Leben, tot, wie erstarrt. Eine solche W├╝stenrose kann oft ├╝ber viele Jahre ohne Wasser sein. Legt man sie in eine Schale und sch├╝ttet Wasser dar├╝ber, so sieht man wie die Bl├Ątter sich bewegen und ├Âffnen und innerhalb von 1-2 Stunden ist sie gr├╝n und lebendig.

Ebenso ist es mit dem Trauernden. Sobald er sich seinen Gef├╝hlen ├Âffnet, die Tr├Ąnen flie├čen lebt, beginnt er wieder zu leben. Die Starre verschwindet aus seinem Gesicht und aus seinem K├Ârper. Schmerzhafte und auch sch├Âne Gef├╝hle erf├╝llen ihn wieder.

Tr├Ąnen sind zun├Ąchst die einzige Wasserquelle, der einzige Lebensimpuls in einer trostlosen W├╝ste. Wasser kann die W├╝ste fruchtbar machen.

In der Trauer sind die Tr├Ąnen ein erstes Zeichen daf├╝r, dass etwas Neues beginnt. Was man zun├Ąchst nicht begreifen konnte und wollte, sickert nun langsam und stetig in das Bewusstsein. Es erreicht den Verstand und auch das Herz, den inneren Ort der Gef├╝hle.

Trauernde, die nicht weinen k├Ânnen, leiden darunter. Ihnen fehlt ein ganz wichtiges Hilfsmittel. Tr├Ąnen sind eine Hilfe, die unser K├Ârper uns in dieser schweren Zeit gibt.

Beim Weinen ├Âffnen sich die inneren Schleusen, und der Schmerz gelangt durch die Tr├Ąnen nach au├čen und wird sichtbar.

Nicht alle Tr├Ąnen, die in der Trauer flie├čen, haben mit dem unmittelbaren Verlust zu tun. Immer wird auch alter Schmerz von l├Ąngst vergangenen Verletzungen mit beweint, denn wir erleiden im Laufe unseres Lebens viele Verluste. Trauertr├Ąnen haben viele Quellen.

Wenn durch einen akuten Verlust auf einmal ganz viele dieser Quellen zu flie├čen beginnen, droht eine ├ťberflutung, ein Ertrinken in Tr├Ąnen.

"Du kannst die V├Âgel der Traurigkeit nicht daran hindern ├╝ber deinem Kopf zu kreisen,
aber du kannst sie daran hindern in deinem Haar ihr Nest zu bauen !"

Den Text hab ich vorhin im Internet gefunden und nur die wichtigsten S├Ątze f├╝r unser Kalenderblatt herauskopiert, damit er nicht gar zu lang wird.

Damit gr├╝sse ich heut besonders Sabrina und all diejenigen Leser unter uns, die sich zur Zeit im "Tunnel" befinden ..... irgendwann scheint die Sonne wieder ....
ich z├╝nde heut Nacht nochmal ein kleines Licht f├╝r uns alle an :-)

@Sonja-s: Da hast du wieder sehr sch├Âne, wahre Worte geschrieben ! LG auch an dich :-)

by Carola (F├╝rth) @31.10.2004, 17:55

Es ist ja schon fast dunkel....von den herrlichen Herbstfarben ist nicht mehr viel zu sehen.
Aber sie waren da und haben mein Herz warm gemacht.

Irgendetwas hat mich heute fr├╝h beizeiten aus dem Bett steigen lassen.
Und irgendwie war ich sehr ruhig.
Hatte in der Nacht von meiner Freundin getr├Ąumt. Sie hat sich im letzten Semester unseres Studium das Leben genommen.
Und in dieser Nacht habe ich zum ersten Mal wieder ihr Lachen geh├Ârt und sie auch lachen sehen.
Werde also morgen einen Carla- Tag machen.
Mir die Briefe von ihr vorkramen, die kleinen Schnipfelzettelchen, die wir uns w├Ąhrend der Vorlesungen schrieben, und ihre Musik auflegen.

Werde diesen Tag zu einen Erinnerungstag machen. Und nicht nur f├╝r sie, sondern f├╝r all die, die schon in das andere Leben gegangen sind.
Wei├č aber auch, dass ich die Tr├Ąnen nicht verdr├Ąngen werde, wenn sie kommen. Das geh├Ârt nunmal dazu...Lachen und Tr├Ąnen.
Sonst stimmt ja auch die Lebenswaage nicht ge?


Einen sch├Ânen Sonntag noch

Monika-Marie

by @31.10.2004, 17:50

Lieber Friedrich!

Also ich wei├č woher ich diese Geschichte kenne! Sie war in einen Seelenfarben-Newsletter! ist aber sch├Ân sie auch hier nochmal zu lesen...

MfG
Desi
by @31.10.2004, 16:49

Hallo Zusammen,

diese kleine Geschichte hatte ich vor kurzem irgendwo gelesen. Leider konnte ich mich aber nicht mehr daran erinnern wo. Heute bin ich durch einen gl├╝cklichen Zufall wieder auf sie gesto├čen.

Ich w├╝nsche Euch allen einen sch├Ânen Tag.

Liebe Gr├╝├če, Friedrich L├Âhr



Die Geschichte von zwei Freunden

Zwei Freunde wanderten durch die W├╝ste. W├Ąhrend der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.

Der Geschlagene war gekr├Ąnkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:

"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchst├Ąblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:

"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekr├Ąnkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"

Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekr├Ąnkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder ausl├Âschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was f├╝r uns gut ist, dann k├Ânnen wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals l├Âschen kann."

by Friedrich L├Âhr @31.10.2004, 15:42

Hallo und einen sch├Ânen Sonntag an alle,

Wie so viele Andere m├Âchte auch ich zum Thema Allerheiligen sagen, dass es besonders ein Tag der Freude ├╝ber die sch├Ânen Momente mit den verstorbenen Lieben sein kann.
Als ich hier so vor meinem Bildschirm sa├č, kamen mir noch einige andere Gedanken...
Einerseits finde ich es schade, dass es extra einen Tag im Jahr geben muss, der die Menschen an die Verstorbenen erinnert, denn sollten die nicht in unserem Herzen jeden Tag leben?
Andererseits ist es doch gut, wenn wir nicht jeden Tag trauern, damit wir in unserem Leben weitergehen und uns nicht in der Trauer vergraben.
Insofern ist es vielleicht doch gar nicht schlecht, dass es diesen Tag gibt...
Aber gerade f├╝r diejenigen, die jemanden verloren haben, ist es schwer.
Vor einigen Wochen ist ein guter Freund von mir bei einer leichtsinnigen Aktion ohne Schwimmweste ertrunken ("Ach was, mir passiert so was doch nicht...!").
Das ist das erste Mal, dass ich an Allerseelen auch an einen Verstorbenen denke, und wenn ich ehrlich bin, habe ich Angst davor. Nat├╝rlich kann ich mich an die sch├Ânen Momente erinnern, aber die Traurigkeit ├╝ber seinen Tod ├╝berkommt mich noch immer, auch wenn ich wei├č, dass er jetzt nicht mehr mit seinen vielen Problemen k├Ąmpfen muss.
Da ich auf eine katholische Schule gehe, haben wie die n├Ąchsten 2 Tage frei...und das triste Wetter f├Ârdert die depressive Stimmung...
Ich w├╝nsche allen, denen es ├Ąhnlich geht, viel Kraft und den Gedanken, dass sie mit ihren Gef├╝hlen nicht alleine sind.

Liebe Gr├╝├če und einen sch├Ânen Sonntag,
Antje
by @31.10.2004, 15:04

Kalenderbl├Ątter sind was wunderbares, keine Frage. Aber sie haben einen kleinen Fehler... sie sind Eintagsfliegen. Manchmal empfinde ich ein Thema das vorangegangenen Tages nicht als abgehakt, es blieb mir zu sehr nur angerissen. So auch diesmal. Die Kerze von gestern.. da kam mir gerade eben diese so gar nicht bigotte Predigt unter die Augen, das kann ich euch nicht vorenthalten. F├╝r alle die Zeit und Freude daran haben: "...das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht ausl├Âschen..." http://www.predigten.de/predigt.php3?predigt=2308
by Tirili @31.10.2004, 13:13

Bei den Katholiken stehen die Toten an Allerheiligen im Mittelpunkt, aber, was f├╝r mich das wichtigste ist,
die Verhei├čung, da├č der Tod nicht das letzte Wort hat.
Das Seelenlicht, das auf den Gr├Ąbern Verstorbener (nicht nur an diesem Tag) entz├╝ndet wird, ist f├╝r mich ein Zeichen daf├╝r, da├č die Toten nicht vergessen sind.
Das sie in uns weiterleben, in unseren Herzen, in unseren Erinnerungen.
Sie bleiben ein Teil von uns.
Deshalb ist Allerheiligen f├╝r mich nicht unbedingt ein trauriger Tag.
Ist der Tod eines geliebten Menschen zeitlich noch sehr nah, weckt dieser Tag verst├Ąrkt auch wieder die Trauer um den Weggang dieses Menschen.
Wir vermissen ihn einfach mit jeder Faser unseres K├Ârpers, er war ein Teil von uns, Teil unseres Lebens, Teil unseres Denkens und F├╝hlens, Teil unseres Alltags, Teil unserer Zukunft.
Wir m├╝ssen erst wieder lernen unser Leben ohne ihn neu auszurichten.
Haben wir das geschafft und ist der Verlust nicht mehr so schmerzhaft sp├╝rbar,
dann wird Allerheiligen immer weniger zum traurigen Tag, sondern, symbolhaft, zur tr├Âstenden Gewi├čheit da├č die Seele des geliebten Menschen auf einer anderen Daseinsebene weiterlebt,
da├č sein Seelenlicht nicht erloschen ist.

Das dr├╝cken f├╝r mich die Lichter, die an Allerheiligen auf den Gr├Ąbern entz├╝ndet werden aus.

Die Dankbarkeit, oder Freude, einen geliebten Menschen begleitet zu haben, kann sich erst einstellen, wenn der Schmerz des Verlustes ├╝berwunden und wir uns und unser Leben neu definiert haben.
Dass Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, nicht nur an diesem einen Tag im Jahr ihrer Verstorbenen gedenken, ist ja wohl klar.
Ich finde es wichtig, der Toten zu gedenken, wann immer es uns in den Sinn kommt.
Sie sind ein Teil unserer Vergangenheit, ein Teil unseres Werdens, ein Teil dessen, woher wir kommen, ein Teil dessen was wir gelebt haben.
Sie haben gelebt, geliebt und gelitten und versucht das Beste aus ihrem Leben zu machen, genau wie wir.
Sie haben uns ein St├╝ck unseres Weges begleitet, uns geliebt, getr├Âstet, mit uns gek├Ąmpft.

Das ganze Jahr sind wir f├╝r die Lebenden da, da finde ich es absolut in Ordnung, diesen einen Tag im Jahr das Andenken an die Toten ├Âffentlich leben zu d├╝rfen.
Und wer es f├╝r seinen Seelenfrieden braucht, soll das Grab ruhig ÔÇ×f├╝rstlichÔÇť herrichten, wir m├╝ssen es ihm ja nicht gleichtun.
Ich brauche f├╝r mich diesen Totenkult nicht, ich kann auch eine Kerze bei mir zu Hause anz├╝nden, als Symbol daf├╝r, da├č das Seelenlicht meines geliebten Menschen und meine Liebe nicht erloschen ist.
Trotzdem ist es f├╝r mich ein wundervoller Anblick, abends, an Allerheiligen auf einem katholischen Friedhof zu stehen und all die vielen Lichter auf den Gr├Ąbern zu sehen, als w├Ąren die Seelen der Verstorbenen anwesend.
F├╝r mich ist die Seele unsterblich und die Toten haben uns nicht verlassen, sie sind immer noch bei uns und haben nicht aufgeh├Ârt uns zu lieben und unsere Liebe zu ihnen ist ebenfalls nicht verloren, sie nehmen sie mit, als das kostbarste das sie in diesem Leben erfahren und erhalten haben.
Allerheiligen ist f├╝r mich deshalb auch ein Tag, des sch├Ânsten Gef├╝hls, zu dem wir Menschen f├Ąhig sind, zu gedenken.
An die Liebe, die wir f├╝r Menschen empfinden und die Liebe die uns entgegengebracht wird.
Niemand sollte geringsch├Ątzig auf Menschen herabsehen, die diesen Tag im Gedenken an ihre Verstorbenen und an die Liebe, die sie mit ihnen gelebt haben, verbringen, auch wenn wir es zum Teil als ├╝bertrieben empfinden.
Solange ich noch keinen geliebten Menschen verloren hatte, hatte Allerheiligen auch keine besondere Bedeutung f├╝r mich, aber ich habe die Gef├╝hle der Menschen immer geachtet, die diesen Tag zu einem Besonderen machten, aus welchen Beweggr├╝nden auch immer.
Ich w├╝nsche allen noch einen sch├Ânen Sonntagnachmittag.
by sonja-s @31.10.2004, 12:53

ist die w├╝ste leer und ohne leben?
ist ein tag wichtig oder nicht?
NEIN UND JA
es ist doch genau das, was der betrachter draus machen will:
wenn man in der w├╝ste die sch├Ânheit sehen kann, dann gelingt es auch aus jedem tag etwas sch├Ânes zu machen.
WIR LEBEN DOCH NUR EINMAL, UND DARUM SOLLTE MAN ALLES NUTZEN UND ├ťBERALL SCH├ľNES UND GUTES FINDEN K├ľNNEN

allen noch einen sch├Ânen sonntag, wenn auch mit wenig sonne, macht was draus!
by regina @31.10.2004, 11:56

Lieber Otto, ist das Gedicht von dir? Es ist vollendete Kunst. Darf ich es mir abspeichern und auch mal zitieren?
by Tirili @31.10.2004, 11:47

Otto ich find deine Gedanken wundersch├Ân!!

danke dir daf├╝r
by Christine @31.10.2004, 11:41

Noch ein paar Gedanken...

Der Tag hatte W├╝sten
in ihr hinterlassen

In der Nacht
lebte sie ihre Tr├Ąume
Wissend
um die Tage
der Trockenheit

Manchmal gelang es ihr
etwas von den Tr├Ąumen
in das Morgen zu retten

Dann bl├╝hten Blumen in den W├╝sten


Alles Liebe Otto
by @31.10.2004, 11:30

Etwas vergessen:

Der Lichtblick ist sehr sch├Ân :)))))))!

Marianne
by Marianne/Th├╝r. @31.10.2004, 10:36

Gestern Abend stand ich drau├čen und habe in den Himmel geschaut....wundersch├Âne Farben konnte ich dort sehen..die Wolkenformationen waren einmalig...und automatisch mu├čte ich an Dich denken, Engelbert. Dieser Herbst hat uns mit vielen farbintensiven Sonnenunterg├Ąngen beschenkt.....ich erinnere mich, dies lange nicht mehr erlebt zu haben. Es wird sicher noch Gelegenheiten geben, sie festzuhalten mit der Kamera. Heute scheint bei uns die Sonne....das verspricht, ein sch├Âner Tag zu werden und vielleicht verabschiedet sie sich wieder auf wundersame Weise.
Ich schick Euch viele Sonnenstrahlen, Marianne!
by Marianne/Th├╝r. @31.10.2004, 10:33

Guten Morgen an alle!

Die W├╝ste mag ich als ein faszinierender Teil der Erde, der Natur. Ich schaue mir Bildb├Ąnde und Berichte dazu an, lese hier und da etwas, aber ich muss sie nicht "live" erleben, da ziehe ich andere Gebiete, die nicht so trocken und hei├č sind, vor. Ich liebe das Meer.

Das Vinylgef├╝hl h├Âre ich immer am Pc, falls ich zu Hause bin. Ich finde die Mischung sehr gut und Engelbert, du hast da wirklich so einige Sch├Ątze, die man etweder gar nicht kennt oder schon lange nicht mehr geh├Ârt hat. Ich denke, dass f├╝r jeden, der Musik gegen├╝ber aufgeschlossen ist, etwas dabei ist. Selbst wenn einem manche Titel nicht zusagen - ich finde es klasse, weil ich mir vorstellen kann, wieviel Arbeit damit verbunden ist, sich immer wieder durch die "Plattenstapel" zu wuseln. Aber, Engelbert, ich glaube, dass du das sehr gerne machst, so kommt es auf jeden Fall r├╝ber. Das passt jetzt nur nicht ganz zu deier Aussage, dass du die Sendungen vorbereiten "musstest"!:-))
Denn wenn es irgendwann ein "M├╝ssen" f├╝r sich selbst ist und man hat keine Freude mehr daran, dann sollte man auch wieder den richten Zeitpunkt w├Ąhlen, um es zu beenden und dann nicht nur an die Freude f├╝r andere denken, die man damit bereitet...

Allerheiligen ist f├╝r mich kein "trauriger Tag", ich freue mich ├╝ber einen zus├Ątzlichen "freien Tag". An liebe verstorbene Menschen, die mir nahe standen, denke ich dann, wenn ich es gerade m├Âchte, ich habe sie ja sowieso bei mir im Herzen und ich kann auch an jedem anderen Tag im Jahr zum Friedhof gehen, wenn ich die Lust dazu versp├╝re.
F├╝r den ganzen "Rummel" um Halloween habe ich auch nicht viel ├╝brig, da sehe ich es auch so, wie in einem Kommentar schon erw├Ąhnt, als reine Gesch├Ąftemacherei und als eine Sache die einfach nur hier "eingef├╝hrt" wurde...
Den tristen November mit seinen oft so grauen Nebeltagen mag ich nicht so sehr aber er geh├Ârt halt zum Jahreskreislauf, damit die Natur dann auch wieder in voller Pracht zum Leben erwacht...

Ich w├╝nsche allen einen sch├Ânen Sonntag!
by Carola @31.10.2004, 10:27

Allerheiligen ist doch erst morgen, am Montag? Jedenfalls bei uns in ├ľsterreich. Ist das denn in Deutschland anders?

Ich will auf einen Eintrag von Jutta weiter unten reagieren. Sie findet es verlogen, was f├╝r einen schrecklichen Kult die Leute um dieses Allerheiligen machen und wieviel mehr Energie sie um das Wohlergehen der Lebenden aufwenden sollten. RECHT HAT SIE! Sehr gut und ein ganz wichtiger Gedanke!
Ich beobachtete es gestern in unserem Dorf auch. Da gehen die Leute herum und begutachten, wer das Grab sch├Âner, flei├čiger und teurer dekoriert hat. Ich habe da nicht mitgemacht und das Aussehen des Grabes nur soweit verbessert wie ich selbst es f├╝r mich bedurft habe. Wenn viele das so machen w├╝rden...zeigen dass dieser Wettbewerb ihnen nichts bedeutet...w├╝rde er im Nu in sich zusammenfallen und jeder wieder zu einem vern├╝nftigen Umgang mit dem Brauch kommen.

Allen die in frischer Trauer sind w├╝nsche ich neue Lichtblicke und alles Gute.
by Tirili @31.10.2004, 10:24

Der Schatz der W├╝ste

Das Haus lag am Rande der W├╝ste. Damals, als seine Familie sich hier ansiedelte, war das Land fruchtbar und gr├╝n. Sein Vater ging oft mit ihm zum nahegelegenen See. Dort erz├Ąhlte er ihm von seiner Liebe zum Land und sie ging in ihn ├╝ber. Die Jahre vergingen. Er lernte die ├äcker zu bestellen und die Ernte einzubringen. Die Eltern verstarben und er heiratete eine flei├čige Frau. Sie war seine gro├če Liebe und schenkte ihm zwei S├Âhne. Er war ein gl├╝cklicher Mann. Oft ging er mit seinen S├Âhnen zum See und erz├Ąhlte ihnen von den Wundern der Natur.
"Das hier", sagte er,"ist unsere Oase. Das Paradies auf Erden."
Bis die Trockenheit kam. Es waren schwere Jahre, aber er vertraute auf Gott.
"Glaub mir Frau, es werden auch wieder bessere Jahre kommen."
Die Jahre vergingen, der Regen blieb aus. Aus dem See war ein morastischer T├╝mpel geworden. Die Ernte reichte kaum noch aus, die Familie zu ern├Ąhren. Bitterkeit fra├č sich in die Seele des Mannes. Erst verfluchte er das Land, dann seinen Gott. Sein Hass machte auch vor der Familie nicht halt. Er sprach kaum noch mit ihnen, und wenn, endete es immer in Streitereien. Fr├╝h morgens verlie├č er das Haus, wanderte umher und beklagte sein Leid. Alle hatten Schuld. Gott, das Land und seine Familie. Das hatte er nicht verdient. Frau undKinder f├╝rchteten sich vor seinen Wutausbr├╝chen. Die W├╝ste um ihn herum, hatte sich in ihm breit gemacht. Eines Abends klopfte es an der T├╝r. Der Mann ├Âffnete und blickte in das alte Gesicht eines Fremden.
"Wir haben nichts. K├Ânnen uns selber kaum ern├Ąhren. Such dir eine andere Bleibe."
"Warte", antwortete der Fremde. "Gew├Ąhre mir Einlass und ich schenke dir ein wertvolles Geheimnis."
"Nun gut! Tritt ein und sei unser Gast. Wo kommst du her, Fremder?"
"Aus der W├╝ste."
"Was hast du dort gesucht?"
"Ich suche nichts in der W├╝ste. Ich finde."
"Du findest in der W├╝ste?! Was in Gottes Namen gedenkst du dort zu finden?"
"Mich", antwortete er.
"Die Sonne scheint dir das Gehirn ausgebrannt zu haben, W├╝stenwanderer! Wie dem auch sei. Du hast gegessen und getrunken und dein Nachtlager ist bereitet. Erz├Ąhl mir nun von deinem wertvollen Geheimnis."
"Wie du willst. Ich habe f├╝nf bis sechs Tage n├Ârdlich von hier einen Schatz entdeckt."
"Einen Schatz!"
"Ja. Millionen kristallklarer Diamanten. Ein Wunder!"
"Und warum hast du den Schatz nicht in Besitz genommen?"
"All meine Reicht├╝mer ruhen in mir. Ich brauche Nichts. Nimm du ihn."
Nachdem der Alte ihm den Weg beschrieben hatte, legten sie sich schlafen. Bis auf den Mann. Ruhelos ging er vor seinem Haus auf und ab. In seinen Gedankenbildern sah er sich. Reich. Einen Palast, Bedienstete, Frauen. Am Anfang noch mit seinen Gewissensbissen k├Ąmpfend, wurde er sich sehr schnell bewusst, dass er den Schatz f├╝r sich allein wollte. Sollte seine Familie doch sehen, wie sie zurecht kommt. Er ging in die Vorratskammer, nahm Proviant und Wasser und machte sich auf den Weg. F├╝nf endlose Tage marschierte er durch die W├╝ste. Lachend, wenn er an den W├╝stenwanderer dachte, der dieser Ein├Âde etwas abgewinnen konnte. Kreischend vor Freude, wenn er an seinen zuk├╝nftigen Reichtum dachte. Am Ende des f├╝nften Tages sah er sie. Vor ihm lag eine Oase. Tausende von Palmen neigten sich im Wind. Es schien, als wollten sie ihn begr├╝├čen. Grasgr├╝n l├Ąchelte ihm das Land zu. Und inmitten der Oase ein See.
"Hier mu├č es sein", dachte der Mann.
Voller Vorfreude rannte er in das gr├╝ne Paradies und fing an zu suchen. Unter jedem Grashalm, jeder Palme grub er mit seinen H├Ąnden. Nichts. Es wurde dunkel. "Morgen! Morgen werde ich dich finden", rief er und fiel in einen tiefen Schlaf. Am n├Ąchsten Morgen weckten ihn die ersten Sonnenstrahlen. Er stand auf und blickte um sich.
"Nein! Oh nein!"
Seine Schreie wurden von der W├╝ste verschluckt.
Vor ihm lag der See und die Sonne zauberte Millionen kristallklarer Diamanten auf die Oberfl├Ąche.

┬ę 9/2001, Otto Lenk

Ich w├╝nsche euch einen wundersch├Ânen Sonnentag. Alles Liebe Otto
by @31.10.2004, 10:14

Einmal die W├╝ste zu erleben ist noch einer meiner unerf├╝llten Tr├Ąume..ich glaube nicht, da├č ich es noch schaffe, ich habe Bedenken wegen der Hitze, die ich, klein, rund, ├Ąlter, unsportlich, nur sowieso schlecht ertrage...und dann w├╝rde ich ja wirklich in die W├╝ste hineinwollen, nicht nur am Rand entlangtrekken. Ich stelle mir vor, da├č man nirgendwo sonst, vielleicht einsam an Bord eines kleinen Bootes mitten im Ozean, so sehr mit sich selbst allein sein kann wie gerade da in den Sandd├╝nen, ganz auf sich selbst zur├╝ckgeworfen, nur mit sich selbst als Gesellschaft. Ich glaube, da k├Ânnte ich mich selbst viel besser kennenlernen und mehr ├╝ber das Leben erf├╝hlen. Na ja, iss eben nich. Und Tr├Ąume d├╝rfen durchaus auch mal unerf├╝llt bleiben...
Euch allen einen sch├Ânen Sonntag! Petra
by @31.10.2004, 09:07

Guten Morgen,
na dann will ich auch mal ein bisserl "mitgestalten".

W├╝sten jeder Art find ich irgendwie faszinierend. Ich war vor 3 Jahren mit meinen Kindern in Tunesien auf Urlaub und da haben wir auf dem ├╝blichen "Touristenpfad" die W├╝ste ein wenig gestreift. War schon toll, f├╝r mehr Zeit und vor allem tiefer in der W├╝ste fehlte mir aber der Mut.

Au├čerdem gibt es ja bei uns auch W├╝sten, bloss sind dass dann eben Betonw├╝sten in den St├Ądten zum Beispiel ... oder Gef├╝hlsw├╝sten ... in den Menschen, das find ich weniger sch├Ân. Wenn Leute glauben in der heutigen Zeit keine Gef├╝hle mehr haben zu d├╝rfen oder auch gar nicht mehr in der Lage sind zu f├╝hlen ... aber wir habe dazu ja "unsere" Seelenfarben - hiermit einmal DANKE Engelbert!

Allerheiligen: ist f├╝r mich kein trauriger Tag. Auch ich gehe an diesem Tag auf den Friedhof, aber eher dazu, um die Menschen die ich sonst das ganze Jahr nicht sehe zu treffen. An die Verstorbenen denke ich eher unterm Jahr und nicht speziell nur zu Allerheiligen/Allerseelen. Und der 3. November ist bei uns in ├ľsterreich kein Feiertag ...
Was mich aber sehr ├Ąrgert ist dieser ganze Zirkus der sich in den letzten Jahren rund um Halloween entwickelt hat!! Ist das bei euch auch so schlimm? Das ist ja meiner Meinung nach jetzt nur reine Gesch├Ąftemacherei, weil ich find Halloween hat bei uns absolut nichts verloren ...

Zum Vinylgef├╝hl kann ich nicht viel sagen, ich hab erst ein paar Mal kurz reingeh├Ârt, war aber meistens viel zu m├╝de. Obwohl die Musikmischung schon was hat ;-) Und ich frag mich echt jedesmal wieder Engelbert: Wie schaffst du bloss das alles!!!

Ach ja, zum November wollt ich ja auch noch was sagen. Ich mag den November, ich find es auch sch├Ân, wenn es drau├čen trist, grau und nebelig ist. Es geh├Ârt eben zum Herbst genauso wie der herrlich bunte Bl├Ątterwald. Es ist einfach eine Seite dieser Jahreszeit - ich finde auch das Nebelige hat was - und vor allem, es geht ja auch vorbei!

W├╝nsch euch allen einen sch├Ânen Sonntag!
Bei uns in Salzburg hat es mal wieder zu regnen begonnen ... :-)

LG
by Christine @31.10.2004, 08:35

Hallo Engelbert,
heute hast Du mich dazu gebracht mal zu schreiben.
Beim Thema W├╝ste kann ich jetzt auch mitreden. Ich war im September in Dubai bei meiner Freundin. Wir hatten dann einmal eine Nacht in der W├╝ste verbracht und einen Ausflug am Tag. Tiefe Eindr├╝cke sind bei mir geblieben. Diese Farben- und Schattenspiele sind kaum zu beschreiben. Leider hat mein Ritsch-Ratsch-Foto nicht das wiedergegeben was ich gesehen habe.

Zum Thema Mikrofon: Ich h├Âre im Moment mindestens zum 5-Millionsten Mal der Weg von Gr├Ânemeyer. Dieser Text spricht aus meiner tiefsten Seele.

Bei Allerheiligen f├Ąllt es mir schon schwerer zu antworten. Vor nicht ganz 4 Monaten hat mein Mann seinen 6 Jahre dauernden Kampf verloren und ist verstorben. Ich vermisse ihn sehr. Diese schwere Zeit hat uns noch enger miteinander verbunden.
Als ich Kind war traf sich an diesem Tag die Familie aus weit und fern. Ich habe das als sehr sch├Ân empfunden. An Bu├č- und Bettag Ende des Monats hatten wir immer gemeinsam Pl├Ątzchen gebacken und die Weihnachtszeit wurde so mit dem November eingel├Ąutet.
Dieses Jahr wird alles ganz anders sein. Meine Eltern sind in den letzten 8 Jahren ebenfalls gestorben. So ist nicht nur Allerheiligen dieses Jahr ein sehr trauriger Tag. Gemeinsam mit meiner Tochter werde ich die Gr├Ąber besuchen.
Ich w├╝nsche allen, die in diesem Jahr einen Menschen verloren haben viel Kraft, Mut und einen Hauch Zuversicht.

Ursula
by Ursula @31.10.2004, 08:08

Guten Morgen Engelbert,

f├╝r diesen Vortrag w├╝rde ich auch alles andere hintanstellen.
Ich habe vor einigen Jahren bei einem W├╝stentrekking 2Wochen unter freiem Himmel geschlafen, ein Erlebnis!!! Die vielen Eindr├╝cke!!! W├╝rde heute gerne mehr dazu schreiben, "muss" aber schnellsten weg jetzt: eine Woche Urlaub "wartet" auf mich (schnell Kalenderblatt anschauen und dann nix wie weg ;-)))!)

allen einen sch├Ânen Tag

Christa
by Christa @31.10.2004, 07:44

Guten Morgen,

November mochte ich noch nie besonders, das wird auch dieses Jahr wieder so sein.

Der 3. ist so ein Tag, an dem ich gleich drei Verluste erlitten habe, aber nun kenne ich seit drei Jahren meinen Schatz, der hat nun am 3.11. Geburtstag - ein Ausgleich f├╝r die schlimmen Dinge, die passiert sind? (Die drei scheint eine grosse Rolle zu spielen?) Leider sieht er ├╝berhaupt keinen Grund, seinen Geburtstag zu "feiern" - schade eigentlich, ohne seinen Geb. h├Ątte ich ihn doch nie kennengelernt :-)

Ich brauch keinen bestimmten Tag oder Monat um zu trauern, wichtig ist, die Gef├╝hle anzunehmen, wenn sie da sind. Kann sein, dass sie bei mir im November verst├Ąrkt kommen. Dann will ich besonders gut zu mir sein.

Euch allen einen sch├Ânen Herbst mit vielen bunten Farben - Manda
by Manda @31.10.2004, 06:59

einen sch├Ânen Sonntag erst mal allen Seelenfarbenfans!
ja, die W├╝ste w├Ąre nicht so mein Ding, denn ab ca 30 Grad h├Ârt bei mir
"die Freundschaft" , selbst die zur Natur auf....
und da es hier in Sa.-Anhalt "EUREN" Feiertag nicht gibt, und ich auch nur ganz privat mit dem lieben Gott kommuniziere, brauche ich mir dazu auch keine grauen Haare wachsen zu lassen..
ABER, was meint denn nun das "internationale Seelenfan-Volk"
zum neusten Einsparungsvorschlag unserer "werten Regierung" ????
sie wollen doch wohl allen Ernstens den 3.10. als Feiertag abschaffen !!!???
ALSO, ├╝ber das Datum w├╝rde ich mich ja noch streiten, denn f├╝r mich m├╝├čte dieser Feiertag ganz eindeutig auf den 9.11. gelegt werden!
ABER, hatten die "werten Herren" vergessen, dass es grad erst in diesem Jahr kaum FREIE Feiertage gab, da viele von ihnen ohnehin schon auf ein Wochenende fielen bzw, noch fallen ???
Und was hat UNS dies an ZUWACHS - AN neuen ARBEITSPLÄTZEN gebracht ??
Man, die brauchen doch NUR an ihren Beratervertr├Ągen zu sparen!!!
dann w├Ąre schon mancher EURO besser angelegt....
Gerne eure Meinung dazu
mlg aus dem feucht grauen Sachsen-Anhalt
PS: Schade, dass mit dem Regen der letzten Tage die "Herr-liche" Herbstbracht zunichte gemacht wurde...
blo├č gut, dass ich mich diesbez├╝glich noch ua. auch auf meiner Homepage erfreuen kann, um den schlechten Wetter zu entfliehen...
gerne weitere Vorschl├Ąge...
by @31.10.2004, 06:57

Guten Morgen!
Wenn ich an W├╝ste denke, f├Ąllt mir ein Sch├╝lerwitz ein:
Wieviel ist 7 x 7 ? Sand nat├╝rlich! :-)
Ansonsten f├Ąllt mir zu W├╝ste ein:
Halluzinationen und Verdursten! :-)))
Bei Allerheiligen stimme ich @Jutta zu!
Zum Traurigsein gibt`s ja noch den Totensonntag! :-)
Niederrheinische-Nebel-Gr├╝├če
by Karin @31.10.2004, 06:16

Also Allerheiligen war ja fr├╝her vielerorts vor allem am Land der Zeitpunkt, wo man das erste Mal den Wintermantel austragen durfte, mottenkugel-durchtr├Ąnkt, und wenn's geht auch noch der ganz Neue, damit die Nachbarn doof schauen. Auch beim ├Ąrgsten F├Ân... also eine geheime Modenschau, die auch die Scheinheiligkeit verdeutlicht. Weniger der Toten gedenken als sehen und gesehen werden - ein gesellschaftlicher Event.
Ich bin keine derjenigen, die just Allerheiligen auf den Friedhof marschiert und Allerseelen muss ich ohnedies arbeiten. Im Grunde denke ich, man kann auf der ganzen Welt, ja an jedem Punkt des Universums einem geliebten Menschen ganz nahe sein, ob tot oder lebendig, wenn man sozusagen spirituell mit ihm in Kontakt tritt, ganz fest an ihn denkt. Jeden Tag. So ein "Seelenkontakt" ist meiner Meinung nach viel wichtiger als k├Ârperliche oder "optische" Anwesenheit am Grab des Menschen, den man betrauert...

lg Silvia
by @31.10.2004, 06:03

Guten SonnenTag Morgen

Nehmen wir einmal.....die Wolken. Als wir gestern diese FANTSTISCHEN Farben um, in, ueber und unter den Wolken gesehen haben und keine Kamera dabei hatten, da dachten wir ??
----> ENGELBERT wird das auch sehen und Fotos machen :) Hatter nicht ;) macht nix;) dieses Jahr scheint der Himmel uns besonders praechtige Farben (Seelenfarben) zu geben.

Liebe Gruesse

FF
by frank @31.10.2004, 05:52

also....uch muss mich da mal auslassen, ich war gestern mit meiner Ma auf dem Friedhof am Grab meines Papas, und mir ist aufgefallen was die Leute f├╝r einen schrecklichen Kult um, dieses Allerheiligen machen. Ich finds verlogen, sorry, denn wenn manche Menschen im Leben besser behandelt worden w├Ąren dann w├╝rden sie vielleicht jetzt noch leben. Nirgendwo wird soviel gelogen wie auf dem Friedhof, bei Leuten die sich nicht mehr wehren k├Ânnen..zum kotzen, ich wei├č schon warum ich diesen Tag nicht mag.
Euchallen einen sch├Ânen Sonntag...
by Jutta @31.10.2004, 04:58

Gut, also wir sollen entweder ├╝ber die W├╝ste, Allerheiligen oder ├╝ber das Radio kommentieren ?!

W├╝ste: Da kann ich leider nichts zu sagen, denn die W├╝ste ist nicht so richtig mein Ding. Ein Vortrag ├╝ber den faszinierenden Regenwald w├╝rd mich mehr fesseln ;-)

Allerheiligen: Nein, ganz gewiss muss niemand ZWANGSL├äUFIG traurig sein. "Besinnlichkeit" w├Ąr wohl das bessere Wort .... ich denk das ganze Jahr ├╝ber an meine Angeh├Ârigen und Freunde, dazu braucht es f├╝r mich keinen Feiertag. Aber der November ist eben ein besonders trauriger "dunkler" Monat ..... naja, das hab ich ja schon gesagt, ich will mich nicht wiederholen .....

Radio: Mein gr├Âsstes Vinyl-Schmankerl ist diesmal Francesco Napoli - meine Eltern waren n├Ąmlich vor vielen Jahren mal mit einer Familie aus Sardinien befreundet, seitdem lieb ich die Sprache aus "Bella Italia. Und Scaffold mit Lilly the pink wurde sofort mein Musikwunsch in unserer Oldiesendung in K├Âln ! Aber es waren auch noch mehrere andre Klasse Lieder dabei - Julien Clerc - Fruitgum Company - Dietmar Sch├Ânherr + Vivi Bach - Peter Maffay - U2 + ABBA usw. mir f├Ąllt jetzt gar nicht alles ein. Ich find das Kontrastprogramm gut, denn so ist stets f├╝r jeden Musikgeschmack was darunter. Die "Besten Versprecher" von Christian und dir, haben mir auch besonders gefallen ! :-)

LG Carola
by Carola (F├╝rth) @31.10.2004, 02:06

Hier in Schweden feiern wir Alla helgons dag am kommenden Samstag. Viele besuchen dann ihre Toten auf den Friedh├Âfen und z├╝nden Kerzen an. Ich kann nicht sagen, dass es ein trauriger Tag ist. Man wird an die eigene Verg├Ąnglichkeit erinnert und besinnt sich vielleicht etwas mehr auf die wesentlichen Dinge des Lebens. Nach dem Friedhofsbesuch treffen wir Freunde/Verwandte zu einem gemeinsamen Essen und da geht es immer recht gem├╝tlich zu.

Ich w├╝nsche Euch allen einen sch├Ânen Sonntag!
by Sabine @31.10.2004, 01:06

Guten Morgen !
Es gibt doch auch heute ein Kalenderblatt !!
Zu Allerheiligen kann ich Stephanie nur zustimmen. Loslassen hei├čt es wieder einmal .. und es tut mir selbst viel besser und gut, erinnere ich mich an diese guten und sch├Ânen Begebenheiten, wenn ich an jemanden denke, wo sich schon verabschiedet hat. Und das tue ich nicht nur an Allerheiligen ... . Ist ..solche Feiertage erinnern mich an Valentinstag oder Muttertag ... die gibt es doch (hoffentlich auch bei anderen) das ganze Jahr ├╝ber .
Ich lebe nicht nach festen Terminen wenn es um "Gedenktage" geht.

Einen sch├Ânen Sonntag Euch allen... m├Âgen diejenigen, die ein Grab besuchen gehen , Frieden im Herzen versp├╝ren :-)
Gabi
by rielei @31.10.2004, 00:57

Gute Frage - weshalb sollten Allerheiligen und Allerseelen (02.11.) eigentlich traurige Tage sein? Wir Katholiken gedenken an diesen Tagen unserer Toten. Ja, aber deshalb muss man doch nicht zwangsl├Ąufig traurig sein. Man kann doch auch genauso gut an die sch├Ânen Dinge denken, die man mit diesen Menschen einmal erlebt hat. Man kann sich freuen, dass diese Menschen ein St├╝ck weit unser Leben begleitet haben und wir ein St├╝ck ihres Lebens mit ihnen gegangen sind. Und sind das nicht Gr├╝nde genug, auch an diesen Tagen nicht nur traurig, sondern auch (wenigstens etwas) froh zu sein. Statt der Trauer ├╝ber den Verlust sollte doch die Dankbarkeit ├╝berwiegen, dass wir diese Menschen einmal hatten und sie Teil unseres Lebens waren.
Freut euch eures Lebens - auch an den tr├╝bsinnigeren Tagen w├╝nscht
euch allen Stephanie
by Stephanie @31.10.2004, 00:29

HALLO, ich w├╝nsch euch nen gutn morgen, naja eher ne gute nacht , ich geh jetzt endlich mal ins Bett un schlaf so richtig sch├Ân aus.
P.S.:F├╝r mich is der Allerheilige en ganz normaler (Feier)Tag, bei mir ist morgen, ne heute einfach nur Sonntag, wahrscheinlich denk ich noch nicht mal dran dass Allerheiliger ist... naja es ist schon sp├Ąt also Tsch├╝ss
by ma!ke @31.10.2004, 00:07

Hallo Engelbert!
Das w├Ąre ja eine gute Idee, das mal jemand anders ein Kalenderblatt gestaltet. Habe ich mir schon ├Âfter gedacht, so ein Gast-Kalenderblatt quasi ;) Aber so in ein paar Minuten f├Ąllt mir auch nix gscheites ein ;)
Danke f├╝r den W├╝sten-Tipp! Das kommt auch in meine N├Ąhe und da gehen wir sicher hin, wenn es noch Karten gibt.
lG, Conny
by @31.10.2004, 00:07

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