Kommentare zu «kb20091107»

Johann Wolfgang von Goethe ( 1749 - 1832 ),
grĂ¶ĂŸter Dichter der Deutschen, Staatsmann,
Philosoph und Naturwissenschaftler,
wurde verehrt wie kein anderer und entzĂŒndet
die Phantasie der Nachwelt stets aufs Neue.

(1749-1765) Kindheit und Jugend in Frankfurt "Die Konstellation war glĂŒcklich"
(1765-1768) Leipziger Studienjahre "Mein Gehirn ist in Unordnung"
(1771-1775) Frankfurter Krise und Studium Straßburg, "Geniezeit" in Frankfurt und Wetzlar "Und lieben, Götter, welch ein GlĂŒck!"
"Auch halte ich mein Herzchen wie ein krankes Kind"
(1775-1786) Regieren in Weimar "Meine Schriftstellery subordinirt sich dem Leben"
(1786-1788) Reise nach Italien "Hab ich den Himmel nicht hier?"
(1788-1794) Revolutionsjahre "Hinleben zwischen Ordnung und Unordnung"
(1794-1805) Freundschaft und Ă€sthetische Allianz mit Schiller "GlĂŒckliches Ereignis"
(1805-1814) Napoleonische Zeit "Viel Irrtum und ein FĂŒnkchen Wahrheit"
(1814-1823) VerjĂŒngung "Nur dies Herz, es ist von Dauer"
(1824-1832) Letzte Jahre"Kein Wesen kann zu nichts zerfallen"
by Ruth @10.11.2009, 11:38

Ich verstehe nicht, warum es Goethe sein muss, wo doch gerade jetzt am 10. November Schiller 250 Jahre alt wird. Da hÀtte etwas zu Schiller besser gepasst. Oder wird es zu Schiller auch ein Kalenderblatt geben?
Also werde ich etwas von ihm hier aufschreiben. Und da "Engelbert" ja RÀtsel mag, kann er ja auch die Auflösung hier veröffentlichen, wenn er möchte.

Zwei Eimer sieht man ab und auf
In einem Brunnen steigen,
Und schwebt der eine voll herauf,
Muß sich der andre neigen.

Sie wandern rastlos hin und her,
Abwechselnd voll und wieder leer,
Und bringst du diesen an den Mund,
HĂ€ngt jener in dem tiefsten Grund.
Nie können sie mit ihren Gaben
In gleichem Augenblick dich laben.

Also: Was ist damit gemeint?
by Mandragora @08.11.2009, 22:00

Mit Goethe konnte ich in der Schule ĂŒberhaupt nichts anfangen *g* -
trotzdem sind auch mir einige Zitate gelÀufig.

Was unsere Kunstlehrerin damals wohl völlig vergessen hat,
dass es auch eine Farblehre nach Goethe gibt *tztztz* -
darin hab ich mich heute erstmal vertieft.
Absolut interessant - danke fĂŒr die BeitrĂ€ge !

@Engelbert
wer hat das Bild von Goethe gemalt?
by Beaky @08.11.2009, 20:48

Goethe zum Reinhören in radioWissen:

"Mein Leben ein einzig Abenteuer…": Johann Wolfgang von Goethe

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/73012


by isa @07.11.2009, 23:12

Hallo Zusammen,

jetzt habe ich gerade beim Suchen in meiner Favoritenlisten
eine Seite ĂŒber Goethe entdeckt,
die ihn als Baumfreund beschreibt,
er sprach mit seinen BĂ€umen wie mit Menschen und liebte besonderes
den Gingko.
er verfasste nach einem GesprĂ€ch mit Marianne von Willemer ĂŒber ein Gingkoblatt ein berĂŒhmtes Liebesgedicht.

************
Ginkgo-biloba

Dieses Baumes Blatt,
der von Osten
einem Garten anvertraut
Gibt geheimen Sinn zu kosten
wie' s den Wissenden erbaut.
Ist es e i n lebendig Wesen
das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen
daß man sie als e i n e s kennt?

Solche Frage zu erwidern
fand ich wohl den rechten Sinn.
FĂŒhlst du nicht an meinen Liedern
daß ich e i n s und d o p p e l t bin?

1979 wurde im Goethe-Garten am Frauenplan in Weimar zum Andenken an Goethe`s Liebe zu diesem Baum ein GinkgobÀumchen gepflanzt.

*****

hier unten im Link sind noch unzÀhlige Gedichte und GesprÀche von Goethe zu seinen BÀumen und wie er sie pflegte.

http://www.garten-literatur.de/Leselaube/goethe/goethe10_baum.htm#gingko

Euch allen zur Freude von den Steinen




by Strandsteine @07.11.2009, 20:56

In den letzten Jahren konnte ich zwei BĂŒcher ĂŒber Frauen in Goethes Leben
kennenlernen. Beide Werke haben mich sehr berĂŒhrt, und ich kann sie nur zur LektĂŒre empfehlen:
Sigrid Damm: Christiane und Goethe ; eine Recherche (1998) sowie
Dagmar v. Gersdorff: Goethes Mutter (2001).
Beides sind SachbĂŒcher, und sie nĂ€hern sich dem Thema aus der Sicht eines wissbegierigen Menschen aus der Gegenwart, der scheinbar feste GrĂ¶ĂŸen aus Goethes Leben immer wieder hinterfragt und auch Archivmaterial einer neuen Bewertung unterzieht.
Es ist von Vorteil, ein solides Schulwissen zu Goethe parat zu haben, aber auch ohne tiefere Kenntnisse taucht man ein in eine uns fremde Zeit und erfĂ€hrt vieles zu Seiten in Goethes Persönlichkeit, was ihn oft nicht so entrĂŒckt erscheinen lĂ€sst.
Seine Mutter und Christiane wurden prÀzise aber auch liebevoll portrÀtiert.

Sehr lohnenswert sich hier festzulesen.
by Karo @07.11.2009, 18:53

Einmal kaufte ich mir die gesammelten Briefe zwischen ihm und Schiller seinerzeit. Es war ein dickes Buch. Die Herren hatten sich sehr viel zu sagen. Daraus habe ich einen Satz in Erinnerung behalten, der geschrieben wurde und unerheblich von wem, auch so etwas wie eine Empfehlung enthielt:

"Bewahren sie sich ihre Melancholie"

Buck

by Buck @07.11.2009, 18:32

Ich nahm dies Thema zum Anlass, eine Kurzbiografie des Meisters zu ergoogeln und stellte fest, dass er erst 1832 (nicht wie hier zweimal geschrieben 1812) starb, Auch fiel mir auf, dass seine Werke des öfteren von Frauen beeinflusst wurden, die er liebte, verehrte, in die er einfach verliebt war.....

Als ich 14 war (1950) durfte ich vor etwa 800 Menschen den Zauberlehrling aufsagen.... Das war wirklich ein unvergessliches Erlebnis.
Zitate daraus fallen mir bei vielen Gelegenheiten ein.

In diesen Zeiten besonders der Ausruf des Zauberlehrlings:
".... die ich rief, die Geister, werd' ich nicht mehr los!"
Elisabetta
by Elisabetta @07.11.2009, 18:31

An einer Wohnzimmerwand hĂ€ngt bei uns ein Goethebarometer, erfunden eben von diesem. Es ist ein GlasbehĂ€lter, der etwa zur HĂ€lfte mit Wasser gefĂŒllt ist, welches auf LuftdruckverĂ€nderung reagiert und in ein Röhrchen steigt. Ist der Luftdruck besonders niedrig, dann steigt das Wasser in diesem Röhrchen so hoch, dass es an der Öffnung heraustropfen kann. Deshalb nennt man dieses Barometer auch "Pinkelbarometer".

LG Kassiopeia
by Kassiopeia @07.11.2009, 18:11

Ach ja, und als Kind (und noch heute) liebte ich den "Zauberlehrling". Konnte das Gedicht sogar mal komplett auswendig... "Walle walle manche Strecke, daß zum Zwecke...." :-)
by funny @07.11.2009, 17:34

Da muß ich unbedingt den Spruch von meinem KĂŒhlschrankmagneten beisteuern, den ich sooooo schön finde:
"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und FlĂŒgel"

Aber ganz davon abgesehen bin ich ja ein riesengroßer Fan von Goethes Faust. Der war sogar mein Abithema damals und ich finde die GrĂŒndgens/Quadflieg-Inszenierung heute immer noch eine der Besten, davon hab ich noch eine Schallplattencassette mit mehren LPs, die ich mir immer mal wieder raushole und anhöre. Aber auch der Film dazu ist wunderbar.

Oh zu Goethe gÀbe es noch so viel zu sagen, aber vieles davon werden bestimmt heute andere Kalenderblattmitgestalter noch dazu beitragen. Die Kommentare lese ich jetzt - freu mich schon drauf.
by funny @07.11.2009, 17:31

Noch nicht erwĂ€hnt wurde Goethes Sammlerleidenschaft. Er sammelte Grafiken, GemĂ€lde, Manuskripte, BĂŒcher, Plastiken, GemmenabdrĂŒcke und wissenschaftliche Kollektionen.
Und er war leidenschaftlicher Mineraliensammler. Seine Steinsammlung umfaßte 18.000 StĂŒcke. Eigens dafĂŒr ließ er in Weimar einen Gartenpavillon errichten, der noch heute zu besichtigen ist.
Ihm zu Ehren wurde ein im Jahre 1806 gefundenes Mineral "Goethit" genannt. Es heißt, er war hocherfreut ĂŒber diese Ehre.
by Bettina @07.11.2009, 17:22

Hallo Zusammen,

fĂŒr mich hat Goethe Worte gefunden,
so das es mir vorkommt...er kannte mich...

...Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden.
...Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun...
Goethe

es ist in diesen SĂ€tzen alles von Goethe beschrieben worden...
es fasziniert die Steine sehr....
by Strandsteine @07.11.2009, 16:48

Kennst du die herrliche Wirkung der endlich befriedigten Liebe?
Körper verbindet sie schön, wenn sie die Geister befreit...

Ja, Goethe, fĂŒr jeden Anlass ein passendes Gedicht oder einen Spruch...
by @07.11.2009, 15:17

Trotzdem ich am gleichen Tag wie Johann Wolfgang Geburtstag habe und auch einen Sammelband hier herumsteht, konnte ich mich nie fĂŒr diese Stilrichtung erwĂ€rmen. Finde ich sogar selbst schade.
LG Hildegard
by Hildegard @07.11.2009, 15:08

Bei Goethe sehe ich as Lehrerin fĂŒr Mathematik und Naturwissenschaften nicht nur seine Seite als grandioser Dichter sondern auch als ganzheitlicher Denker.
Er interessierte sich sehr fĂŒr die Farbenlehre.
Goethe beschrieb die physiologischen, physikalischen und chemischen Erscheinung von Farben und die psychologischen und Àsthetischen Aspekte von Farben. Er sah die Farbenlehre ganz anders als Newton, dessen Farbkreis ganz sicher jeder kennt.
by Regina @07.11.2009, 11:45

Faust:
"Mein schönes FrÀulein, darf ich wagen,
meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?“

Gretchen:
"Bin weder FrÀulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehen."

Ich war ja nicht grad begeistert, als wir Faust in Deutsch zu lesen bekamen. Doch der obige Wortwechsel und die doch sehr konkrete Absage Gretchens ist mir immer im GedÀchtnis geblieben und entlockt mir grad wieder ein heftiges Schmunzeln.
by Jutta aus Bayern @07.11.2009, 11:24

Mit der NATUR-(Wissenschaft) und der Farbenlehre hat er sich auch befasst;
by gerda @07.11.2009, 09:46


„Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.“

nun, er selber hat sich nicht daran gehalten - er schrieb nicht nur geschichten, sondern "schwere brocken"...ich liebe sie nicht so und ich weiss aus schulzeiten von mir, ich hasste ihn nicht alleine...nur wenige liebten ihn,

ich liebe eben geschichten - kurz - prÀgnant - spannend.
So was zu schreiben ist viel schwieriger
by franz @07.11.2009, 09:44

oh danke Sandra, aber ich wusst es doch schon......der reim reiztte
by franz @07.11.2009, 09:39

Zwar bin ich als BĂŒcherfrau Herrn Goethe sehr verbunden was seine schriftstellerischen und poetischen Werke angeht.
In der Praxis jedoch erwies sich besonders seine Farbenlehre als genial.
Im Kunstunterricht begriffen selbst die JĂŒngsten mit dem Farbkreis Wirkung, Mischung und Kontrast.

Wer sich mit seinen Werken und seiner Person wahrlich auskennt, der möge dies RÀtsel vollenden:
http://www.bildung-lsa.de/db_data/2502/kreuzwortraetsel_deutsch_goethe.pdf

Wochenendlich GrĂŒsse :-))
by @07.11.2009, 09:11

Interessantes Thema

Nein Franz, die Flöte war es nicht.

Goethe wurde von seinem Vater in folgenden Dingen unterrichtet:

Klavierspielen

 Reiten, Fechten, Latein, Italienisch und HebrÀisch
In Englisch und Mathematik wurde er von Privatlehrern unterrichtet.

Mit 16 Jahren begann er ein Jurastudium und mit 23 Jahren bekam er seinen Abschluss und wurde Rechtsanwalt in Frankfurt. Er widmete sich aber mehr der dichterischen Arbeit.

So faszinierend ich so manche Aussage und so manches Werk von diesen Mensch "Johann Wolfgang von Goethe" auch persönlich finde, ich wollte trotzdem nicht mit ihm tauschen.
FĂŒr mich war er nicht nur ein großer Dichter sondern vor allem ein Suchender und wie so viele andere KĂŒnstler in gewisser Weise auch ein Getriebener voller Zweifel.

Anbei einige Zitat von Johann Wolfgang von Goethe:

„Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.“
---------------------------
„Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.“
------------------------------
„Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.“
....................................
„Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken. „
------------------------------------
„Das schönste GlĂŒck des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.“
-----------------------------------
„Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.“
-------------------------------
"Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat."
.......................................

L.G.
by Sandra WU @07.11.2009, 08:36

Oh, Herr Geheimrat!
So nachdenklich?
Kann ich gut verstehen,denn seid sie auf der Oberseite einer Schokoladentafel zu sehen sind, bleibt es nicht aus den Vertrag mit der Firma noch einmal grĂŒndlich zu studieren.
So etwas sollte man halt orger tun.
by Molly @07.11.2009, 07:57

Herr Geheimrat, was ist es, das Sie so nachdenklich blicken lÀsst, mit leicht hochgezogener Stirn?
Welcher Art Brief ist es, den Sie da in den HĂ€nden halten?

Oh, ich weiß, der Herr Schiller hat Ihnen geschrieben. Er beabichtigt, in KĂŒrze zu Ihnen nach Weimar zu kommen. Er hat Ihnen berichtet ĂŒber sein bisheriges Leben, gezeichnet von vielen Unsicherheiten und dem unbĂ€ndigen Willen, ein Großer zu werden, ein Großer zu sein. Ja, er ist es bereits, das wissen Sie sehr genau.
Wenige Jahre verbleiben Ihnen beiden noch, die Weimarer Klassik zur BlĂŒte zu fĂŒhren.

Bewahren Sie diesen Brief bitte gut auf, vielleicht wird er dann in drei Tagen an Schillers 250. Geburtstag anlÀsslich der Neueröffnung des Nationalmuseums in Marbach am Neckar zu besichtigen sein...
by elouise @07.11.2009, 07:46



Goethe Johann Wolfgang (1749-1812) Deutscher Dichter
Wir leben im Internetzeitalter im Jahre 2009 und es gibt verschiedene virtuellen Bibliotheken fĂŒr schnelle Informationen
wie Goethe Farbenlehre, Goethe Unwörter Test, Goethe schwarze Liste, Goethe und Schiller..
Heute halte ich ein Buch von anno dazumal 1892 in meinen HĂ€nden
lese verschiedenes aus den SchÀtzen der alten Dichtkunst
Werke alter Dichtungen Zitate und SprĂŒche von Goethe Johann Wolfgang (1749-1812)
Wonne der Wehrmut, Gottes ist der Orient,.. las Zuneigung aus Faust
Igentwann mit der Zeit im Leben
kommt ein Mensch beim Deutscher Dichter Goethe Johann Wolfgang an
und Goethe Johann Wolfgang zieht ihm mit seiner Dichtkunst in seine Kreiße

Schöne GrĂŒĂŸe Gella Ria
by Gella Ria @07.11.2009, 07:43

welches Instrument spielten sie wohl, Herr Goethe
war es etwas des Reimes willen die Flöte?
by franz @07.11.2009, 07:34

Mein textliches Kalenderblatt, direkt an den geschÀtzten Herrn Geheimrat gerichtet, ist dreiteilig, wennŽs beliebet.

1 - Werter Herr, Ihr konntet denken und schreiben wie kaum ein anderer, man sagt, Ihr wart sogar der letzte, der ein Universalwissen vorweisen konnte.
Wie war das wohl mit jenem Teil des FĂŒhlens, den man nicht mehr mit Worten ausdrĂŒcken kann? Folgendes Zitat lĂ€sst ahnen, wie tiefgrĂŒndig auch Ihr spirituelles Wesen war:

"Ich glaube, dass wir einen Funken jenes ewigen Lichts in uns tragen, das im Grunde des Seins leuchten muss und welches unsere schwachen Sinne nur von Ferne ahnen können."

2 - Auch als politischer Mensch blickten Sie weit ĂŒber den Horizont ihrer Zeit, folgende Worte werden wohl von den meisten Zeitgenossen, wie auch von den folgenden Generationen nur schwer nachvollziehbar gewesen sein:

"Der Patriotismus verdirbt die Geschichte"

3 - Und was hatten Sie nur fĂŒr einen Durchblick, sie sahen durch absolute Tabus hindurch und deuteten schon auch mal an, was damals unsagbar war:

Erst heutige Menschen kommen hinter eines Ihrer Geheimnisse, geschĂ€tzter Herr Geheimrat. Weil sie googeln können... tja, ein neues Wort werter Herr. Aber sehen Sie nur mal nach, was heutige Menschen ganz schnell herausfinden können, wenn sie in der heutigen großen virtuellen Bibliothek +Erlkönig und +KinderschĂ€nder eingeben.

Sie werden niemals vergessen werden Herr Johann Wolfgang von Goethe, ihr Werk lehrt, erbaut und ergötzt bis ans Ende der Zeiten.
Dankeschön.
Tirilli
by @07.11.2009, 01:30

...da fange ich doch gleich mal an... natĂŒrlich mit Leipzig, wo der junge Goethe studierte und sich die Anregungen fĂŒr seinen Faust holte.... in Auerbachs Keller mit dem legendĂ€ren Ritt auf dem Weinfass .... und wo er gesagt hat: „Mein Leipzig lob' ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.“ (Goethe, Faust I)..... Unter zahlreichen anderen berĂŒhmten Leuten hat er damit Leipzig ein Denkmal gesetzt....
Aber das Erste, was ich von dem guten alten Goethe las, waren zwei BĂŒcher aus dem BĂŒcherschrank meiner Eltern, erworben beim Buchversand Leipzig Mitte der FĂŒnfziger Jahre.
Daraus gibt es einen Spruch, den ich hÀufig in die Poesiealben meiner Schulfreundinnen schrieb... der geht so:

Geh! gehorche meinen Winken,
nutze deine jungen Tage,
lerne zeitig klĂŒger sein:
Auf des GlĂŒckes großer Waage
steht die Zunge selten ein;
du mußt steigen oder sinken,
du mußt herrschen und gewinnen
oder dienen und verlieren,
leiden oder triumphieren,
Amboß oder Hammer sein.

....wie Recht er hat.... immer noch....
und damit will ich es erst mal bewenden lassen...

Liebe GrĂŒĂŸe

Erika (Heide)

by Erika (Heide) @07.11.2009, 01:08

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