Kommentare zu «kb20100527»

lieber Engelbert,
zu Deinen Worten möchte ich doch jetzt auch etwas dazu schreiben.

Wege werden weniger = leider sind hier viele Wege durch Kyrill verschwunden.
***
Schuhe und Dreck = wir finden es herrlich auch mal quer durch den Wald zu laufen, da sind gute Wanderschuhe sehr hilfreich und gesund fĂŒr die FĂŒĂŸe.
***
GPS = benutzen wir, um unser Auto wiederzufinden.
Wir zeichnen immer die Strecke auf, die wir laufen und können so
den Standort des Autos ohne Probleme beim querbeet gehen gut wieder finden. Vorher festgelegte, aufgezeichnete Routen sind zwar auch praktisch,
aber es engt auch ein. Als Anhaltspunkte aber auch gut zu nutzen.
***
MĂŒll = wir wundern uns immer...
voll werden die Dosen , Flaschen usw. mit geschleppt,
aber leer sind sie dann wohl zu schwer...und dann werden sie einfach liegen gelassen...trauriges Verhalten...
***
Sonntag Nachmittag = oft sehen wir doch viele Familien zusammen unterwegs, im Wald, mit den FahrrÀdern unterwegs in der Natur.
Wie es in der Stadt ist, kann ich nicht beurteilen.
***
im Ohr = das ist eine neue Unsitte, mit der ich mich nicht anfreunden kann.
Die Menschen merken so nicht,
um welche Freuden sie sich bringen...
diese vielfĂ€ltigen GerĂ€usche, die sich nach einer Zeit wohltuend auf das GemĂŒt legen, bleibt ihnen durch eigenes Verhalten verwehrt.

Sie machen sich selber ganz arm...
wie sollen sie gesunden...

Diese Gedanken kamen mir beim Lesen Deiner Zeilen,
und ich wollte sie doch hier noch dazu schrieben.
Die Steine haben vorige Woche viele Tiere im Wald entdeckt,
eine Blindschleiche, eine Weinbergschnecke und alles mit voller Freude genossen.
by Strandsteine @06.06.2010, 19:31

Schöne Gedanken zum Wald.
Dabei muß ich sofort wieder an unseren Aufenthalt in Minsk ĂŒber Pfingsten denken. Dieses Land scheint fast nur aus Wald zu bestehen.
Hildegard und Ich waren Teilnehmer einer Gedenkreise. Und die (Ur)wÀlder von Minsk bergen und decken eine schreckliche Geschichte nun schon 65 Jahre zu.
Wir haben Orte wie Maly Trostinec und Chatyn besucht.
Wer mehr dazu wissen will kann ja auf Google oder Wikipedia Nachschau halten.
Trotzdem liebe ich den Wald sein GrĂŒn, seine Ruhe, seine KĂŒhle, seine Geborgenheit .....
by Ernst @28.05.2010, 12:10

Viele Gedanken zum Thema Wald die Freude bereiten. Herzlichen Dank dafĂŒr.

Was mich selber immer wieder beeindruckt sind die Unterschiedlichkeiten der WĂ€lder an sich.

In einem Fichten und Tannenwald ist nicht nur die Erde ganz anders als in einen Mischwald, sondern es riecht auch ganz anders.
Die Erde ist meist dunkel...Farne und Moos bedecken meist den Boden und gemischt mit dem Harz der BĂ€ume ergibt dies einen wĂŒrzigen Geruch.
(Die Latschen im Hochgebirge ....der Geruch ist wieder total anders.)

Die MischwÀlder z.B. in der NÀhe von Budapest ....die Erde ist sandig und die Luft ist auch im Wald sehr trocken und nicht umsonst spricht man in Ungarn vom pannonischen Klima.

Ja und in Istrien (Kroatien) gibt es vorwiegend PinnienwÀlder. Die Erde ist meist rötlich und die Mischung aus Harz und der salzige Geruch vom Meer ergibt eine unbeschreiblich harmonische Mischung die sich nicht nur im Wald wieder spiegelt. Nirgendwo anders habe ich selber bisher im Meer so viele unterschiedliche Farbtöne entdecken können wie in Istrien.

Einzigartig waren auch die Waldabschnitte auf der Insel Madeira. Auf dieser Insel mitten im Atlantik wÀchst so gut wie alles und die LorbeerwÀlder waren ebenso beeindruckend wie der Laurissilva-Wald.

Zu gerne wĂŒrde ich auch selber einmal den Regenwald entdecken, aber ich glaube dahin wird mich mein Weg doch nicht mehr fĂŒhren und deshalb bin ich dankbar fĂŒr All das was ich bisher selber erleben durfte .....und so ganz ohne Wald in meiner NĂ€he.....mir wĂŒrde etwas fehlen was ich wie die Luft zum atmen brauche.

Liebe GrĂŒĂŸe aus dem Wienerwald.
by Sandra WU @27.05.2010, 17:04

In unsrer Gegend, Odenwald, wird am Sonn- und Feiertags noch viel gewandert.
Unter der Woche ist es schöner und viel erholsamer im Wald zu spazieren, weil nicht so viele Leute unterwegs sind. In jeder Jahreszeit ist er ein neues Erlebnis. Den FrĂŒhling, wenn sich die ersten jungen BlĂ€tter in hellem GrĂŒn zeigen, genieße ich besonders. Leider kommt es im Sommer immer öfter zu WaldbrĂ€nden.

Dass die Wege weniger geworden sind liegt hier vielleicht auch daran, dass das Wild zu wenig Ruhe hatte. Trampelpfade wurden bewußt zerstört und
darum gebeten die ausgeschiderten Wanderwege nicht zu verlassen. In den
letzten Jahren fanden auch immer mehr herrenlose Mountainbiker und Hunde den Wald attraktiv.
Die Polizei ist hier immer gut beschÀftigt wildernde Hunde einzufangen, die ihre Freiheit spontan ergriffen haben.
by isa @27.05.2010, 14:34

Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, da waren SpaziergĂ€nge am Sonntagnachmittag einfach die Regel und im Sommer spendete der Wald mit seinem dichten BlĂ€tterdach eine angenehme KĂŒhle.

Mit Mann im Ohr durch den Wald laufen? Undenkbar fĂŒr mich, ich genieße hier einfach die Stille oder besser gesagt den GerĂ€uschen der Waldbewohner, sei es nun H. Specht, der am Baumstamm klopft oder eben die anderen SĂ€nger in den Wipfeln und geht man frĂŒh morgens, da hat man das GlĂŒck, auch mal Fr. Nachtigall singen zu hören, einfach wunderschön.

Die Luft im Wald ist einfach unvergleichbar, man tankt richtig auf. :-)

Ich Ă€rgere mich auch immer, wenn ich dem WohlstandsmĂŒll begegne und es gibt leider sehr viele zahlreiche Zweibeiner, die ihren MĂŒll bewusst in den Wald karren.

Die Schuhe, die dĂŒrfen ruhig dreckig werden, denn zu Hause gibt es ja Wasser, womit man sie wieder sĂ€ubern kann.

Morgen, wenn es nicht gerade BindfÀden regnet, geht es auf jeden Fall wieder in den Wald.
by Christa J. @27.05.2010, 14:24

Hermes,
WÀlder wurden nicht nur im Mittelalter von den Siegern gefÀllt. Das war auch 1945 so und dazu wurden auch deutsche Kriegsgefangene eingesetzt.
by Emma @27.05.2010, 13:55

Ich liebe den Wald / BĂ€ume in all ihren Facetten, es gibt nichts besseres als Natur.

Kennt jemand die Definition fĂŒr Wald?
Von Wald spricht man dann, wenn innerhalb einer Gruppe von BĂ€umen das Klima anders ist als ausserhalb dieser Gruppe.
Hat sicher jeder schon mal beobachtet, im Sommer, wenn es auf dem freien Feld oder in der Stadt brĂŒtend heiß ist, kann man es im Wald immer noch gut aushalten. Und umgekehrt im Winter, wenn ausserhalb der BĂ€ume ein schneidender, kalter Wind geht, ist es zwischen den BĂ€umen besser auszuhalten.

Allerdings kann ich nicht unterschreiben, dass die Wege weniger werden. Soweit ich das hier (Eifel) beobachten kann, werden es sogar mehr. Oft so viele, das meine Mann schon sagt, es gibt keine RĂŒckzugsgebiete fĂŒr das Wild mehr und dann wundern sich die Waldbesitzer und Bauern ĂŒber WildschĂ€den.

Wenn der Boden im Wald nicht grĂŒn ist, dann ist das eher nicht natĂŒrlich. Im normalen "Urwald" ist auch im unteren Bereich Vegetation. Nur unsere eng gepflanzten KulturwĂ€lder lassen einfach kein Licht mehr nach unten durch. Und deshalb kann sich dieser Wald auch nicht selbst verjĂŒngen.

Schuhe und Dreck: Ja, unbedingt festes Schuhwerk tragen, erhöht den Spaß im Wald doch erheblich. :-))

Gott sei Dank gibt es auch Beeren in Schulterhöhe, da greif ich dann zu. DIe sind aber auch zu lecker!

Ja ja, die machen die Wege, wÀhrend man sie benutzt, heimlich lÀnger. Ist mir auch schon aufgefallen, wenn ich mit Kamera unterwegs bin.
Manchmal mache ich es allerdings ganz bewußt, dass ich KEINE Kamera mitnehme und statt dessen den Wald, die Umgebung einfach mal nur wirken lasse. Mit dem Herzen fotografieren sozusagen...

GPS: Also manchmal wĂŒnsch ich mir so ein Teil. In Gegenden , wo ich mich nicht so gut auskenne und wenn die Karten nicht so toll sind, da sind die schon hilfreich.

MĂŒll... *SEUFZ* Da schwillt mir echt der Kamm. Wenn ich einen Verursacher sehe, "verbrenne" ich mir auch regelmĂ€ĂŸig den Mund. Egal, wenn man was in den Wald reinschleppt, kann man die leeren Packungen auch wieder mit nach Hause nehmen und in die Tonne entsorgen. Leider ist dieser MĂŒll ja oft auch "Reklame" fĂŒr ein bestimmtes Fast Food Restaurant. *grummel*

Wie, es geht niemand mehr Sonntag Nachmittag spazieren? Und was machen dann all die Leute hier im Wald? Hier sind es so viele, dass wir schon lĂ€nger immer Morgens gleich nach dem FrĂŒhstĂŒck gehen, weil dann noch nicht so viele unterwegs sind.

Sauerstoff, ja die Luft im Wald ist was ganz Besonderes und vor allem riecht sie immer wieder anders. Je nach Gegend und Jahreszeit.

Und die Ruhe dort ist etwas ganz besondes Kostbares in unserer lauten Welt.

@Karin: Nicht alle Hausbesitzer pflastern alles zu. Mein Garten ist eher sehr naturnah und ich habe ein großes Spektrum an Tieren und besonders Vögeln in ihm. Ich wĂŒnsche dir, dass bald jemand auch in deiner NĂ€he ist, der einen naturnahen Garten hat. Sprich doch mal mit den Gartenbesitzern, vielleicht trauen sie sich einfach nur nicht, etwas Natur (oft ja gleichgesetzt mit Unordnung) zuzulassen?

by Gabi K @27.05.2010, 12:55

Zitat "GPS
Sieht die Wanderung der Zukunft so aus, dass man nur noch mit GPS-GerĂ€t in den Wald geht, um an einem bestimmten Platz ein gewisses Etwas zu finden. Ob dabei der Blick fĂŒr den Wald erhalten bleibt? Oder die Freude an der Natur sogar geweckt wird ?"
Ich gehe seit einigen Wochen mit GPS und suche auch etwas... :-) Diese Möglichkeit sehe ich als wunderbare ErgĂ€nzung und sie fĂŒhrte mich schon an Orte, die ich normal so nie besucht hĂ€tte. Der Blick fĂŒr die Umgebung bleibt nicht nur erhalten, im Gegenteil, man achtet noch mehr auf Zeichen oder Spuren.
Auch ist das GPS eine hervorragende Sicherheit, wenn man in fremden Gegenden unterwegs bin. Ich kann den Standort des Autos eingeben und das GerĂ€t fĂŒhrt mich wieder zurĂŒck. Eine tolle Technik.
by Gudrun @27.05.2010, 12:24

.... wie ich schon an anderer Stelle schrieb, habe ich Dank meiner Eltern schon zeitig gelernt, die Schönheiten des Waldes zu sehen und zu genießen, sei es im Urlaub oder in der Umgebung meiner Heimatstadt Dessau...
Zum GlĂŒck hat Leipzig den einzigartigen Auenwald, der sich quer durch die Stadt zieht.... hie kann man herrlich laufen, oder besser noch Rad fahren....
Und wenn uns mal nach mehr ist, fahren wir in die Dahlener oder DĂŒbener Heide...
Leider bin auch ich oft genug entsetzt ĂŒber den MĂŒll und den Vandalismus im Wald, aber auch erfreut, wenn ich sehe, wie Eltern ihren Kindern die Natur nĂ€her bringen....
FĂŒr mich wird der Wald immer Oase und Ort der Besinnung und Erholung sein, und ich hoffe, dass die WĂ€lder, die es noch gibt, erhalten bleiben trotz Vandalismus, UmweltschĂ€den und KlimaverĂ€nderung, dass die Menschen wieder achtsamer werden....

Liebe GrĂŒĂŸe

Erika (Heide)
by Erika (Heide) @27.05.2010, 12:09

Wenn wir so durch den Wald wandern, dann denke ich so manches Mal:
"Ob sich der Wald nicht oft wĂŒnscht, es hĂ€tte nie Menschen gegeben?"

Und dann umarme ich einen Baum, streiche ĂŒber seine raue Rinde und bitte ihn um Verzeihung fĂŒr all das, was wir Menschen der Natur so angetan haben und ĂŒberlege, ob die Tautropfen im Gras sinnbildlich die TrĂ€nen des Waldes sein könnten.....

by Xenophora @27.05.2010, 12:05

Wer sich entschließt, einen Waldspaziergang oder sofar eine -wanderung zu machen, sollte es bewußt tun und nicht deshalb, weil es mal gerade wir "in" ist.
Hierzu gehört die richtige (Fuß-)Bekleidung, alle 5 Sinne (zum Riechen, Schauen, Hören und Schmecken - Reden muß nicht unbedingt sein). Ich kann sehr gut schweigend durch den Wald gehen.

Simmertal, wo ich wohne, liegt in einem Tal, das von sehr viel Wald umgeben ist. Ich muß immer erstmal bergauf marschieren, bevor ich den schönen Rundblick bekomme.
Dann gibt es einen Rentner, der seit Jahren die vielen schmalen Serpentinen durch den Wald hegt und pflegt. Es ist jedesmal ein Genuß, diese Wege zu begehen.
Leider begegne ich auch hier manchmal der McD-Zivilisation und Ă€rgere mich, dass ich wieder eine TĂŒte vergessen habe, um diesen MĂŒll zu entfernen.
Oberhalb des Felsengartens hat man einen wundervollen Blick auf die umliegenden WĂ€lder und HöhenzĂŒge und beim Blick nach unten relativiert sich alles, was uns so bekĂŒmmert, denn nur die Natur hat die GrĂ¶ĂŸe, die der Mensch sich so gern zu Eigen macht.
MENSCH, nimm Dich nicht so wichtig. Du bist nur ein RĂ€dchen im RĂ€derwerk der NATUR.
Und auf die Idee mit Kopfhörern durch den Wald zu laufen, bin ich noch nie gekommen.
Mein tĂ€glicher Spaziergang mit meiner Aika fĂŒhrt mich immer durch den Wald.
FĂŒr mich gibt es viel zu schauen, fĂŒr Aika noch mehr zu schnuppern.
by Juttinchen @27.05.2010, 10:54

wie sonst auch, ist doch geschmacksache, wald, freie sicht, meer, gebirge,
und vielleicht auch generationssache, ich laufe natĂŒrlich nicht in der natur mit ohrstöpseln rum, aus denen musik dröhnt, nur die vielfalt ermöglicht, dass die welt funktioniert, das vergessen wir oft, weil wir denken, so wie wir es machen, haben wollen, so ist das richtig und dann wollen wir mal irgendjemand was beibringen (?),
ich selbst mag es durch den wald zu gehen, komme aber nicht oft dazu, weil ich keinen direkt vor der haustĂŒr habe, und solange menschen mit eigentum (reihenhĂ€uschen) alles ĂŒberpflastern, was sich innerhalb ihrer zĂ€unne befindet, und hauptsĂ€chlich "kunst"blumen pflanzen, seltsame geschöpfe, die hier nicht heimisch sind, stehe ich jedem menschen, der in die natur, den wald strebt, an einem sonntag z.b., leicht skeptisch gegenĂŒber, ich bin sicher es gibt genug naturnahe menschen, nur grad nicht in meiner umgebung,
karin g.
by karin @27.05.2010, 09:45

@hermes
Es ist gut, wenn man die notwendigen Absperrungen mal aus dieser Sicht erklĂ€rt bekommt. Es ist doch leider auch verboten, durch die DĂŒnen an der See zu toben, so wie wir es frĂŒher gerne getan haben. Leider ist in der heutigen Zeit der grĂ¶ĂŸte Feind der unberĂŒhrten Natur der Mensch.
by Marita aus Oldenburg @27.05.2010, 09:40

Engelbert, ich kann fast alle Deine Gedanken unterschreiben und habe mehrere Situationen so erlebt. Zwei Walderlebnisse kann ich nicht vergessen:

Ein "kleiner" Spaziergang hatte uns in die Irre gefĂŒhrt, sechs Stunden spĂ€ter fanden wir ein Dorf, da konnten wir endlich nach RĂŒckhol-Hilfe telefonieren. Wir waren vollkommen erschöpft, denn zwischendurch haben wir unsere Kinder getragen.

Als Kinder haben wir bei der Erkundung des Waldes unter dichtem GestrĂŒpp eine halbverweste Frauenleiche gefunden. Da war das Erschrecken mit anschließendem Geschreie riesengroß. Wir wollten sofort weg, ging aber nicht, weil die Lehrer auf die Polizei warten mussten. Gruselig.
by Elke R. @27.05.2010, 09:38

@ Inge-Lore
Leider gibt es auch Menschen (Gott sei Dank sind sie in der Minderheit), die ihre Freude und Erholung im Mißbrauch der Natur finden...und denen mĂŒssen einfach Grenzen gesetzt werden, auch wenn sich die ordentliche Mehrheit dadurch
eingeschrĂ€nkt fĂŒhlt. Bei den Verkehrsregeln ist es doch Ă€hnlich...
Gerade in der SĂ€chs. Schweiz habe ich vor einer Woche gesehen wie schön es ist, wenn ein besonderes Gebiet abseits der Wanderwege naturbelassen bleibt damit auch Generationen nach uns die Einmaligkeit und Besonderheit eines Gebietes erleben dĂŒrfen.

Im Mittelalter wurden bei den "Besiegten" immer wieder ganze WĂ€lder fĂŒr den Schiffsbau gerodet...dadurch hat sich auch die Landschaft gravierend verĂ€ndert. Durch Wiederaufforstung wurde versucht, dem Einhalt zu gebieten, was aber nie ganz gelungen ist. "Den Urwald" gibt es bei uns schon lange nicht mehr.
Selbst die KiefernwĂ€lder in der LĂŒneburger Heide oder auch in Brandenburg sind eher "BretterwĂ€lder", weil sie bewußt so dicht gepflanzt wurden, damit sie möglichst schnell dem Licht zustreben und schlank und gerade wachsen. Mit der natĂŒrlichen Wuchsform der Kiefer hat es nichts mehr zu tun.

Ohne WĂ€lder wĂŒrde der Grundwasserespiegel nicht gehalten werden können, das Klima wĂŒrde sich drastisch verĂ€ndern und es wĂŒrde zu Versteppungen und VerwĂŒstungen fĂŒrhren. Schon wegen unseres Klimas ist es wichtig, fĂŒr den Erhalt der UrwĂ€lder in SĂŒdamerika, Afrika und Asien zu kĂ€mpfen.
Da kann einem schonmal der Kragen bei den Deppen platzen, die hirnlos ihren MĂŒll in den WĂ€ldern entsorgen...und das beginnt schon beim Entsorgen der Verpackung vom Fast-Food-Fraß und der Bierdose aus dem fahrenden Auto heraus...geschweige denn die glimmenden Kippen aus dem Autofenster.




by hermes @27.05.2010, 09:11

FrĂŒher war z.B. die SĂ€chsische Schweiz Naturschutzgebiet, in dem sich alle
Wanderer und Bergsteiger wohlfĂŒhlten und an die Bedingungen hielten.
Nun ist seit ca. 20 Jahren die SĂ€chsische Schweiz NATIONALPARK!
Da darf kein Wanderer vom Weg abweichen, keinen Pilz suchen, keinen Hund
freilaufen lassen. Die Bergsteiger sind sauer, weil einige Aufstiege zu den
Felsen gesperrt wurden, weil die NationalparkwĂ€chter Kontrollen durchfĂŒhren.
Auf diese Weise werden den Menschen Grenzen gesetzt, obwohl die Natur
eigentlich zur Freude und Erholung geschaffen ist.
by Inge-Lore @27.05.2010, 08:04

zum Thema Wege möchte ich etwas sagen: Wir haben hier in direkter NĂ€he nicht allzu große WĂ€lder. Da gehen wir schon mal abseits der Wege, zB auch um Pilze zu suchen. Das geht auch ganz gut und wenn man sich in unseren WĂ€ldern mal verlĂ€uft kommt man trotzdem bald wieder an einen Waldrand. Das kostet nur Zeit :-) Propiert es mal!

Und ein GPS GerĂ€t muss einen nicht zwangslĂ€ufig in den Wald fĂŒhren. Ich finde es aber schön wenn es einem wieder zum Auto zurĂŒckfĂŒhren kann! Und dann ist es auch egal wenn der Wald grĂ¶ĂŸer ist. Nachdem ich auch selber Geocacher bin, kann ich sagen das ich denke dass bei vielen Menschen das Interesse an der Natur geweckt wird, es aber wie ĂŒberall auch einige schwarze Schafe gibt die ohne Hirn alles niedertrampelnn
by Melanie @27.05.2010, 07:30

Das sind interessante DenkansĂ€tze, die es wert sind, weiter vertieft zu werden. Vor allem, was die GegenĂŒberstellung von Natur und Kultur angeht. Die heutigen WĂ€lder sind ja auch keine UrwĂ€lder mehr in unseren Breiten, sondern vor Zeiten von Menschenhand aufgeforstet worden. Also doch eigentlich auch Kultur...
by elouise @27.05.2010, 07:08

Ob sie besser ist weiß ich nicht, aber wenigstens ebenso gut wie die Waldluft ist die an der See!
SonntagsspaziergĂ€nge watren in meiner Jugend noch ĂŒblich und davon waren sehr viele auch WaldspaziergĂ€nge. Meinen Blick fĂŒr unterschiedliches GrĂŒn und fĂŒr "besondere" BĂ€ume hab ich mir erhalten können.
Nun wohne ich in der Großstadt, aber der Wald und die BĂ€ume sind mir immer noch viel wert.
by Gisela @27.05.2010, 05:40

Danke fĂŒr die Waldwoche! Der Wald - Dom Gottes und Oase des Friedens.
by Waldschrat @27.05.2010, 02:37

Da kann ich Dir nur beipflichten, dass Rock und Pop u.Ă€. nicht "waldgeeignet" sind sondern die GerĂ€usche des Waldes besser fĂŒr die Straße!
Leider sieht man heute immer mehr junge Leute, die diese Stöpsel bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in den Ohren haben...
by Karin v.N. @27.05.2010, 00:24

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