Kommentare zu «kb20110101»

das war ne ganze menge, was sich da in 10 jahren alles zugetragen und ver├Ąndert hat!
erst hab ich meinen geliebten arbeitsplatz verloren, weil das arbeitsklima so schlimm wurde, dass ich es nicht mehr ausgehalten hab.
danach kam eine zeit, in der ich mir von allen (un)-m├Âglichen leuten sagen lassen musste, dass ich f├╝r dieses und jenes zu alt w├Ąre - obwohl ich mich ├╝berhaupt nicht so f├╝hlte.
mein sohnemann ist zu seiner partnerin ganz weit weggezogen, was mich erneut in eine mittelschwere krise gest├╝rzt hat- die ich allerdings -nicht zuletzt durch seelenfarben- wieder ├╝berwunden hab.
meine ├Ąlteste tochter hat geheiratet und mittlerweile hab ich 3 s├╝├če enkelkinder.
unser nesth├Ąkchen durfte ich durch die pubert├Ąt begleiten. sie ist zwar immer noch nicht ganz "erwachsen", aber auf einem guten weg dahin. und mit ihr hab ich ganz viele wundersch├Âne zeiten erlebt.
im letzten jahr hab ich meine mutter und meine schwiegermutter ganz kurz hintereinander verloren.
aber ich hab einen wundervollen menschen an meiner seite, mit dem ich jetzt seit 36 jahren verheiratet bin und das ist das gr├Â├čte geschenk.

wie xenophora kann ich sagen, dass mich mein glaube durch die schweren zeiten getragen hat und dass ich f├╝r die sch├Ânen zeiten dankbar bin.
so schau ich mit zuversicht und gottvertrauen auf die kommende zeit - auch wenn das neue jahrzehnt f├╝r mich gleich zu beginn einen krankenhausaufent-halt wegen einer darm-op bereith├Ąlt.

allen "seelenf├Ąrblern" - allen voran beate und engelbert - ein gesundes, gl├╝ckliches und friedvolles neues jahr!
by Mai-Anne @03.01.2011, 12:21

... mir wird ganz schwindelig wenn ich die letzten 10 Jahre bedenke - so viele aufs + abs und mich durchk├Ąmpfen - viele liebe Menschen sind in diesen Jahren gegangen, viele neue durfte ich kennenlernen,
2001 starb mein Mann, 6 Jahre sp├Ąter erneut Hochzeit - soviel Gl├╝ck w├╝nsch ich allen, die es m├Âchten!
Damit kamen 4 neue Stiefkinder zu meinen bisher 3 Stiefkindern, alle schon erwachsen, und viele Enkel dazu, der Familien- und Freundeskreis erweiterte sich noch einmal, das war + ist bereichernd.
Und auch ganz neue Welten lernte ich kennen - nach Indien durch meinen verstorbenen Mann war es nun Afrika + Religion (IPastor), zugleich bieb der Kontakt zu meiner indischen Familie, was mich sehr gl├╝cklich macht. Dazu meine Mutter, die, inzwischen 90, weiterhin relativ eigenst├Ąndig lebt, wir machen viel miteinander.
Dazu immer wieder die Sorge um Geld + sp├Ątere Rente: Arbeit haben + verlieren + neu suchen + finden + nochmal ... - Fortbildung, und nochmal suchen + finden ... jetzt bereite ich mich auf den Ruhestand vor, noch 1 Jahr + 2 Monate... da kommt die Frage: was tu ich, wenn ich tun kann, was ich m├Âchte, im Rahmen dessen, was m├Âglich ist?
Seelenfarben von Engelbert gibt es nun auch schon 10 Jahre, seit ca. vier Jahren kenne ich es und bin Engelbert sooo dankbar: es tr├Ągt viel zu meiner Balance bei. Euch allen ganz ganz viele gute W├╝nsche f├╝r 2011!!!!


by beatenr @02.01.2011, 22:01

Also wegen mir kann das n├Ąchste Jahrzehnt gerne etwas ruhiger verlaufen. Beim R├╝ckblick ist mir erst mal aufgefallen, was bei mir pers├Ânlich so alles los war:

Anfang des Jahrzehnts geheiratet - Ende des Jahrzehnts geschieden
berufliche Karriere - Verrentung
Diagnose Multiple Sklerose
Meine Mum inzwischen im Heim
Neue Liebe gefunden
3 Umz├╝ge
Mein Schwager (u. Ersatzpapa) mehrmals schwer krank, im Moment auch wieder

Wenigstens habe ich keine lieben Menschen verloren. Da hatte ich auch schon andere, sehr heftige Jahre.

Jetzt k├Ânnte ich eine Phase der Ruhe und Sammlung brauchen - so die n├Ąchsten 5 Jahre ;-)

Aber da habe ich ja keinen gro├čen Einfluss drauf. Also w├╝nsche ich mir haupts├Ąchlich Kraft und Zuversicht, alles anzunehmen, was da im n├Ąchsten Jahrzehnt auf mich und meine Lieben zukommt.
by @02.01.2011, 17:51

Wie war das letzte Jahrzehnt, die Jahre sind gekommen und gegangen, so auch die Probleme und die guten Tage.
Das neue Jahr hat begonnen und ich will wieder besser werden und den Herausforderungen gerecht werden.

Gru├č Ernst
by Ernst @02.01.2011, 11:26

Hallo----bin ganz "NEU" hier im Forum!!!
Also, ein neues Jahr, ein neuer Anfang, mein Bericht der letzten 10 Jahre w├╝rde zu lang werden; denn bei mir ist viel ACTION. 4 erwachsene Kinder und 8 entz├╝ckende Enkel halten mich fit! Aber in diesem, neuen Jahr, werde ich UR-Gro├čmutter...........und deshalb freue ich mich ganz besonders auf das neue Jahr.
Gru├č aus Bremen Pauline













by Rzondkowski @02.01.2011, 10:51

Hatte ich erw├Ąhnt, dass in diesem Jahr mein 36.Jahr der Berufst├Ątigkeit beginnt? Ich habe 35 Jahre ohne wesentliche Unterbrechung gearbeitet.
Hammerm├Ąssig!
:-)
by Viola @02.01.2011, 04:02

Das letzte Jahrzehnt - ist vorbei und ich bin reich, aber nicht finanziell.
2001 - kann mich nicht erinnern, ausser an den Urlaub in ├ľstereich, dort schauten wir uns die Eisriesenwelt an, deren Eingang in schwindelerregender H├Âhe ist. Ein unvergessliches Erlebnis.
Ende des Jahres der gef├╝hlte Ausverkauf Deutschlands wegen der Abschaffung der D-Mark - "billiger" ging garnicht - absolut armselig!
2002 war der Euro - die zweite W├Ąrungsunion innerhalb meiner 42 Lebensjahre. Ausserdem ein Urlaub 14-t├Ągiger Urlaub in Paris mit einem Besuch aller Vergn├╝gungsparks innerhalb von ca 100km rundum Paris - die Kr├Ânung "France Miniature"- ein toller Urlaub.
Meine Beziehung ist ein einziges Desaster - ich bin nicht in der Lage das zu beenden
2003 ist das Jahr der tiefsten Depression je ├Ąlter das Jahr wird - ich bin klapperd├╝rr, rauche bis zu 40 Zigaretten pro Tag , Eifersucht ist DAS was ich lebe mit tiefster Scham und Abscheu vor mir selbst, meine Tochter macht ihr Abi mit 1,6, zieht 2 Tage nach dem Abi nach Bayern, wo sie Eine Ausbildung mit Aussicht auf ein Studium beginnt - ca 600 Bewerber auf 5 Stellen und mein Kind ist dabei - ich bin noch immer klapperd├╝rr, stolz auf dieses Kind und mich - und ich kann nicht loslassen - ich weine ohne Tr├Ąnen und bin ganz unten;lese auf Seelenfarben, aber nicht t├Ąglich; ich kann nicht mehr reden - nur noch schreiben und rauchen; Arbeiten geht nur mit allerh├Âchstem Kraftaufwand; ich habe keinerlei reale Kontakte mehr, sperre mich ein, gehe nicht ans Telefon; die letzten 2 Monate verbringe ich in der Psychiatrie mit Heimfahrtswochenende, ich rede nicht mehr, ich bin des Lebens m├╝de, aber ich bin nicht lebensm├╝de - beende im tiefsten Elend endlich diese Abh├Ąnigkeitsbeziehung aprupt und ohne Worte - auf Nimmerwiedersehen bis zum j├╝ngsten Tag ...ich schreibe ganze Festplatten voll in jeder Minute, die ich nur in die N├Ąhe einer Tastatur kann - Geschichten, Tagebuch, Selbstkritik, Briefe an meine Angst, Therapie, Familie, Eifersucht - ich schreibe meine Depression weg und mich frei - ich fange wieder an zu reden, ich spreche aus, was ich f├╝hle: Ich vermisse mich, kann mich selbst sehen, mich aber nicht erreichen!
Der erste bewusste Jahreswechsel seit ich lebe - der bisher wichtigste meines Lebens!
2004 Ende Januar verlasse ich die Klinik - ungeheilt, aber in Behandlung
Mein neues Leben beginnt mit einer Krankschreibung, einigen "Abrechnungen" mit Menschen, mir und der Eifersucht - und der intensiveren Pflege einer, DER virtuellen Bekanntschaft, die ich in meiner dunkelsten Phase machte. Abh├Ąngigkeiten aller Art sind mir zuwider auf immer und ewig, egal ob vom Partner oder von anderen Dingen - die Kippen sind ab sofort tabu, genauso wie "Mother`s little helpers"! Mir geht es richtig dreckig - und ich f├╝hl mich trotzdem stark - jeder Tag ein kleiner Sieg!
Mein Kind kommt zur├╝ck - desillusioniert und entt├Ąuscht - der Studienplatz war ein leeres Versprechen.
Ich bin wieder arbeitsf├Ąhig, ver├Ąndere meine Position zu meinen Gunsten, weniger Verantwortung - hoch und tief wechseln, aber ich bin mir meiner bewusst!
Ich h├Âre zu keiner Zeit auf zu schreiben - und ich weine Tr├Ąnen
Ich nehme zu :-); lebe, liebe, und komme mir und Anderen n├Ąher
Und mein Kind studiert in Bochum; meine virtuelle Bekanntschaft zieht um - nach Schwelm :-)
Ein intensives Jahr - ich fange an zu sehen
2005 bin ich komplett unabh├Ąngig trotz neuem Partner an meiner Seite - keine Pillen und kein Nikotin mehr - das eisern ersparte "Nikotingeld" wird ausgegeben f├╝r eine grosse rote Couch, renoviere
Mein Kind ruft mich an - bei ihr in der Dusche l├Ąuft das Wasser nicht ab - sie hat beim Duschen alle Haare verloren - das ganze Handtuch und die Duschtasse ist voller Haare - die Haut ist offen, nass und eitrig - ich hole sie sofort zu mir und k├Ąmpfe eine Kampf, den mein Kind nicht k├Ąmpfen kann - sie liegt eingerollt wie ein Baby und schl├Ąft und weint im Wechsel - die Spezialklinik in Bochum nimmt sie nach unendlich vielen Anrufen, einigen Faxen und einer konkreten Anfrage ├╝ber den Preis in Euro sofort auf - hysterische laute M├╝tter sind gef├Ąhrlich - auch wenn das Kind schon erwachsen ist. Ich bin ohnm├Ąchtig ob meiner Hilflosigkeit - noch nie war ich kleiner! Und mein Herz blutet.
Es tut heute noch weh, wenn ich daran denke!
Die Haare wachsen sp├Ąter wieder, die Haut verheilt, die Kur wird abgelehnt, weil sie studiert - etwas was ich nicht gelten lasse - 4 Wochen Kur setze ich f├╝r sie durch und es geht laaaangsam aufw├Ąrts!
Mein Leben ordnet sich, bekommt Struktur, ich trenne mich von "Altlasten" durch M├╝llkippe, Ebay, Verschenken, k├╝ndigen und abschliessen.
Ich werde immer reicher und freier, unabh├Ąngig und ich treffe erstmals wieder mir v├Âllig fremde Menschen auf einem Seelenfarbentreffen im Hospitz, es war f├╝r mich unglaublich anstrengend, aber bereichernd,
Alles wird gut
2006 Ist alles gut - zumindest gibt es nichts, was erw├Ąhnenswert schlecht ist.
Wim - eine ganz neue Erfahrung - viel Arbeit, viel Spass
2007 Weinheim ist mein "erstes Mal" in ganz besonderer Gesellschaft - das sehe ich heute noch genauso wie damals.
Ich treffe Herbert Gr├Ânemeyer - und bemerke, dass ich da nicht allein bin, es sind noch ca 59999 andere Leute da - ich habe panische Angst vor solchen Massen und vor Abgr├╝nden - in der Veltinsarena hatten wir Pl├Ątze fast ganz oben, als das Licht ausging war es besser - phantastisch!
Deutschland knipst das Licht aus am Weltumwelttag - wir haben das von einer Anh├Âhe aus gut beobachten k├Ânnen, als es dunkel wurde Licht um Licht um Licht um Licht - aus.
Alles ist gut
2008 mache ich 4 Wochen Urlaub am St├╝ck - an der Nordsee 15 Tage erstmals ganz allein (noch eine neue Erfahrung) und nach 9 Tagen st├Âsst meine Schwester zu mir, ich pflege meine absolute Unabh├Ąngigkeit in jeder Hinsicht trotz Partner - nichts ist mir heiliger! 70. Geburtstag und goldene Hochzeit - ich liebe meine Eltern und meine Geschwister und bin gleichzeitig froh, ihnen nicht so nah zu sein, wobei ich mich da nicht nur auf die Kilometer beziehe - ich betrachte mich als reich und bin v├Âllig ausgeglichen.
Mein neues "Vanillefahrrad" liebe ich.
Es gibt Zipperlein, die ich gern l├Ąchelnd dem vielzitierten Klimakterium zuschiebe und unbeachtet lasse.
Im September bin ich Trauzeuge - denke ich - erwache aber aus der Narkose als die Trauung vollzogen ist. Ein Tumor - aber gutartig. Ein "Laborfehler" erweist sich als "kein Laborfehler", eine Biopsie am H├╝ftknochen und ich kann gehen mit ganz viel Ungewissheit. Nach 3 Wochen kommt ein Brief UND ein Anruf vom Hausarzt - perfide, dass der Tumor gutartig ist und die Nachricht nicht trotzdem keine gute ist! Eine Zufallsdiagnose macht mich stumm und erstmal bin ich ein Igel !
Wie sag ich es der Familie im fernen Spreewald? Es bringt uns nicht n├Ąher.
Wie sag ich es meinen Kollegen - bei einem Weihnachtsbrunch - der Hammer - ich finde meine Sprache wieder und die sind stumm!
Chemie f├╝r immer und ewig - bis dass der Tod uns scheidet - es gibt nicht sooo viele von meiner Sorte...sozusagen das Gegenteil von weiss, aber nicht schwarz.
Ich habe mir vorgenommen, uralt zu werden! Punkt!
Ich teile nicht - schon garnicht mein Leid.
Nichts Schlechtes ist nur schlecht, aber nicht alles ist gut.
2009 viel Schnee, Feengrotten, Bremen, Erfurt, M├╝nster, Barfusspark, massenweise Weihnachtsm├Ąrkte - das Jahr rast und viel Chemie ist im Alltag integriert - meine Haare sind da und bleiben auch - das Wesentliche ist auch gleichzeitig das Wichtige - Angst ist ver├Ąnderlich, umg├Ąnglich.
2010 ich bin ein Gl├╝ckspilz, obwohl ich je nach Laborwert mindestens w├Âchentlich, aber h├Âchstens 4 - w├Âchentlich zum Vampir muss - wovon abh├Ąngig ist, wie die n├Ąchste Medikation ausf├Ąllt - mir geht es meistens gut und ich bin absolut arbeitsf├Ąhig. Ich bin mir meiner so bewusst wie noch nie und ich komme mir immer n├Ąher - bin gelassen, meist ausgeglichen, aber auch manchmal therapiem├╝de.
Kein Jahr ohne Klinikaufenthalt - Bakterien im Magen und schmerzhafte Nebenwirkungen bei der Einstellung auf ein neues Medi, Depriphase und ich muss schnell die Notbremse ziehen, um nicht in ein Loch zu fallen.
Auf Arbeit gibt es w├Ąhrend meiner Abwesenheit einen Personalwechsel.
Anstrengende Wochen, das Medi wird abgesetzt, das vorherige kommt erstmal wieder zum Einsatz. Mir geht es jeden Tag besser.
Nicht alles wird gut, aber Vieles - das Meiste.
Ein gutes Jahr, mein Reichtum hat nichts mit Geld zu tun, sondern mit dem ankommen im Leben.
Ich denke, mein gr├Âsster Wunsch wird in Erf├╝llung gehen!
Mein gr├Âsster Wunsch ist, eine zufriedene, l├Ąchelnde, gelassenen Alte zu werden, die am letzten Tag ihres Lebens behaupten kann, angekommen zu sein!
Ich grinse ja jetzt schon bei dem Gedanken :-)
2011 wird noch besser - das w├╝nsche ich Euch allen auch!









by Viola @02.01.2011, 03:52

Freud und Leid haben sich die abwechselnd gezeigt. Aber im Gro├čen und Ganzen war alles in Ordnung. Es soll nicht schlechter werden, dann bin ich zufrieden.
Ich w├╝nsche f├╝r alle nur das Beste und gr├╝├če Euch alle
Christina
by Christina @02.01.2011, 00:42

Ihr Lieben,

die letzten 10 Jahre waren schwer f├╝r mich. Ich habe innerhalb 2 jahren beide Eltern verloren.

Ich w├╝nsche mir und f├╝r uns alle , ein frohes neues Jahr mit vielen gl├╝cklichen Momenten
und Menschen an unserer Seite die uns halten und lieben.

Danke f├╝r Engelbert f├╝r diese wunderbare Seite.

Liebe Gr├╝├če
Ulrike
by Ulrike @01.01.2011, 23:06

10 Jahre, ~~~ eine lange Zeit, ~~~ die doch sehr schnell vergangen ist.
Erst mal an die Zukunft denken ~~~ ich w├╝nsche allen ~~~
f├╝r die kommenden 10 Jahre
Freude ~~~ Zufriedenheit ~~~ Gesundheit ~~~ keine Geldsorgen

HALT !!! Erst mal alles Gute f├╝r das neue Jahr 2011; der erste Tag schon fast 22 Stunden "alt".

in den letzten 10 Jahren:
die liebsten Menschen sind verstorben, meine Mutter, f├╝r sie war es eine Erl├Âsung nach mehreren Jahren mit der Erkrankung Alzheimer oder sie wollte "heim" zu ihrem Sohn.
Mein Bruder ist mit 55 Jahren verstorben, hat immer nur gearbeitet.

Eine gute Freundin hat in diesem Jahr durch Unfall ihre beiden S├Âhne verloren.
Aber die gute Nachricht (zu diesem Zeitpunkt): Sie wird wieder ein Kind in ihren Armen halten k├Ânnen. Wir wussten nicht: es sind Zwillinge, sie wird diese Kinder wieder "hergeben" m├╝ssen.
Im Dezember wurden ihr zwei S├Âhne geschenkt und genommen.

Erst haben wir als ein 3-M├Ądel-Haus versucht, den Alltag zu schaffen,
mittlerweile ist die gro├če Tochter in eine eigene Wohnung gezogen,
beide M├Ądels stecken mitten in der Ausbildung, die Gro├če, wie ich im ├Âffentlichen Dienst, die j├╝ngere hat nochmals den Beruf "Pflege" gewechselt und verkauft jetzt mit Begeisterung Br├Âtchen.

Mein Mann hatte einen schweren Arbeitsunfall (3m-Sturz r├╝ckw├Ąrts von der Leiter; Gl├╝ck im Ungl├╝ck: keine Wirbelverletzung, "nur" ein Sch├Ądelbruch, aber er hat sich soo ver├Ąndert, er f├╝hlte sich nicht mehr veheiratet; ich musste eine neue Bleibe f├╝r mich und meine T├Âchter suchen, da er in der Wohnung bleiben wollte. Telefonische Kontakte sind heute wieder m├Âglich.

Der Kontakt zu Schwager/Schw├Ągerin sind erhalten geblieben. Der Schwager bekam nach einem Treppensturz eine Hirnblutung. Gute Kranken-Pflege und Ergo-Therapie soll ihn in der n├Ąchsten Zeit bitte wieder gehf├Ąhig machen.
Ich will ein guter Zuh├Ârer sein.

Mit einer chronischen Krankheit belastet, kam noch eine ernst-zu-nehmende Erkrankung im Darm hinzu. Drei Operationen und Bestrahlung haben es bis heute geschafft, das wenigstens diese Sorgen in die Vergangenheit geh├Âren.

Die kleine Tochter (Pfadfinder, Kirchenchor-Mitglied, Ministrant) wurde ein Firmling.
Eine Feier, an die wir uns gerne erinnern.
Alle begl├╝ckw├╝nschen sie, ein Kind, das heute mitdiskutiert. Die Sprach-F├Ârderschule hat sie zu einem selbstbewussten Jugendlichen werden lassen.

Das Gymnasium und Latein sind zu schwer. Dann wird es eben ein guter Realschul-Abschluss bei meiner Gro├čen.

Eine nette Arbeitskollegin/Leiterin des Sekretariats geht in Vor-Ruhestand. Sie w├Ąhlt selbst den Nachfolger mit aus. F├╝r mich und die zwei Kolleginnen hat sie eine gute Wahl getroffen.

So waren diese Jahre ein Auf und Ab, eben das "pure Leben".
Ich will ein bisschen gl├╝cklich sein und bleiben, denn bei all zu viel Gl├╝ck sehnt man sich nach der Traurigkeit.
by rose @01.01.2011, 21:54

das letzte jahrzehnt in unserer familie:

freude und stolz ├╝ber die diplomabschlu├čpr├╝fungen der t├Âchter, die in der mindestzeit studierten
freude ├╝ber unsere renovierte wohnung
freude ├╝ber viele neue mailfreundinnen
freude ├╝ber unseren neuen hund farah vor knapp drei jahren
freude ├╝ber bald 35 jahre gute ehe
freude ├╝ber unsere drei tollen kinder
freude, dass wir gute arbeit haben

gro├če sorgen nach einem schweren unfall mit gehirnblutungen bei unserer j├╝ngsten, die in ein auto lief. das war vor 10 jahren, heute ist sie gesund!

trauer um meinen papa, der 2002 verstarb
trauer um unsere dackeline daisy, die vor 3 jahren verstarb

froh dar├╝ber, dass in unserer gro├čen familie alle einigerma├čen gesund sind
froh, dass meine schilddr├╝senop gut vorbei gegangen ist
froh, dass die t├Âchter nach ihren auslandsaufenthalten immer gut zur├╝ck kamen (das m├Âge bitte so bleiben!)
froh, dass meine mama nun nicht mehr allein im gr.haus wohnt, sondern im seniorenwohnblock

hoffnung, dass uns schweres schicksal erspart bleibt
hoffnung, dass wir alle gesund bleiben
hoffnung auf eine gute zukunft unserer kinder

ich bin von dankbarkeit erf├╝llt.

euch ein gutes neues jahr!
herzlichst
christine b
by christine b @01.01.2011, 21:39

Es waren sehr ereignisreiche Jahre, das letzte Jahrzehnt:
2001-2003 keine besonderen Vorkommnisse; mein Mann und ich sind beide als Gemeindepfarrer t├Ątig; zwei heranwachsende T├Âchter
2004 heiratet die j├╝ngere der beiden T├Âchter; schon l├Ąnger ist sie aus dem Haus.
2005 bekommen wir unsere Altersteilzeit genehmigt. Wir freuen uns sehr dar├╝ber, bekommen jetzt etwas weniger Gehalt, arbeiten daf├╝r aber nur noch zweieinhalb Jahre bis 62.
2006 gibt es viele einschneidende Ereignisse: Das erste Enkelchen wird geboren; leider erweist es sich sp├Ąter, dass sie sich nicht normal entwickelt. Entwicklungsst├Ârungen, keiner wei├č warum. Aber sie ist trotzdem ein liebenswertes Kind, wenn auch f├╝r die Eltern anstrengend. Im selben Jahr heiratet die ├Ąltere Tochter einen Studienkollegen.
Im Herbst beginnt es mit Krankheiten. Mein Mann ist fast ein Vierteljahr au├čer Gefecht gesetzt mit einer Schleimbeutelentz├╝ndung am Knie und einer OP. Ich betreue seine Gemeinde noch mit. Es ist eine harte Zeit und f├╝r ihn vor allem deprimierend.
2007 habe ich mir erst meinen Kn├Âchel angebrochen, bin lange krankgeschrieben, mache aber trotzdem das N├Âtigste mit Stock weiter. Mein Mann unterst├╝tzt mich jetzt ganz lieb. Das muss er auch ab September weiter machen. Nachdem ich erst froh bin, dass wieder alles in Ordnung ist, entdecke ich im August einen Knoten in der Brust: OP mit Entfernung der ganzen Brust, Chemo und dann Bestrahlung. Jeder, der so was mitgemacht hat, wei├č wie hart das ist, aber ich habe es ├╝berstanden und bin gl├╝cklich dar├╝ber. In der Zeit der Chemo wurde erst ich in einem wunderbaren Neujahrsgottesdienst 2008 (heute vor drei Jahren; ich denke immer noch gern daran) verabschiedet und dann im Februar mein Mann. Trotz meiner Chemobedingten Schw├Ąche m├╝ssen wir den Auszug aus unserem Pfarrhaus vorbereiten. Im April ist meine Bestrahlung zu Ende; Ende April ziehen wir in unser Haus, in dem wir uns auch jetzt noch sehr wohl f├╝hlen. Wir genie├čen seitdem den Ruhestand, freuen uns aber auch, dass wir immer wieder gebeten werden, Vertretungen zu machen.
2008 wurde dann au├čerdem noch unser zweiter Enkel geboren. Ein gesunder, sehr aufgeweckter Bub. Leider sind beide Familien der T├Âchter ziemlich weit weg.
2010 gehen wir mit 65 in Pension, in der Praxis ├Ąndert sich nichts, aber psychisch ist es schon ein Einschnitt.
Blick nach vorne? Hauptsache, wir bleiben gesund und k├Ânnen noch lange in unseren Haus bleiben und viele, viele Reisen unternehmen.
Gesundheit und Zufriedenheit ÔÇô das w├╝nsche ich allen Seelenf├Ąrblern f├╝r die Zukunft. A.-M.G.

by A.-M.G. @01.01.2011, 19:06

Es kann und mu├č nur bessern werden!!!!
Eigene Krebserkrankung, denke ├╝berstanden. Hund an den Krebs verloren. Katze vom Auto ├╝berfahren. Ehemann schwer krank, selbst nicht mehr die J├╝ngste.
Mich wieder mit meiner Schwester vertragen. Eine wunderbare Nachbarschaftfreundschaft bekommen. Also es besteht Hoffnung auf auch andere sch├Âne neue Dinge im neuen Jahrzehnt. Ich freue ich mich auf ein hoffentlich!!!! viel viel besseres Jahrzehnt, oder wenigstens ein paar J├Ąhrchen.
Die Hoffnung stirbzt zuletzt und es kommt immer wieder ein neuer Tag. Und wenn irgendwo eine T├╝r zugeht, so geht sie woanders wieder auf.
Allen Mitmenschen friedliche und gesunde neue Jahre!!!!
by Margot @01.01.2011, 17:43

Tja, das letzte Jahrzehnt war gepr├Ągt von Umw├Ąlzungen gr├Â├čerer Art...wenn man denkt, dass ich vor einem Jahrzehnt noch beruflich hoffnungsvoller war als jetzt und dann halt auch privat, da hat sich schon einiges ver├Ąndert. Immerhin hab ich seit 2001 eine feste Beziehung.
Ich hatte 2004 einen gr├Â├čeren Unfall mit Wirbels├Ąulenbruch (knapp am Rollstuhl vorbeigeschrammt), ├╝ber dieses Gl├╝ck, das ganze einigerma├čen unbesch├Ądigt ├╝berstanden zu haben, bin ich jetzt noch froh.
Beruflich hab ich einiges mitgemacht, vom Abbruch und Wiederaufnahme meines Berufes, jahrelanges Arbeiten im Freizeitpark, einige Jobs in Fabriken und dann halt auch die zweite Berufsausbildung.
Ich hoffe halt, dass das n├Ąchste Jahrzehnt mehr positive ├ťberraschungen bereith├Ąlt. Mal sehen, man kann es ja nie wissen..
Toll ist nach wie vor, dass meine Lieben gesund sind...

In dem Sinne w├╝nsche ich ein frohes neues Jahrzehnt!!!
by Marina K. @01.01.2011, 17:03

erst einmal allen ein frohes neues jahr...!!!

tja die letzten zehn jahre... da muss ich aber sehr schwer nachdenken...:-)))

also ich fang einfach mal an, was so h├Ąngen geblieben ist:

2001 = ich beende erfolgreich meine ausbildung zur gro├č- u. aussenhandelskauffrau

2002 = f├Ąllt mir spontan jetzt nix ein, wie jetzt auch zu 2003, 2004, 2005 nicht

2006 = auszug bei meinen eltern... erste eigene bude, und das erst mit 25 jahren, da sagt man immer die m├Ąnner w├╝rden lang zu haus bleiben :-)

2007 = ???

2008 = zusammenzug mit einer freundin, 1 gescheiterte beziehung, k├╝ndigung nach 10 jahren!!! kein wirklich gutes jahr...

2009 = nach 7 monatiger arbeitslosigkeit endlich ein neuer job, mein 30igster, seit juni 2009 ein neuer partner, seit dezember 2009 wohnen wir zusammen

2010 = alles super: amerika urlaub, ├╝bernahme auf der arbeit zum 01.01. ... ja genau 2011... das neue jahr startet also super... :-)))
by jeybe @01.01.2011, 16:25

Ich w├╝nsche allen ein gesundes, frohes und gl├╝ckliches 2011.
Mein letztes Jahrzehnt war gepr├Ągt von viel Arbeit. Es sind 1000 kleine sch├Âne Sachen passiert, jedoch nichts Weltbewegendes, weder im positiven und zum Gl├╝ck auch nicht im negativen Sinne. F├╝r die n├Ąchsten 10 Jahre w├╝nsche ich mir vor allem Gesundheit f├╝r mich und meine Lieben. Es wird sich sicher einiges ├Ąndern - irgendwann werde ich ja in Pension gehen, was ich mir heute jedoch noch gar nicht vorstellen kann. Das Leben ist und bleibt spannend.
by Bsetzistein @01.01.2011, 13:25

Ich w├╝nsche allen ein zufriedenes 2011!

Auch f├╝r mich hat es in den letzten 10 Jahren sehr viele helle und dunkle Ereignisse gegeben. Gesundheitlich habe ich 2 mal das linke Sprunggelenk gebrochen und einmal 10, einmal 5 Wochen Gips getragen (Februar 2005, Oktober 2010). Die linke Schulter musste ich operieren lassen (November 2007), die Mandeln entfernen (M├Ąrz 2007, mit 52!), zweimal das rechte Knie operieren, plus anschliessend Schrauben entfernen (November 2009, M├Ąrz 2010, Dezember 2010) - zusammengez├Ąhlt war ich bei diesen 5 Operationen 21 Tage im Krankenhaus. Dazu habe ich im M├Ąrz 2009 noch eine schlimme G├╝rtelrose erlitten, welche mich 10 Monate lang begleitete.

Vor gut 12 Monaten habe ich mich entschlossen, mich endlich scheiden zu lassen. Zum Gl├╝ck hat mein Ex-Mann eingesehen, dass getrennte Wege f├╝r uns beide besser sind, er ist am 1.3.2010 ausgezogen und seit dem 1.4.2010 sind wir geschieden. Die Scheidung ist ohne grossen Zank und Geh├Ąssigkeiten sehr schnell und kampflos vollzogen worden.

Nun ist meine Freundin zu mir gezogen und wir teilen uns seit dem 1.6.2010 unsere Eigentumswohnung zusammen mit unseren beiden Hunden.

Mein Sohn hat am 1.2.2010 seine erste eigene Wohnung bezogen und lebt dort jetzt zufrieden mit seiner Katze. Unser Verh├Ąltnis ist sehr sch├Ân, wir verbringen viel Zeit zu dritt (meine Freundin, mein Sohn und ich).

In der Hundeschule hat sich auch einiges getan. Ich habe viel mehr Kurse, seit 2007 f├╝hre ich regelm├Ąssig in Frankreich, Deutschland und dem Tessin 6t├Ągige Hundekurse durch, die jeweils sehr viel Freude bereiten und mir grossen Spass machen. Seit dem 1.5.2010 habe ich auch ein neues, 2500 m2 grosses total eingez├Ąuntes Gel├Ąnde gemietet, das viel mehr Platz und M├Âglichkeiten f├╝r die Hundeerziehung bietet, als die beiden vorherigen. Jetzt kann ich alle Kurse von Welpenspielgruppen bis zu Familien- und Sporthunden am gleichen Ort durchf├╝hren.

Ich w├╝nsche mir f├╝r die n├Ąchsten Jahre vor allem f├╝r die Gesundheit etwas weniger Beeintr├Ąchtigungen. Mein Motto "geit nid - git's nid" (geht nicht - gibt es nicht) l├Ąsst mich nach jedem Hinfallen immer wieder hoffnungsvoll aufstehen und weitermachen.

Liebe Gr├╝sse aus der Schweiz Ir├Ęne
by @01.01.2011, 12:43

F├╝nf Jahre von diesem Jahrzehnt stand ich noch unter dem Stress der Firma, da hatte ich kaum Zeit zu leben, zu sp├╝ren.
Dann wurde ich in den Vorruhestand getreten. Ein absoluter Gl├╝cksfall! An meinem letzten Arbeitstag genoss ich meine letzte Zigarette.

Viele sogenannte "Freundschaften" habe ich aufgek├╝ndigt, weil ich dann doch endlich "zu Verstand kam". Sie hatten mich ausgebeutet, mir meine karge Freizeit verg├Ąllt etc. ... und ich Blauauge habe das ganz lange nicht gemerkt.

Nach 41 Jahren bin ich zun├Ąchst aus meiner alten Wohngegend weggezogen, drei Jahre sp├Ąter habe ich bei einem erneuten Umzug meine Heimatstadt verlassen.

Tante, Onkel, Schwager, j├╝ngster Bruder und Mutter sind verstorben.

In diesem Jahrzehnt haben wir auch Zuwachs zu verzeichnen. Meine Tochter hat mittlerweile drei Kinder geboren. Ein Nichte wurde ebenfalls Mutter.

"Was gut war, soll so bleiben, alles andere soll besser werden",
so steht es auf einer Seelenfarben-Gru├čkarte.

Ich w├╝nsche allen seelengef├Ąrbten Lesern und Schreibern ein gutes, gesundes 2011.
by Elke R. @01.01.2011, 11:54

Allen hier w├╝nsche ich erst einmal ein gutes, sch├Ânes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Und nun der R├╝ckblick:
Vor knapp zehn Jahren sind wir in dieses gro├če Haus gezogen, damit genug Platz f├╝r die Jungs und die Hunde da sein und wir noch eine Untermieterin, meine Freundin, aufnehmen konnten.
Dann folgten turbulente Jahre:
Meine Freundin wurde sehr krank und war jahrelang mehr in Kliniken als bei uns, bis sie dann ganz wieder auszog.
Die Jungs wurden gr├Â├čer, es gab viele Schwierigkeiten aber auch viel Gutes.
Wir verlie├čen die Freikirche, zu der wir lange geh├Ârt hatten, und schlossen uns sp├Ąter dann der ├Ârtlichen Kirchengemeinde an, wo wir nun sehr aktiv sind. Auch vor allem unser ├Ąltester Sohn f├╝hlt sich dort sehr wohl.
Nun, fast genau nach zehn Jahren, werden wir wieder in eine kleinere Wohnung ziehen. Wir haben nach einigem Suchen eine gefunden, in die wir alle vier nebst unserer Tiere gut hinein passen, es gibt sogar einen kleinen Garten, und die noch immer im Bereich unserer Gemeinde liegt!
Es wird also wieder spannend ....
by Niclis @01.01.2011, 11:06

Vor 10 Jahren am 1.1.2001 dauerte es noch einen Monat bis zu meinen 50. Geburtstag. Ich habe ihn auch sehr sch├Ân gefeiert. Es war sonst kein besonderes Jahr.
Ende 2002 war es klar das unsere siebzehnj├Ąhrige Tochter im M├Ąrz 2003 ein Baby bekommen wird. Am 3. M├Ąrz 03 wurde unserer 1. Enkelkind geboren.
Ich war bei der Geburt dabei. Leider war es ein Kaiserschnitt. F├╝r uns war es klar das wir unsere Tochter unterst├╝tzen. Vor allem wo von dem Vater keine Unterst├╝tzung zu erwarten war. Eigendlich wollte ich in dieser Zeit noch mal beruflich durchstarten. Das habe ich dann erst mal abgehakt und f├╝r┬┤s Baby gesorgt. Das f├╝r uns hie├č also ich k├╝mmere mich, unsere Tochter macht weiter Gymnasium, der Opa arbeitet weiter 60 - 70 Std. in der Woche. Sie hat dann 2 Jahre sp├Ąter das 2.beste ABI ihres Jahrgangs gemacht. 2006 ist sie dann mit Freund und Tochter weggezogen um zu studieren.
2007/2008 den Jahreswechsel habe ich mit meinem Mann in Neuseeland verbracht. Am 18. Januar sind wir wieder gekommen. Im Februar, 4 Tage nach meinem Geburtstag, hat mir dann mit einem 5 seitigen Brief ( der verdammte Feigling )verk├╝ndet das er seit einem Jahr eine Neue hat und mit mir nicht mehr Leben will. Da hat er mir nur das best├Ątigt was ich schon ahnte (wu├čte) was aber immer abgestritten wurde. Er hat mich nach 28 Jahren verlassen.
Ein paar Tage sp├Ąter habe ich dann beschlossen aus unserem gemeinsamen Haus auszuziehen und mit 57 Jahren noch mal ein anderes Leben zu f├╝hren.
Am 10. Mai bin ich in meine heutige Wohnung gezogen.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie alleine gelebt. Das war eine harte Schule. Ich habe aber diese Bauchentscheidung noch nie bereut.
Antje@ Ich w├╝nsche dir vel Kraft f├╝r dein neues Leben. Am Anfang kostet alles unendlich viel Kraft. Ich kann dir nur raten such dir neue Aufgaben die dein Leben ausf├╝llen. Was mir auch geholfen hat ich habe meinen Mann verziehen. Das war f├╝r mein eigenes Wohlbefinden ganz wichtig.
2008/ 09 war nicht soviel mit mir los. Habe Arbeit gesucht, mein Ehrenamt gemacht. Gottseidank habe ich viele Freunde die mich gut aufgefangen haben.
Seit Beginn 2010 engagiere ich mich in einem Mehrgenerationen Wohnprojekt. Wir haben inzwischen einen Verein gegr├╝ndet. Ich bin die 1. Vorsitzende. Interessanterweise bin ich mit allen Vorstandsmitgliedern schon lange bis sehr lange befreundet. Wir wollen dieses Jahr noch mehr Mitglieder werben und Investoren suchen f├╝r unser Projekt. Alles l├Ąuft mit Unterst├╝tzung der Stadt und es gibt immer mehr Interessenten die sich diese Wohnform vorstellen k├Ânnen.
Seit September 2009 arbeitete ich als Betreuerin in der OGS. Leider nur ein 400 ÔéČ Job. Aber in meinem Alter ├╝berhaupt was zu finden war sehr schwer. So lebe ich von Unterhalt und 400 ÔéČ Job und habe Anfang 2010 noch eine zweij├Ąhrige Ausbildung, E-Learning, in dem Bereich begonnen.
Am 10.11. 10 hat meine Ex die Scheidung eingereicht. Es ist gottseidank alles nicht mehr frisch. Trotzdem merkte ich das es mir mehr ausmacht als ich dachte. Bin in diesem Winter schon das 3. Mal sehr erk├Ąltet. Aber es ist bald abgeschlossen und das ist gut so.
Ich habe inzwischen einen Freund in den ich auch verliebt bin.
Dieses Jahr 2011 wird bestimmt ein ereignisreiches Jahr und ich freue mich darauf.
by Monika (Sauerland) @01.01.2011, 10:52

Ja, ich kann schon sagen, das es f├╝r mich gute 10 Jahre waren.
Es gab zwar nicht nur Gutes, aber ich habe alles gemeistert und so ist es doch wieder gut.
Ich habe wegen einer Person sehr viel geweint, aber mit Willenskraft habe ich gelernt damit umzugehen damit sie mich nicht mehr seelisch verletzen kann.
Vor 10 Jahren lernte ich meinen Partner kennen. Und es ist genauso sch├Ân wie vor 10 Jahren. Er bereist mit mir die Welt, die ich fr├╝her nur aus B├╝chern kannte. Und was wohl das Sch├Ânste ist, es ist nichts einseitig, er liebt und sch├Ątzt mich genauso wie ich ihm.
Hatte an der Hand eine starke Verletzung, wo ich sehr dankbar bin, dass mir die Finger durch die Geduld der Ärzte erhalten wurden. Das war eine schwierige und schmerzhafte Zeit. Aber es ist Vergangenheit.
Dann hatte ich sonst noch eine Operation, die auch gut verlaufen ist.
Traurig stimmte mich als unser altes Hunderl und die Katze, die f├╝r uns wie Familienmitglieder waren gestorben sind.
2010 f├╝hrte ich Personen zusammen die ├╝ber sehr sehr lange Zeit kein Wort miteinander gewechselt haben. Das war sch├Ân.
Wie man sieht ohne das Negative w├╝rde man das Gute nicht so sch├Ątzen.
Ich bin dankbar f├╝r diese 10 Jahre.
by Lina @01.01.2011, 10:32

Heute vor 10 Jahren sa├č ich um diese Zeit auf der Terrasse meines Ferienhauses in S├╝dspanien (ich hatte es ein halbes Jahr vorher gekauft), mit dem Gedanken, ca. 20 Jahre sp├Ąter ganz dorthin zu ziehen und "dort unten" alt zu werden.
Nun, die Zeiten ├Ąndern sich und ich mich auch. R├╝ckblickend w├╝rde ich sagen "Wechseljahre, die Zeit ├╝ber sich und sein Leben nachzudenken, was man nicht mehr will und was man endlich will". Durch den Immobilienboom hat sich S├╝dspanien (insbesondere die Region westlich von Malaga, die Costa del Sol) derart ver├Ąndert, dass es mir dort nicht mehr gefiel, alles zugebaut, keine Natur mehr, nur noch Golfpl├Ątze. 2006 reifte dann der Entschluss, das Haus wieder zu verkaufen - es geh├Ârte vorher Freunden, die seit 1999 f├╝r immer "da unten" leben. Was war das schwer, ihnen diese Entscheidung zu vermitteln.
Ich hatte seit 1985 jeden Urlaubstag "dort unten" verbracht. Und nun? Durch einen Fernsehbericht bin ich auf das so genannte 4Sterne-Kloster, Kloster Arenberg, gesto├čen und meinen ersten spanienfreien Urlaub verbrachte ich dort. Seither fahre j├Ąhrlich mindestens eine Woche dorthin. Es ist f├╝r mich ein Ort des Wohlf├╝hlens, Loslassens und der Ruhe geworden. Ich genie├če seither meine Heimat (Rheinland-Pfalz), sehe sie mit ganz anderen Augen, seit M├Ąrz 2009 arbeite ich auf eigenen Wunsch nur noch 30 Stunden (Montag bis Donnerstag), freitags unternehme ich Tagestouren mit dem Rad, und bin endlich bei mir angekommen! Das T├╝pfelchen auf dem i w├Ąre jetzt noch der Partner, der zu mir passt, denn jetzt mit 51 bin ich endlich bereit, mich auf eine Partnerschaft einzulassen - nun, es ist selten zu sp├Ąt und wer wei├č, das Jahr ist noch lang :-)

Ich w├╝nsche allen, dass sie ihre Tr├Ąume in diesem Jahr verwirklichen k├Ânnen!
by MartinaK @01.01.2011, 09:58

Das neue Jahrtausend - 2000 - begann f├╝r mich im Januar mit dem rauschendsten Fest meines Lebens: Anl├Ąsslich meines 50. Geburtstages hatte ich alle Freunde, Bekannte, Kollegen, Verwandte, meine Eltern eingeladen. Ich feierte in meinem Lieblingslokal vor Ort, dem Restaurant meiner Freunde, das an diesem Abend nur f├╝r mich reserviert war... Wir waren ca. 80 Personen und ich hatte eine eigene Band. Es wurde u.a. "voll abgerockt" und noch heute wird von dieser unvergesslichen Fete gesprochen....
Die Zeit danach war aber dann zugespickt mit "Hochleistung". Ich pflegte meine Eltern, war voll berufst├Ątig als Lehrerin an einer Hauptschule, hatte meine beiden damals 22 und 20j├Ąhrigen S├Âhne alleine erzogen, die zu dem Zeitpunkt auch noch bei mir wohnten (mein j├╝ngerer Sohn zog aber kurze Zeit sp├Ąter aus) und einen langj├Ąhrigen Freund, der sich letztlich als Alkoholiker entpuppte... Meine Mutter, die zu diesem Zeitpunkt bereits schon l├Ąnger u.a. an Parkinson erkrankt war, starb im Sommer 2002 nach einem Sturz im Haus. Es war alles h├Âchst dramatisch, aber die n├Ąheren Umst├Ąnde zu erl├Ąutern, w├╝rde zu weit f├╝hren. F├╝r mich haben das Krankenhaus und der seinerzeit behandelnde Arzt nicht korrekt gehandelt. Sie wurde noch obduziert und die Polizei meinte, ich k├Ânnte das Krankenhaus u.s.w. verklagen, was ich aber nicht getan habe. Au├čerdem musste ich meinen trauernden Vater, seinerzeit an Diabetes so erkrankt, dass er nicht mehr richtig sehen konnte, st├╝tzen und mich besonders um ihn k├╝mmern.
Im Jahr 2004 wurde mein langj├Ąhriger Rektor und Freund pensioniert. Ich bekam einen neuen Schulleiter, mit dem es viele Differenzen gab und ich legte mein Amt als Lehrerratsvorsitzende, das ich 30 Jahre lang ausge├╝bt hatte, ab. Die Arbeit in der Schule, die mir trotz allem immer Spass gemacht hatte, wurde f├╝r mich immer unertr├Ąglicher - vor allem auch durch diverse f├╝r mich nicht nachvollziehbar sog. "Schulreformen".
2006 dann beendete ich mehr oder weniger die Beziehung zu meinem Freund. Mein Vater musste im Oktober 2006 wegen einer Bauch-OP ins Krankenhaus und lag von da an nur noch dort. Es kamen Herz-Rhythmus-St├Ârungen, ein Krankenhaus-Virus dazu und im Dezember wurde ihm ein Zeh amputiert. Bis dahin war er aber immer klar denkend gewesen und wollte unbedingt nach Hause. Nach R├╝cksprache mit den ├ärzten musste ich ihm aber dann zu Weihnachten mitteilen, dass er nicht mehr nach Hause k├Ânne und war mit Intensivsuche nach einem Pflegeplatz besch├Ąftigt. F├╝r mich hatte au├čerdem der Kampf der Institutionen: Pflegestufe, Krankenkasse u.s.w. schon wieder begonnen. Das hatte ich bei meiner Mutter seinerzeit auch schon lange durchsetzen m├╝ssen. Nach seinem Geburtstag am 5. Januar 2007 bekam mein Vater einen leichten Schlaganfall. Er verabschiedete sich dann sozusagen von mir, als ich ihn f├╝ttern wollte, mit den Worten: "Ich habe genug gegessen. Pass auf die Jungs auf, das waren meine Freunde". Als er dann ein paar Tage sp├Ąter in das Pflegeheim kam - Gl├╝ck im Ungl├╝ck: Ich hatte ein kleines Heim hier bei mir um die Ecke gefunden - dachte er, er k├Ąme in ein anderes Krankenhaus. Dort verstarb er dann Ende M├Ąrz 2007. Mir hat diese Zeit fast das Herz gebrochen. Meine Eltern so leiden zu sehen, alles, was in den Kr├Ąften steht, tun und doch nicht helfen k├Ânnen...
Vier Wochen sp├Ąter - am 30. April 2007 erlitt ich eine Gehirnblutung. Auch zu dieser Dramatik will ich nicht viel erz├Ąhlen, nur: Ich habe gro├čes, gro├čes Gl├╝ck gehabt...auch dass mein gro├čer Sohn zu diesem Zeitpunkt noch bei mir wohnte. Er zog dann 2008 aus. Ich war sehr lange geschrieben und war endlich Anfang 2010 ein Vierteljahr in einer psychosomatischen Klinik. Dieser Aufenthalt war f├╝r mich ein "Volltreffer" mit kompetenten ├ärzten und Therapeuten ( alleine das Ambiente - ein kleines Wasserschloss - trug schon zum "Gesunden" bei).
Jetzt gucke ich auf das Jahr 2013. Wenn alles so klappt, wie ich es "erk├Ąmpft" habe, kann ich dann im Januar 2013 pensioniert werden. Ich hoffe, dass ich die Zeit im Schuldienst noch durchhalte, denn ich gebe nun auch einige Stunden Unterricht weniger in der Schule...
Aber ich glaube, ich bin wieder zuversichtlich und offen f├╝r alle und alles....
Auf ein gl├╝ckliches neues Jahr(zehnt) f├╝r uns alle
Anne
by Anne @01.01.2011, 09:33

Ich beginne das neue Jahrzehnt alleine. Mein Mann hat sich nach 13 Jahren von mir getrennt (im November). Alles noch sehr frisch und es tut noch sehr weh. Kann mir ein Leben als Singel ueberhaupt noch nicht vorstellen. Bin jetzt 46 Jahre und hoffe, noch mal mein Glueck zu finden.
by Antje @01.01.2011, 09:19

Heute vor 10 Jahren ging es mir nicht so gut. Das hat sich im Februar ge├Ąndert, ich hab einen Mann kennengelernt, mit dem ich im Feb. dann 10 Jahre zusammen bin!
Es ist viel passiert ja, Krankheit, Therapie, Umz├╝ge (3 insgesamt in den 10 J.), Heirat, Hund verloren, nach 3 Jahren einen neuen; Streit und Trennung vom Zwilling, Auss├Âhnung nach 4 Jahren und langsame Ann├Ąherung jetzt...
M├Âge das neue Jahr ein gutes werden!
by Marga @01.01.2011, 08:44

Ein gutes neues Jahr 2011 von Judith.
by @01.01.2011, 08:08

Im Jahr 2000 begann ein neues Jahrhundert, aber eigentlich gab es kaum Ver├Ąnderungen f├╝r uns.

Im Jahr 2001 hatte ich eine schwere lebensbedrohende Herzklappenentz├╝ndung und wurde Gott sei Dank gerettet. 4 Monate sp├Ąter bekam ich eine neue Herzklappe aus Titan.

Im Jahr 2002 wurde der ÔéČuro eingef├╝hrt. Da ich als damalige Sekret├Ąrin und Rendantin in unserer Gemeinde die Kirchenrechnung machte, gab es viel Arbeit f├╝r mich. Ich war voller Eifer bei der Sache.

Im Jahr 2003 verlie├č uns nach vielen Jahren unser beliebter Pfarrer, weil er sich verliebt hatte und heiraten wollte. Ein Nachteil, dass die katholische Kirche immer noch nicht die Ehe f├╝r Priester anerkennt.... Wie habe ich getrauert!

Im Jahr 2004 zog meine alte Mutter zu unserer gro├čen Schwester nach Norddeutschland. Es war eine gro├če Umstellung f├╝r uns alle.

Im Jahr 2005 bekamen wir nach einem ├ťbergangspfarrer einen neuen Pfarrer, mit dem ich genau so gut zusammenarbeiten wollte wie mit dem, der uns verlassen hatte. Doch durch die Intrigen einer Mitarbeiterin wurde mir gek├╝ndigt! Ich verstand die Welt nicht mehr und ging zum Arbeitsgericht. Ich bekam Recht. Aber ich ging nicht mehr in "unsere Kirche". Ich habe sehr gelitten.

Im Jahr 2006 starb unsere Mutter 100j├Ąhrig nach einem Sturz. Ihren Geburtstag haben wir noch gefeiert, und f├╝r mich war es gleichzeitig der endg├╝ltige Abschied von ihr.

Im Jahr 2007 bekam ich einen Brief vom Pfarrer unserer Gemeinde, wie Leid ihm die K├╝ndigung tat und wie sehr er selbst darunter litt. Auch ihm wurde von dieser Person genau so mitgespielt wie mir. Wir trafen uns zu einem langen Gespr├Ąch. Ich gab ihm die Hand, und wir vers├Âhnten uns wieder. Alle staunten, dass ein Pfarrer zu so einer Geste f├Ąhig war. Seitdem gehe ich wieder in unsere Kirche. Beim n├Ąchsten Sonntagsgottesdienst kam er beim Friedensgru├č vom Altar herunter in meine Bank und reichte mir vor den Augen aller Kirchenbesucher die Hand. Ich bin seit damals Rentnerin, was mir auch ganz gut gef├Ąllt nach den vielen Jahren der Arbeit. Immerhin bin ich heute 66 Jahre alt.

Im Jahr 2008 erkrankte mein Mann an einer schweren Lungenentz├╝ndung. Er gesundete rasch nach einem Klinikaufenthalt.

Das Jahr 2009 bescherte uns einen wunderbaren Aufenthalt in Venedig.

Im Jahr 2010 erkrankte ich durch eine schlimme Blutung nach einer Mandeloperation so schwer, dass ich ein paar Tage auf der Intensivstation lag. Es dauerte ein halbes Jahr, bis ich meine alte Kraft wieder fand. Ohne die treue Liebe und Hilfe meines Mannes h├Ątte ich es wohl nicht so gut geschafft. Wir sind jetzt 45 Jahre verheiratet.

Ich bin froh, dass mich im letzten Jahrzehnt der Glaube an Gott trotz der schweren Schicksalsschl├Ąge nicht verlassen hat. Zuversicht ist mein Lebensmotto. Aber ich habe auch gemerkt, dass die Jugend endg├╝ltig vorbei ist, obwohl ich mich noch immer schwungvoll f├╝hle. Auch meine Freundinnen sagen, dass f├╝r uns nun langsam das Altern beginnt.

So ├╝berlege ich wehm├╝tiger als fr├╝her, was das Neue Jahr wohl bringen wird.
Meine sch├Ânen Hobbies wie Malen, N├Ąhen, Schwimmen, Spazierengehen, Gartenarbeit und Gedichtelesen will ich weiter pflegen. Und nat├╝rlich im Sommer die Liebe zu unser alten Landschildkr├Âte Caroline, ich freue mich schon sehr auf den Fr├╝hling!

Ich w├╝nsche Engelbert und allen, die hier lesen, und auch mir, dass das Neue Jahr uns viele gute Tage beschert!
by Xenophora @01.01.2011, 00:53

Prosit Neujahr! Alles Gute f├╝r 2011 den Freunden und Lesern von Seelenfarben!

lg Silvia
by @01.01.2011, 00:37

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