Kommentare zu «kb20110108»

Hochwasser gibt es bei uns eigentlich jedes Jahr irgendwann mal, allerdings ist davon kaum ein Wohngebiet direkt betroffen, kommt schon mal vor, dass Schreberg├Ąrten ├╝berschwemmt werden, die in N├Ąhe der Leine liegen, manchmal auch eine bestimmte Strasse, die durch das ├ťberschwemmungsgebiet der Leine f├╝hrt, wird z.Z. sicher auch der Fall sein, aber das Gebiet ist so gut, wie unbebaut, wohlweislich. Das sind haupts├Ąchlich saftige Wiesen. Kommt aber schon vor, wenn es ganz schlimm ist, dass mal in einem Hochhaus die Kellergaragen ├╝berflutet werden, aber dieses Hochhaus ist mehr oder weniger sowieso eine Bauruine, war es von Anfang an. Eben eine Fehlplanung, sollte gesprengt werden, das w├Ąre eine gute Entscheidung, aber da habe ich nichts zu sagen.
Ein ebensolches ├ťberschwemmungsgebiet gibt es noch an der Ihme, die in Hannover in die Leine m├╝ndet, auch dort ist es etwa gleich, wenig besiedelt.

Gerti
by Gerti @09.01.2011, 19:18

Es war im April 1994 als gerade ein ziemliches Hochwasser unseren Ort betraf. Man hat hier schon etwas Erfahrung damit. Die Schule selbst ist bergw├Ąrts gelegen, aber die Lehrer schickten die Kinder vorzeitig nach Hause. Das habe ich durch einen Nachbarsjungen mitbekommen. Da packte ich drei Paar Gummistiefel und machte mich auf den Weg durchs Hochwasser, um meine zwei S├Âhne zu holen. Einer besuchte die 6., der andere die 3. Klasse. Der j├╝ngere trug den gebrochenen rechten Arm in einer Schlinge. Doch ich fand meine Kinder nicht ÔÇô kein Lehrer wusste von ihnen; kein Feuerwehrmann hatte sie durch die Fluten auf die andere Seite des Tales getragen; kein Anlieger hatte die Jungs auf dem Heimweg gesehen! Immer wieder kehrte ich zur├╝ck und schaute, ob sie mittlerweile zuhause sind. Meine gro├če Sorge war: Hoffentlich haben sie nicht versucht, den Sportplatz ├╝ber zwei kleine Stege zu ├╝berqueren! Denn es war nur noch ein rei├čender Strom dort, wo zuvor der Platz war. Nach ca. einer Stunde kamen sie durch den Wald vom Berg runter ÔÇô auf unserer Talseite ÔÇô ohne Schultasche, aber mit fremden Regenschirmen. Ein ihnen bekannter Autofahrer hatte sie einige Kilometer und einige Flusswindungen weg gefahren. Meine Kinder kannten zwar die Wanderwege nach Hause, aber sie ├╝berquerten dabei eine Bahnlinie und mussten nahe dem Hochwasser f├╝hrendem Fluss laufen. Als am Nachmittag wieder Ruhe eingekehrt war (bes. bei mir) tauschten wir dann die Regenschirme gegen die Schultaschen ein. Dieses Hochwasser bleibt in der Familie stets in Erinnerung, obwohl wir selbst kein Wasser im Haus hatten.
by Elisa aus M. @08.01.2011, 20:53

Diese vom Hochwasser nun betroffenen Menschen haben mein tiefstes Mitgef├╝hl.
Kann f├╝r sie nur hoffen, dass es in ihrer N├Ąhe viele hilfsbereite Menschen gibt.

Ja, Hochwasser war schon mehrere Male bei uns ein Thema, aber Gott sei Dank wurde unser Haus bisher davon verschont.

Das st├Ąrkste Hochwasser bei mir zu Hause gab es im Sommer 1997. Es gab heftige Unwetter und zahlreiche kleine und gro├če B├Ąche traten ├╝ber die Ufer.

Ich kam von der Arbeit nach Hause und kurz vorm Ziel war pl├Âtzlich Ende mit dem weiterfahren.
Die Stra├če stand pl├Âtzlich komplett unter Wasser und ich musste es an einen halbwegs sicheren Ort stehen lassen und zu Fu├č nach Hause laufen.
Das Wasser ging mir (da wo der Bach vom Hang die Stra├če flutete) bis zu den Waden und┬áich war froh, dass diese ├╝berflutete Stelle relativ kurz war.
(Beim gehen ist das n├Ąmlich ganz sch├Ân anstrengend, wenn man das Bein immer so hoch heben muss.)

Entspannung gab es dann aber auch zu Hause nicht, denn der Bach hinterm Haus hatte ebenfalls bereits eine bedenkliche H├Âhe erreicht und es regnete immer noch. (Das Ger├Ąusch und die Geschwindigkeit eines tosenden Wassers hat schon etwas sehr bedrohliches an sich. Da entstehen unglaubliche Kr├Ąfte im Wasser wo selbst ein guter Schwimmer Null Chance h├Ątte.)

Nach langen hin und her was wir tun k├Ânnten, entschlossen wir sicherheitshalber das Wohnzimmer so gut es ging zu r├Ąumen und eventuell uns in den oberen Stock in Sicherheit zu bringen.
Eine halbe Stunde bevor es dunkel wurde und der Bach so ca. 20-25 cm vorm ├╝bertreten war, h├Ârte es auf zu regnen und sch├Ân langsam entspannte sich die Lage.

Einige unserer Nachbarn waren aber vom Hochwasser betroffen und nicht nur das.
In der Ortschaft selber (die etwas tiefer liegt) wurde eine Br├╝cke von den Wassermassen einfach mitgerissen und ein Auto samt Fahrer wurde ebenfalls von der Flut erfasst.
Danach gab es schon auch noch ├Âfters Hochwasseralarm mit kleineren Sch├Ąden, aber dieses war (solange wir hier wohnen) das Schlimmste und ich hoffe das bleibt auch so.

Bei der normalen Schneeschmelze hat unser sonst friedlicher Bach zwar auch Hochwasser und die eine kleine Br├╝cke zum Wald hin├╝ber erfasst er regelm├Ą├čig, aber das ist relativ harmlos.

Nach einigen Tagen, wenn der Bach sich beruhigt hat, wird diese kleine Br├╝cke (die aus der Erfahrung heraus nur mehr an einer Seite des Ufers fest verankert ist und auf der Anderen nicht) wieder auf die Betonpfeiler hinaufgehoben, fehlende Bretter erg├Ąnzt und das war┬┤s dann auch schon.

Ich dr├╝cke Allen Bewohnern die in einem ├ťberschwemmungsgebiet wohnen fest die Daumen, dass alles Gut und ohne Schaden an ihnen vor├╝berziehen m├Âge.
by Sandra WU @08.01.2011, 20:49

Das Polenztal, den meisten Menschen als liebliches "M├Ąrzenbechertal" bekannt, hatte im August verheerendes Hochwasser. Bis jetzt haben die Anwohner der Polenz, Nachbarn von uns (wir wohnen auf einem oberen Grundst├╝ck, hatten nur im Winter unter der kurvigen Anfahrt oder Abfahrt zur Dorfstras├če zu leiden), alles soweit wieder in Ordnung gebracht, unter gro├čen M├╝hen. Noch ist die Polenz in ihrem Bett. Alle hoffen, dass es nicht noch mehr regnet.

Ich war erschrocken, als ich die Fotos im Kalenderblatt gesehen habe.

Karla
by Karla aus Ostsachsen @08.01.2011, 20:02

die sorge vor hochwasser steckt tief + ich bin froh, da├č ich auf dem Hochufer der Ruhr wohne + nicht unten.
Schon in der Steinzeit wohnten die Menschen h├Âher, weil sie die rei├čenden Fluten der Hochwasserfl├╝sse kannten.
Fr├╝her, als ich klein war + wir oben auf den ├äckern nach Tonscherben unserer Vorfahren suchten, hab ich gedacht, wieso wohnten sie nicht unten am Wasser? So mu├čten sie ihr Trink- und sonstiges Wasser doch so weit + lange hochschleppen? Jaja, die waren nicht so dumm....
by beatenr @08.01.2011, 19:01

So klein und hilflos wird pl├Âtzlich der Mensch.
Zitat: "an anderen Tagen pl├Ątschert hier ein lieblicher Bach" ... und nun macht er Angst...

Hochwasser hat hier an der Oder 1997 zu einer Welle der Hilfsbereitschaft gef├╝hrt. Selbst betroffen waren wir nicht, haben aber bis zum Umfallen geholfen, Sands├Ącke zu f├╝llen. Auch im vorigen Jahr sind wir nur knapp an einer Katastrophe vorbeigekommen. Aber da hielten die Deiche, die nach 1997 saniert worden waren.
Was die kommenden Tage und Wochen hier bringen werden, macht mir Angst. Damals war es Sommer...
by elouise @08.01.2011, 18:33

Hallo Zusammen,
welche schreckliche Bilder...
da w├╝nschen die Steine allen Betroffenen viel Kraft
in den n├Ąchsten Tage und Wochen
by Strandsteine @08.01.2011, 17:53

wow, das ist echt ein dicker schwerer hammer. ich denke grad das ist das wei├če zeug das bei uns wochen und monate zur erde viel, wir k├Ąmpften auch um das ├╝berleben. schaufeln schaufeln schaufeln, bis zur v├Âlligen k├Ârperlichen geistigen und seelischer ersch├Âpfung. d├Ącher vielen ein, dachlawinen st├╝rtzten gnadenlos zu boden. getreibe versagten selbst bei schneepfl├╝gen und rettungswagen. teilweise kam man einfach nicht durch die hohen schneewehen zur arbeit zum arzt.
mit hochwasser habe ich keine erfahrung, bei uns flie├čen viele wasser einfach weg.
bin gerade jetz in gedanken bei den menschen die land unter stehen.
by heute mal anonym @08.01.2011, 17:36

Zum Gl├╝ck nicht, und sollte es auch nicht werden. Das n├Ąchste Gew├Ąsser ist ein Fl├╝sschen, das selbst mit Regen- und Schmelzwasser schwerlich bis hierher kommen d├╝rfte, und der richtig grosse Fluss liegt jenseits eines H├╝gels. Ich wohne zwar nicht grad am Berg, aber doch ein bisschen erh├Âht.
Falls es nat├╝rlich mal so sch├╝tten sollte, dass die Kanalisation nicht mehr mitkommt, dann w├╝rden auch unsere Keller volllaufen. Zur Sicherheit habe ich da nicht viel gebunkert, wie die meisten Hausbewohner aber den gesamten Waschmittelvorrat :-)
by Schneefee @08.01.2011, 16:09

Bei uns hat in Arnsberg hat die Ruhr etwas Hochwasser. Aber da sie ja gottseidank wieder renaturiert ist und sich wieder ausbreiten darf geht das alles glimpflich ab.
by Monika (Sauerland) @08.01.2011, 16:08

ja, hier in den bergen hatten wir sch├Ân ├Âfter mal hochwasser.
als ich kind war, war es ├Âfter, da konnten wir tage nicht aus dem haus, weil die strasse ein rei├čender bach war.
rundum hatten alle wasser im keller nur wir nicht, weil mein papa die kellerfenster zugemauert hatte. das war super.
in meinem ort gibt es nach dem ausbaggern der bachbette kein hochwasser mehr, aber 7 km weiter war vor einigen jahren hochwasser, ein kleiner gebirgsbach wurde rei├čend und kam mit wildem wasser von oben ├╝ber die h├Ąuser.
arme leute, denen hochwasser ihre h├Ąuser und wohnungen zerst├Ârt!
by christine b @08.01.2011, 15:06

Wir hoffen, dass der Scheitel der Mosel bald erreicht ist. Ich sitze hier am Computer und h├Âre das Pl├Ątschern der Mosel. Wir kommen noch trockenen Fu├čes aus und in unser Haus. Aber gerade noch so. Zum Gl├╝ck dieses Mal (hoffentlich) kein gro├čes Hochwasser. Zum Gl├╝ck kein Wasser im Haus. Wie 1983 (im April und im Mai - nur bedingt durch Regen), 1993 ├╝ber Weihnachten, 1995 und 2003. 1993 hatten wir das Wasser 1.60 m im Erdgeschoss. Und von der Stra├če bis ins Erdgeschoss sind es noch 5 Stufen. Die Mosel auf der Uferstra├če z├Ąhlen wir schon nicht als Hochwasser. Der Keller ist bei uns sowieso immer leer. Schlimm wird es f├╝r uns, wenn wir vorne und hinten nur noch mit Gummistiefeln aus dem Haus k├Ânnen. Wir hoffen, dass wir dieses Mal dvon verschont bleiben.
Trotzdem - liebe Gr├╝├če von der Mittelmosel
by Stephanie @08.01.2011, 14:10

Das ist echt schlimm, was jetzt auf viele Menschen durch die Schneeschmelze zukommt, Sch├Ąden in Millionenh├Âhe, abgesehen von Dreck, Arbeit und der enormen nervlichen Belastung.
Hat man gestern die Bilder im TV von den Eisbrechern in der Oder gesehen, dann kann man sich ausmalen, was da noch auf viele Bezirke zukommt, einfach unvorstellbar.

Wir sind bisher davon immer verschont geblieben, Gott sei es gedankt, aber auch der Fluss, der bei uns am Dorfrand vorbeizieht, ist ├╝ber die Ufer getreten und ├╝berschwemmt wieder alle Wiesen, es werden wohl aber keine H├Ąuser betroffen sein.
Als Kinder freuten wir uns immer dar├╝ber, weil wir dann, wenn das Wasser zufror, auf den Wiesen Schlittschuh laufen konnten.
by Christa J. @08.01.2011, 13:29

Im Moment heult hier der Wind ums Haus am Niederrhein und die Tanne im Garten winkt mir st├╝rmisch mit den ├ästen. Wir liegen zwar ziemlich tief aber von Hochwasser direkt sind wir bislang verschont geblieben, nur... unser Haus liegt in einer Senke mit einer Terrasse auf Kellerebene vor dem Wohnraum im Souterrain. Immer wenn Rhein und die niederl├Ąndischen Fl├╝sse wie Maas und Waal gemeinsam Hochwasser haben, kann hier das Grundwasser scheinbar nicht abfliessen bzw. fliessen und steigt. Dann haben wir es auf der Terrasse stehen, m├╝ssen es abpumpen, damit es nicht zu hoch steigt und durch die Terrassent├╝r in unser Haus l├Ąuft. Dann l├Ąuft im Haus die Pumpe im Pumpensumpf st├Ąndig und die ein einer Vertiefung der Terrasse dann eingesetzte Tauchpumpe ebenfalls. Die Grundmauern stehen dann auch im Wasser und es dauert lange, bis die Feuchtigkeit abgetrocknet ist im Fr├╝hjahr. Zwanzig Jahre war das vorher kein Thema, aber vor ca. 10 Jahren hat sich dieser Zustand leider eingestellt, dass es hin und wieder vorkommt.
Bei dieser schnellen Schneeschmelze bef├╝rchte auch ich, dass wir wieder Terrasse landunter haben.
Das w├Ąre zwar nicht angenehm, wenn wir dieses Wasser in den Kellerr├Ąumen h├Ątten, aber es w├Ąre immer noch nicht so schlimm wie die braune, schmutzf├╝hrende Br├╝he einer ├ťberschwemmung in dieser Form jetzt in Eurer Gegend. Gegen Wassereinbruch von oben w├Ąren wir mit der Elementarversicherung abgesichert, aber das steigende Grundwasser ist davon ausgeschlossen. Diese Sch├Ąden m├╝├čten wir dann wohl selbst tragen.
Ich w├╝nsche allen, dass es so gn├Ądig wie m├Âglich abl├Ąuft, im wahrsten Sinne des Wortes...
by Karin v.N. @08.01.2011, 12:58

Ich w├╝nsche allen die, die vom Hochwasser betroffen sind viel Kraft und Mut.

Nein ich habe keine Erfahrung mit Hochwasser, bei uns im Flachland und hier bei uns N├Ąhe Greifswald zum Gl├╝ck kein Thema.

Mfg. Annette
by Annette aus Meck-Pomm @08.01.2011, 12:58

Ich wohne in der gro├čen Stadt (Wien) im Gemeindebau und dort habe ich meine Wohnung im 3.Stock. Unser Viertel befindet sich auch nicht am Wasser.
Engelbert meint das das Hochwasser in den n├Ąchsten Tag vorbei sein wird. Die Sch├Ąden dadurch, kaputte B├Âden, kaputte M├Âbel, nasse Mauern (Schimmelgefahr) etc.., dauern l├Ąnger.
Ich schlie├če mich den W├╝nschen von Engelbert an.
Ich habe als Freiwilliger an Arbeiten zur Beseitigung von Hochwassersch├Ąden in Nieder├Âsterreich teilgenommen, und war best├╝rzt ├╝ber die Sch├Ąden die sicher nachhaltig waren.
by Ernst @08.01.2011, 12:22

Bei Hochwasser habe ich pers├Ânlich nur die Erfahrung mit sauberem Leitungswasser gemacht, das den Keller heimsucht. Als wir frisch gebaut hatten - 1980 - ist uns die Pumpe, die die Sch├Ąchte entw├Ąssern sollte, mehrfach ausgefallen; nat├╝rlich immer dann, wenn es stark regnete. Und so flo├č dann der R├╝ckstau in den Keller - unangenehm, aber nicht gef├Ąhrlich. Viel schlimmer war es, zusehen zu m├╝ssen, wie sich mein Mann dann in den engen Schacht zw├Ąngte, um die Pumpe wieder anzuwerfen - wo doch so wahnsinnig ungeschickt ist, sah ich ihn in Gedanken immer abrutschen und in den Schacht st├╝rzen.

Viel dramatischer hat es da unsere Schwiegertochter erlebt: sie kommt aus Thailand und hatte zur Zeit des Tsunami, Weihnachten 2004, gerade eine neue Arbeitsstelle auf Phuket angetreten. Gerade 3 Tage war sie dort, als das Ungl├╝ck geschah. Es ├╝berraschte sie, als sie im ersten Stock ihres Hotels schlief und sich pl├Âtzlich im Wasser wiederfand. Sie und eine Kollegin, mit der sie das Zimmer teilte, waren v├Âllig fremd dort, und sind nur mit viel-viel Gl├╝ck den Wassermassen entgangen indem sie ├╝ber einen r├╝ckw├Ąrtigen Anbau aus dem Geb├Ąude kletterten, wohin das Wasser erst langsam kam, und mit einigen anderen Leuten in h├Âher gelegene Gebiete laufen konnten. Zu ihren Eltern konnte sie wochenlang keine Verbindung bekommen - war alles f├╝r die Touristen blockiert! - und die Sorge bei denen war gro├č.

Zum gl├╝ck hat sie alles gut ├╝berstanden - und genau das w├╝nsche ich allen, die in irgendeiner Weise jetzt oder in den kommenden Tagen mit dem Wasser zu k├Ąmpfen haben werden.
by Karen @08.01.2011, 12:13

Hier in Aachen wird oft dar├╝ber geklagt, dass es keinen See oder Fluss in der N├Ąhe gibt, nur einige B├Ąche wie die Wurm, die Pau, den Haarbach usw. Aber in diesen Hochwassergef├Ąhrdungszeiten kann man dar├╝ber nur froh sein, denn es passiert ├Ąu├čerst selten, dass durch Hochwasser Keller ├╝berflutet werden (durch starken Regen schon manchmal).
Aber aus den Nachbargemeinden Stolberg, Kornelim├╝nster, Eschweiler, Monschau kommen schon schlimme Bilder, weil die Inde und die Rur unglaublich angeschwollen sind und die Innenst├Ądte unter Wasser gesetzt haben.
Die betroffenen Anwohner tun mir sehr, sehr leid - wir hatten vor vielen Jahren mehrmals kniehohes Wasser im Keller nach starken Regenf├Ąllen und ich kann die Probleme nachvollziehen.
by Irmgard @08.01.2011, 12:06

Oh ja, wenn ich an das Hochwasser 2002 denke. Wir mu├čten unsere Wohnung verlassen und durften den gesamten┬┤Stadtteil 5 Tage lang nicht betreten. Zum Gl├╝ck sind aber unsere H├Ąuser nicht betroffen gewesen, es war eine Vorsichtsma├čnahme unserer Wohnungsgenossenschaft. Mein Mann musste dazwischen ins Krankenhaus und kein Fahrzeug kam durch, weil davor alles unter Wasser stand. So mu├čte er zu Fu├č zur Klinik.
Jedenfalls f├╝hle ich mit all den Betroffenen, die immer wieder vom Hochwasser heimgesucht werden. Auch jetzt ist die Elbe schon wieder bedenklich voll und wenn jetzt der ganze Schnee schmilzt, wei├č ich nicht, was werden soll. Aber abwarten, ├Ąndern k├Ânnen wir es sowieso nicht.
by Chrille @08.01.2011, 11:51

auch meine Hochachtung und mein Mitgef├╝hl allen, die mit Ruhe ertragen, dass in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden Opfer von dreckigen Fluten werden.
Wir wohnen auf einem Berg und dann eine Stichstra├če herunter im Wendekreis. Bei uns kann Tauwasser nur herunterflie├čen ,ohne in Keller zu gelangen. Daf├╝r haben wir mit den vielen Schneemengen zu k├Ąmpfen,weil wir nicht wissen wohin, da die Streufahrzeuge der Stadd, die gesamten Massen der Stra├če zu uns herunter schieben.
Ist aber in meinen Augen ,bei diesem Hochwasser das kleinere ├ťbel.
In Nachbarstadt ist letztes Jahr jemand in seinem Keller ertrunken,da die Wassermassen von den Bergen ( wohne im Sauerland )pl├Âtzlich ins Tal kamen Und das seit vielen Jahrzehnten ,das erste Mal in diesen Mengen.K├Ânnen wir vermutlich dem Kyrill verdanken. Ohne B├Ąume flie├čen die Wassermassen ohne Halt in die T├Ąler.
by Margarete @08.01.2011, 11:36

Bei uns schwellen die Gr├Ąben an und wenn es so weiter geht, steht sicher die eine oder andere Wiese unter Wasser....doch f├╝r unser Haus war das noch keine Bedrohung und ich hoffe, es bleibt so.

1985 gab es in meiner Heimatgemeinde ein Hochwasser und das Haus meiner Mama war betroffen....da wir keinen Keller haben (aufgrund des hohen Grundwasserpegels) stand das Erdgeschoss ca. 60 cm unter Wasser... ein kleiner Bach (ca. 1 m breit) neben dem Grundst├╝ck war aufgrund starken Regens zu einem See geworden. Die Feuerwehr konnte nicht viel tun...sie hat s├Ąmtliche T├╝ren ausgeh├Ąngt und die Stromversorgung f├╝r diesen Bereich gekappt und ist dann weiter zu Menschen, die sie noch dringender brauchten. In dieser Nacht wurden mehrere H├Ąuser in der Gemeinde durch Schlammlawinen unbewohnbar gemacht...die Stra├čendecke hob sich an manchen Stellen ab.....
Als das Wasser am n├Ąchsten Morgen langsam r├╝ckl├Ąufig war, konnten wir das Ausma├č erst richtig begreifen und es begannen die ersten Aufr├Ąumarbeiten......das Wasser w├Ąre nicht so schlimm gewesen...aber im ganzen EG blieben ca. 5 cm Schlamm zur├╝ck, der beim Trocknen so hart wie Beton wurde. Mit Schneeschaufeln sind wir ihm auf den Leib ger├╝ckt...es hat viele Wochen gedauert, bis das Mauerwerk wieder einigerma├čen trocken war und einige M├Âbel und Teppiche mussten entsorgt werden. Uns ist trotzdem verh├Ąltnism├Ą├čig wenig passiert, doch so etwas m├Âchte von uns keiner mehr erleben.
Wenn ich diese Hochwasserfotos sehe w├╝nsche ich jedem, der davon betroffen ist, dass es so glimpflich wie m├Âglich abl├Ąuft.
by Jutta aus Bayern @08.01.2011, 11:02

Dazu habe ich heute morgen im Radio geh├Ârt, dass es im Osten noch schlimmer kommen wir. Die Oder ist zugefroren, also kann das Wasser nicht flie├čen. Viele sehr dicke Eisklumpen verhindern es.
Oh weh, was wird das noch werden?

Wie hast du denn diese Fotos machen k├Ânnen, wo doch ├╝berall Hochwasser ist?
by @08.01.2011, 10:59

Danke, dies sind sehr gute Aufnahmen, die betroffen machen. Allen Menschen, die schon jetzt oder in den n├Ąchsten Tagen mit den Fluten zu k├Ąmpfen haben, gilt mein Mitgef├╝hl. Wir wohnen gottseidank auf einem Berg, aber in der Stadt tritt die Ilm schon mal ├╝ber die Ufer ..., Ilm und Saale haben schon die Ufergrenze erreicht.

Allen ein sch├Ânes Wochenende!
by sywe @08.01.2011, 10:52

Nein, war es nicht und wird es aller Wahrscheinlichkeit auch nie. Wir haben kein Gew├Ąsser in der N├Ąhe und unsere Siedlung liegt relativ hoch. Ich hatte auch noch nie Wasser im Keller.

Daf├╝r macht mir ein anderes Wetterph├Ąnomen mehr Sorgen: Der Wind. Ich denke, in Zukunft werden Windhosen und Wirbelst├╝rme hier zunehmen.
by @08.01.2011, 10:48

Ich kenne Odenbach durch das radeln auf dem Glanradweg und dem neuen Odenbachradweg und sa├č gestern Abend fassungslos vor dem Fernseher. Unglaublich, welche Wassermassen derzeit kleine Sommerrinnsale f├╝hren.
Bei dem derzeitigen Achterbahnwetter war zu bef├╝rchten, dass die pl├Âtzliche Schneeschmelze zu Hochwasser f├╝hrt, aber diese Ausma├če ├╝bersteigen wirklich alle Vorstellungen.
Ich hatte vor knapp drei Jahren einen "normalen" Wasserschaden (mit Trinkwasser) - meine Hochachtung und mein Mitgef├╝hl allen, die mit Ruhe ertragen, dass in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden (in Odenbach das 6. Mal in 18 Jahren lt. SWR) Opfer von dreckigen Fluten werden.
by MartinaK @08.01.2011, 10:30

Nein - zum Gl├╝ck noch nie. Ich wohne etwas oberhalb der Stadt und das Wasser w├╝rde eh an unserem Haus nach unten vorbeifliessen. Ich stelle mir das schrecklich vor. Alles nass und voller Dreck. Mir scheint auch, dass es immer wieder die gleichen Regionen trifft und es gibt Leute, die alle paar Jahre mit dem Hochwasser zu k├Ąmpfen haben. Ich bewundere diese Menschen, die trotzdem in ihrem Haus wohnen bleiben und das in Kauf nehmen.
by Bsetzistein @08.01.2011, 10:29

Ich habe Gottseidank das Gl├╝ck, auf einer Anh├Âhe mitten in der Pampa zu leben, und das Fl├╝sslein neben unserem Haus liegt gaanz tief im Tal. Aber im Nachbarort gab es auch schon ├ťberflutungen in der Stadt, und das immer wieder...

Am schlimmsten war es, glaub ich 1997, da war es am Bodensee richtig gespenstisch. Ich erinnere mich, dass dort alles ruhig war und man das Gef├╝hl hatte, hier lauert was...

Als wir 2003 nach Koblenz von der Klasse aus fuhren, war auch alles ├╝ber den Ufern...schon gespenstisch, wenn da ein Haus mitten IM Wasser steht. Vor allem die Leute, die oft einen Wasserschaden haben. Oder die alles abdichten m├╝ssen mit Sands├Ącken und genau wissen, das Wasser kommt...
by Marina K. @08.01.2011, 10:15

Gut das Du die Fotos hier einmal zeigst...hoffentlich sehen sie auch diejenigen, denen das Tauen nicht schnell genug gehen konnte...

Es wird erst der Anfang sein, dann kommen die gro├čen Str├Âme dran, die die Fracht der kleinen B├Ąche und kleineren Fl├╝sse noch aufnehmen m├╝ssen - und es wird wieder winterlich kalt werden, d. h. wieder gefrieren. Das ist schlimm f├╝r diejenigen, die dann bereits nasses Mauerwerk haben - von den anderen Sorgen mal ganz abgesehen.

Ich w├╝nsche allen Betroffenen, m├Âglichst glimpflich davonzukommen.
by hermes @08.01.2011, 09:54

Es war etwa 2-3 Jahre nach Kriegsende als ├╝ber meinem Heimatst├Ądtchen ein starkes Gewitter tobte. Wir Kinder waren mit unserer Gro├čmutter alleine zuhause. Es blitzte, donnerte ununterbrochen und Gro├čmutter betete. Es half nichts, der Blitz schlug bei uns ein, die Wassermassen str├Âmten von allen Seiten auf unser Haus zu - es lag in der Mulde - und ziemlich schnell stand das Erdgeschoss unter Wasser. Aber - wie ein Wunder - vielleicht half doch Gro├čmutters Beten - halfen die wenigen zur Verf├╝gung stehenden M├Ąnner - die meisten ware ja im Krieg geblieben oder in der Gefangenschaft - die M├Âbel nach oben zu tragen. Das Wasser wurde von der Feuerwehr abgepumpt, was ├╝brig blieb war der Dreck, der Schlamm und aller Unrat, den das Wasser mit sich brachte. Seit dieser Zeit habe ich "Achtung" vor dem Wasser und schwere Angst vor Gewittern.
Jetzt wohnen wir am Hang eines Fl├╝sschens, der Bibert, die schon langsam wieder ansteigt und uns ab und zu einen See vor der Haust├╝re beschert.
Ich w├╝nsche Euch, dass Ihr und Eure Habe trocken bleibt.
Greta
by @08.01.2011, 09:54

Oh ja, so etwas wird man wohl nie vergessen. 2002 das Jahrtausendhochwasser suchte unseren Heimatort in Mittelsachsen ganz schlimm heim. In einer Nacht gingen die Arbeitspl├Ątze s├Ąmtlicher Familienmitgieder kaputt. Unsere Wohnung war gl├╝cklicherweise nicht betroffen, da wir auf einem Berg wohnen. Daf├╝r nahmen wir Bekannte auf, die evakuiert waren und so nicht ins Massenquartier mu├čten. Als das Wasser abgelaufen war, war ├╝berall nur meterdicker Schlamm und Verw├╝stung. Die Hilfe aus dem ganzen Land war f├╝r alle Mut machend. Wochenlang r├Ąumten wir unsere Arbeitspl├Ątze auf. Der B├╝robetrieb wurde wieder aufgenommen. w├Ąhrend die Trockner liefen. Inzwischen bin ich berentet, doch Mann und Sohn arbeiten immer noch dort. Zur Zeit ist wieder Hochwasseralarm. F├╝rs Wochenende wurde der Betrieb mit 1400 Sands├Ącken gesichert. Regelm├Ą├čige Kontrollg├Ąnge werden gemacht, doch im Moment tritt die Freiberger Mulde noch nicht ├╝bers Ufer. Der Regen hat aufgeh├Ârt, dass l├Ą├čt hofffen.
by Hannelore @08.01.2011, 09:51

Angesichts solcher Bilder bin ich jedesmal froh, niemals selbst Opfer von Hochwasser gewesen zu sein. In echt gesehen habe ich so etwas auch noch nie.

Ich w├╝nsche allen Mitlesern, dass sie von Hochwasser verschont bleiben.
by @08.01.2011, 09:11

Unser Haus steht am Berg, ist also vom Hochwasser nicht betroffen.
Aber letzten Sommer hat uns der Hagel alles zusammengeschlagen. Das Dach bekamm solche L├Âcher ab, dass das Wasser ├╝berall in H├╝lle rein kam. Auch die Fassade wurde komplett zerschlagen, musste erneuert werden. Was vom Garten ├╝brig geblieben ist kann man sich ja vorstellen.
In den tiefer gelegenen Gebieten kam dann nat├╝rlich das Wasser. Es war f├╝rchterlich. Strassen, Br├╝cken wurden weg gerissen. Alles verschlammt. 5 Autos wurden in das benachbarte Bundeslang mitgerissen. 2 Tote waren zu beklagen.
Inzwischen sind fast alle Sch├Ąden behoben. Die B├Ąchlein pl├Ątschern wieder ganz friedlich.
by Lina @08.01.2011, 09:08

Ich wohne in einem St├Ądtchen an der Elbe, wo der alte Stadtkern auch immer wieder unter Hochwasser stand. Ich wohne allerdinsg weit ab davon. Nun gibt es hier eine Hochwasserschutzanlage, die sehr teuer war. Habe geh├Ârt, dass die Stadt kaum das Geld hat, um die Anlage in Betrieb zu nehmen...
Die Frage stellt sich f├╝r mich auch, was passiert mit dem Wasser, wenn die Stadt davor gesch├╝tzt wird, es mu├č doch woanders hin?
by Marga @08.01.2011, 07:58

Das mu├č furchtbar sein. Denn auch wenn man seine Sachen und Auto etc rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, die Feuchtigkeit und der Schlamm kriecht doch ins Haus und wie kriegt man das dann jemals wieder raus? Zahlt da eigentlich eine Versicherung? Ehrlich gesagt, ich hab keine Ahnung...Allein die Vorstellung....Man kommt ja trockenen Fu├čes gar nirgendwo mehr hin...

Ich wohne am Berg von daher bin ich nicht betroffen, aber ich habe wirklich Mitleid, mit all denen, die in diesen Tagen besorgt die Pegelst├Ąnde beobachten m├╝ssen...
by funny @08.01.2011, 07:24

mir tun die betroffene Leute sehr Leid....
ich habe auch 4,5 mal die Garage ( ca 15 Meter lang ) voll wasser gehabt und ich kann sagen , es war nicht lustig .Wir haben damals, eine Stufe vor der Keller T├╝r gemauert und hat sehr geholfen.
zum Gl├╝ck, kein Schade, nur Dreck.
by chantal @08.01.2011, 05:11

Ich merke wie die Angst in mir hochkriecht,obwohl ich pers├Ânlich nur 2x von ein paar Zentimetern Wasser im Heizungsraum bei undichten Wasserspeichern betroffen war.

Bei meinen Gro├čeltern war Hochwasser fast j├Ąhrlich ein Thema.Gro├čvater hatte sich extra daf├╝r Fischerstiefel,die bis zu den Oberschenkeln reichten, angeschafft.
Im Sp├Ątherbst wurden Steine nach einem ganz genau berechneten Schrittma├č entlang der Regale ausgelegt und es wurde grunds├Ątzlich alles immer in den obersten Regalen gelagert. In dieser Zeit besa├č auch nur Gro├čvater den Kellerschl├╝ssel..
Als Kind hatte es mich fasziniert,wie er mit diesen Stiefeln durch den Keller ging.

1962 sa├č ich heulend vor dem TV bei stundenlangem Bild-und Tonausfall w├Ąhrend der Flutkatastrophe in Hamburg.
Elbe Hochwasser 2006 sah ich wieder heulend im Urlaub in Cuxhaven.Der Urlaub war f├╝r mich gelaufen,
Der Tsunami am 26.12.2004 beendete f├╝r mich abrupt das Weihnachtsfest
Ich litt mit,f├╝hlte mich so unendlich ohnm├Ąchtig gegen diese Naturgewalten.Wasser war nie mein Element seit ich beim Schwimmenlernen unbemerkt abgesoffen war und in letzter Minute herausgefischt wurde.
Heute betrachte ich Hochwasser nur noch mit Angst und z.T.mit Unverst├Ąndnis.
Werden doch heute Landstriche,die aus der Erfahrung heraus zeitweise ├╝berschwemmt waren und werden k├Ânnten, als Bauland ausgewiesen und es werden darauf wundersch├Âne H├Ąuser gebaut,die dann "absaufen".
Oft frage ich mich,ob wir mit den Eingriffen in die Natur,z.B.Flu├čbegradigungen,
nicht auch unseren Teil zu diesen "Naturkatastrophen"beigetragen haben.
Es gibt eine Prophezeihung,dass Frankfurt einmal Hafenstadt sein wird.Ich wei0 aber nicht,welches Frankfurt gemeint ist.
Ich w├╝nsche Allen,dass dieser Kelch an uns vorr├╝ber geht und wir trockenen Fu├čes aus der Haust├╝re treten k├Ânnen.Wer es nicht mehr kann,dem w├╝nsche ich Hilfe zur rechten Zeit am rechten Ort.
Alles Liebe und Gute
by amylaya @08.01.2011, 02:34

Oh ja, in meiner Heimatstadt Wertheim ist Hochwasser schon immer ein Thema (liegt am Main und die Tauber m├╝ndet hier in den Main)
Und ich kenne einige Menschen, die heute Nacht und in den n├Ąchsten Tagen mit angstvollem Blick den Wasserstand beobachten
Kann mich erinnern, dass wir Schulkinder irgendwann in den 70ern mit dem Schlauchboot vom Schulbus abgeholt und zur Schule gerudert wurden...

Ich w├╝nsche allen Betroffenen, dass die Natur gn├Ądig ist....
by SylvieE @08.01.2011, 01:35

Unser Simmerbach flie├čt zwischen Kirn und Simmertal in die Nahe. Ein kleines Fl├╝├čchen mit 2 Wehrstufen, das gem├╝tlich dahinpl├Ątschert, wenn nicht gerade Schneeschmelze oder heftige Regenf├Ąlle stattfinden.

Heute habe ich Fotos gemacht. Ein rei├čender ├╝ber die Ufer getretener Strom schlammigen Wassers, wie auf den oben gezeigten Bildern. Die Pferde mu├čten von der Koppel genommen werden.

In Kirn haben sie die L├Ąden ger├Ąumt, da auch de Hahnenbach droht ├╝ber die Ufer zu treten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es denn soweit ist.

Schlimm ist es wirklich f├╝r die Bev├Âlkerung, die im Uferbereich wohnen und hoffe, dass bei uns zu der Schneeschmelze nicht noch Regenmassen dazukommen. Werde es fotografisch im Auge behalten.
Der Boden ist noch zu sehr gefroren, um die Wassermassen versickern zu lassen.
by Juttinchen @08.01.2011, 01:18

Das war ja vorauszusehen, bei dem rasanten Tauwetter.
Mir tun die Menschen, die jetzt bangen m├╝ssen oder die schon Wasser im Haus haben unwahrscheinlich leid.
Bei uns gibt es keinen Fluss, der ├╝ber die Ufer treten k├Ânnte.
Aber auch in Australien, wo eine Fl├Ąche so gro├č wie Deutschland und Frankreich zusammen ├╝berschwemmt ist.
Unvorstellbar!
Was sagt uns das? Geld regiert die Welt und das wird unsere sch├Âne Erde kaputt machen.
by marianne @08.01.2011, 01:10

Ja, an der Waschmaschine war mal ein Schlauch geplatzt; zum Gl├╝ck steht die im Keller; somit ca 2 cm "Hochwasser" (sauberes Wasser). Das war dann schon schlimm f├╝r uns. Wenn man sich dann vorstellt einen Meter Dreckbr├╝he zu haben; mein Mitgef├╝hl allen "abgesoffenen".

viele Gr├╝├če
und
trockene F├╝├če

Udo
by Udo @08.01.2011, 00:37

Ui, dazu k├Ânnte ich auch einiges besteuern! Habe inzwischen 4 Ordner mit Hochwasserbildern von hier aus der Gegend + Bilder aus fr├╝heren Campingaufenthalten. Und morgen gehe ich wieder auf Hochwasserfototour...
Selbst betroffen war ich zu Hause noch nicht. Fr├╝her bei meinen Eltern stand das Wasser mal im Keller + im EG. Beim Campingurlaub stand ich immer so, dass es mein Zelt nicht erwischt hat.
Da, wo keine H├Ąuser (oder Zelte) betroffen sind, finde ich Hochwasser interessant, da sieht die Welt mal ganz anders aus. Es gibt ein paar Stellen, die kenne ich gar nicht im Normalzustand, sondern nur unter Wasser. ;-)
by Croli @08.01.2011, 00:15

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