Kommentare zu «kb20140710»

Engelbert wir, mein Mann und ich, sind in der gleichen Situation wie Ihr.
Manchmal mache ich mir schon Gedanken wie es mal werden wird.
Man fragt sich, was man tun kann.
Man findet keine gute L├Âsung.
Man schiebt es einfach weg und hofft, dass sich dann, wenn n├Âtig
eine L├Âsung finden wird.
Ich dachte mir schon, dass Ihr Euch Gedanken macht und Du deshalb dieses Thema in Dein Kalenderblatt bringst.
Nun seid Ihr ja noch viel j├╝nger als wir. Macht Euch das Leben nicht schon jetzt so schwer mit diesen Gedanken.
Da ja im Normalfall nur einer zuletzt ├╝brig bleibt, wird man denjenigen in ein
Altersheim bringen sollte er sich nicht mehr selbst versorgen k├Ânnen, ob es einem nun gef├Ąllt oder nicht.
Oder, wenn ein bisschen Geld zur Verf├╝gung steht, wird jemand, den man dann bezahlen kann, sich evtl. k├╝mmern.
Wenn es gar nicht mehr geht was bleibt dann ? Dann bleibt doch nur noch das Altersheim.
Man w├╝nscht sich das wirklich nicht.
Ich hoffe, es bleibt mir und auch meinem Mann erspart.
Vielleicht kommt auch alles ganz anders, was wissen wir, was die Zukundt bringen wird.
by M.S. @10.07.2014, 22:27

leider werden heute zu viele Menschen erpresst, helfen zu m├╝ssen - die verdammte Pflicht und Schuldigkeit - wir haben es da gut, wir haben seit Jahren gekl├Ąrt und die Initiative kam von den Eltern selber: niemand muss m├╝ssen!!!!!
Stellen wir wirklich Kinder auf die Welt, damit die letztlich helfen M├ťSSEN - wir haben dies bereits mit uns selber und mit unsern Kindern ins Reine gebracht - leider tun das viel zu wenige!!!!
by Franz @10.07.2014, 22:14

Heute schon unterst├╝tzt mich meine Tochter (wir wohnen 2 km auseinander) bei einigen Hausarbeiten.

Wenn ich zu nix mehr f├Ąhig bin, werde ich einen Pflegedienst beauftragen. Und wenn diese Betreuung nicht mehr ausreicht, ziehe ich in ein Seniorenheim. Hier in allern├Ąchster N├Ąhe sind zwei mit gutem Ruf.

Doch zun├Ąchst lieb├Ąugle ich mit einer umgebauten Grundschule, wo betreute Wohnungen angeboten werden.
by Elke R. @10.07.2014, 22:06

Derzeit mache ich mir nur ansatzweise dar├╝ber Gedanken wie das einmal bei mir selber im Alter ist bzw. sein k├Ânnte wenn ich selber im Alltag Hilfe ben├Âtige und das hat seine guten Gr├╝nde.
Derzeit trage ich zu einem sehr gro├čen Teil die Verantwortung f├╝r die Pflege von Menschen die mir wichtig sind und diese Aufgabe fordert mich Tag t├Ąglich ... bringt mich manchmal an meine pers├Ânlichen Grenzen und l├Ąsst mich aber auf der anderen Seite auch durchwegs mehr als einmal ├╝ber mich selber hinaus wachsen und im nach hinein erkennen, dass alles im Leben was einem begegnet seinen Sinn hatte oder hat.

by Sandra WU @10.07.2014, 21:31

Ich habe keine Kinder und auch sonst keine Familie, die mich versorgen k├Ânnte.
Habe Patientenverf├╝gung und Vorsorgevollmacht gemacht.

Die Vorsorgevollmacht hab ich auf 3 Personen meines Vertrauens verteilt, die sich bei der Arbeit untereinander helfen k├Ânnen. Eine (Cosuine) hat die finanzielle Verantwortung,sie hat bereits eine Bankvollmacht.

Nat├╝rlich m├Âchte ich wie die meisten m├Âglichst lange zuhause wohnen.
Lieber noch mit netten Menschen zusammen.

Aber die letzte Phase oder wenn ich dement werde? Daf├╝r habe ich ein Pflegeheim ausgesucht, f├╝r den Fall der F├Ąlle. Ich kenne viele hier im St├Ądtchen durch eigene Besuche bei Mensche, die dort wohnen + wei├č, welches mir gef├Ąllt. Das hab ich in meinen Unterlagen notiert.

Dann reduziere ich meinen Hausstand seit einiger Zeit ganz erheblich und hab auch aufgeschrieben, welche (wenigen Dinge) ins Heim mit sollen, und auch, wer/wohin die anderen Sachen sollen.

W├Ąhrend der Pflege meiner Mutter im letzten halben Jahr bis zu ihrem Tod k├╝rzlich hab ich gemerkt, auf welche Menschen ich mich verlassen kann und von welchen ich nur dachte, es seien Freunde. Die, auf die ich mich verlassen kann, helfen mir innerlich bei tr├╝ben Gedanken, ich werde noch eine Liste anfertigen, damit sie untereinander in Kontakt treten k├Ânnen + mich besuchen.

Allerdings weiss ich nicht, welche von ihnen noch leben werden, wenn es bei mir mal soweit ist. Aber alle Unterlagen sollte man eh alle Jahre aktualisieren.


by beatenr @10.07.2014, 21:19

Im Moment bin ich noch sehr aktiv und hoffe, dass ich dies auch noch eine ganze Zeit lang bleibe. Aber Gedanken macht man sich ja trotzdem. Meine Kinder sind immer zur Stelle, wenn es bei mir mal was zu tun gibt was ich selbst nicht erledigen kann.
Zur Zeit denken Tochter und Schwiegersohn ├╝ber einen Hausbau nach. Ich konnte ihnen noch keine Antwort auf ihre Frage geben, ob sie f├╝r mich eine Wohnung im neuen Haus einplanen sollen. Es ist so viel zu bedenken. Keine Sorge m├╝sste ich mir wegen der N├Ąhe zu beiden machen. Die sind so lieb und angenehm. Aber ich m├Âchte ihnen auf keinen Fall zumuten, dass sie mich irgendwann mal pflegen und versorgen m├╝ssen. Da w├╝rde ich dann lieber in einem Pflegeheim sein und meine Kinder verschonen.
Schwere Frage - heute im Kalenderblatt.
by ErikaX @10.07.2014, 20:42

Gute Frage. Muss wohl f├╝r mich selber und meinen Mann sorgen so lange es geht. So muss ich wohl eigenverantwortlich selber daf├╝r sorgen, das ich die vielleicht n├Âtige Unterst├╝tzung bekomme und hoffen, das es immer liebe Menschen gibt denen das Wort N├Ąchstenliebe nicht ganz fremd ist. Zu viel planen will ich aber nicht, den in der heutigen Zeit wechselt alles so schnell. So weiss ich nicht wie die Altersfrage aussieht wenn ich dann in diese Situation komme. Mal schauen und den heutigen Tag geniessen. Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ├Ąndern, die Zukunft nicht planen aber im hier und jetzt bin ich.
by @10.07.2014, 20:16

Will nicht daran denken. M├Âchte nur immer unabh├Ąngig bleiben und nur nicht in ein Altersheim gehen m├╝ssen.
by charlotte @10.07.2014, 19:00

@Engelbert
Wichtig ist nach meiner .Meinung eine Vertrauensperson die dann Eure
Vertretungsvollmacht bekommt und sich f├╝r Euch k├╝mmert

Auch weg Patiententestament.
by ixi @10.07.2014, 18:27

Ich k├╝mmere mich zusammen mit meiner Schwester um meine Mutter. Ich mache das gerne, aber es ist trotzdem oft sehr anstrengend, weil ich ganztags berufst├Ątig bin. Aber ich m├Âchte meinen Beruf auch nicht aufgeben, indem es ├╝brigens u. a. auch um dieses Thema geht. Ich bin in einer Kommune besch├Ąftigt und versuche dort Menschen zusammen zu bringen, die gemeinschaftlich Wohnen m├Âchten, wie z. B. Mehrgenerationenwohnen oder Seniorenwohnen. Der Aufbau eines solchen Wohnprojektes ist mit viel Engagemet verbunden. Nicht selten brauchen solche Gruppen 10 Jahre bis zur Verwirklichung ihres Projektes. Ich habe mir auch schon ein Beispiel angeschaut. Es klappt sehr gut dort, aber Reibereien gibt es nat├╝rlich auch. Man muss da schon auch tolerant sein, um so zu wohnen.
Ich selber habe keine Kinder, w├╝rde aber auch nicht wollen, dass sie mich pflegen. Ich hoffe, dass es bis dahin mehr nachbarschaftliches Engagement gibt, und die Menschen in den Quartieren sich gegenseitig helfen. Auch daf├╝r gibt es viele gute Beispiele. In manchen St├Ądten klappt das hervorragend. Berufsbedingt bin ich bei einer Fachveranstaltung auf Klaus D├Ârner gesto├čen. Ein sehr interessanter ├Ąlterer Herr, der von Stadt zu Stadt reist, um genau auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Er hat auch einige B├╝cher geschrieben, z. B. Helfensbed├╝rftig:Heimfrei ins Dienstleistungsjahrhundert oder auch Leben und Sterben wo ich hingeh├Âre.
by Heike S. @10.07.2014, 15:27

Ich habe eine Tochter. Ich bin immer f├╝r sie und ihre Kinder da, aber umgekehrt kann ich dies nicht behaupten. Wenn ich krank bin kommt sie schon.
Aber ihr Interesse an uns ist nicht gro├č, Hilfe im Alltag bietet sie uns nie an, ist aber auch nicht notwendig.

Wenn wir einmal Pflege ben├Âtigen, m├Âchten wir zu Hause sein und eine
Pflegekraft einstellen. Daf├╝r k├Ânnen wir eine Immobilie verkaufen.
by Christine @10.07.2014, 14:37

Ja, man macht sich dar├╝ber Gedanken und hoffentlich nicht erst, wenn es brennt. Obwohl einer meiner beiden S├Âhne mit auf unserem Hof lebt in der eigenen Wohnung, w├╝rde ich niemals auf die Idee kommen, dass er mich oder meinen Mann im Alter pflegen muss. Wenn es Leistungen sind, die er neben seiner Arbeit erledigen k├Ânnte, okay - aber immer ungezwungen und auf freiwilliger Basis. Entweder tut man es aus Liebe oder gar nicht, gezwungenerma├čen hat es keinen Wert. Und ich w├╝rde nie verlangen, dass der Mann (Sohn) als Hauptverdiener seine Arbeit niederlegt. Stattdessen w├╝rde ich mir eine private Pflegekraft suchen, die in einer Einliegerwohnung wohnen k├Ânnte. Ganz interessant finde ich auch Rentner-WGs oder Mehrgenerationenh├Ąuser. Dahin w├╝rde ich auch umziehen. Oder selbst gr├╝nden? Wer wei├č...
by JuwelTop @10.07.2014, 14:34

Ich m├Âchte so lange wie es geht autark bleiben, denn Spannungen sind vorprogrammiert, wenn Alt und Jung zusammen auskommen m├╝ssen. Es k├Ąme f├╝r mich niemals in Frage, dass Sohn oder Tochter die Pflege ├╝bern├Ąhme und so w├╝rde sicherlich ein Aufenthalt in einem Seniorenheim die einzige L├Âsung im Alter sein. Das meine Kinder zu Besuch k├Ąmen glaube ich schon, aber Pflege ├╝bernehmen... das eher nicht.
Meine 40 km entfernt wohnende Schw.-Mutter wird von der Schw├Ągerin/Schwager die im gleichen Mietshaus eine Wohnung haben betreut. An vielen Dingen merke ich, wie schwierig die Gratwanderung zwischen Wollen und K├Ânnen ist und dass auch eine ├ťberforderung Nerven aufreibend ist was die st├Ąndigen t├Ąglichen Kleinigkeiten sowie Altersstarrsinn u.dergl. betrifft.
Wir haben eine Vorsorgevollmacht sowie ein Testament beim Notar gemacht und alles Weitere lass ich einfach auf uns zukommen. Das Geld f├╝r den Einbau eines Liftes um Etagen zu ├╝berwinden ist da und so hoffe ich, dass wir noch ziemlich lange im eigenen Haus bleiben k├Ânnen.
by Karin v.N. @10.07.2014, 14:31

...ich habe auch drei Kinder - aber ich rechne nicht damit, dass sie sich intensiv um mich k├╝mmern! jeder hat sein Leben - und es ist oft sehr belastend, alten Menschen zu helfen und vieles zu machen, die ja doch ihren eigenen "Kopf" haben.....ich spreche aus Erfahrung. Das m├Âchte ich auf keinen Fall.

Deshalb werde ich n├Ąchstes Jahr umziehen - von Oberbayern nach Berlin, wo zwei T├Âchter leben - und ich ziehe mit 19 anderen Frauen in ein Haus, in dem jede ihre eigene Wohnung hat, wir aber zusammen wohnen werden und vorhaben, uns umeinander zu k├╝mmern.....das wird mir das Altersheim ersparen, wir werden nicht allein sein und meine T├Âchter k├Ânnen wenn n├Âtig auch mal f├╝r mich da sein - wie ich dann f├╝r sie und die Enkel.

Aber immer nur freiwillig und ehrlich! das ist mir sehr wichtig.

Ich sehe immer, dass viele Menschen, die alt werden, nicht vorsorgen und ewig dann sich durchwursteln - man muss beizeiten und wenn man noch r├╝stig ist, nachdenken und etwas ├Ąndern!!!
es wird sicher nicht leicht sein f├╝r mich - aber neu anfangen, das kann man in jedem Alter....:-)
by Janna @10.07.2014, 13:50

Mein Mann und ich haben es schon getan:
Vorsorge f├╝r`s Altern treffen:
Vor vielen Jahrzehnten hat die Gemeinde Wien(Sozialamt) in Wien ca 37 Seniorenwohnh├Ąuser gebaut.Meistens 6 st├Âckig mit ca 360 Bewohnern,ein Stockwerk ist davon immer eine "Pflegestation"wo man in 2 Bettzimern gepflegt und auch wieder in sein Appartement zur├╝ckkehren kann.Momentan geht aber der Trend zu "Pflegheimen" da die Menschen meistens ├╝ber 90 Jahre werden--erst ab "100" wir bewundert!!!!Bei uns war es noch so,da├č man sich mit Erreichung des 60.Lebensjahres f├╝r eine Wohnung in den Wohnh├Ąusern anmelden konnte-jetzt geschieht dies meistens von den Menschen-zu sp├Ąt-und die Eingew├Âhnung ist dann sehr beschwerlich.DIES SIND DANN PFLEGEHEIME! Wir bewohnen ein Doppelappertement und haben es als 2 Wohnschlafr├Ąume eingerichtet.Es ist sehr sch├Ân ruhig gelegen,hat einen gro├čen Garten-wo man auch mit Rollatoren spazieren gehen kann.Wir f├╝hlen uns hier wohl.Man kann an vielen gemeinsamen Aktivit├Ąten teilnehmen--oder so wie wir noch den Kontakt zu den "alten" Freunden pflegen.Es ist schon "rollstuhlgerecht" gebaut,soda├č man im WC und im Badezimmer sehr viel Platz hat--leider gibt es kein Kellerabteil-da haben wir aber auf einen sehr gro├čen Balkon uns eine Bautruhe f├╝r gewi├če Utensilien geschaffen! Wenn man auf Urlaub f├Ąhrt oder einen anderen Termin wahrnimmt,dann meldet man sich vom Essen ab und bekommt den Essensbetrag r├╝ckerstattet.Als ich zuletzt einen Spitalsaufenthalt hatte- war ich sehr froh,da├č mein Mann (schon in Routine!!!) versorgt war. Es gibt in dem Vorraum(bei uns Vorzimmer) Eine Geschirrabwaschm├Âglichkeit,einenMicrowellenherd und auch eine Kochplatte-f├╝r die etwaiigen "Gustos". Nat├╝rlich gibt es auch eine Kaffeecke-ohne die geht ja gar nichts-.M├Âbeln haben wir selber (zum Teil von der alten Wohnungmitgebracht) gekauft und f├╝hlen uns sehr wohl.Die Einteilung in 2Wohnschlafr├Ąume haben wir deshalb gemacht,damit man sp├Ąter besser die M├Âbel f├╝r ein 1Wohnraumapp. teilen kann.Momentan werden in Wien von verschieden Organisationen (Rotes Kreuz,Caritas und auch " private") Seniorenwohnh├Ąuser gebaut und dadurch gibt es eine Vielzahl f├╝r "betreutes" wohnen.Man mu├č nur "wollen"-denn dann schafft man auch auftretende Schwierigkeiten(wie immer im Leben).F├╝r uns ist es seit ca. 4 Jahren der richtige Weg gewesen und wir hoffen noch einige Zeit es genie├čen zu k├Ânnen.
by Herta/W @10.07.2014, 13:46

Meine beiden Kinder wohnen auch in Berlin wie ich. Momentan, da wir noch r├╝stig sind, sind eher wir diejenigen, die den Kindern helfen (k├Ânnen), weil wir Rentner sind und uns die Zeit nehmen k├Ânnnen. Das ist haupts├Ąchlich das Betreuen der Kinder, wenn die Mama langen Tag in der Bank hat und der Papa Sp├Ątschicht oder etwas vor hat. Beim zweiten noch kinderlosen Sohn f├Ąllt an Hilfe wenig an, aber z.B. Handwerker empfangen, weil der Sohn ja arbeiten muss, k├Ânnen wir ├╝bernehmen.
Wie das dann sein wird, wenn wir einmal alt sind und Hilfe ben├Âtigen, wei├č ich noch nicht, aber ich bin ├╝berzeugt, dass wir Hilfe finden. Bei manchen Sachen, wie Transporten von gro├čen Sachen, auch mal mit dem PC oder anderes, erhalten wir immer Hilfe.
Ich habe ein sehr gutes Verh├Ąltnis zu beiden Kindern und denke, die Kinder auch zu mir.
by Gitti @10.07.2014, 12:29

Wir haben uns schon ├Âfters Gedanken dieser Art gemacht.
Eine wirklich gute L├Âsung dazu konnten auch wir nicht finden.
Wir m├Âchten die "Jungen" nicht belasten, obwohl sie alle hilfsbereit und sehr lieb sind.
Ich war lange in der Nachbarschaftshilfe t├Ątig und wei├č wie schwierig das mit der Pflege f├╝r die Kinder oft wird.Ich habe erlebt, wie erwachsenen Kinder vor ihren pflegebed├╝rftigen Eltern starben oder vor ├ťberlastung selbst schwer krank wurden, weil sie dachten, sie w├Ąren ihren Eltern diese Aufopferung schuldig.
Unsere Hoffnung ist, dass wir dann eine Pflegekraft ins Haus nehmen k├Ânnen und mit den anderen Hilfsangeboten im Dorf ├╝ber die Runden kommen.Die Besuche der "Jungen" und ihre Liebe sind uns gewiss.
Ob unsere Gesundheit das dann so zul├Ąsst und die finanziellen Mittel dazu noch vorhanden sind und es so klappt wie wir hoffen, bleibt offen....
by Helga F. @10.07.2014, 11:53

Ich habe die Pflege meiner dement-kranken Schwiegermutter seinerzeit ├╝bernommen und erwarte nicht, dass meine Schwiegert├Âchter (bei S├Âhnen ist das noch einmal etwas anderes) f├╝r mich/uns dasselbe tun. Es ist n├Ąmlich alles andere als einfach. Alle 3 wohnen weiter weg, sind zwar sehr hilfsbereit und zuverl├Ąssig, aber die Hilfe dauert in der Regel etwas l├Ąnger, was f├╝r einen kranken/hilfsbed├╝rftigen Menschen oft zu lange bedeuten kann. Einen Heimaufenthalt halte ich deshalb auch nicht f├╝r so abwegig. Ich z. B. kann gerne allein sein und mich selbst besch├Ąftigen.

Allerdings geh├Âre ich auch zu den Menschen, die lieber im Jetzt leben und sich den sch├Ânen, oft auch nur kleinen Dingen zuwenden als sich ├╝ber die Altersversorgung zu viele Gedanken zu machen.
by SoniaZ @10.07.2014, 11:22

Ja, Webschmetterling, wir haben uns Gedanken gemacht ... aber wir sind zu keiner L├Âsung gekommen. Wir haben beide keine Kinder und keine Familien mehr ... wir k├Ânnes es nur nehmen, wie es kommt bzw. hoffen, dass wir m├Âglichst lange von der Thematik verschont bleiben und wenn, dass es dann schnell geht.
by Engelbert @10.07.2014, 11:02

Als meine Mutter alt und dement wurde, nicht mehr allein zurecht kam, habe ich ein Haus gemietet und sie zu uns geholt. Meine Tochter mit Familie zog dann auch noch in das Haus und wir wechselten uns in der Pflege der Oma ab. So wurden meine Kinder mit dem Problem des Älterwerdens vertraut.

Mein Sohn zog mit seiner Frau in unsere Stadt, damit er in meiner N├Ąhe ist und ich bin sehr dankbar, denn er und seine Frau unterst├╝tzen mich im Alltag, wenn es notwendig ist. Die Tochter wohnt 20 km entfernt und sollte mal etwas sein, w├Ąre sie auch sofort da. Wir lebten schon immer sehr eng zusammen und Einer war f├╝r den Anderen da.

Wenn mein Mann vor mir stirbt, ziehe ich ins Betreute Wohnen um (auch wenn ich noch nicht betreut werden muss), denn eine Pflege will ich meinen Kindern nicht zumuten. Sie wissen das, rebellieren zwar dagegen, werden wohl aber zustimmen m├╝ssen.
by Sywe @10.07.2014, 10:57

├ťber uns mache ich mir manchmal oder ├Âfter Gedanken aber es wird evtl. im Notfall doch anders geregelt als man heute meint. Und es ist alles nicht einfach .....
Ich wei├č nicht ob man heutzutage auf die Hilfe der Kinder z├Ąhlen kann, alleine schon weil alle im Beruf stehen und auch nicht immer Vorort sein k├Ânnen aus berufl. Gr├╝nden.
Fr├╝her war alles keine Frage aber die Zeiten haben sich enorm ge├Ąndert.

├ťber meine Eltern wurde sich gek├╝mmert von mir und meinem Bruder und es wird sich auch weiterhin nach dem Tode der Mutter im vorigen Jahr um den fast 92j├Ąhr. Papa ganz liebevoll gek├╝mmert. Beide Elternteile hatten von je her den innigen Wunsch Zuhause (im eigenen Haus) bleiben zu k├Ânnen im Alter und mit gemeinsamer Hilfe schafft man so etwas dann auch.

Und wie ist es bei Euch, lieber Engelbert, habt Ihr Euch aktuell jetzt Gedanken gemacht diesbez├╝glich?
by Webschmetterling @10.07.2014, 10:54

Darum mach ich mir eigentlich kaum Gedanken - obwohl gerade letztens, als mein Mann ins Krankenhaus mu├čte, die Umst├Ąnde gegeben waren. Da hat dann meine j├╝ngere Schwester viel geholfen, auch unser j├╝ngster Sohn, der eine seltsame Mischung aus Egoist und Familienmensch ist ;-).

Unser ├ältester macht sich nun Gedanken, ob er aus seinem 500km entfernten Wohnort zur├╝ck in die Heimat kommen sollte - er ist Single und ist an seinem Wohnort nicht verwurzelt, und so wischt er meine Einw├Ąnde, da├č er sein Leben nicht f├╝r uns ├Ąndern mu├č, einfach vom Tisch - macht einen ja auch irgendwie stolz aufs Kind.

Sicherlich werden wir in absehbarer Zeit Hilfe brauchen, aber da sich in den vergangenen Jahren gezeigt hat, da├č das Leben kaum noch planbar ist, und alles immer ganz anders kommt, als man es erwartet, mache ich mir nun keine Gedanken darum - es wird sich alles finden und regeln lassen.
by Karen @10.07.2014, 10:50

Das sind alles gute Fragen, auf die ich im Moment keine Antwort wei├č,, da ich mich nur sekund├Ąr ab und zu damit befasse.

Zur Zeit geht es mir gesundheitlich und k├Ârperlich so gut, dass ich solche Gedanken ganz weit von mir weise.

Kinder habe ich pers├Ânlich keine. Mein Mann hat 2 T├Âchter, von der die ├Ąlteste sich schon um die Belange ihrer Gro├čeltern gek├╝mmert hat.

Alles f├╝gt sich, wenn es soweit ist.......

by Juttinchen @10.07.2014, 10:17

Dar├╝ber mache ich mir keine Gedanken, denn es kommt doch immer anders als man denkt.
by Moni @10.07.2014, 10:16

Ich habe keine Familie mehr. Es sind alle gestorben. Kinder habe ich nicht und werde auch keine mehr bekommen.
Ich liebe mein Haus, finde es gut, dass ich es einrichten kann, wie ich m├Âchte (so verr├╝ckt, wie ich m├Âchte), aber manchmal stosse ich schon an meine Grenzen. Da wird sogar ein Bild aufh├Ąngen ein Problem. Vielleicht sollte ich mal einen Handwerker Kurs f├╝r Frauen machen ÔÇŽ.
Ich mache mir jetzt noch keine grossen Gedanken dar├╝ber, was sein wird, wenn ich alt bin. Das Leben hat mir gezeigt, dass man nicht zu viel voraus planen kann. Es ist nicht mein Ziel hundert Jahre als zu werden.
by Sommerregen @10.07.2014, 09:45

Ich hoffe nat├╝rlich,dass mein Mann und ich m├Âglichst lange fit bleiben und f├╝r uns selber sorgen k├Ânnen und wenn irgendwann mal nicht mehr,tja,das wird sich dann zeigen,es gibt ja mittlerweile mehrere Alternativen f├╝r betreutes Wohnen.So viele Gedanken mach ich mir da nicht,man wei├č nie wie es kommt,deshalb plane ich nicht gro├č im Voraus.Ich erwarte von meinen Kindern in der Hinsicht nichts,sie sollen ihr eigenes Leben f├╝hren,hoffentlich oft und gern vorbei kommen,aber sich zu nichts verpflichtet f├╝hlen.Ich denke aber,dass zumindest meine Tochter sich gegebenenfalls doch verantwortlich f├╝hlen wird ,T├Âchter sind da irgendwie anders gestrickt als S├Âhne,zumindest nach meiner Erfahrung.
by iris @10.07.2014, 09:44

Mein Sohn lebt mit seinr Familie in Reinbek bei Hamburg. Z.Zt. kann ich mir noch alleine helfen und mache mir daher wenig Gedanken, wie es einmal sein wird. Kleine Hilfen bekomme ich bestimmt von meinen netten Nachbarn. Daher m├Âchte ich in meiner Wohnung bleiben, so lange es irgendwie geht. Einen Umzug im Alter sehe ich sehr problematiscfh.
by Marita aus Oldenburg @10.07.2014, 09:32

Unsere Mutter wohnte im Alter in der Einliegerwohnung ihres Enkels. Als sie dement/pflegebedurftig wurde haben wir einen Pflegeplan erstellt. Jedes Familienmutglied hat Aufgabwn ├╝bernommen. Das alles wurde spontan entschieden als der Pflegefall eintrat. Wir waren zu der Zeit alle noch beruflich t├Ątig.
Wie es sein w├╝rde falls ich Hilfe ben├Âtige: keine Ahnung.
Niemand wei├č in welcher Situation zu dem Zeitpunkt meine Kinder sind.
Geht es ihnen selbst dann gut? Wie ist die berufliche Situation.

Das Leben ist nicht planbar.

Wichtig ist dass an unserem Pflegesystem vieles zum positiven ver├Ąndert wird.
Jeder Mensch muss im Alter die beste Versorgung bekommen.
by ixi @10.07.2014, 09:16

Ich habe mich in meinem Leben schon so viel abstudiert... und die meisten Sorgen waren unbegr├╝ndet... also besch├Ąftige ich mich jetzt noch nicht damit... er wei├č den schon was morgen sein wird.
Aber eines wei├č ich mit 100%iger Sicherheit... "ich m├Âchte keinen meiner Kinder mal zur Last fallen und ihr Leben mit meinem so einschr├Ąnken!"
by Lina @10.07.2014, 09:13

Wir haben 2 Kinder und sie waren beide weit weg. 170 km und 500 km. In der Ver├Ąnderung unserer Lebensstruktur sind wir in die N├Ąhe des nur 170 km entfernt wohnenden Jungen gezogen.Das ist 4 Jahre her. Der Umug hat uns keinerlei Probleme gemacht, wir wohnen in einem Kurort, da ist vieles f├╝r altere Menschen angenehm angelegt. Nun ist die Situation so, dass die Schwiegertochter sehr krank ist und wahrscheinlich ich mich irgendwann um diese Familie k├╝mmern muss.
Denn erstens kommt es anders........
Aber , sollten wir mal Hilfe brauchen denke ich, werden wir sie gerne annehmen, egal von wem. Das ist uns inzwischen klar geworden.
Liebe Gr├╝├če
Regina
by @10.07.2014, 08:48

Das ist ja eine schwierige Frage so fr├╝h am Morgen...
Unsere Kinder wohnen alle weit weg und ich wei├č auch nicht, ob ich ihnen die Pflege zumuten m├Âchte.
Mein Mann und ich haben uns um meine Eltern und den Schwiegervater gek├╝mmert, aktuell ist meine 93j├Ąhrige demente Schwiegermutter "dran". Das geht nur, weil ich nicht berufst├Ątig bin und mein Mann auch inzwischen im Ruhestand. Wenn wir beide arbeiten w├╝rden, w├Ąre es einfach unm├Âglich und ich denke, dass unsere Kinder l├Ąnger und intensiver arbeiten m├╝ssen als wir.
Mein Traum w├Ąre ein WG mit netten Menschen, wo einer dem anderen hilft. Aber oft klappt das nicht, man wird ja im Alter nicht unbedingt einfacher. Deshalb kenne ich auch keinen K├Ânigsweg f├╝r mein eigenes Alter....
by Mathilde @10.07.2014, 08:42

Durch die eingetretenen famili├Ąren Umst├Ąnde hat es sich ergeben, dass meine
Tochter mit Familie und ich im eigenen Haus wohnen. Jeder f├╝r sich auf einer
Etage. Alle Freunde hatten mich vor Jahren gewarnt: Alt und Jung geht nicht...
Nat├╝rlich geht es - mit gegenseitiger Toleranz! Ich war und bin meiner Tochter f├╝r meine drei Enkel stets eine gro├če Hilfe und hoffe ganz einfach, wenn ich mal
Hilfe brauche auf ein Echo. Eine gro├če Erwartungshaltung hab ich dabei aber
nicht - wir werden sehen...
by Inge-Lore @10.07.2014, 08:35

Mein langj├Ąhriger Gedanke geht hin zu der "alten Methode" : mehrere Generationen (nicht unter einem Dach), so wie fr├╝her die Austragsh├Ąuschen mit in einen landwirtschaftlichen Hof dazugeh├Ârten.
Kinderbetreuung, Unterst├╝tzung beim Kochen und bei der W├Ąsche, das haben die "Alten" sehr gerne zur Entlastung der Jungen gemacht.
Da├č dies sehr sehr schwierig ist, davon kann ich aus meiner junger Ehe selbst berichten : einerseits ganz toll, verschiedene Bereiche zu teilen, zum Anderen wurde mein Engagement f├╝r die Eltern aber auch schamlos ausgenutzt.
Es gibt nun auch eine andere Form, wo jung und alt zusammen sind, und nicht nur f├╝r einander dasein k├Ânnen, sondern auch voneinander profitieren : Lebensgemeinschaften wie z.B. im Schlo├č Tempelhof n├Ąhe Crailsheim !
Das ist mein Traum f├╝r die Jahre im Alter (ich bin 56), jedoch mu├č hier auch der Partner daf├╝r offen sein. Was dann noch bleibt, das ist Betreutes Wohnen : eine hervorragende M├Âglichkeit, eigene 4 W├Ąnde und trotzdem alle Hilfsm├Âglichkeiten "griffbereit" zu haben !! So haben wir meine Mutter und die Tante dorthin umgezogen und besuchen und unterst├╝tzen sie dort regelm├Ą├čig.

Mit liebem Gru├č - Irina
by Irina @10.07.2014, 07:42

Ich k├╝mmere mich derzeit um meinen alleinlebenden Vater von 89. Es ist alles durchorganisiert, dass es ihm an nichts fehlt und er auch - au├čer von mir - Besuch bekommt und man Dinge mit ihm unternimmt, weil ich ja Vollzeit arbeite.

Ich selbst habe keine Kinder - und ich mag mir garnicht vorstellen, wie es bei mir im Alter aussehen wird!

Allerdings hab ich auch keine Illusionen dar├╝ber, dass Leute mit Kindern von diesen im Alter noch "bet├╝delt" werden. In meinem Job in einer Verwaltung erlebe ich oft genug mit, dass nach dem Tod einer Person die Beerdigungstermine nach der "Anreise" der Kinder ausgerichtet werden. Oder dass Kinder, obwohl Eltern im Sterben liegen, eine Auslandsreise unternehmen... Ich kenne es aber auch umgekehrt aus der eigenen Familie. Das Kind liegt im Sterben und die Mutter f├Ąhrt zur Badekur...

Ich werde wohl - wenn ich das selbst noch entscheiden und regeln kann - in betreutes Wohnen gehen. Mein Traum ist es, eine Senioren-WG zu finden, in der ich mit gleichgesinnten meine letzten guten Jahre verbringen kann.
by Lily @10.07.2014, 07:33

Wir haben es geschafft, mein Bruder und ich, unsere Eltern bis zum Ende zu begleiten. Mein Bruder ist verheiratet und wir beide haben alle Vorsorge getroffen, die m├Âglich ist, so wie meine Eltern eine Patientenverf├╝gung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverf├╝gung gemacht. Ebenfalls habe ich einen Notfallausweis. So haben wir alles was m├Âglich ist, vorgeplant! Da ich alleine bin - aber Familie direkt in der N├Ąhe - hoffe ich einfach, mich alleine durchschlagen zu k├Ânnen, so lange als m├Âglich. Wenn dies nicht mehr m├Âglich sein sollte, werde ich umziehen in betreutes Wohnen.
Wir alle hoffen ja immer, dass wir in Gesundheit und Klarheit alt werden k├Ânnen, aber wie man heute sieht, werden die Menschen zwar ├Ąlter, brauchen aber immer mehr Hilfe! Ich bete zu Gott, dass ich m├Âglichst wenig oder garkeine Hilfe ben├Âtigen werde!
glg Brigida
by Brigida @10.07.2014, 07:28

Wenn ich mal allein bin, m├Âchte auf jeden Fall in der N├Ąhe meiner Tochter wohnen, das m├Âchte sie auch.
Falls ich Pflege brauche, hoffe ich, eine gutes Heim zu finden, wo meine Tochter mich oft besuchen kann. Sie soll mich nicht pflegen, aber da sein :-)
by Marga @10.07.2014, 06:49

Fr├╝her w├Ąhrend der Schulzeit und Studienzeit haben wir Kinder viel geholfen bzw. sind viel heimgefahren um mit allem m├Âglichen zu helfen, inklusive Handwerkliches und Lebenspraktisches.

Seit wir selbst arbeiten schaffen wir grad so unsere eigenen Sachen und es w├Ąre Schmarrn die einzigen freien Stunden damit zu verbringen durchs halbe Bundesland zu fahren, um einen Schrank zu verr├╝cken. Dennoch macht es ein schlechtes Gewissen, nicht mehr so viel helfen zu k├Ânnen wie fr├╝her.

Um bei Papierangelegenheiten zu helfen, daf├╝r nehmen wir uns die Zeit.
Und ich versuche wo es geht auch mal Treffen zu arrangieren, bei denen man einfach so Zeit verbringt und wo es nicht blo├č drum geht, was wir helfen k├Ânnen oder Organisatorisches zu besprechen.

Was wir nur bedingt leisten k├Ânnen ist der seelische Beistand im Bezug auf allt├Ągliche Dinge und speziell im Bezug auf Sorgen ums Alter. Da sind wir darauf angewiesen, dass aktiv positive soziale Kontakte gesucht werden, durch die man rauskommt und wo auch mal die Muse da ist, sich ausf├╝hrlichst ├╝ber etwas zu unterhalten.
Und ganz wichtig: Gleichgesinnte, die sich gerade mit ├Ąhnlichen Themen besch├Ąftigen (emotional UND fachlich), weil wir Kinder ja in einer ganz anderen Lebensphase drinstecken und mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert sind.

Das Wesentliche: wir (erwachsenen) Kinder k├Ânnen in bestimmten Bereichen super unterst├╝tzen, sollten aber nicht als Universal-Ansprechpartner oder alleinige St├╝tze benutzt werden.

Meine Oma wohnte auf dem Land und jeden Nachmittag kam eine Freundin in ihrem Alter vorbeigeradelt. Sie brachte mit, was Oma aus dem Supermarkt, Apotheke usw. ben├Âtigte und die beiden haben immer viel zusammen gelacht.
DAS war f├╝r uns die gro├če Unterst├╝tzung, das konnten auch die Mitarbeiter von der Sozialstation, die im Haushalt halfen, nur bedingt leisten (auch wenn Oma und die Zivis auch immer viel gelacht haben).

Ich finde es klingt immer als, als k├Ąme das "b├Âse Alter" auf einen Schlag. Aber wenn ich jetzt sp├╝re, wie meine Knie in relativ jungen Jahren schon anfangen zu ziepen, dann f├Ąngt das Altern schon viel fr├╝her an. Jetzt schon gilt es, damit anzufangen sich fit zu halten und Ressourcen und soziale Netze zu schaffen.
Und das spielt ja alles zusammen: mit fit halten meine ich nicht nur Spazierengehen, sondern gezielt Muskeln, Gelenkigkeit und Reflexe. Das kann dar├╝ber entscheiden, dass ein Sturz halt nicht mit einem Knochenbruch endet, sondern glimpflich ausgeht.

Noch ein Vorteil gegen├╝ber vor ein paar Jahrzehnten: heute ist man im Alter nicht mehr so isoliert, sondern kann ├╝ber das Internet viel leichter Gleichgesinnte in der eigenen Stadt finden und kontaktieren und v.a. sich informieren, was es f├╝r Dienstleistungen und Services gibt, bezahlt und weitgehend kostenfrei.
Ich seh z.B. immer wieder Vortr├Ąge ├╝ber Altern heute. Oder diese Karte, auf der man durch Engagement Ehrenamtspunkte sammeln kann und sie sp├Ąter eintauschen kann gegen Leistungen wie z.B. Computerhilfe (was sonst ja recht teuer w├Ąre).
by Chispeante @10.07.2014, 05:22

Kinder sind keine Alters-Garantie . Habe meinen Kindern gesagt , dass ich in einen Heim meine letzten Jahre verbringen will .
by sigrid m. @10.07.2014, 02:51

wir haben drei kinder und keines wohnt in der naehe, so dass wir hilfe erhalten koennen, es sei denn wir ziehen 400 km weg vom land in die grossstadt, was wir wohl nicht machen werden, denke ich. da ich mich derzeit tgl. um meine 87-jaehrige mama kuemmere, frage ich mich schon manchmal, wie das mal bei uns sein wird, wenn wir alt sind. wird sich schon ergeben irgendwie...hoffe ich.
by christine b @10.07.2014, 00:23

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