Kommentare zu «kb20150916»

Mit 17 hatte ich meine Lehre als BĂŒrokauffrau schon abgeschlossen.
Meine Haare trug ich lang, Farbe brĂŒnett und spĂ€ter blond gefĂ€rbt, was ich mit 21 bereute und seitdem nur noch Naturfarbe trage.
Basteln war ein Hobby und das Schwimmen machte Spaß, ich ging jeden Morgen um 6 Uhr, also vor Arbeitsbeginn, zum Schwimmen.
NatĂŒrlich hatte ich TrĂ€ume und ich arbeitete auch stark darauf hin sie zu verwirklichen. Ich wollte weg aus dem Heimatdorf in die Großstadt.
Mit knapp 19 Jahren hatte ich dort einen guten Job in der Buchhaltung, der Beruf machte mir sehr viel Spaß. Zudem hatte ich meine erste -wenn auch nur ganz kleine- Wohnung gleich beim Finanzamt, also mitten in Köln. Ich brauchte nur ein paar Schritte bis zur Arbeit, alles war super.
Da ich noch nicht großjĂ€hrig war musste ich am Wochenende aber immer Zuhause bei den Eltern weilen. :-)
by Webschmetterling @19.09.2015, 16:13

Oh doch, an mein 17. Lebensjahr kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es war ein sehr schönes und aufregendes Jahr.

Es begann mit meinen Geburtstag den ich wie so viele Andere davor mit meinen Eltern am Campingplatz von Novigrad (Kroatien) verbrachte.

Dieses Jahr war aber besonders lustig, weil wir viele nette junge Leute (aus A, D und NL) kennen gelernt hatten.
Gute GesprÀche, lachen und sich gegen Abend am Strand treffen und teils mit einander flirten gehörte einfach zu diesen Sommerabenden dazu.

Teils ergaben sich durch die GesprÀche aber auch unvergessliche Erlebnisse wie z.B. die Einladung zum Wasserski fahren.
(Du ich fahre morgen mit meinen Onkel Wasserski, möchtest es nicht auch einmal probieren?)
Na und ob ich wollte! Und einen Tag spÀter, nachdem ich es dann geschafft hatte auf den Brettern zu stehen, fuhren wir dann sogar zu zweit.
Unvergessliches Erlebnis! (SpÀtestens als ich mich einmal bei einer Welle verkantet hatte und zu Sturz kam wusste ich allerdings auch, warum eine Schwimmweste unerlÀsslich ist. Die Landung inŽs Wasser war nÀmlich alles andere als sanft.)

Hattest Du TrÀume ?

TrĂ€ume hatte ich ganz sicherlich. Große und Kleine.

Von diesen Urlaub gibt es ein Foto von mir das ein Bekannter gemacht hat als ich mich unbeobachtet gefĂŒhlt hatte. Er schenkte es meiner Mutter, die es vergrĂ¶ĂŸern lies und letztendlich landete dieses Bild als Geschenk bei meiner Oma die natĂŒrlich dafĂŒr einen besonderen Ehrenplatz fand. Als mich meine Oma einmal fragte.....”Kind, das Bild von dir mit den langen rotblonden Haaren ist schön und romantisch, du siehst darauf aber auch so nachdenklich aus?”....da erzĂ€hlte ich meiner Oma davon, wo und wie dieses Bild entstanden ist.
“Oma du weißt doch, dass ich mich nicht sehr gerne fotografieren lasse. Dieses Bild ist entstanden ohne das ich es wusste. Ich saß am Abend bei Ebbe auf so einen kroatischen Felsen am Rande des Meeres und dachte so ĂŒber mein bisheriges Leben nach. Ich dachte daran wie schön es ist wenn man verliebt ist und wie weh es tut wenn die Liebe zerbrochen ist .....und ich dachte daran was mir wohl die Zukunft bringen wird.”

TatsĂ€chlich war dieses 17. Lebensjahr fĂŒr mich ein sehr ereignisreiches Lebensjahr.
Kurz vor meinen 17. Geburtstag hatte ich meinen Handelsschulabschluss erfolgreich beendet. Als Abschlussgeschenk durfte ich mit meinen Schulkolleginnen Finnland und Leningrad bereisen und innerhalb dieser Reise konnte ich auch endlich mit dem Verlust meiner ersten Liebe abschließen und wieder offen fĂŒr Neues sein.

Beruflich waren meine Weichen bereits gestellt, denn die Firma in der ich zwei Jahre zuvor in den Ferien gearbeitet hatte um Praxis zu bekommen wollte mich fix anstellen und ich freute mich auch drauf endlich arbeiten gehen zu dĂŒrfen und mein eigenes Geld zu verdienen.

Na ja und so verlief mein Leben nach den Ferien dann auch. Ich lernet neue nette Menschen kennen, lernte im Berufsleben sehr viel, lies mich von einer BĂŒrokollegin dazu ĂŒberreden mit ihr ĂŒber ein verlĂ€ngertes Wochenende nach Paris zu fliegen obwohl die Reise mehr kostete als ich im Monat verdiente und gut war es das ich es gemacht hatte, denn sonst hĂ€tte ich Paris wahrscheinlich nie gesehen.

Kurze Zeit spĂ€ter lernte ich nĂ€mlich durch diese Kollegin einige Studenten kennen und damals wusste ich noch nicht, dass der Mann meines Lebens ebenfalls dabei sein wĂŒrde, aber es war so.
Kurz vor meinen 18. Geburtstag kennen gelernt und sieben Jahre spĂ€ter geheiratet um eine eigene kleine Familie zu grĂŒnden.

Und damit endet dieser kleine Roman.
by Sandra WU @17.09.2015, 08:24

17 wurde ich 1989. Ich war in der elften Klasse und es gab ein großes Chaos, weil etliche SchĂŒler und Lehrer wĂ€hrend der Sommerferien das Land verlassen hatten. Mein Traum war damals schon Afrika. 2 Jahre spĂ€ter war ich zum ersten Mal dort. Mit 17 war ich blond und hatte eine schreckliche Dauerwellen-Frisur.
by Silke @17.09.2015, 00:10

Erinnern könnte ich mich gut, weiß aber nicht ob ich will :D

Fachoberschule noch, nebenbei abends Englisch Fremdsprachenkorrespondentin (ein Jahr spĂ€ter als JĂŒngste ever die PrĂŒfung in Bonn gemacht).
TrÀume - Leben in London, oder USA, oder Englisch studieren ... dann kam ein gutes Jobangebot als Korrespondentin ... puff - Traum vorbei :)

Blond - es war kurz nach der HAIR Zeit - der Afro hatte ĂŒberlebt :D fast schulterlanges dauergewelltes Blond - grob ausgekĂ€mmt und toupiert- sah aus wie beinahe explodiert - Maximantel dazu - ich fand's todschick :D
by Birgit W. @16.09.2015, 22:26

Ja, das war eine gute Zeit - jedenfalls denke ich gern daran zurĂŒck.
Ich habe (noch 16jĂ€hrig) im Sommer 1969 meine Lehrzeit als E-Monteur begonnen, trĂ€umte davon in zwei oder drei Jahren eine Schule zu besuchen, die mich zur "Gemeindehelferin" (vergleichbar mit den heutigen Gemeinde- oder Soz-PĂ€d.) ausbilden wĂŒrde. In meine TrĂ€ume platzte ein junger Mann, der mich von Liebe, Kindern, Familie... trĂ€umen ließ. Er war lieb und energisch genug, diese TrĂ€ume umzusetzen - aber da war ich "schon" 19 Jahre jung ;))

Inzwischen sind wir eine große Familie - , aus den langen mittelbraunen Haaren sind kurze weiße "Fransen" geworden. TrĂ€ume habe ich noch viele...
Gemeinsam alt zu werden wĂ€re ein großer Wunsch...

Blond war ich nie ;)) Lange Haare - nicht ganz bis zum Po, aber deutlich lÀnger als Schulterlang - das war damals schick; dazu Gitarre spielen - spÀter stolz mit dem Kinderwagen durchs Dorf gehen ... ich möchte die Jahre nicht missen ... aber auch nicht wiederholen: warten auf Wohnraum, anstellen nach Orangen oder Bananen, ...

Ich lebe gern im Heute und Hier - daran hat sich in fast 63 Jahren nichts geÀndert ;))
Allen liebe GrĂŒĂŸe von Gerlinde

by Gerlinde @16.09.2015, 22:20

Arbeit, Geldknappheit, Studium, noch nie in den Ferien
kein Ausgang - Lernen und Arbeiten zum Geldverdienen in Freizeit und Ferien
harte RealitĂ€t aber prĂ€gend fĂŒrs Leben
by Franz @16.09.2015, 20:49

Mit 17 war alles "normal" langweilig: ich ging zur Schule, fuhr tÀglich mit dem Bus dieselbe öde Strecke vom Dorf in die Stadt zur Schule, ich lernte schwer, es war nicht schön, nicht schlecht, normaler öder Alltag. Gott sei Dank ist es vorbei, ich möchte nicht wiedergeboren werden und dasselbe nochmal durchmachen, einmal reicht.
by Katharina @16.09.2015, 20:26

17 zu werden konnte ich kaum erwarten ... warum auch immer.
Ich trĂ€umte mich mit meinem straßenkötergraublondem Haar ĂŒber die Grenzen des Ruhrgebietes.
Meine Arbeit war 90 Busminuten entfernt. In dem kleinen Ort habe ich auch meine Freizeit mit neuen Freunden verbracht und in Distanz zu meiner Sippe andere Perspektiven fĂŒr mich entdeckt und dieser Umgang hat mich geformt. Welch ein GlĂŒck!
Meine Hobbies waren, die Bedienung sĂ€mtlicher damals verfĂŒgbaren elektrischen Hilfsmittel wie Rechen-/Schreib-/Frankier-/Buchungsmaschine, Fernschreiber und Lochkartenstanzer rasend schnell erlernen zu wollen, das habe ich vortrefflich in der Mittagspause durchziehen können. Treffen mit Freunden, im Sommer in der Ruhr schwimmen, im Winter gemeinsam durch den Schnee stapfen.
Meine Frisur ... kann noch eine kurzhaarige gewesen sein. Vielleicht auch so 'nen Hochsteckdingens, Innen- oder auch Außenrolle und Pony. Vielleicht habe ich noch ein Foto.
by Elke R. @16.09.2015, 19:12

Mit 17 war ich im Internat eines Supergymnasiums, wo ich gern war. Es war eine relativ liberale Klosterschule, die uns das selbststĂ€ndige Denken gelehrt hat. In diesen Sommerferien war ich in England als Aupair bei 4 Kinder. WĂ€re toll gewesen, hĂ€tte ich mich nicht 3 Wochen vorher unsterblich verliebt. Da flogen viel Liebesbrieflein zwischen GB und Ö hin und her - hach, wie romantisch!!!!
Blond war ich nie, meine Haare waren haselnussbraun mit leicht rötlichem Stich. ich glaub, sie waren schulterlang.
by Ully @16.09.2015, 19:08

Kannst Du Dich noch daran erinnern ? Oh ja, das waren schöne Zeiten. Es war gerade Lehrzeit, da hatten wir auch Lehrlinge aus Kuba. Das war eine spannende Zeit. Wir haben viel Englisch versucht zu sprechen. Dann sang ich in mehreren Chören, was auch viel Spaß machte.

Hattest Du TrĂ€ume ? Die hatte und hat doch jeder. Ich war aber zufrieden mit meinem Leben. TrĂ€ume hat man ja auch heute immer noch, aber es werden nicht alle erfĂŒllt, aber so ist das Leben.

Hattest Du blondes Haar ? Nein, ich war mittelbraun, schulterlang mit einer leichten Dauerwelle.
by Sylvi @16.09.2015, 18:35

Mit 17 lernte ich meinen Mann kennen, da hatte ich gerade als SekretĂ€rin an einer Schule mit Internat begonnen. Die Arbeit machte mir Spaß, aber vor der Geburt meines ersten Kindes hörte ich wieder auf und blieb 10 Jahre zu Hause. Mein einziger Wunsch damals war, ich wollte nach Tirol ĂŒbersiedeln, womit mein Mann auch gleich einverstanden war. Wir waren immer gerne in den Bergen und die gibt es hier zur GenĂŒge. Als die Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, begann ich bei einem Rechtsanwalt zu arbeiten und da merkte ich, daß das genau das Richtige fĂŒr mich ist. Dort habe ich dann auch sehr gerne bis zu meiner Pensionierung gearbeitet.
Mit 17 hatte ich kurze schwarze Haare, heute sind sie weiß. Der Einfachheit halber binde ich sie einfach im Nacken zusammen, was beim Berggehen, meinem Hobby, am praktischsten ist.
by Gerda @16.09.2015, 17:51

Mit 17 war ich im Beruf - der Weg hin und zurĂŒck war lang.
An TrÀume damals kann ich mich nicht mehr erinnern.
Ja, meine Haare waren blond und kurz.
Hobbys hatte ich keine, bei uns zuhause musste nach der Arbeit und am Wochenende gearbeitet werden.
by GiselaL. @16.09.2015, 17:45

Mit 17 hatte ich den Kopf voller Flausen, und war in einer Ausbildung zur Fotolaborantin. Ich arbeitete jeden Tag 10 Stunden und noch am Sonnabend. Trotzdem hatte ich am Wochenende noch Zeit, um mit Freunden etwas zu unternehmen. Ich liebte die Musik der Beatles ... Veah, Yeah, Yeah und gleichzeitig trÀllerte Drafi Deutscher sein Mamor, Stein und Eisen bricht.
Hatte ich TrĂ€ume? Oh ja, ich wollte die ganze Welt bereisen und alle Menschen kennenlernen:)) Und ich wollte die Sterne erobern, zur Venus fliegen und noch weiter.... :)) NatĂŒrlich kam alles etwas anders. Nein, Blond war ich nicht. Mein Haar war schwarz wie die Nacht. Es war eine gute Zeit, die ich nicht missen möchte:)
by Janet @16.09.2015, 17:29

Mit 17 war ich mitten im Gymnasium. Ich kÀmpfte die meiste Zeit bis zur Matura und war dann froh, als ich es geschafft hatte...

Meine Haare waren Rot - ein roter Zopf schmĂŒckte meinen Kopf.

Hobbys? Mal ĂŒberlegen... Musik war mir wichtig, 80er Jahre...
Ich trÀumte von ein paar Popstars... *g* naiv im Grunde
by @16.09.2015, 17:16

Mit 17 war ich dabei, mein Leben nach einem Autounfall neu zu ordnen. Ich wurde mit 16 querschnittgelÀhmt, und vor mir stand ein neuer Weg im Rollstuhl.
NatĂŒrlich hatte ich auch da TrĂ€ume, wahrscheinlich mehr TrĂ€ume als vor dem Unfall, die bis heute vorhanden sind! Nur wer auch trĂ€umt, lebt wirklich!
Aber kein blondes Haar, grins!
by Anne P.-D. @16.09.2015, 16:39

Mit 17 - hm, da stand ich in der Ausbildung zur Bankkauffrau. Wollte immer am Schalter bedienen - das war damals nicht erlaubt, es durften nur "MĂ€nner" dorthin. Zum GlĂŒck hat sich das geĂ€ndert, allerdings erst nach einigen Jahren und in einer anderen Stadt.
Meine Hobbys waren Chorsingen (in 3 bzw. 4 Chören gleichzeitig), selbst Musik machen, Theaterspielen und Tanzen mit öffentlichen Auftritten und noch einiges mehr.
Verliebt war ich stÀndig, jedoch kam die wirkliche Liebe erst mit 21, ich wusste es vom ersten Augenblick an - der oder keiner.
Wie meine Frisur aussah - keine Ahnung. Vermutlich hatte ich halblange Haare mit Dauerwelle drauf.
All das ist fast schon eine ganze Ewigkeit her. Und es gibt keinen Augenblick, den ich missen möchte, auch die schmerzhaften Geschehnisse nicht, denn sie haben mich zu derjenigen gemacht, die ich heute bin. Und bereuen tue ich schon gleich garnichts.
FĂŒr all das kann ich immer nur dankbar sein. Und so ein RĂŒckblick ist schon sehr interessant.
by Christina W. @16.09.2015, 16:06

Meine 17 war durchwachsen, wie man so schön sagt.

Einerseits gab es viele TrÀume, eine tolle Freundesclique mit der ich viel unternehmen konnte und ich hatte gerade meinen jetzigen Ehemann kennengelernt. Andererseits war es zuhause sehr stressig weil streng, und ich wollte dort so schnell wie möglich weg - was ich auch 3 Tage nach meinem 18. Geburtstag getan habe.

In der Erinnerung ĂŒberwiegen natĂŒrlich die positiven Dinge - und meine Haare? Blond waren sie nicht, sondern rot - wie auch jetzt noch - und damals schon nichtmehr ganz so lang. Bis knapp ĂŒber die Schulter reichten sie und wurden mit viel MĂŒhe und Geduld geglĂ€ttet.... das habe ich dann ca. 3 Jahre spĂ€ter endgĂŒltig aufgegeben und den Locken ihren Lauf gelassen ;-)
by Karen @16.09.2015, 15:13

Mit 17 Jahren, braunem, lockigen Vokuhila, Noch in der Lehre. Meine Arbeitszeit in der Apotheke: 8.3o Uhr-!3.OOUhr, dann 15.00Uhr bis 18.OOUhr Mittwochmittag frei (Da waren dann auch alle LĂ€den zu) auch Samstag bis 13.ooUhr.
Mein Göga, in den ich schon drei Jahre lang verliebt war, hatte mich endlich bemerkt.
Wir heirateten als ich 18 J. alt war. Er ist 7J. Àlter) Bescheiden erzogen, waren auch meine TrÀume so. ZunÀchst. Der Drang zum Singen war riesig. Unterricht, erste Konzerte. Meine beiden Kinder rundeten mein Leben ab.
by Killekalle @16.09.2015, 12:07

Als ich 17 war, war ich im Internat meiner Oberschule (jetzt Gymnasium) in Markkleeberg, einer Stadt bei Leipzig. Ich habe mich dort unheimlich wohl gefĂŒhlt, es war eine schöne Gemeinschaft. [Und ich war jedes Mal unglĂŒcklich, wenn die Ferien kamen und ich nach Hause musste, denn im Elternhaus ging es mir nicht gut].
Auch in meiner Klasse fĂŒhlte ich mich sehr wohl, wir waren nur 6 MĂ€dchen und 24 Jungen, die Klasse war als sehr positiv bekannt, und die anderen Klassen haben uns oft beneidet.
Ich war damals dunkelblond, hatte aber da auch schon sehr kurze Haare.
TrĂ€ume hatte ich weniger, ich habe vor allem das LebensgefĂŒhl in dieser Gemeinschaft sehr genossen. Außerdem hatte ich zu der Zeit meinen ersten festen Freund und war natĂŒrlich verliebt.
Ein wenig trĂ€umte ich aber eigentlich doch, denn ich wollte gern Journalistin werden, arbeitete auch bereits mit in der Redaktion eines kleinen Wochenblattes und war stolz, wenn dort ein Artikel von mir stand. Daraus wurde am Ende leider nichts. Ein anderer wirklicher Traum war, Klavier spielen zu können, aber da war ich schon etwas alt und hatte auch kein Geld fĂŒr einen Klavierlehrer. So habe ich mich an den Internatlern, die an der Musikschule in Leipzig waren, erfreut, hörte ihnen oft zu, wenn sie ihre Übungen machten oder Internatskonzerte gaben.
Alles in allem war es eine wunderbare Zeit fĂŒr mich und ich denke sehr gern und auch oft an diese Zeit, habe noch einige Kontakte zu denen, mit denen ich damals meine Zeit verbrachte.
by Gitti @16.09.2015, 10:51

Meine GĂŒte.. Fragen.. da mußte ich erst mal mein altes Tagebuch rauskramen und habe zu meinem eigenen Erstaunen entdeckt, dass sich in diesem Jahr fast alles fĂŒr mich geĂ€ndert hatte:

Meine beste Freundin zog mit ihrer Familie fort. Das fĂŒhrte dazu, dass wir uns Briefe schrieben und unsre Freundschaft noch inniger wurde. Wir sind immer noch befreundet.

Ich lernte einen jungen Mann kennen, in den ich mich "unsterblich" und leider vergeblich verliebte. Von ihm hab ich nie mehr was gehört. Inzwischen bin ich verheiratet (und habe witzigerweise festgestellt, dass mein Mann ihm recht Àhnlich sieht).

Ich entschied mich, das Gymnasium zu verlassen, weil ich extreme Probleme mit einer autoritĂ€ren Lehrerin hatte und wechselte auf die FOS, die ich mit einem super Abitur abschloß.

Ich war als Gast das erste Mal in dem Haus (einer JugendtagungsstÀtte), in dem ich heute arbeite.

Blond war ich ĂŒbrigens nie, ich habe dunkelbraune, kurze Haare, damals trug ich sie noch schulterlang.

Das ist nun genau 20 Jahre her.
by Irén @16.09.2015, 10:41

17 - war eine schöne Zeit, damals noch in meiner "alten" Heimat in Norddeutschland in einer kleinen Stadt. Ich war verliebt, habe leider keinen Kontakt mehr zum ehemaligen Freund. Und es war da eine tolle Clique - wir haben viel unternommen. Nicht nur in der Disco, tolle Radtouren und wir haben ein Segelboot selbst gebaut aus einem alten Ruderboot, wobei wir MÀdels die Segel genÀht haben auf einer sehr alten Phoenix NÀhmaschine, da sonst keine Maschine den dicken Stoff fassen konnte. Ach ja und meine Klamotten musste ich mir mehr oder weniger zwangslÀufig auch selbst schneidern, denn mit 1,87 LÀnge fand ich zu der Zeit kaum etwas Passendes. Wir haben getanzt, Feten gefeiert, Musik gehört - wir waren jung!!!!

Ich machte damals eine Ausbildung im BĂŒro und bin diesem Beruf auch treu geblieben. Die Arbeit war anstrengend, vor allem gab es nicht so viel Ferien wie frĂŒher, denn die meisten Freunde gingen damals noch zur Schule. Die eine Stunde Mittagspause fuhr ich heim zu Muttern, das waren mit dem Fahrrad 5 Min. Morgens gab es von der Frau vom Chef warmen Kakao. Einmal in der Woche ging es zur Berufsschule und meistens danach wieder zur Arbeit, wenn etwas dringend fertig werden musste.
GetrĂ€umt habe ich schon - aber es war eher die Sehnsucht nach der großen weiten Welt. Die Reisen konnte ich dann aber erst einige Jahre spĂ€ter verwirklichen. Schon damals wollte ich unbedingt einige markante StĂ€tten besuchen: Potala Palast in Tibet, die Osterinsel, Machu Picchu und der letztgenannte Ort fehlt mir leider immer noch. Und ich wollte auch damals schon auf eigenen FĂŒĂŸen stehen, von zu Hause zog ich aber erst mit 19 aus, nach Abschluss der Ausbildung. VolljĂ€hrig wurde ich Sylvester 1974 :-) zusammen mit all den gleichaltrigen Freunden kurz vor dem 21. Geburtstag.
Blond war ich nie, die Haare waren mehr als schulterlang und meine Frisuren und Haarfarben habe ich im Laufe der Jahre so oft gewechselt dass ich jetzt nicht genau weiß wie sie mit 17 waren. Heute trage ich sehr stolz die graue Kurzhaarfrisur ;-).
by Osti @16.09.2015, 10:23

Mit 17 kam ich in die 13-Jahrgangsstufe, noch ein Jahr bis zum Abi. NĂ€chsten Samstag haben wir 30-jĂ€hriges Abitreffen. An meinem 17ten Geburtstag hat mir der Vater meines damaligen Freundes eines der Lieder am Telefon vorgesungen, nicht ganz, aber den Refrain ;-), denn ich war blond, aschblond, und mit den Jahren immer dunkler und aschiger geworden ;-). Die Haare trug ich damals lang, mal geflochten als Bauerzopf, mal offen. Berufliche TrĂ€ume hatte ich damals nicht wirklich. Allerdings hat auch mich die LehrerschwĂ€mme vom Lehramtstudium abgehalten. Mein Traum von der großen Familie (ich wollte mindestens 4 Kinder) hat sich leider nicht erfĂŒllt. Den lieben Ehemann habe ich zwar seit ĂŒber 20 Jahren, aber wir haben leider nie Nachwuchs bekommen. Beruflich habe ich mehrere Richtungen eingeschlagen und bin nun wieder bei den AnfĂ€ngen gelandet. Ich bin aber - ebenso wie mit 17 - gerne kreativ und handarbeite und werkel immer noch gerne. Und manchen Traum von Reisezielen möchte ich mir noch erfĂŒllen.
by Martina @16.09.2015, 10:14

Ja, ich kann mich noch gut erinnern. Mit 17 war ich Lehrling in einer Strick- und Wirkwarenfabrik als Industriekaufmann. (Azubi und Kauffrauen gab es damals noch nicht). Gewohnt habe ich in einem sehr strengen Elternhaus. Ich trĂ€umte davon, volljĂ€hrig zu werden und selbst ĂŒber mich zu bestimmen. Ich trĂ€umte vom Meer, das ich damals noch nie gesehen hatte. Von einem Auto und einer schönen Wohnung. Von einem gemeinsamen Leben mit meinem Schatz.
Meine Hobbys waren hÀkeln und nÀhen, so wie das bei einem braven MÀdchen eben sein musste. Mit der Haarfarbe habe ich experimentiert. Mal waren meine Haare durch Aufheller mittelblond, dann durch Tönung wieder dunkel.
Lange her und ich muss sagen, mir gefÀllt mein heutiges Leben besser.
by ErikaX @16.09.2015, 09:52

La Paloma ohé
mit 17 wollte ich zur See .. wollte so gern nach Hamburg und in die weite Welt ( hĂ€tte sogar auf der "Hanseatic" eine Anstellung bekommen, aber dafĂŒr bedurfte es der Unterschrift meiner Mutter, die sie mir aber verweigerte ( damals war das GroßjĂ€hrigkeitsalter 21j. ) Ich war im 3.Lehrjahr Einzelhandelskauffrau und nach deren Abschluß hatte ich das vor. Am Schiff arbeitete ich dann trotzdem, aber auf dem Rhein ( 1971 Dampfer Bismark, spĂ€ter D.Goethe, Berlin ) lernte da meinen Mann kennen und waren fast 40 Jahre verheiratet, als wir vor 6 Jahren (unsere letzte gemeinsame Reise ! ) nach Hamburg ! machten ~ eigenartig, denn Klaus wollte ja auch als kl.Junge zur See, durfte nicht und fing eben als Schiffsjunge bei der K.D. in Köln an ( und wurde dann auch noch - einer der letzten ~ DonaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitĂ€n ! )
Blonde Haare hatte ich nicht (die trug wohl die `LoreleyÂŽ) aber lange brĂŒnette, die im Wind wehten wenn ich an der Reling stand ; schöne Zeit - never forget
by gerda @16.09.2015, 09:08

annst Du Dich noch daran erinnern ? Ja, sehr gut, ich machte ein soziales Jahr,1962 -
Hattest Du TrÀume ? Und WIE!!!!
Hattest Du blondes Haar ? Ja, total ECHTE!!!!
by renka @16.09.2015, 08:44

mei, anghy, du stellst fragen...

als ich 17 war steckte europa noch mitten im krieg. und die schulbildung fiel
entsprechend "kriegsbeschĂ€digt" aus. die stĂ€dte waren zerbombt + nachtschlaf wurde meist durch fliegeralarm + einige straßen weiter in einen luftschutzbunker rennen (mit "notgepĂ€ck") ersetzt...

immerhin war ich blond + trug im nacken einen schönen, dicken knoten.(leider ist aber von dem nix mehr geblieben. sonst noch fragen?

einen netten tag allerseits + dirweiterhin beste besserung!

lupa
by lupa @16.09.2015, 07:19

Mit 17 ging ich noch zur Schule. Sollte Abitur nachmachen, hat aber nicht geklappt. Meine Haare waren lÀnger als schulterlang und ganz dunkelbraun, ich ging oft aus, was der Schule ja nicht gut tat. Ich wollte ja immer Krankenschwester werden.
Im ersten Krankenhaus stellte man 5 Tage nach meiner Einstellung fest, dass ich einen Schatten auf der Lunge hab, wurde isoliert und fĂŒhlte mich ganz elendig so allein, mußte dann in ein anderes Krankenhaus, lag dort lange. Es war keine Tuberkulose wie befĂŒrchtet, sondern Bronchiektasen, die ich von da an hatte.
Mit 19 fing ich in der Klinik, in der ich gelegen hatte, meine Ausbildung als Krankenschwester an. Die Zeit der Ausbildung war insgesamt sehr schön, ich wohnte dort und blieb 3 Jahre. Nie werde ich vergessen, dass ich mit meinem selbst verdienten Geld auf einen schönen Sommermantel sparte. Die VerkÀuferin sagte mir, ich könne ihn anzahlen, was ich dann auch tat.
by Marga @16.09.2015, 07:02

Ja, ich denke mit 17 hatte ich TrĂ€ume - ich wollte eine Fachschule machen ( statt Oberstufe mit Abi ) und dann einen Beruf mit Fremdsprachen ergreifen und ausĂŒben. Das habe ich auch u gesetzt, bin dabei aber nicht soo glĂŒcklich geworden wie gedacht.
Auch wollte ich mit Mann und Familie durchs Leben gehen, das hat sich auch realisiert ( jedenfalls eine lange Zeit lang ), aber auch hier lief es anders als vorgestellt.... es dauerte dann noch einige Zeit, bis ich begriffen habe, dass die meisten Dinge im Leben spontan und ĂŒberraschend geschehen - also, den Augenblick leben und geniessen !!

Ansonsten bin ich mittelblond - grau kommt dazu.
by hopi03 @16.09.2015, 06:49

Kann mich sehr gut erinnern, denn mit 17 ging mein Traum, Lehrerin zu werden zunĂ€chst zu Ende. Unser Klassenlehrer meinte, es gĂ€be eine Lehrerschwemme ... was auch wirklich wahr wurde. Deshalb wollte ich meinen armen Eltern nicht noch die Kosten fĂŒr ein Studium auf die Nase drĂŒcken und verlagerte meinen Berufswunsch auf mein Sprachtalent. Ich trĂ€umte davon, als Aupair nach Los Angeles zu gehen. Die Tochter einer uns bekannten Familie suchte dort ein deutsches MĂ€dchen fĂŒr ihre kleinen Kinder. Leider haben meine Eltern das nicht erlaubt. Ich wurde damals erst mit 21 volljĂ€hrig. Meine TrĂ€ume habe ich nie losgelassen, einfach spĂ€ter erfĂŒllt ... als Quereinsteigerin im Lehrberuf und mit Urlaub in L.A. ... ein paar TrĂ€ume sind noch ĂŒbrig ... schauen wir mal ;-)

Blonde Haare habe ich mir auch erst spĂ€ter mal zum Spaß fĂ€rben lassen.
by Moni @16.09.2015, 06:47

Ich kann mich gut erinnern an das Jahr: 1967 war ich 17, hatte blondes, langsam immer lÀnger werdendes Haar und hatte selbstverstÀndlich TrÀume. Ich war in der Unterprima - also ein Jahr vor dem Abitur - und war verliebt in einen 19jÀhrigen.
Ich wohnte noch bei meinen Eltern, spielte Gitarre, war viel unterwegs - und wollte raus in die Welt.... Ein Jahr spĂ€ter bin ich dann ins Studentenwohnheim gezogen - und damit begannen fĂŒr mich - rĂŒckblickend gesehen - meine schönsten Jahre....
P.S. Die Liedtexte mit der sĂŒĂŸen 17 seinerzeit fand ich im ĂŒbrigen doof;))!
by Anne @16.09.2015, 05:52

Kannst Du Dich noch daran erinnern ?... natĂŒrlich

Hattest Du TrĂ€ume ?... Da ich ab meinen 13 Lebensjahr sonntags im Krankenhaus freiwilligen Arbeitsdienst geleistet habe (der Lohn war ein Mittagessen)... war mein grĂ¶ĂŸter Traum "Krankenschwester zu werden... in dem kleinen alten HĂ€uschen das ich erbte zu wohnen... und ich wĂŒnschte mir im selben StĂ€dtchen im Krankenhaus eine Anstellung zu bekommen.
Es waren wohl reale TrĂ€ume, die dann auch in ErfĂŒllung gingen.
Aber ich kann mich auch gut erinnern wie ich so trĂ€umte... wenn ich dort wohne... wĂŒrde ich zu Fuß erst mal in 5 km Entfernung meinen Bruder besuchen... dann weiter zu meiner Schwester... und in die nĂ€chste Ortschaft zu meinen anderen Bruder gehen.
Dieser Traum hat sich leider nicht erfĂŒllt.

Hattest Du blondes Haar ?... nein... ich hatte brĂŒnettes Haare... so wie sie mir der liebe Gott gegeben hat. Ob sie damals gerade lang oder kurz waren kann ich jetzt gar nicht sagen. Ich hatte von ganz kurz bis lang alles... meine Haare wachsen sehr schnell... deshalb war das stĂ€ndig im Wechsel.

Meine Hobbys waren damals: Handarbeiten... ich nÀhte mir beinahe alles selbst... sehr schön fand ich es mit meinen Nichten und Neffen zu spielen.
by Lina @16.09.2015, 00:49

@ ixi
Wir sind gleich alt. Ein guter Jahrgang-)))))
by marianne @16.09.2015, 00:44

Blonde Haare hatte ich mit 17 nicht, Ich bin erst spÀter erblondet.
Damals war ich im ersten Lehrjahr zur Krankenschwester. Wir SchĂŒlerinnen mussten damals noch internatsmĂ€ssig beim Krankenhaus wohnen. Das war eine tolle Zeit, in der wir eine gute Gemeinschaft pflegten. Wir haben zusammen gelacht, geweint, gelernt und so manchen Unsinn ausgeheckt.

Ob ich trĂ€ume hatte? Erstmal nur den Traum das Staatsexamen zu schaffen, danach noch ein Weilchen zu arbeiten, dann meinen Mann zu heiraten, den ich mit 16 kennen gelernt hatte und mit ihm eine gute Ehe zu fĂŒhren.
Mit schönen, aber auch schwierigen Zeiten, ist uns das bis heute gelungen.

Mit zwanzig hatte ich meine Lehre mit Erfolg abgeschlossen und ein Jahr spÀter kam unsere erste Tochter zur Welt.

Übrigens mussten wir damals als SchwesternschĂŒlerinnen noch an die 10 Stunden jeden Tag arbeiten. Von 6 Uhr bis 12 Uhr, dann ging es zum gemeinsamen Mittagessen, danach wieder auf die Station, damit die VollkrĂ€fte in Ruhe ihr Mittagessen einnehmen konnten, mussten wir noch abtöpfen. So nannte es sich, wenn man durch die Zimmer ging und die Patienten fragte, ob sie auf das Steckbecken mĂŒssen. Erst nach dieser Arbeit durften wir in die Freistunde gehen.
Von 16 Uhr bis 19.30 waren wir nochmal auf der Station.
Das dĂŒrfte heute gar nicht mehr sein und das wĂŒrde auch kein Jugendlicher mehr mit sich machen lassen.
by marianne @16.09.2015, 00:43

Die Texte waren fĂŒr mich genau richtig.
1966 wurde ich 17 Jahre. Meine Ausbildung zur Großhandelskauffrau hatte ich beendet. War weiterhin im Ausbildungsbetrieb tàtig. Ich wohnte bei meinen Eltern.
Ich war blond, verliebt. Mein Leben war schön. TrĂ€ume hatte ich damals. Viele gingen in ErfĂŒllung nicht alle.
Du kannst nicht immer siebzehn sein. Das ist wohl war.

Nun bin ich 66 Jahre und auch dazu gibt es einen guten Text von Udo JĂŒrgens.
....TrÀume hab ich immer noch.
by ixi @16.09.2015, 00:32

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