Kommentare zu «kb20170310»

Ausgerechnet am 10. MĂ€rz macht Engelbert ein Kalenderblatt ĂŒber Grabsteine, Geburts-und Todesdaten usw. Manchmal gibt es seltsame ZufĂ€lle, haben wir doch gerade an diesem Tag unseren Vater/Schwiegervater/Opa beerdigt...
by Suse aus der SĂŒdpfalz @12.03.2017, 15:52

Hallo, Engelbert
vielen Dank fuer den Hinweis ob der Namensaenderung in Deutschland.

Es werden viele Gruende aufgefuehrt, welche eine Namensaenderung erlauben. Diese Gruende koennen ebenso als Vorwand zu einer Nichterlaubnis angewendet werden, so wie ich es verstehen wuerde.

Ein Name ist etwas sehr persoenliches. Wer mit seinem Namen nicht zufrieden ist, ganz egal ob rechtsmaessige Gruende vorliegen oder nicht, sollte seinen Naman aendern koennen, ohne dass das Gesetz das verbietet, es sei denn, jemand hat einen gesetzlichen Grund, einen Einspruch dagegen anzugeben. Da alles genau eingetragen wird, entsteht kein Zweifel, wo der jenige hingehoert in Bezug auf Familie, usw.

Als ich meinen Namen aenderte, musste ich dieses in einer der oertlichen Zeitungen bekannt geben, sowie auch in der offiziellen Zeitung der provinzialen Regierung. Jeder der das gelesen hat, konnte innerhalb einer gewissen Zeitspanne Einspruch erheben und seinen Grund angeben, z.B. es hat sich jemand etwas zu Schulden kommen lassen, wird von der Polizei gesucht, will irgendwelchen Pflichten ausweichen, nur um mal Beispiele anzugeben. Wenn solche gemeldet werden, wird der Antrag erst einmal besonders geprueft.
In den meisten Faellen geht eine gesetzliche Namensaenderung glatt voran. Es dauert ungefaehr 2 Monate bis alles erledigt ist. Man bekommt eine Urkunde mit der Auskunft, dass die Person unter dem Namen soundso jetzt soundso heisst und gesetzlich anerkannt wird. Ausser meiner deutschen Geburtsurkunde musste ich alle Urkunden, Ausweise, Credit Karten, usw., umaendern lassen, bei Aemtern wie Strom, usw., melden,auch mein Ausweis welcher mich als kanadische Staatsangehoerige anerkennt. Eben alles, was meine Person betrifft. Es hatte mich damals ungefaehr $175.00 gekostet, aber heutzutage ist es weitaus teurer.

Es gibt hier keine Gesetze, welche von vorn herein eine Namensaenderung nur beschraenkt erlauben oder nur unter besonderen Bedingungen erlauben wuerde. Es gibt jene, welche mehrere Male im Leben ihren Namen aendern, man braucht nur seinen besonderen Grund angeben, welcher aber nicht zur Verneinung fuehrt, es sei denn, jemand will eine ueble Tat verschweigen, hat sich dadurch strafrechtig gemacht.

Bei uns hat man viel mehr persoenliche Freiheit, sich so zu benennen, wie man es moechte. Es gibt keine vorgeschriebenen Gruende, welche von vorn herein eine Namenaenderung verneinen wuerden ausser wegen strafrechtlicher Taten. Mit den vielen vorgeschriebenen Einwendungen ist das deutsche Gesetz weitaus buerokratischer und schraenkt die persoenliche Freiheit von vornherein sofort ein.
Unser Gedanken Austausch ist interessant und aufklaerend und ermoelichts ein tieferes Verstaendnis unserer Braeuche und Auffassungen. Vielen Dank fuer diese Gelegenheit.
by MaLa SaHan @12.03.2017, 05:17

ein schönes Kalenderblatt - Friedhöfe strahlen fĂŒr mich eine große Ruhe aus, beruhigen im Tumult des Lebens. gestern noch war ich auf einer Beerdigung- 94 musste der alte Herr werden, nun durfte er sterben.
by beatenr @11.03.2017, 15:55

@ MaLa SaHan: man kann auch in Deutschland seinen Namen Àndern unter gewissen Voraussetzungen ... lies mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Namensrecht_(Deutschland)

Erst bei 1 auf Namenrecht Deutschland klicken und dort dann Punkt 4.3.1.2.1
by Engelbert @10.03.2017, 21:08

Friedhöfe sind auch fĂŒr mich immer interessant. Besonders faszinierend sind die wirklich sehr alten GrĂ€ber. Schön, dass du eine so alte Dame gefunden hast.
by @10.03.2017, 20:52

Der Friedhofsspaziergang hat mir gut gefallen. Ich gehe auch gern auf Friedhöfe. Wenn ich verreist bin muss ich auch den Friedhof des Ortes besuchen. In unserer Stadt lebt ein Herr dem es ein Anliegen ist, FriedhofsfĂŒhrungen zu machen. Ich habe an einer teilgenommen, und war begeistert, von der Historie vieler Friedhöfe zu erfahren, auch einiger, die gar nicht mehr erkennbar sind. Sonst sehe ich mir auch die Grabsteine, die Inschriften und den Grabschmuck an. Ich war von der FĂŒhrung so angetan, dass ich daraufhin eine Friedhofstour fĂŒr unsere Frauengruppe mit diesem Herrn organisiert habe. Ich freue mich schon sehr darauf.
by Petra-Marie @10.03.2017, 20:43

ich moechte etwas sagen zum Theme Nachnamen.

Es ist schade, dass man in Deutschland nicht seinen Nachnamen gesetzlich aendern kann, wenn man einen unangenehmen Namen hat. Ich denke daran besonders an jene, welche den Namen eines Menschen geerbt haben, die im Leben anderen viel Leid angetan haben. Sich mit einem Namen nennen zu muessen welcher Herzeleid hervorruft und vielleicht sogar Verachtung, sollte man von niemanden verlangen. Warum das deutsche Gesetz darauf besteht, jemanden durch Verweigerung der Namensaenderung das Leben schwerer zu machen, verstehe ich nicht, das is buerokratisch und verletzend. Dahinter stecken unverstaendige Menschen, welche ihre Meinung nicht aendern wollen, da sie ihre eigene Auffassung mehr lieben als ihre Mitmenschen.

vor ueber 20 Jahren habe ich beide meiner Namen, also Vor- sowie auch Nachname gesetzlich aendern koennen, da meine Vergangenheit eine sehr schmerzhafte war und ich mich durch die Namensaenderung weiter davon entfernen konnte. Dadurch habe ich weitaus tiefere Versoehnung zu den daran beteiligten Menschen gefunden. Das Gegenteil davon waere ein stetes daran erinnert zu werden, wenn meine alten Namen weiterhin in Gebrauch gewesen waeren, wenn auch die unwissenden, welche sie benutzt haetten, gar nicht an der Vergangenheit teilgenommen hatten. Ich bin dankbar, dass ich meine Namensaenderung vornehmen konnte.

Es waere bestimmt hilfsbereit, wenn man in Deutschland mal mit weniger Buerokratie an jene Mitmenschen denken wuerde, die von dem Uebel eines nicht passendem Namens befallen sind und ihnen das Leben zu erleichtern versucht, indem man ihnen diese Aenderung erlaubt, falls sie so etwas erwuenschen.

Wir leben in einem Zeitalter des groesseren Verstaendnisses, und haben die Gelegenheit, altertuemlichen Auffassungen in der Vergangenheit zu lassen, anstatt zu erwarten, dass sich so mancher an eine bedrueckende Erinnerung gefesselt fuehlt. Oftmals verlangen wir von unseren Mitmenschen Opfer, welche nicht notwendig sind.

Eine Frau sollte nicht eines geliebten Mannes wegen ihren eigenen Nachnamen aufgeben muessen, wenn der Mann einen unangenehmen Nachnamen traegt. Heutzutage kann eine Frau ihren Maedchennamen behalten, es sei denn, dass Deutschland trotz der grossen Annahmen von amerikanischen Braeuchen sowie viele Worte und Ausdruecke der englischen Sprache, in dieser Beziehung noch hinten dran steht.

Ebenso wie eine Frau so sehr lieben sollte und sich mit einem unpassenden Namen abfinden sollte, denke ich, der Mann kann seine Frau so sehr lieben, dass er sich mit ihrer Wahl, den eigenen Namen zu behalten, abfinden sollte. Ganz nach dem alten Sprichwort "was dem einem recht ist, ist dem anderen billig". In anderen Worten, es geht um Gleichberechtigung.

Ich danke fuer die Gelegenheit, hier meiner Auffassung Ausdruck geben zu koennen.
by MaLa SaHan @10.03.2017, 20:42

Friedhöfe sind sehr interessant. Ich schau dann öfter nach den Ă€ltesten GrĂ€bern, aber auch nach dem Alter der Verstorbenen. Besonders tragisch, wenn es jĂŒngere Verstorbene sind.
Bilder an GrÀbern sieht man hier öfter.
Immer mehr sieht man UrnengrÀber bzw. -WÀnde. Mietwohnungen auf Zeit - die Wortwahl gefÀllt mir.

In letzter Zeit hab ich hier bei Seelenfarben von Verstorbenen gelesen, die ganz plötzlich und schnell bzw. nach langer, schwerer Krankheit gestorben sind.
Durch verschiedene Kommentare in deinem Tagebuch *begleitet* habe ich verschiedene Seiten im I-Net besucht. Viele Blogs Verstorbener gibt es nicht mehr, was sehr schade ist. Durch dieses Kalenderblatt frage ich mich nun:

Gibt es eine Gedenkseite fĂŒr verstorbene Internetblogger ??

Auch habe ich mich durch einige Seiten deines Tagebucharchives gewĂŒhlt. Dabei habe ich einen Eintrag von 2007 gefunden:

http://www.allesalltaeglich.de/kommentare/lebt-noch....5993/

Laut Wikipedia lebt der Schauspieler noch und ist damit schon mehr als 100 Jahre alt.

by Christine (UnterallgÀu) @10.03.2017, 20:19

Ich will kein Eigenlob machen, ist ja auch nicht mein Verdienst ;-) aber der FĂŒrther Friedhof kam auf Platz 7 bei dem Wettbewerb "Deutschlands schönste Friedhöfe "http://www.nordbayern.de/region/fuerth/der-further-friedhof-begeistert-die-experten-1.5656808?rssPage=RsO8cnRo
wenn der Link bleiben kann (?)wĂŒrde ich mich freuen ... denn ich bin gerne dort, wenn auch nicht so oft, es ist bei mir Herzenssache, ich geh nur , wenn ich das BedĂŒrfnis hab und dann aber richtig gerne. Ich bin glĂŒcklich danach jedesmal. Hab es im Tagebuch bereits gesagt, dass es nicht immer so war. Ich hatte frĂŒher viel mehr Unbehagen auf Friedhöfen, fast Angst .. obwohl es dazu keinen Grund gibt. Ich entdecke nicht die Jahreszahlen, aber wunderschöne Grabsteine oft und viel Liebe bei der Bepflanzung. Mir selbst war es ein Anliegen meinen Papa im Friedpark zu bestatten. Es ist ein unbeschreibliches GefĂŒhl, dass alles in den Kreislauf der Natur eingeht ... auch die Schmuckurnen mĂŒssen biologisch abbaubar sein .. wir hatten eine mit Bergen und See gewĂ€hlt fĂŒr Papa, weil er die Berge so liebte und gerne kraxelte frĂŒher. Auch Biotop kam in Frage .. ein kleiner Teich ist dort mit Goldfischen und Gedenksteinen , einfach wunderbar alle alternativen Möglichkeiten die es gibt. Wir haben uns dann aber fĂŒr "Baum" entschieden, Wie ein Miniwald und sogar kleine NadelbĂ€ume gibt es da usw. Oft kommen Eichhörnchen vorbei und Schmetterlinge ! Ich möchte spĂ€ter viel lieber auch solch eine Naturbestattung, als ein Grab mit Grabstein ... denke mein Sohn weiss das .. aber ich spreche demnĂ€chst mal mit ihm darĂŒber. Was mir gefĂ€llt, ist auch, wenn die Asche beispielsweise ĂŒber das Meer verstreut wird, oder oben am Berg usw. habe es mal im Film gesehen.
Kein Datum ist auf dem Schild bei uns, auch nicht der Name ... sondern der Kosename nur und ein kleines Schmuckherzchen (Sticker aus Kunststoff es schillert in allen Farben wenn die Sonne darauf scheint) es waren super GesprĂ€che bei der Friedhofsverwaltung, ich wusste gar nicht dass es soviele Möglichkeiten gibt und wurde beraten , ich kann da nur Danke sagen. SpĂ€ter sagte 1 Mitarbeiter, der die Pflanzen pflegt und grad zu den BĂ€umen ging, die Dekos abrĂ€umen dort, dass ich das ganz genau richtig gemacht hab so mit dem Herz, anstatt Öllichter und allem .. das war fĂŒr mich das beste Geschenk, denn die Leute dort kennen sich aus. Ich zweifel ja oft bei den Entscheidungen, aber ich fĂŒhlte es ist richtig so, im Sinn von meinem Papa eben.

Geil ? Naja ich selbst sag aus Spass oft supergeil sogar, seit der Edeka Werbung *schmunzel* denke mir einfach es gibt wesentlich schlimmere Worte und gemeinere AusdrĂŒcke, jeder weiss doch heutzutage wie es gemeint ist ! Das Wort bedeutet heutzutage eben NICHT mehr nur notgeil oder anderes sexuell bezogenes, finds darum einfach nicht schlimm. Werde aber kĂŒnftig eher GENIAL sagen, wenn das besser ist fĂŒr Seelenfarben. ;-)
by Carola (FĂŒrth) @10.03.2017, 19:44

In Friedhöfen herrscht meistens eine wunderbare Ruhe und Stille, das gefÀllt mir.
Hab in deutschen Friedhöfen bemerken können, dass die GrĂ€bern sehr oft mit GrĂŒn und Blumen beschmĂŒckt sind. Sieht so schön aus.
Hier gibt es nur Grabsteine mit kleine BlumenbehÀlter. All diese Steine, brrr.
by charlotte @10.03.2017, 19:29

Bei uns sind auf allen GrÀbern ein Photo dazu, das find ich gut. Den manchmal kann man mit Namen allein nichts anfangen, wenn man dann aber das Photo sieht sagt man dann " ach die oder der kenn ich doch"
by Rosmarie @10.03.2017, 17:17

Danke fĂŒr deinen Friedhofsspaziergang und deine Gedanken dazu.
Jetzt musste ich auch erst mal lÀcheln, weil ich mir ein lÀchelndes Skelett vorgestellt habe ;-)

Ich gehe nicht so gerne auf Friedhöfe und auch nicht auf Beerdigungen, weil ich damit sehr ungute Erinnerungen verbinde, die ich wahrscheinlich immer noch nicht verkraftet habe.

Übrigens, das Wort geil, wie es heut verwendet wird, das mag ich auch nicht und finde es unpassend.
Wenn ich so heißen mĂŒsste, dann wĂŒrde ich mir einen anderen Namen zulegen.

by Ingrid @10.03.2017, 16:27

Ich gehe auch sehr gern auf Friedhöfe und studiere die Inschriften, schaue Fotos an, wenn welche dabei sind. In Berlin gibt es ja unheimlich viele Friedhöfe, da war ich lĂ€ngst nicht auf allen. Aber auf sehr vielen Friedhöfen liegen bekannte Leute, und so suchen wir schon aus dem Grund manche Friedhöfe auf. Besonders interessant ist der DorotheenstĂ€dtische Friedhof, da sind ganz besonders viele KĂŒnstler, Baumeister, Theatermenschen, Politiker, Schriftsteller usw. "versammelt". Und jedes Jahr kommen bekannte Menschen dazu.

Auch in anderen StÀdten oder LÀndern haben wir uns meist Friedhöfe angesehen.
Aber eine(n) HundertjÀhrige(n) habe ich noch nicht gefunden, darauf habe ich allerdings auch nicht geachtet. Aber durch deinen Beitrag werde ich in Zukunft auch danach suchen.
by Gitti @10.03.2017, 16:13

Danke fĂŒr Deinen Friedhof Spaziergang. Bei uns in NĂŒrnberg feiern jedes Jahr ĂŒber 100 Personen ihren 100.Geburtstag.

Mir geht es wie Beate - den Ausdruck geil kann ich nicht leiden.
by @10.03.2017, 14:17

Schon als kleines Kind haben mich meine Eltern regelmĂ€ĂŸig auf den Friedhof mitgenommen um das Grab des Opas zu gießen. Ich gehe auch heute noch gerne ĂŒber Friedhöfe. Die alten Grabsteine sind interessant. Auf dem Wiener Zentralfriedhof haben wir uns bei einem Wienbesuch fast einen ganzen Tag aufgehalten. Und jetzt habe ich schon seit 17 Jahren das Elterngrab im Nachbarort zu pflegen. Dort trifft man immer Bekannte um einen kleinen "Schwatz" zu machen und das finde ich sehr schön. Wenn dann zufĂ€llig noch die Kirchenglocken lĂ€uten (11, 12, 15 oder 18 Uhr), dann stellt sich bei mir ein HeimatgefĂŒhl ein, das ich sonst an keinem anderen Ort so erlebe.
Heute war in meiner Tageszeitung ĂŒbrigens eine Todesanzeige von einer Frau, die 102 Jahre alt geworden ist.
by ErikaX @10.03.2017, 11:59

Auch ich gehe gern auf Friedhöfe, z.B. den Hamburger Ohlsdorf-Friedhof, auf dem meine Familienangehörigen liegen. Aber auch auf jĂŒdische und muslimische. Vor einigen Jahren war ich auf einem griechischen, in Kalabryta (Peleponnes). An diesem Ort verĂŒbte die deutsche Wehrmacht im Jahre 1943 als SĂŒhnemaßnahme ein Massaker an 477 MĂ€nnern im Alter zwischen 15 und 65 Jahren. Entsprechend viele Grabsteine trugen daher ein frĂŒhes Sterbedatum. Ein Ă€lterer Herr sprach mich dort sehr freundlich an und sagte: "Ich war damals erst 10 Jahre alt, deswegen blieb ich am Leben. Jetzt sind wir Freunde - nie wieder Krieg! Frieden!". Ich war sehr beschĂ€mt, aber auch dankbar fĂŒr diese versöhnlichen Worte.

Juditha8kZK
by Juditha @10.03.2017, 10:38

Meine Mutter ist 100 Jahre alt geworden. Als sie starb, habe ich ihr einen Stein (Findling) mit ihrem Namen und den Daten gemalt. Er liegt auf ihrem Grab. Geboren wurde sie am 1. Juni 1906, und gestorben ist sie am 31. Juli 2006. Ihren besonderen Geburtstag haben wir noch gefeiert. Ich habe ihr eine 100 aus kleinen Stoffrosen gebastelt, die haben wir ihr mit ins Grab gegeben. Ich habe unsere Mutter gemalt, das Bild hĂ€ngt im Schlafzimmer am Fußende des Bettes. Ich winke ihr oft zu oder streichele sie beim Vorbeigehen.
by Xenophora @10.03.2017, 10:37

Schon immer, sogar als junges MĂ€dchen, genoß ich die Ruhe auf Friedhöfen. Wenn die Möglichkeit besteht besuche ich sie auch "in der Fremde" gerne. Es sind immer die kleinen Auszeiten, die ich mir vom VerkehrslĂ€rm gönne!
by M.M. @10.03.2017, 10:30

engelbert hat doch wirklich den grabstein einer ĂŒber 103 jĂ€hrigen dame gefunden! charlotte....ein schöner name!
sehr gerne gehe ich in fremden orten und stĂ€dten auf den friedhof, auch im ausland. lese gerne die namen, schaue die bilder an, denke nach, wie das leben und das schicksal fĂŒr diese menschen wohl gewesen sein könnte.
sehr gerne gehen mein mann und ich am wiener zentralfriedhof auf den alten jĂŒdischen friedhof, viele grabsteine sind schon umgefallen, manche - die großen- sind noch hochherrschaftlich.
wenig nachkommen haben den krieg ĂŒberlebt oder sind ausgewandert, deshalb gibt es auch keine blumen dort.
dafĂŒr besuchen rehe und hasen und feldhamster die grĂ€ber. wunderschön dort!
by christine b @10.03.2017, 08:49

Auf dem Grabstein den ich gemacht habe, war der Wunsch der Witwe auch die Namen und Daten von den Eltern ihres verstorbenen Mannes einzumeißeln und ich habe dann noch Platz fĂŒr den Bruder des Mannes und fĂŒr sie selbst gelassen, wenn es soweit ist.Der Grabstein habe ich mit einer Feder geschmĂŒckt, da der Verstorbene Schriftsteller war.
by Helga F. @10.03.2017, 08:15

Wenn ich am Wochenende in meiner Tageszeitung die Todesanzeigen lese, in
denen sehr hĂ€ufig mein Jahrgang und frĂŒhere zu lesen sind, kommen schon mal
Gedanken an ein Lebensende... Dieser Bericht heute lÀsst wieder Gedanken
daran zu - und Du hast wunderschöne GrabmÀler entdeckt, lieber Engelbert.
Besonders aufgefallen ist mir der "gewendete", der schon fĂŒr die Eltern gesetzt
war. Ich habe z.B. den sehr schönen Stein meiner Adoptivmutter nach ĂŒber 25
Jahren einlagern lassen - auch er soll fĂŒr mich verwendet werden als tiefe Ver-
bindung - und weil er so schön ist...
by Inge-Lore @10.03.2017, 08:12

Wir bekommen immer das KirchenblĂ€ttchen, da lese ich gerne hinten die Verstorbenen. Hier im Ort werden viele sehr alt, ein/e HundertjĂ€hrige/r war noch nicht dabei. War lange nicht mehr auf einem Friedhof. Als Kind hab ich aber dort gerne meine Nichte spazieren gefĂŒhrt, es war immer so schön ruhig dort.
by Marga @10.03.2017, 07:07

Ich schaue mir auch gerne Friedhöfe an und mache mir dann so meine Gedanken. Wenn ich ĂŒber den Friedhof meines Geburtsortes gehe und mir bekannte Namen lese, ĂŒberlege ich auch, ob ich diese Person gekannt habe oder nicht. Erschrocken war ich dann schon, als ich vor einigen Jahren mal den Namen einer Schulkammeradin gelesen habe.

Zum Namen Geil kann ich nur sagen, ich kannte auch mal jemanden (nur flĂŒchtig) mit dem Namen Fickeisen. Der Name hatte auch mal eine andere Bedeutung. Ich war noch relativ jung und dachte mir damals, ich hĂ€tte große Probleme mit dem Namen. Heutzutage kann man ja bei der Heirat entscheiden welchen Namen man tragen möchte. Ich denke solche Namen werden wohl mit der Zeit aussterben.
by MaLu @10.03.2017, 04:04

Danke zu den Gedanken ĂŒber Friedhöfe, Namen , Jahreszahlen . Wieviel Lebenschicksal mit seinen Freuden ,GlĂŒck , Nöten , TrĂ€nen sind fĂŒr immer unbekannt in diesen GrĂ€bern.
by sigrid m @10.03.2017, 02:45

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