Kommentare zu «kb20180820»

Meine Eltern fuhren nie in Urlaub, vor allem aus beruflichen und wohl teilweise auch aus finanziellen Gr├╝nden.
Das hat meine Reiselust angestachelt (war st├Ąndig mit dem Finger auf der Landkarte unterwegs;). So habe ich schon mit 15 angefangen, mir in den Sommerferien Jobs zu suchen: 1 Jahr einige Wochen Ferienjob, im darauffolgenden Sommer dann mit dem verdienten Geld irgendeine m├Âglichst preisg├╝nstige Jugendreise ins europ├Ąiische Ausland ...bis zum Abitur. Als Studentin war es dann einfacher, da die Semesterferien sehr lang waren und ich Job UND Reise im gleichen Sommer in Angriff nehmen konnte. Auch sp├Ąter war (und ist) meine Neugier auf andere L├Ąnder und Kulturen immer gross, und ich konnte viele der in der Kindheit nicht gemachten Reisen nachholen.
by lamarmotte @20.08.2018, 22:52

Als ich 6 Jahre alt war fuhren meine Eltern erstmalig f├╝r eine Woche in den Urlaub. Ich musste zuhause mit Oma und Opa im Ehebett schlafen. Weil ich dies so schlimm gefunden habe durfte ich ab dem n├Ąchsten Urlaub immer mitfahren.
Mein Vater hat bei einer gro├čen Metallfirma gearbeitet. Die Mitarbeiter durften sich j├Ąhrlich aus einem Katalog ein Urlaubsziel aussuchen und die Firma bezahlte einen Anteil.
Die Fahrt ging immer mit dem Zug nach ├ľsterreich. Wir waren in St. Ulrich, Fieberbrunn, Kramsach, Zillertal und an anderen sch├Ânen Urlaubsorten. Wir wohnten immer im Hotel. Leider musste ich mit meinen Eltern jeden Tag einen Berg besteigen. Oft starteten wir bereits um f├╝nf Uhr in der Fr├╝h. Die Tour ging oft bis zu acht Stunden. Vater machte dabei immer Spa├č und es waren lustige aber anstrengende Touren. Ich h├Âre meine Mutter immer noch sagen: "Auf den Berg m├╝ssen wir auch noch".
Beim letzten Urlaub am Pillersee den ich zusammen mit meinen Eltern erlebt habe, bekam mein Vater einen Herzinfarkt. Trotzdem fuhren wir am n├Ąchsten Tag mit dem Zug nach Hause. Damals ging es noch gut aus.
by Christine @20.08.2018, 22:37

In den 50-er Jahren fuhren meine Eltern mit mir im Sommer mit dem Fahrrad in den Taunus auf einen Campingplatz. Etwa 55km. Das Zelt wurde mit der Bahn vorausgeschickt. Alles andere auf den R├Ądern transportiert. Das Zelt war nicht vergleichbar mit den heutigen Nobelbehausungen. Es war ein einfaches 2,5 Personenzelt. Wenn es regnete, durfte man nicht die Zeltwand ber├╝hren. Wir sa├čen zusammengekauert und r├╝hrten uns nicht.
Es war ein sehr gro├čer freier Platz mitten im Wald. Es kamen jedes Jahr die gleichen Familien aus Frankfurt und Umgebung. Abends sa├čen wir im Kreis und sangen Fahrtenlieder. Es war sehr primitiv, aber als Kind fand ich es herrlich.
by linerle @20.08.2018, 20:57

Ich war, glaub ich, immer schon Nestfl├╝chter - Urlaub gern mit der Jungschargruppe unterwegs. Egal, ob eine Woche im Westerwald oder 3 Wochen in Norwegen oder S├╝dtirol. Als ich 5 und 10 Jahre alt war, waren wir im Teutoburger Wald, ein Ferienhaus der Firma wo mein Papa gearbeitet hat. Meist waren Kinder im ├Ąhnlichen Alter da. Das war o.k. , aber die Jungscharferien waren mir lieber. Als ich 16 und 17 war, waren das die letzten Urlaube mit Eltern, am W├Ârther bzw. Achensee.
Und mit 23 habe ich meine Eltern im Urlaub in Rum├Ąnien an der Schwarzmeerk├╝ste "getroffen" - sie waren eine Woche vor mir da, ich blieb eine Woche l├Ąnger. Sp├Ąter fand ich auch die gemeinsamen Urlaube in Hotels zunehmend schwierig.
by Birgit W. @20.08.2018, 20:25

als Schulkind durfte ich in den Ferien zu meinen Eltern fahren, da ich 7 Jahre bei Oma, Tante wohnte. Mit meinen Eltern wurden dann Ausfl├╝ge gemacht, als ich dann 13 alt war, bin ich wegen Unterern├Ąhrung zum Kur nach Niederbayern geschickt geworden, das Essen hat mir dort gar nicht geschmeckt, alles andere war sch├Ân. Heute schickt mich keiner wegen Unterern├Ąhrung wohin "g"
by Lieschen @20.08.2018, 20:00

als Kleinkind habe ich mit meinen Eltern einige Jahre in Gmunden am Traunsee (Salzkammergut) gelebt. Als Sch├╝lerin verbrachte ich oft die Ferien dort..
Au├čerdem fuhren die Eltern mit uns in die Schweiz,a auf den Gro├čglockner, nach Salzburg, Bregenz am Bodensee. Alles mit der Beiwagenmaschine und mit Zelt.
Einmal fuhren wir, ebenfalls mit der Beiwagenmaschine, zu unseren Verwandten in Den Haag. Dort blieben wir zwei Wochen und waren oft schwimmen in Scheveningen.
Es waren sch├Âne Jahre, wir haben viel gesehen und erlebt damals
by christie @20.08.2018, 18:55

wir sind nirgendwohin gefahren, bei 4 Geschwistern war das nicht m├Âglich. Wir freuten uns riesig, wenn wir zu den Gro├čeltern durften, 3 km vom Elternhaus entfernt. und dorthin mussten wir auch noch laufen - mitsamt dem Gep├Ąck, wer hatte schon ein Auto? Aber wir vermissten nichts, weil wir nichts anderes kannten.
by Lilo @20.08.2018, 17:35

wir sind gar nicht in urlaub gefahren. einmal war meine cousine in den ferien ein paar tage bei uns, da haben wir einen ausflug ins allg├Ąu zu den k├Ânigsschl├Âssern gemacht, das war schon ein ereignis.

aber ich durfte als kind mit der jugendgruppe dreimal ins zeltlager. das war auch super.
by birgit @20.08.2018, 17:22

An diese Ferien denke ich in letzter Zeit immer ├Âfter. Wir waren ein paar Mal in Spanien auf einem bestimmten Campingplatz an der Costa Brava. Was war das eine Leistung von meinem (kranken) Vater, allemann und die ganze Campingausr├╝stung nach Spanien zu karren, unglaublich! Es waren sch├Âne Urlaube, wir haben uns an diesem Ort auch wohlgef├╝hlt, der Strand und das Meer...Gerne hab ich geschnorchelt und konnte kleine Fische beobachten. Sch├Ân wars, bis auf dem letzten Mal, als mein Vater schlimme Schmerzen bekam.
by IngridG @20.08.2018, 16:43

Mein erster "Urlaub", an den ich mich erinnere, war 6 Wochen an der Nordsee, St Peter Ording in einem Kinderheim, alleine. ich war 5 1/2 Jahre alt und hatte oft schlimmen Keuchhusten. Da ich sehr gro├č war, wurde ich zu den Schulkindern gesteckt, was ganz schlimm f├╝r mich war: die anderen konnten schon Briefe schreiben, ich nicht, wurde geh├Ąnselt... es war schlimm und ich hatte arges Heimweh. Kurz vor der R├╝ckreise bekam ich noch Windpocken... mu├čte eine Woche l├Ąnger bleiben...das war soo schlimm...

Ein paar Jahre sp├Ąter sind wir mit unseren Eltern 2 Wochen nach ├ľsterreich auf einen Bauernhof gefahren-das war sch├Ân. Ich erinnere mich, dass wir in der Scheune immer ziemlich waghalsig von einem hohen Balken ins Heu gesprungen sind, und- ich durfte bei der Heuernte alleine den Traktor fahren!! War ich stolz!

Wir waren auch ├Âfter mal am Bodensee bei Friedrichshafen in einem Haus, das den Stuttgarter Diakonissen geh├Ârte. Mein Vater war zu der Zeit in den Sommerferien dort als Pfarrer t├Ątig, deshalb durften wir Kinder + Mutter auch mit

by Doro @20.08.2018, 14:29

Mein Vater ist in der N├Ąhe von Nordhausen auf gewachsen: Seit 1948 wohnte er erst in Hagen und dann im Sauerland. Wir fuhren jedes Jahr in das Dorf meines Vaters und verbrachten dort unseren Urlaub. Ich habe es als sehr freiheitlich empfunden. Meine Eltern waren relativ streng. Die Schwester meines Vaters, bei der wir wohnten, lie├č mir viel Freiheit. Meine Eltern waren wohl auch in Urlaubslaune. Ich habe diese Zeit in sehr guter Erinnerung und mich da als Teenager das erste Mal verliebt. Nur die Fahrt mit dem Zug ├╝ber die Grenze fand ich immer sehr bedr├╝ckend.
Wenn ich meine Freundin Elke in Wickerode besuchen mache ich manchmal in das Dorf einen Abstecher.
by MOnika Sauerland @20.08.2018, 14:15

Ich bin ja auch in der DDR aufgewachsen. meine Eltern waren jedes Jahr mit mir im Urlaub, meistens Th├╝ringen, Erzgebirge, seltener an der Ostsee. Aber auch in Mecklenburg und im Harz waren wir. Ein Highlight war Ungarn mit dem Auto. Dann war ich einmal mit der Familie meiner Freundin in Polen und in Tschechien im Ferienlager. Wir haben meistens privat oder in Ferienheimen gewohnt. Hotel sehr selten. Ich habe an die Urlaube nur gute Erinnerungen. Und auch heute reise ich gern.
by Schpatz @20.08.2018, 13:03

Mir ging es genauso wie ..f├╝r ehemalige DDR-B├╝rger war Reisen ein Tabu. Meine Eltern waren Fl├╝chtlinge aus Ostpreu├čen, die in der DDR nicht anerkannt waren und deshalb auch keine Entsch├Ądigung (Unterst├╝tzung) erhielten. Wir waren sehr arm. Wir hatten auch keine Verwandten in der DDR, alle waren durch den Krieg irgendwo (vermisst) In den Ferien zur Oma/Opa fahren war ein Wunschgedanke f├╝r mich, der sich nie erf├╝llte
Nur einmal war ich mit meinen Eltern im Urlaub (Harz), da war ich schon 15 und fand das ziemlich langweilig. In dem Dorf war absolut nix los und wandern damals nichts f├╝r mich.
Aber das ist alles Vergangenheit...nach der Wende habe ich viele sch├Âne Reisen mit meiner Familie gemacht. Hurra, das es die DDR nicht mehr gibt!
by Evelin @20.08.2018, 12:43

Ich bin 1948 geboren, bin auf dem Dorf aufgewachsen, mein Vater war bei der Polizei und da oftmals mit bei Kontrollen in Gasth├Âfen und Speiselokalen. Damals konnten wir nirgends essen gehen. Meinen Vater fand damals fast alle Lokale unhygienisch.

So waren wir nie im Urlaub. Zudem hatten wir noch K├╝he oder Schweine, einen gro├čen Garten, eine Streuobstwiese und einige ├äcker, die neben dem Beruf bewirtschaftet wurden. Im Sommer kochte meine Mutter von den vielen Beeren Marmelade oder kochte Saft ein. Der Garten liefert viel Gem├╝se, das verarbeitet werden musste.

Ich habe Verreisen auch nie vermisst. Wir hatten einen riesigen Garten mit einer gro├čen Schaukel, Spielplatz auf der riesigen B├╝hne (hier stand das Getreide in Holztruhen, gut zum Beobachten von M├Ąuse). Wir waren im Sommer immer drau├čen und spielen mit den vielen Nachbarskindern. Die verreisten auch nicht.

Erst viel sp├Ąter - wir waren schon 13 / 14 Jahre alt - verreisten einige der Nachbarn.

Mit 23 Jahren war ich zum ersten Mal mit einer Lehrergruppe in Berlin, mit 24 Jahren alleine bei meiner Brieffreundin in Novi Sad und mit meinem jetzigen Mann in Spanien. Danach noch mit Ehemann in einigen anderen europ├Ąischen L├Ąndern.

Inzwischen kann ich aus gesundheitlichen Gr├╝nden nicht mehr verreisen. Fliegen darf ich gar nicht mehr.
by KarinSc @20.08.2018, 12:08

etwa im alter von 8-9j. ging die einzige urlaubsreise nach cuxhafen, ein kollege meines vaters hat uns mit dem auto gefahren und dort konnten wir in einem ferienhaus (auf stelzen) in strandn├Ąhe wohnen, unnvergesslich bis heute, der hafen alte liebe, der geruch des hafenwassers, wenn am horizont ein gro├čes schiff vorbeifuhr, wir durften zum fr├╝hst├╝ck fertigkakao in der flasche kaufen, manno, das war was,
by rosiE @20.08.2018, 11:06

Bei uns in ├ľsterreich sind ja sowohl im Juli als auch im August die gro├čen Schulferien. Einen Gro├čteil der Ferien habe ich davon gemeinsam mit meinen Bruder bei den Gro├čeltern im Salzkammergut verbracht.
Da meine Cousinen gegen├╝ber meiner Gro├čeltern gewohnt haben und meine Oma zeitweise auch noch ein Kind aus dem Freundeskreis meiner Eltern innerhalb der langen Ferien aufgenommen hat, war eigentlich immer was los.

Es war eine sehr sch├Âne Zeit und meine Cousinen waren immer voller cooler Spielideen und noch Heute reden wir manchmal von den Dingen die wir damals gemeinsam ausgeheckt haben. Sei es das w├╝rdevolle Begr├Ąbnis eines ├╝berfahrenen Frosches ....sei es unsere selbstgestaltet Show wo wir Lieder nicht nur gesungen haben, sondern nat├╝rlich uns auch dementsprechend verkleidet haben.....oder aber wo wir sehr brav z.B. dem Bauern f├╝r eine Bretteljause beim Heu m├Ąhen (damals noch mit der Sense) geholfen haben.

Ja, aber die Frage hier war ja ob wir mit den Eltern Urlaub gemacht haben. Und Ja, auch das haben wir gemacht. Meine Eltern fuhren (meistens im Juli) f├╝r zwei bis drei Wochen mit Jugendfreunden und ihren Kindern nach Istrien campieren. Anfangs durfte ich nicht mit ans Meer, denn als Kleinkind wurde mir bereits schon auf kurzen Autofahrten wenn es kurvig wurde schlecht. Das Sackerl f├╝r den Fall der F├Ąlle hatten wir f├╝r mich immer dabei. Das erste Mal wo meine Eltern es dann doch wagten mich mit zu nehmen und mich nicht die ganzen Ferien bei den Grosseltern zu lassen, da war ich bereits 9 oder 10 Jahre alt. Die Urlaube am Meer und das Campingleben innerhalb der Ferien geh├Ârten von da an ebenfalls fix zu meinen Ferien. Der obere Teil der kroatischen Adria ist Gott sei Dank sehr bewaldet und somit konnte ich mich wenn es mir am Strand zu hei├č wurde, auch immer unter den Schatten der B├Ąume fl├╝chten. Und das tat ich durchwegs, denn nur rein in der Sonne liegen ist auch Heute noch nichts f├╝r mich. Das bunte Leben am Campingplatz hat etwas f├╝r sich. Besonders als Jugendliche habe ich vorzugsweise diese abdendlichen Strandatmosph├Ąre geliebt. Wir lernten viele andere, interessante Jugendliche kennen und teilweise gab es dann nach den Urlaub auch noch Brieffreundschaften. Saufgelage gab es ├╝brigens keine, sehr wohl aber oft einen Abend wo einer der Jungs eine Gitatte in die Hand genommen hat. Gute Gespr├Ąche gab es auch und nat├╝rlich auch jede Menge Spa├č und sp├Ątestens mit 15 Jahren wurde nat├╝rlich auch geflirtet. *lach* Ich erinnere mich da an einen Urlaub wo meine Eltern vom Campingplatz aus mit einem F├Ąhrschiff einen Ausflug unternehmen wollten. So wie pupertierende M├Ądchen halt sind, wollte ich nicht mitkommen, sondern lieber am Campingplatz bleiben. Mein Vater hat diese Diskussion nat├╝rlich mit der Bemerkung...."Kommt doch gar nicht in Frage, dann haben wir wenn wir zur├╝ck kommen das Zelt vielleicht noch voller Schweden"...beendet. Ob ich damals wollte oder nicht, da musste ich mit. Die Insel war ├╝brigens sehr sch├Ân und am offenen Meer zu fahren war auch ein sch├Ânes Erlebnis, aber die ganze Hinfahrt bis zur Insel war ich so sauer auf meinen Vater und das lies ich ihm nat├╝rlich auch sp├╝ren. *lach* Er hats mit Fassung getragen. Auf dieser Insel (Mali Losinj) habe ich ├╝brigens sp├Ąter dann meinen ersten gro├čen Urlaub ohne Eltern, aber daf├╝r mit meinen Freund verbracht und da hat mir die Insel nat├╝rlich gleich noch um einiges besser gefallen als damals als 15 j├Ąhriger Backfisch. Lang, lang ist her. Heute sehe ich zur├╝ck und ich kann durchwegs sagen, ich bin dankbar das ich so viel Sch├Ânes erleben durfte.

by Sandra WU @20.08.2018, 10:55

Wir hatten kein Auto und kein Geld, deshalb fuhren wir meist zu unseren Tanten im Nachbarort in den Ferien.
Erst als ich etwa 13 oder 14 war, hatten meine Tanten ein sehr einfaches Ferienhaus auf Norderney gemietet, dort konnten wir alle schlafen. Mein Vater hatte einen Arbeitskollegen, der einen Bully besa├č und uns alle - 7 Personen - hingebracht hat. Ich fand es wunderbar und im n├Ąchsten Jahr haben wir das Haus noch einmal gemietet. Es war ein altes Fischerhaus in der Langen Stra├če mit einem ganz einfachen Badezimmer und einem Erdkeller.
Sp├Ąter wurde das Haus dann umgebaut und komfortabler, aber auch teurer und das konnten wir uns nicht mehr leisten.
Ich bin aber einige Jahre sp├Ąter mal dort vorbei gegangen und habe das Grundst├╝ck wiedererkannt.
by Mathilde @20.08.2018, 10:41

Als DDR-Kind gro├č geworden, hatten wir ja nicht viel Auswahl, aber meine Eltern fuhren jedes Jahr mit mir in den Urlaub. Anfangs waren wir oft zelten mit dem Motorrad mit Beiwagen z.B. im Th├╝ringer Wald oder am S├╝├čen See. Begehrt waren auch die reglementierten Pl├Ątze an der Ostsee, aber dort waren wir auch ├Âfters, weil ich Neurodermitis hatte und der Aufenthalt dort mir Linderung brachte. Oder wir waren in den betriebseigenen Ferienheimen.
by JuwelTop @20.08.2018, 10:36

Sch├Âne Urlaube haben die Eltern uns Kindern erm├Âglicht. Dass es meistens ganz in der N├Ąhe des Heimatortes war, wurde uns in der j├╝ngeren Kindheit gar nicht so bewusst - es war eben Urlaub, weg von daheim. In der Oberlausitz mehrmals, aber auch in Th├╝ringen (gro├če Kinderaugen zum Beispiel beim Beobachten der Glasbl├Ąser), im Harz, im reizvollen Dahme-Seengebiet. Sp├Ąter dann an der Ostsee, in den polnischen Beskiden, am bulgarischen Schwarzmeerstrand, am ungarischen Balaton. Sehnsucht nach dem westlichen Ausland kam da gar nicht auf.
by fatigu├ę @20.08.2018, 09:55

Damals in den 50er Jahren fuhren wir mit dem K├Ąfer nach Bremerhaven, um von dort nach Helgoland ├╝berzusetzen. Ich erinnere mich deshalb noch so genau daran, weil das ├ťbersetzen mit den kleinen Wackelf├Ąhren ein gewaltiges Unwohlsein bei mir erzeugte. Es h├Ąlt bis heute noch an, wenn ich das Wort Helgoland h├Âre....
by buck @20.08.2018, 09:49

Mein Vater hat immer viel gearbeitet. Von in den Urlaub fahren war da nie die Rede. Selten haben wir mal einen Tagesausflug gemacht, Zoo, Freizeitpark, D├╝mmer. Aber das war wirklich sehr selten. Einsam war es in den Ferien dann, wenn die Spielkameraden in den Urlaub gefahren waren. Ich konnte mich allerdings ganz gut selbst besch├Ąftigen.
Erst sp├Ąter, als mein Vater wieder mit dem Segelfliegen angefangen hatte, kamen Urlaube dazu. Die verbrachten wir dann aber immer an einem Flugplatz auf dem Campingplatz. Da war dann auch immer was los. Und bevor mir langweilig werden konnte, durfte ich mich ins Auto setzen und auf dem Platz herum fahren, das waren meine Highlights :) Ich habe schon mit 12 Jahren Auto fahren gelernt und war s├╝chtig danach ;)) auf dem abgeschlossenen Gel├Ąnde war das ja kein Problem.
Das Haus meiner Eltern lag in einem Naturschutzgebiet mit Wald drum herum, Teich, Bach usw. Da war jeder Tag wie Urlaub.
by bo306 @20.08.2018, 09:41

In den meisten Jahren meiner Kindheit waren wir zu Hause in den Ferien. Urlaubsreisen waren gar kein Thema. Nie hatten wir Langeweile - unsere Freunde waren auch zu Hause wir gingen ins Freibad unternahmen gemeinsam etwas, spielten und haben viel gelesen und unsere freie Zeit sehr genossen.
Als ich neun Jahre alt war fuhr ich mit meinen Eltern und Verwandten nach Holzminden zu einer befreundeten Familie. Von dort aus machten wir viele Ausfl├╝ge ich erinnere mich auch an Spazierg├Ąnge mit meinem Vater fr├╝h morgens an der Weser entlang.
Mit 12 Jahren fuhr ich mit einer Jugendgruppe in den Teutoburger Wald das hat mir sehr gut gefallen konnte ich mich doch sehr schlecht von meinen Eltern l├Âsen aber scheinbar hatte ich es dann geschafft auch alleine meine Schritte zu tun.
Den ersten richtigen Familienurlaub machten wir als ich 14 war wir fuhren gemeinsam mit einer Busgesellschaft an die Mosel. Dort wohnten wir in einer Privatpension. Es gab dort auch Fr├╝hst├╝ck f├╝r die anderen Mahlzeiten bekamen wir Gutscheine f├╝r bestimmte Restaurants. Der Urlaub fand statt in Cochem: auch von dort aus machten wir viele Ausfl├╝ge so erinnere mich noch an einen Besuch der Burg Eltz.
Ein Jahr sp├Ąter fuhren wir zu Verwandten nach Scheveningen Holland an die Nordsee. Das Schwimmen in der Nordsee hat mir sehr gut gefallen.
Als ich 17 war, fuhren wir anl├Ąsslich der Silberhochzeit unserer Eltern zu einem Familienurlaub nach Ruhpolding diesmal ging die Reise per Bahn (ein Auto besa├čen wir nicht).
Wieder 1 Jahr sp├Ąter fuhr ich mit einer Jugendgruppe nach Prag und in einen dort nahegelegenen Kurort.
Eine wichtige Erinnerung, dass ich bei einem Ausflug dort auf die Schneekoppe gewandert bin und ich den Weg auch zu Fu├č zur├╝ckging.

Engelbert: wie hast du denn die Ferien in deiner Kindheit und Jugend verbracht?
by ixi @20.08.2018, 09:31

Wir (Eltern, Schwester) sind immer in den Sommerferien mit dem Schwarzwaldverein ins Tannheimer Tal zur Wanderwoche gefahren. Es waren auch immer andere Kinder bzw. Jugendliche dabei und so hatten wir schon immer Spa├č. Aber heute m├Âchte ich nicht mehr in den Bergen Urlaub machen, weil ich das als Kind immer hatte. Ich w├Ąre damals gerne mal ans Meer gefahren und das mache ich jetzt heute im Urlaub. :-)
by Pusteblume @20.08.2018, 09:22

mit unserer reiseomi (mamas mama) waren meine schwester und ich auch damals vor knapp 60 jahren schon viel unterwegs.
ich kann mich erinnern dass mama, oma, meine schwester und ich, eine familienfreundin und ihre tochter in bibione an der adria urlaubten.
auch an urlaube am neusiedlersee und an k├Ąrntnerseen kann ich mich erinnern.
meine oma war sehr cool, wenn wir bei ihr in salzburg waren (osterferien, lange zeit in den sommerferien) sagte sie: morgen gehen wir ins reiseb├╝ro und buchen uns einen urlaub. wir durften mitentscheiden wohin es ging.
├Âfter waren wir in kroatien am meer. mit dem reisebus aber auch mit dem flieger.
by christine b @20.08.2018, 09:21

Die Fragestellung, lieber Engelbert ist ja fast schon en Scherz ;) Bis auf die Ostsee
w├Ąren Deine obigen Ziele als Ostdeutscher sowieso nicht erreichbar gewesen. Immerhin
gab es die innerdeutsche Grenze...
Meine Mutter war seit 1939 Witwe - also in der Nachkriegszeit, wo ich Kind war, waren
Urlaube eine Utopie. Ich erinnere mich an eine einzige Urlaubsreise mit meiner Mutter als Jugendliche in den Harz mit einem Besuch auf dem Brocken.
by Inge-Lore @20.08.2018, 08:24

An Ferien mit meiner Mutter erinnere ich mich ├╝berhaupt nicht. Jedoch an das Einpacken in einem viel.....zu grossen Koffer f├╝r die Reise dahin. War oftmals in K├Ąrnten bei der Grossmutter v├Ąterlicherseits und mit der Grossmutter m├╝tterlicherseits im Wein-, oder Waldviertel ├ľsterreichs, an einem stillgelegten Bauernhof. Meine Mutter fuhr gerne in den S├╝den und ich glaube, dass sie die Zeit f├╝r sich brauchte. Das war f├╝r mich einfach so. Im Gymnasium waren meine Schulkolleginnen an Orten, die ich nicht kannte und ich h├Ârte einfach zu, denn ich erinnere mich, dass dar├╝ber im Unterricht (keine Ahnung welches Fach) dies eines der Aufgaben war, dar├╝ber zu berichten. Beziehungsweise ein Referat zu halten, wo die Sch├╝lerinnen diesen Inhalt ausw├Ąhlten. Ferien zu machen, kenne ich kaum und hat wohl auch ein klein wenig mit der Finanzlage zu tun. Zugleich war ich oftmals in Wien, nachdem ich in die Schweiz ging und das war sehr, sehr sch├Ân. Eine wunderbare Erfahrung.
by Carina @20.08.2018, 08:15

Allerdings durfte ich ab 13 Jahren im Winter mit dem CVJM zum Skifahren f├╝r eine Woche.
by ReginaE @20.08.2018, 08:06

Auch ich fuhr weniger in Urlaub.
Hatte immer Freundinnen zum Spielen,auch das Schwimmbad war in der N├Ąhe.
Finanziel war es wohl u das bei vielen anderen auch,deswegen kein Urlaub.
Sp├Ąter f├╝hren wir auch zu verwandten nach Holland (Geldtop)
Dort g
Hatte ich auch einige Brieffreundinnen
by Silvi @20.08.2018, 08:03

Als Kind fuhren wir zu Oma und Opa oder zu Tante Anna.
Mit 13 habe ich mir in den Ferien Taschengeld verdient, denn ich habe noch 5 j├╝ngere Geschwister.
Ab und zu durfte ich sp├Ąter (mit 16) mit einer Jugendgruppe der Pfarre verreisen.
Aber weil es finanziell nicht ├╝ppig bei uns war, konnte ich erst als Erwachsene Urlaub machen, wie ich ihn mir vorstellte.
by maria @20.08.2018, 07:55

Mit 12 Jahren ging es mit meinem Eltern das erste Mal in den Urlaub auf einen Bauernhof au├čerhalb von Oberstaufen. Meist waren wir am Alpsee schwimmen oder auch einmal wandern hoch auf eine Alpe. Ich bekam ein Dirndl.

Vorher mit 10/11 Jahren durfte ich fast j├Ąhrlich so man eine Aufenthaltsgenehmigung erhielt zu meinen Gro├čeltern nach Th├╝ringen. Meine Mutter brachte mich in Stuttgart zum Zug. Sie hatte die Bahnh├Âfe zum Umsteigen mit mitgeteilt und wohin ich dann weiter fahren musste.
Der Zug fuhr von Stuttgart nach Frankfurt/Main (der Bahnhof blieb mir als ein sehr sch├Âner in Erinnerung), dort umsteigen in den Zug Richtung Kassel/Hamburg und in Bebra stieg ich aus. Dort ging es mit dem Interzonenzug Richtung Leipzig. Es waren andere Z├╝ge, unterwegs wurden an Steigungsstrecken extra Dampfloks angebracht. Die Z├╝ge waren brechend voll, teilweise musste man in den G├Ąngen stehen.
An der innerdeutschen Grenze gab es zuerst Passkontrolle, dann Zollkontrolle. Alle, die keinen Sitzplatz hatten mussten raus und durch Baracken zur Kontrolle gehen.
Zeitungen, Zeitschriften, auch Comics wurden abgenommen. Man wurde gefragt wohin man fahre. Oft wurden die Koffer kontrolliert. Und es gab auch sogenannte Leibesvisitationen!!
Meine Mutter hatte DM f├╝r meine Gro├čeltern versteckt. Dazu schnitt sie Br├Âtchen auf, darauf kamen in Papier eingewickelte Geldscheine, darauf dick Butter und Wurst. F├╝r die Westmarkt konnten meine Gro├čeltern Reparaturen am Haus machen oder im Intershop einkaufen.
Auf der R├╝ckfahrt versteckte ich meine "Geschenke" von Gro├čeltern, Patentante (Honig und Wurst aus Selbstschlachtung) unter meiner Dreckw├Ąsche im Koffer oder Rucksack.
Der Aufenthalt dort war immer sch├Ân!! Ich hatte Freundinnen oder ging mit meinen Gro├čeltern weg in den Wald oder wir machten Ausfl├╝ge, oder Verwandtenbesuche.

Die Erfahrungen m├Âchte ich nicht missen. Noch heute erz├Ąhlt mir meine dortige Freundinnen immer mal wieder....wei├čt du.....Ich bekam, wenn auch im kleinsten Rahmen so einiges mit und das pr├Ągt.

Spannend war zu Beginn meiner dortigen Urlaube, die Unterbringung vor Ort von russischen Soldaten unter einem H├╝gel, der einmal als kleines Bergwerk gedient hatte.
Auch bekam ich die Enteignung von landwirtschaftlichen Eigentum durch die LPG mit...und vieles mehr.
by ReginaE @20.08.2018, 07:19

Als Kind war ich nur ein einziges Mal mit meinen Eltern in Urlaub, n├Ąmlich mit dem Gogomobil auf einem Bauernhof in der Eifel = ca. 100 km von zu Hause entfernt. Bauernhof war f├╝r mich nichts besonderes, weil ich im Bauernhof nebenan heimisch war.
by Moni @20.08.2018, 07:17

Als Kind war ich einmal mit einer Kindergruppe im Oberbergischen f├╝r 3 Wochen.
Ansonsten jedes Jahr bei den Gro├čeltern in den Ferien und es war immer eine sehr sch├Âne Zeit.
Als Jugendliche war ich im Sept. 1965 f├╝r 3 Wochen im Schwarzwald (N├Ąhe Titisee). Eine unvergesslich interessante, sch├Âne und auch abenteuerliche Zeit :)
Die Eltern hatten ein Haus gebaut und von daher lief nichts mit Urlaub.
Sie verbrachten jede freie Minute in dem gro├čen Garten, wo alles angebaut wurde, was wir ben├Âtigten.
by Webschmetterling @20.08.2018, 07:01

Als Kind hatte ich Lungenentz├╝ndung und da wurde uns f├╝r mich ein Aufenthalt an der Nordsee empfohlen. So fuhren wir zuerst einmal nach Holland (da war ich f├╝nf), sp├Ąter nach Belgien (mit einem Tagesausflug nach England) und zuletzt an die deutsche Nordseek├╝ste, das war der letzten Urlaub mit meinen Eltern, da war ich knapp 13 Jahre alt. Dazwischen gab es ein paar Kurzurlaube mit dem Reisebus an die oberitalienischen Seen, nach Kroatien und einmal ein paar Tage nach Paris. Tagesausfl├╝ge mit dem Auto in den Bayerischen Wald und in die Alpen gab es auch hin und wieder.
by Schnecke @20.08.2018, 06:43

In meinem allerersten Urlaub, an den ich mich erinnern kann, waren wir in Cecina-Mare auf dem Campingplatz. Ich war damals 4 Jahre alt und kann mich noch an einen herrlichen Sandstrand und eine gro├če Schaukel am Strand erinnern. Und dass unser Zelt in einem Wald stand.
Die Jahre drauf wurde immer in dieses "bl├Âde S├╝dtirol" gefahren, wo man immer wandern musste. Und die Freundinnen durften ans Meer.
Aber meine sch├Ânsten Ferienwochen waren immer bei einer Tante, die wohnte in einem Dorf in Niederbayern. Da gabs Bauernh├Âfe, echte K├╝he, ich durfte auf dem Bulldog mitfahren und hatte alle Freiheiten, die ein Wildfangm├Ądel sich vorstellen konnte. Das waren eigentlich meine sch├Ânsten Ferien.
Als ich 16 war, kauften meine Eltern sich ein Wohnmobil und es gab Rundreiseurlaube. Den ersten starteten wir von der Haust├╝r einfach der Nase nach, Vati setzte sich ans Steuer und wenn uns was Interessantes begegnete, fuhren wird dorthin. Es ging das erste Mal zum Testen ├╝ber Passau nach Ober├Âsterreich bis K├Ąrnten, mit einem kleinen Abstecher nach Istrien ans Meer.
Der zweite Urlaub, mein letzter mit den Eltern, ging dann auf Rundreise durch die Schweiz.
by Lieserl @20.08.2018, 06:42

War als Kind mal mit einer Verschickung (oder wie sagt man dazu?) 3 Wochen weg. Urlaube gab es sonst nicht. Mein erster Urlaub mit Freundinnen war mit 19 nach ├ľsterreich. Der h├Ątte beinahe nicht geklappt, weil ich kurz vorher eine fette Nierenbeckenentz├╝ndung hatte, vier Wochen stramm im Bett liegen mu├čte :-(
by Marga @20.08.2018, 06:20

Urlaub war keine Selbstverst├Ąndlichkeit.
Wir fuhren grunds├Ątzlich in den Ferien zu den Gro├čeltern. Daf├╝r durfte ich fr├╝h meine Eltern begleiten, wenn sie berufsm├Ą├čig im Ausland waren.
Sp├Ąter ging es je einmal f├╝r eine Woche nach Paris und nach Wien.
Ferienerinnerungen aus der Kindheit: der riesige Garten der Gro├čeltern, die Hasen und H├╝hner, die Spazierg├Ąnge mit meinem Gro├čvater, der alles, aber auch alles erkl├Ąren konnte. F├╝r ein Gro├čstadtkind war das ein einziges Abenteuer.

by B├Ąrenmami @20.08.2018, 05:15

Ich war weder in meiner Kindheit... noch als Jugentliche auf Urlaub. Wir hatten eine kleine Landwirtschaf... da hat sich die Frage nach einen Urlaub nie gestellt... habe auch nicht das Gef├╝hl gehabt etwas vers├Ąumt zu haben.
Nach der Krankenschwesternschule wohnte ich in einen kleinen uralten H├Ąuschen... musste pl├Âtzlich alleine f├╝r alles aufkommen... kein Geld f├╝r Urlaub.
Mit 24 geheiratet und Haus gebaut... kein Geld f├╝r Urlaub.

Erst als ich 2001 meinen jetzigen Mann kennen lernte begann die Zeit mit "im Urlaub zu verreisen".
by Lina @20.08.2018, 01:27

Ich fuhr zu meinen Gro├čeltern in der Eifel. Das Sch├Âne dort war, da├č meine Gro├čeltern nicht so streng waren als zu Hause. Ich war nicht gl├╝cklich, nicht ungl├╝cklich, es gab nichts anderes.
by katharina @20.08.2018, 01:27

Wohin wir damals in Urlaub gefahren sind? Nirgends wohin! Wir waren f├╝nf Kinder und ich nehme an, da├č das rein finanziell schlecht m├Âglich war. In unserer Gegend gab es eigentlich nur eine Familie, die das machte. Sie hatten eine Tochter und fuhren zweimal im Jahr nach Italien.
Aber unsere Sommerferien waren absolut nicht langweilig. Es waren ja gen├╝gend Kinder zum Spielen da. Wir gingen ins Schwimmbad und machten ab und zu mit der Familie Tagesausfl├╝ge. Manchmal war ich auch allein einige Tage bei meiner Oma und geno├č es sehr ein wenig extra verw├Âhnt zu werden.
by sabine @20.08.2018, 01:20

Oh ja, was war das doch f├╝r eine wundersch├Âne Zeit. Urlaub so wie im heutigen Sinne gab es damals f├╝r uns nicht. Wir waren eine 7-k├Âpfige Familie und ein Urlaub mit allen w├Ąre viel zu teuer gewesen, so durften mein ├Ąlterer Bruder und ich (bin Jahrgang 1952) in den Sommerferien zu unseren Gro├čeltern nach Ober├Âsterreich fahren, mit dem Zug selbstverst├Ąndlich, denn Auto hatten wir selber keines. Aber es war immer eine so aufregende Zeit, die Nachbarskinder bei meinen Gro├čeltern haben sich jedesmal sehr gefreut, wenn die "Tiroler" kommen und unser Opa ist jeden Tag mit uns eine andere Route spazieren gegangen, am liebsten sind wir durch den "Rehleinwald" marschiert, denn da war dann ein Gasthaus und dort bekamen wir entweder ein Eis oder ein "Kracherl" (Limonade). Ja, damals war man als Kind schon mit sehr wenig zufrieden und gl├╝cklich. Ich erinnere mich so gerne an diese Zeit und heute muss ich sagen, dass ich gar nicht unbedingt in Urlaub fahren muss, wohne ich doch schon in einem Land, wo Andere Urlaub machen.
Danke Engelbert, dass du mich an meine Ferien in meiner Kindheit erinnert hast.
Liebe Gr├╝├če aus Tirol,
Liane
by Liane @20.08.2018, 01:05

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