Meine 1. Waschmaschine hatte keinen Schleudergang. Die Wäsche kam tropfnass aus der Maschine. Eine Wäscheschleuder gab es separat daneben.
Wie Gerlinde schreibt, kenne ich aus meiner Kindheit auch noch den Waschtag im großen Kessel und die Bleiche im Sommer. Wir Kinder mussten dann auf die Bleichwiese laufen und die Wäsche begießen. Ärgerlich war es, wenn die Gänse mit dreckigen Füßen über die weißen Tücher gelaufen waren.
Es war nicht alles besser früher.
Wir sind auch gerne in Freilichtmuseen - und meistens bin ich dankbar, dass heute vieles leichter ist als früher. Dann überlege ich manchmal - ich habe noch im Waschhaus gestanden, mit dem großen Rührholz am heißen Waschkessel die zu kochende Bettwäsche gerührt! Lange Zeit durfte ich sie aber nicht aus der heißen Kochlauge nehmen, das machte unser Vater! Und dann von einer Wanne in die andere zum Spülen - und im Frühjahr auf die Bleiche... Wenn ich das unseren Kindern erzähle, scheint das für sie aus einer ganz anderen Zeit! Als ich mit unserem zweiten Kind (1974) nach Hause kam, stand da eine feine Schwarzenberger Waschmaschine in der Küche und erleichterte meiner Mutter und mir die Wäsche zwischendurch. Denn das Waschhaus wurde von den drei Familien des Hauses gemeinsam genutzt...
Echt dankbar bin ich, dass ich seit ein paar Jahren die Waschmaschine nicht mehr im Keller stehen habe, sondern im Bad in der Wohnetage. Und dass im Winter der Trockner eine gute Errungenschaft ist...
Jawohl, ich gehe nach wie vor gern in die Museen und freue mich, wieviel leichter die Arbeit für mich geworden ist. Eins fehlt mir manchmal: gemeinsam mit meiner Mutter oder auch meiner Schwester im Waschhaus zu stehen, gab gute Gelegenheit für Gespräche und noch viel öfter zum miteinander singen während der Arbeit!
Danke, liebe Lisalea, für Deine Fotos - und danke, lieber Peter, dass Du uns deutlich zeigst, wie niedrig die Räume waren! Ich hätte mit meinen nicht mal mehr 1,50 m ja keine Sorgen, aber die Enkel, die sich bei über 1,90 m durchs Leben schlagen, hätten es echt schwer!!
Ich war schon in etl. Freilandmuseen, diese würde mir auch sehr gefallen, ich mag das antike Geschehen und die Abläufe von früher, interessant immer.
Lustig das Bild mit der Größendemension der Decke, mein Mann hätte da auch Probleme mit 1,75 Mter, ich würde gern in dese Zeit passen, klein aber oho, mit 1,56.....
Das sind schöne Bilder. Danke fürs zeigen. Ich mag solche Ausflüge in die Vergangenheit. Es erinnert mich immer ein wenig an das Haus meiner Großeltern. Hier in der Nähe ist das Freilichtmuseum Beuren, in dem sogar ein Haus aus meinem Heimatdorf wieder aufgebaut wurde.
Solche Museen wecken bei mir Erinnerungen, denn solchen weißen Küchenofen hatten wir zuhause auch. Dass in den kleinen Räumen des Museums dann auch der gemauerte Waschkessel-Ofen steht war sicher auch dem Platzmangel seinerzeit geschuldet. Wir hatten das Teil unten in der Waschküche und Vater stochte am Waschtag schon frühmorgens dort das Feuer an, damit Mutter heiße Wäschelauge hatte für die Kochwäsche. Ich mag solche Freihlichtmuseen denn da kann man so schön in die Vergangenheit tauchen. Danke für die mitgebrachten Bilder Lisa-Lea !
Ich liebe solche Freilichtmuseen, irgendwie heimelig, vieles habe ich erkannt was es noch auf unserem Bauernhof im WW gab. Trotzdem bin ich froh das alles in Bezug wohnen besser und einfacher gewoden ist. Ich denke die großen Räume, die ja modern sind, werden auch wieder kleiner, mal hier bei uns, man kann den qm Preis hier nicht mehr bezahlen bei 24-28 €. vielen Dank fürs zeigen, erinnern ist einfach schön.
richtig nett zum anschauen, man entdeckt so viele liebe dinge.
zum wohnen war es sicher nicht einfach, allein wenn man denkt, dass hier sicher auch einige kinder, auch krabbelbabies wohnten. eng und gefährlich durch die öfen etc.
wie niedrig die häuser waren, früher waren die leute wohl kleiner, der mann meiner nichte (über 2m) könnte hier nicht mal auf besuch kommen :-)
Einige der Gegenstände wie z.B. die Milchkanne, den Holzofen mit Wasserfaß und noch einige andere Gegenstände kenn ich noch aus meiner Jugend.
Danke für die schönen Bilder.
Hochinteressant, solche Museen.....und einige Dinge (z.B. das Waschbrett) kenne ich noch aus meiner Kindheit, meine Mutter verwendete es noch längere Zeit, um die Arbeitssachen meines Vaters sauber zu bekommen. Vielen Dank an Lisalea und Peter fürs Zeigen.
Das sind sehr schöne Bilder. Solche Freilichtmusen liebe ich. Alleine im Freilichtmuseum Kiel-Molfsee war ich schon vier mal.
Danke, dass ihr diese Bilder für uns mitgebracht habt.
Ich liebe solche Freilichtmuseen. Zeigt es einem doch, wie b die Räumescheiden man früher gelebt hat und sollte einem doch zu denken geben, über das Konsumverhalten heutzutage. Wobei ich natürlich schon sage, dass ich den heutigen Komfort nicht missen möchte, aber wenn ich diese Bilder sehe, dann kommen doch liebevolle Erinnerungen hoch, an die Räumlichkeiten und Einrichtung bei meinen Großeltern und Urgroßeltern.
Danke, liebe Lisalea und Peter, für die tollen Bilder aus einer längst vergangenen Zeit.
Wenn ich solche Bilder sehe, sehr gern sehe, dann sehe ich mit wie wenig Raum man früher auskommen musste und konnte, es war normal… Heute fast unvorstellbar, aber für einige in Deutschland, auch Familien…, sind beengte Lebensverhältnisse normal…