Ich fühl mich in eine andere Welt versetzt, wenn ich diese Sprache in mir klingen höre! Man muss die alte Zeit in ihren Umständen berücksichtigen, dann findet man die Gedichte vielleicht noch äußerst humorvoll und gehaltvoll! Vielen Dank für die erfrischende Auswahl, lieber Engelbert!
by Baeaerin @09.07.2026, 07:50
Mein Favorit ist der gute Wilhelm Busch. So humorvoll und doch auch mit ein wenig "bösen" Hintergedanken. Das lässt mich schmunzeln, ich sehe förmlich das arme Sophiechen vor mir. Heinrich Heines "das Fräulein stand am Meere..." gefällt mir auch. Bei den anderen Gedichten tue ich mich etwas schwer. Vielleicht muss man sie einfach mehrmals lesen und sich in die damalige Zeit zurück versetzen, was schwierig ist. Denn wir haben sie ja nicht erlebt.
Danke, Engelbert, fürs "Ausgraben" der alten Gedichte mit der etwas eigenartigen Wortwahl.
by Gitta @08.07.2026, 16:42
Huberta Zeevaert, gest. 2014
Das Ausruf- und das Fragezeichen
Zum Frage- sprach das Ausrufzeichen:
Ich stelle fest, dass wir uns gleichen!
Das Fragezeichen meinte: Ach.
Senkt' seinen Kopf und dachte nach.
by Xenophora @08.07.2026, 16:30
Klasse!
Ja, es lohnt ich in alten Gedichten zu stöbern. Es gibt überall Perlen zu finden.
by Bärenmami @08.07.2026, 13:22
Mir gefällt Lessings Lob der Faulheit gut und am besten der gute alte Wilhelm Busch mit seiner humorigen und bissigen Dichtkunst. Man sieht förmlich Tantchen Sophie sich über die gelben Ranken ärgern...;-))
by Karin v.N. @08.07.2026, 11:58
Ich sehe förmlich das Grinsen in den Gesichtern von Karl, Franz, Erich, Gotthold Ephraim, Heinrich, Theodor und Wilhelm beim Verfassen dieser lyrischen Ergüsse, sitzend bei einem Glas Rotwein. Oder so ähnlich :))
by elouise @08.07.2026, 10:22
Dank für die Grüße zum Mittwoch -
wußt ich`s doch
daß Dir immer was einfällt
Gedichte belustigen heut unsre Welt -
Nun Schluß mit Wilhelm Busch...
by Inge-Lore @08.07.2026, 09:20
Ja, das sind tolle Gedichte.
Mir gefällt am besten das "Lob der Faulheit".
by Regina @08.07.2026, 08:48
Dichten ist wie Kunst, dem einem gefällts dem anderen nicht!
Ich will und dichte auch selbst gerne, das dass Leben widerspiegelt, wie hier dieses:
Sinn des Trauerns
Auch ich kann mir denken, dass du manchen Mrgen mit Angst beginnst.
Wie solltes du auch plötzlich allein können, wasihr bisher gemeinsam bedacht und entschieden habt.
Aber darin genau liegt der Sinn des Trauerns.
Dass du sprichst mit ihm wie früher und alle Gespräche wiederkehren, alle die Entscheidungen und gemeinsame Wille.
Dass die Kraft die ihr gemeinsam hattet, zurück kehrt und dich erfüllt.
Das du halt findest an Dir selbst, und das Vertrauen wiederfindest, dass du kannst was dir zugemutet ist und dein Tag Licht bekommt.
Dies ist von Jörg Zink, einer meiner Lieblingsautoren und Theologen.
by Ingrid S. @08.07.2026, 08:44
... viele Dichter wollten dichten -
oftmals reimt sich dann mitnichten -
muss uns ja auch nicht gefallen -
lesen wir sie dennoch alle -
wünsche einen guten Tag -
ganz egal was werden mag! ;-))
by Ursel @08.07.2026, 06:49
Nun ja, solch Dichtkunst zaubert mir Runzeln an die Stirn,
und einige fragende Gedanken im Gehirn.
Schmunzeln, Lächeln, Kopfschütteln,
an diesen Versen kann man noch so viel rütteln,
aber gefallen tun sie mir gar nichte,
diese etwas eigenartigen Gedichte.