Kommentare zu «kunst220707»

dieses bild zieht mich sehr an, denn ich liebe solche stimmungen sehr, n├Ąchtliche feuer, die hier so wunderbar gemalt sind und ich verbinde positives damit.
die szene erinnert mich sofort an unsere h├Âhenfeuer zur sommersonnenwende.
das bild ist wunderbar gemalt, wie sch├Ân ist der schein auf den gesichtern der umstehenden kinder. danke f├╝rs zeigen!
by christine b @07.07.2022, 20:00

Beim Betrachten habe ich ein ungutes Gef├╝hl. Es wirkt so d├╝ster auf mich. Nein, es gef├Ąllt mir nicht.
by Ursi @07.07.2022, 19:48

Ein Bild voller Spannung in seinen dunklen Elementen und der Darstellung des Feuers zu mittern├Ąchtlicher oder sehr sp├Ąter Tageszeit.

Es macht mir ein wenig Angst wenn ich die vielen Kinder und die ├Ąlter wirkende Frau sehe. Auf der linken Seite k├Ânnte ein Hohlweg sein, durch den die Helligkeit des Feuers die St├Ąmme anstrahlt.

Hier wirkt der menschliche Brauch mit dem Sonnwendfeuer m├Âglichst die schlechten Geister zu vertreiben. Man kann es erkennen am Reisigbesen, den eines der Kinder in der Hand h├Ąlt.
Die Personen wirken etwas ausgegrenzt. Ich gehe davon aus, dass dies kein Fest mit einer christlichen ├ťberst├╝lpung ist. Hier geht es um vielleicht nur das Wunder der Flamme, der W├Ąrme und der dunklen Nacht.
by ReginaE @07.07.2022, 16:48

Mittsommernachtfeier und d├╝stere Gesichter statt ausgelassener Fr├Âhlichkeit und Tanz ums Feuer empfinden wir als merkw├╝rdig, befremdlich und widerspr├╝chlich. Der K├╝nstler hat ein Bild gemalt, dessen Stimmung wir als bedrohlich empfinden und sofort an ein gef├Ąhrliches Szenarium denken. Das liegt an unserer heutigen Entmystifizierung der Sommersonnenwende und der Mittsommernacht. Heute sind der kalendarische Sommeranfang und der Johannistag nicht mehr von gro├čer Wichtigkeit, denn wir feiern nicht mehr den l├Ąngsten Tag und die k├╝rzeste Nacht als ein gro├čes Naturereignis so wie die Generationen weit vor unserer Zeit.

Fr├╝her war das anders, und der Maler zeigt uns die Mystik, die diesem Ereignis zugrunde lag. Man verehrte in dieser Nacht die Sonne als Lebensspender, brannte auf den Bergen Feuer ab, die von allen Menschen im Tal gesehen werden sollten und glaubte sogar, dass der Rauch sich ├╝ber die Felder legte und damit Missernten, Unwetter, Krankheiten und Schaden fernhalten konnte. Die Fruchtbarkeit der Natur und das Wachstum der Saat wurde im wahrsten Sinne des Wortes "angefeuert", und die um das Feuer stehenden Bauern waren sich des mystischen Zaubers dieses Augenblicks bewusst und ergaben sich der Ernsthaftigkeit ihres Brauchtums. Man hielt die Heilkr├Ąuter, die jetzt bl├╝hten, geb├╝ndelt ├╝ber das Feuer, damit sie im Rauch ihre Heilkraft noch verst├Ąrkten. Die kleinen Str├Ąu├če aus Arnika, Holunder und Ringelblume trug man danach heim, h├Ąngte sie zum Vieh in den Stall oder gab ihm davon zu fressen und wusste, dass man von sich aus alles getan hatte, um gesch├╝tzt in ein hoffentlich ertragreiches Erntejahr zu gehen. Sp├Ąter ├╝bernahm die Kirche diese heidnischen Br├Ąuche f├╝r sich und gab ihnen religi├Âsen Charakter. Mit dem Feuer wurde nun nicht mehr die Sonne verehrt, sondern Christus als das Licht der Welt, und die Feuerflammen symbolisierten ihn. So entstand das Johannisfeuer, weil laut Heiligenkanon Johannes der T├Ąufer am 24.06. enthauptet worden war. Von da an galt auch das Johanniskraut als wichtigste Heilpflanze, denn im roten Saft der Bl├╝te glaubte man das vergossene Blut des Heiligen zu sehen.

F├╝r mich hat der polnische K├╝nstler die Mystik dieser Nacht glaubhaft in seinem Gem├Ąlde eingefangen. Der Mann ganz rechts entz├╝ndet gerade ein weiteres Feuer, um die Kette der Lichter bis ins Tal fortzusetzen. Die Leute ums Feuer bedenken noch die W├╝rde ihres Rituals und hegen keinen Zweifel an dessen Wirksamkeit. Eigentlich fasziniert mich deren Haltung. Glauben wir modernen Zeitgenossen noch an etwas zwischen Himmel und Erde, das unser Leben reicher machen kann? Was wir uns nicht selbst erkl├Ąren k├Ânnen, ignorieren wir einfach bzw. glauben nur noch an uns selbst. "Doch der Segen kommt von oben", wie es schon in Schillers "Glocke" hei├čt!

In einigen l├Ąndlichen Gegenden wird dieses alte Brauchtum der Johannisfeuer noch gepflegt. Ich habe selbst schon im Allg├Ąu um ein gro├čes Johannisfeuer gestanden, und auch wenn wir alle ein feucht-fr├Âhliches Fest bis in die Morgenstunden feierten, dann war da doch so ein vages Gef├╝hl, dass mit dem Feuer die b├Âsen Geister vertrieben worden waren.
by Inge @07.07.2022, 15:24

Huih...das sieht aber sehr gef├Ąhrlich und bedrohlich aus und hat f├╝r mich nichts mit Mitsommernacht zu tun sondern l├Ąsst mich an bedrohliches Feuer denken.
by Karin v.N. @07.07.2022, 12:10

das bild erf├╝llt mich mit schrecken.
selbst wenn die farbe am himmel sehr stimmig gemalt ist, erinnert mich das mehr an eine katastrophe als an eine fr├Âhliche mittsommernacht.
die gesichter der leute dr├╝cken eine fast paralysierte stimmung aus, der mann vorne k├Ąmpft verzweifelt mit seiner fackel und die "sonnwendfeuer" im hintergrund erinnern an eine gr├Â├čere feuerstbrunst; dazu passt auch die farbe des himmels.
selbst das kleinste kind neben seiner mutter hat offensichtlich keine freude am fest.
by Renate @07.07.2022, 09:47

ich finde das Bild total gruselig ... Der Gesichtsausdruck von dem Jungen rechts ist komisch, auch der erwachsenen Person. Alle sind so starr und gucken grimmig, statt irgendwie auch zu lachen oder ausgelassen zu sein, so wie ich mir eine Mittsommernacht vorstelle.
by Laura @07.07.2022, 08:18

Ich habe das Gef├╝hl, die Menschen sind von heiliger Ergriffenheit und Staunen
erf├╝llt.
by Xenophora @07.07.2022, 07:16

Die Lichtstimmung ist wunderbar gemalt, aber das Bild wirkt bedr├╝ckend. Vielleicht hat er als Vorlage eine arme Bauernfamilie genommen, die nicht viel zum Lachen hatte.
by Liane @07.07.2022, 06:32

Irgendwas stimmt bei den Gesichtern nicht ... Sie sind viel zu ernst, so traurig und d├╝ster. M├╝ssen die Menschen irgendwo kampieren, weil sie keine Unterkunft haben? Nein, so gef├Ąllt mir das Bild nicht.
by Lilo @07.07.2022, 06:26

So Feuer sind doch sch├Ân... da sollte man Freude empfinden und nicht so d├╝ster schauen... und deshalb gef├Ąllt es mir nicht. Es ist kein einziges Gesicht welches Freude ausstrahlt... der Mann rechts schaut auch total verzweifelt.

Dieses Bild in der Wohnung, w├╝rde mir nicht gut tun.
by Lina @07.07.2022, 01:44

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