Kommentare zu «tt210331»

Wir haben einen sehr großen Garten. Da kann man alles finden, außer einem Teich. Eine schattige Seite ist nur Natur. Es wachsen SchlĂŒsselblumen, Brombeeren und viele selbst ausgesĂ€te Stauden. Auch TannenbĂ€ume sind in der NĂ€he. Dort niesten die Vögel und in unsrem hundert Jahre altem Birnbaum hat ein Elsterpaar ein riesiges Nest gebaut. Es gibt aber auch einen GemĂŒsegarten und natĂŒrlich Wiese (nicht Rasen). Das Gras wird mit dem RasenmĂ€her gemĂ€ht. Man möchte ja auch spielen und laufen können.
by ChristineR @31.03.2021, 21:07

Manche RasenmÀher toben sich aus, aber ein Naturgarten lebt sich aus. Das empfinde ich ebenso wie MOnika.

Naturgarten eine gepflegte vielfÀltige Unordnung, bietet Insekten, Vögeln und sonstigem Getier Lebensraum. Ein wertvoller Beitrag nicht nur zum Artenerhalt, was zudem auch noch eine wahre Augenweide, sowie ein herrliches Dufterlebnis sein kann.
Nachdem wir selbst keinen Garten haben und es in unserer Umgebung so ein StĂŒck ökologisches Gleichgewicht kaum noch gibt, ist meine Freude riesengroß wenn ich einen sehe.
Ebenso freue ich mich mit euch ĂŒber eure kleinen(?) Gartenparadiese.

@ Liane,
dass ihr mit der Sense mĂ€ht finde ich großartig. Es ist so ursprĂŒnglich und beschaulich und zudem auch noch umsichtig, obgleich es sicher gar nicht so einfach ist, von der Fertigkeit her ebenso wie vom Kraftaufwand, denke ich.

@->--
:-)
by Eva @31.03.2021, 20:12

Naturgarten mĂŒsste es mehr geben. Sie sind fĂŒr Insekten notwendig.
by charlotte @31.03.2021, 19:52

Einen Naturgarten finde ich schön, weil sich dort Bienen und Schmetterlinge bedienen können.
Allerdings sollte schon RĂŒcksicht auf die Nachbarn genommen werden.
by Gisela L. @31.03.2021, 15:02

Wir haben einen Naturgarten hinterm Haus in Hanglage, der an einen Felsen angrenzt. GrĂ¶ĂŸtenteils besteht er aus einer Wiese, aber auch aus einem kleinen Teil, in dem wir die verblĂŒhten Narzissenzwiebeln der KĂŒbel und des Vorgartens eingraben. So entstand im Laufe der Jahre eine kleine OsterglockenflĂ€che, die jetzt wunderbar blĂŒht. Die Wiese steht voller SchlĂŒsselblumen und wird wirklich nur bei Bedarf gemĂ€ht, das nĂ€chste Mal erst, wenn die SchlĂŒsselblumen ihre Samenkapseln geöffnet haben und die Aussaat gewĂ€hrleistet ist. Zur Zeit beobachte ich viele Hummeln dort.

Vor dem Haus haben wir einen großen Ziergarten angelegt....etwas fĂŒrs Auge mit viel Terrakotta und FormschnittbĂ€umen sowie Winterheide-Ecken, die nun weiß und rot blĂŒhen. Eine Trockenmauer mit Sempervivum sorgt fĂŒr 3D-Optik, und dicke Basaltsteine unterschiedlicher Form sind solitĂ€r aufgestellt, um einen abwechslungsreichen Blick zu bieten. Ein RasenmĂ€her kommt vorne nicht zum Einsatz. Hier tobt nur unsere Gartenliebe (und ersetzt jedes Fitness-Studio).
by Inge @31.03.2021, 13:28

Eine solche wilde Ecke in jedem Garten - wunderbar, 1. fĂŒr die Insekten, 2. einfach wunderschön.
Gesamter Garten wild alles wachsen und wuchern lassen wĂŒrde ich persönlich nicht.
by Webschmetterling @31.03.2021, 13:04

Wir hatten in unserem damaligen großen Garten, eine Ecke Naturgarten plus Teich, aber ohne Fische. Auch eine Ecke mit Brennesseln. Eine Vielfalt von Schmetterlingen, Libellen und sonstigen Insekten hatte dort ihren Tummelplatz.

Der Rest des Gartens hatte eine gepflegte RasenflĂ€che, allerdings hatten wir um viele GĂ€nseblĂŒmchen herumgemĂ€ht, sodass auch die RasenflĂ€che mit den runden Tupfen hĂŒbsch anzusehen war.

An den Seiten viele ObstbĂ€ume. Aus den FrĂŒchten habe ich tagelang Marmelade und Gelee zubereitet. Eine herrliche Zeit! Trotz BerufstĂ€tigkeit.

Wir haben beides kombiniert, viel NatĂŒrlichkeit und viel Gepflegtheit. Die Komination ist in kleineren GĂ€rten nur mit viel Geschick machbar.

by Leonie @31.03.2021, 11:17

Zu der Thematik insgesamt fÀllt mir einiges ein.
Gut, dass es RasenmĂ€her gibt denn viele FlĂ€chen sollten gemĂ€ht werden - allerdings nicht zu hĂ€ufig wie ich es manchmal erlebe wenn ich durch die Straßen oder durch Gegenden gehe. Es ist schön ĂŒber eine Wiese zu laufen dafĂŒr muss das Gras kurz gehalten sein.

Ich mag auch Naturwiesen: vor allen Dingen wenn dort Schmetterlinge und anderes Kleingetier leben kann und sich bewegen kann und darf.
DafĂŒr gibt es meiner Ansicht nicht genug Möglichkeiten fĂŒr diese Tierchen.
by ixi @31.03.2021, 10:23

Dazu sage ich nur ja es stimmt. Der Satz ist ausbaufÀhig.

Über Jahre hinweg habe ich mich immer mit Gartenpflege "geplagt". Schließlich habe ich es aufgegeben als ich etwa von Permakultur gelesen hatte. Naja man muss nicht alles durch- und ausfĂŒhren was da so gemacht wird. Das passiert z.Zt. eben auch auf einem gehypten Level, da viele im Home-Office sich um einen Garten bemĂŒhen.

Eines ist ganz klar, um einen Naturgarten zu haben, sollte man Wissen mitbringen. Da wundere ich mich oft, welche grundlegende Fragen zu Pflanzen gestellt werden.
Auf einen einfachen Nenner gebracht, man sollte das Leben so natĂŒrlich als möglich sehen. Schließlich sind wir Menschen ein Teil der Natur und nicht mehr oder nicht weniger als ein Feldhase ganz krass gesagt.

RasenmĂ€her ist besser als MĂ€hroboter, da auf diesen GrĂŒnflĂ€chen gar nichts mehr wĂ€chst und ein in die NĂ€he kommender Igel ganz große Probleme mit seinem SchnĂ€uzchen bekommen könnte.
by ReginaE @31.03.2021, 09:33

Da wir direkt am Waldrand wohnen, bleibt uns gar nichts ĂŒbrig, als einen Naturgarten zu haben. Da kommen auch manchmal Brennnesseln rĂŒbergewachsen oder Holunder sprießt plötzlich aus einer Ecke. In einem Steinhaufen können sich Tiere ansiedeln.
Zum Teil lasse ich das dann so, aber ich möchte schon einen einigermaßen ordentlichen Rasen. Die Mischung macht es und da bin ich nicht zu pingelig. DafĂŒr wohnen bei uns viele Vögel, Insekten, Blindschleichen und ein Igel.
by Mathilde @31.03.2021, 09:33

Der Satz passt gut. Allerdings toben wĂŒrde ich das nicht nennen.
Hier kann die Natur sich aus leben. Finde ich besser.
by MOnika Sauerland @31.03.2021, 09:32

Ja, dem stimme ich voll und ganz zu! Auch wenn bei uns der Grund der "sporadischen Gartenpflege" teilweise Faulheit ist und nicht nur Artenschutz.
LĂ€sst man einen Garten auch mal in Ruhe (vielleicht erst mal in einer Ecke), bilden sich von ganz allein artenreiche Wohnorte fĂŒr Pflanzen und Tiere. Pflanzen, die anfliegen sind automatisch am richtigen Standort!
Man kann das den Menschen oft schwer begreiflich machen, sie mĂŒssen es erleben. Wie wir gestern, als wir an unserm Zaun einen Wendehals beobachten konnten. Dieser seltene Vogel liebt Wiesenameisen als Speise. Die haben aber nur Chancen, sich anzusiedeln, wenn nicht dauernd gemĂ€ht wird.
Ein andres Beispiel: Bienen und Hummeln brauchen vor allem im FrĂŒhling viel Nektar- ein hervorragender Lieferant ist der Löwenzahn. Und wenn er zu arg nervt, mach ich Gelee draus:-)
Noch ein Beispiel: Nur wer Disteln auch mal stehen lĂ€sst, bekommt den wunderhĂŒbschen Distelfink zu Gesicht- auch mitten im Winter.
Also Leute traut euch: gebt der Natur Raum in euren GĂ€rten- ihr werdet mehr Zeit haben fĂŒr die schönen Dinge im Leben, zB Vögel beobachten und im Gartenstuhl lĂŒmmeln;-) Ganz nebenher tut ihr etwas fĂŒr den Erhalt vieler Tier- und Pflanzenarten.
by Irén @31.03.2021, 09:15

Ja, wir haben einen Naturgarten und er ist sehr geeignet fĂŒr etwas faulere GĂ€rtner bzw. nicht mehr so bewegliche GĂ€rtner. Geht etwas in die Richtung Permakultur. 2 x im Jahr kommt die GĂ€rtnerin, weil wir Hecken- und Baumschnitt nicht mehr selbst machen können.

So haben schon meine Eltern ihren Garten (8 ar) gepflegt, auch den Nutzgarten. Es kam kein "Gift" zu Einsatz, aber z.B. Brennnessel- oder Schachtelhalmsud.

Rasen haben wir ganz wenig vielleicht 10 mÂČ. Wir haben keine LĂ€use usw., aber letztes Jahr leider Mehltau. Kam Buttermilch mit Wasser verdĂŒnnt zum Einsatz.
Ich beobachte viele Vögel, Eichhörnchen, auch MÀuse rennen rum, und auch schon Igel.
Und Bobby darf nicht fehlen. Der schwarze Kater meiner Nachbarin.
by KarinSc @31.03.2021, 09:08

wenn unser garten grĂ¶ĂŸer wĂ€re als 80 m2, dann wĂŒrde ich auf jeden fall grĂ¶ĂŸere ecken lassen, die nicht gemĂ€ht werden. so aber brauchen wir den platz fĂŒr den hund zum laufen und die spielenden enkel, wenn sie da sind. gott sei dank gibt es rundherum jede menge wiesen, wo alles wuchern und wachsen darf.
by christine b @31.03.2021, 08:56

Wir haben in unserem Schrebergarten einen Rasen vor der Terrasse, der wird regelmĂ€ĂŸig gemĂ€ht. Es wachsen aber auch GĂ€nseblĂŒmchen ganz ungestört. Neben dem Wochenendhaus gibt aus auch noch eine kleine Wiese mit Wildblumen, die wird erst im Herbst gemĂ€ht, vorher gehört sie den Insekten.
by Schpatz @31.03.2021, 08:29

Ich mag einen Garten, in dem ich barfuß ĂŒber die Wiese laufen kann ohne Angst zu haben, in eine Wespe zu treten. Obendrein wĂ€chst bei uns so viel Löwenzahn, dass ich dem ohne wöchentliches mĂ€hen kaum Herr werde. Ja, hier tobt der RasenmĂ€her einmal die Woche. DafĂŒr ist der Garten eingesĂ€umt von einer Wildnis von BĂŒschen, StrĂ€uchern, Bodendeckern. Da finden Insekten mehr als genug.
Naturgarten, recht und schön. Aber ich will ja auch drin leben können.
by Lieserl @31.03.2021, 08:01

Der Satz trifft zu 90% auf meinen Garten zu, denn ich will meinen Garten genießen und nicht der Sklave von ihm sein. Ich habe auch viele Brennesseln rund um den Komposthaufen, worauf mich meine Nachbarin einmal ansprach und meinte die soll ich doch abschneiden und meinen Rasen mal vertikutieren. Meine Antwort war: die Brennesseln bleiben wegen den Schmetterlingen stehen und vertikutiert wird nicht. Es stimmt zwar, mein Rasen besteht hauptsĂ€chlich aus Moos, aber ich finde er sieht trotzdem hĂŒbsch aus, das Moos ist grĂŒn, sehr weich zum Gehen, blĂŒht schön und fĂŒr die paar Grashalme dazwischen, brauch ich den RasenmĂ€her selten. Auf der Westseite darf die Wiese wild wachsen, mit vielen Wildblumen, hauptsĂ€chlich Margeriten, das sieht so schön aus. Wenn sie dann verblĂŒht sind und ausgesamt haben, dann wird mit der Sense gemĂ€ht. Mir ist es wurscht, was die Nachbarn sagen oder denken, ich fĂŒhle mich in meinem nicht perfekten Garten sehr wohl.
by Liane @31.03.2021, 07:43

ja da gebe ich meinen vorkommentatorinnen recht, da ich erst vor nicht langer zeit die sendungÂŽgarten und leckerÂŽ gesehen habe, da war ein naturgarten dabei, folgender tipp, gezielt pflanzen oder sĂ€en, also z.b. KEINE wiesensamenmischung nehmen, sondern z.b. schlĂŒsselblumen die hellgelben mit hohem stiel, die auch im wald z.b...., evtl kamille, akelei, mohn, den kanadischen vlt, und also fĂŒr vielfalt sorgen aber gezielt, also naturgarten ist ungĂŒnstig, wenn man darin leben will, aber VIELFALT (wenig hochgezĂŒchtetes, mehr ursprĂŒngliches) ist gut, und rasen darf rasen sein, das gehört zum wohlfĂŒhlen dazu und rasen muss auch gemĂ€ht werden, wenn nicht alle zur selben zeit, am selben tag mĂ€hen wĂŒrden :), pflanzt euch auch krĂ€uter in den garten, als wegbegrenzung niedrigen thymian z.b., dann lavendel, auch schnittlauch der sehr schön blĂŒht und die blĂŒten in den salat, ...
by rosiE @31.03.2021, 06:59

UNTERSCHREIBE ICH SOFORT!! Ich liebe NaturgĂ€rten oder besser gesagt FlĂ€chen, in denen sich die Natur meeeehr ausbreiten darf. SelbstverstĂ€ndlich dĂŒrfen auch GemĂŒsepflanzen und Ă€hnliches dazwischen wachsen - ein Garten lebt und ist beileibe nicht einesterile WĂŒste.
by Lilo @31.03.2021, 06:29

Wir haben es in einem Sommer gemacht fĂŒr ca 2 Monate. Erst sah es schön aus mit vielen kleinen bunten BlĂŒten. FĂŒr die Enkel war es nicht schön, die sind noch zu klein um sich an Hummeln und Bienen zu erfreuen.
Leider sÀt wilde Wiese auch wild aus und nun haben wir diese sehr invasive Distel auf der Wiese. Ich steche aus wie doll schon das zweite Jahr, aber das wird immer mehr. Nun wird wieder gemÀht, vornehmlich kurz bevor es regnet, das lÀsst die abgeschnittenen Disteln angeblich verrotten weil die hohle Stengel haben.
Aber wir haben in der Tat eine "wilde Ecke am Zaun, schon etwas lĂ€nger, fĂŒr Brennesseln und Vergissmeinnicht, aber die haben wir eben angelegt, da lĂ€uft das besser. Wilde Wiese muss man sich auch erarbeiten, gemĂŒtlich ist das auch nicht.
by Viola @31.03.2021, 05:18

Finde das schön... allerdings gehört auch Mut zu so einen Garten... oder Wiese.

Als ich jung war... hatte ich hinter dem Haus, ganz bewusst an einer Ecke fĂŒr die Schmetterlinge Brennesseln wachsen und auch stehen gelassen. Eines Tages waren sie abgeschnitten. Dann hat mich die Nachbarin angesprochen "sie habe die Brennesseln abgeschnitten, weil sie nicht möchte, dass etwa ein Samen zu ihr auf die Wiese fliegt".
Da hab ich ganz schön blöd geschaut.
by Lina @31.03.2021, 01:40

Oh, schön wÀrs... Hier toben nur RasenmÀher & Co.
(Und ich weiß von Leuten, die einen Naturgarten haben, dass die Nachbarn meckern, sie sollten mal den Rasen mĂ€hen.)
by Croli @31.03.2021, 00:07

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