Kommentare zu «tt230418»

Seit ich lebe, lebte ich erst im Dorf und nun in einem Dorf-ähnlichen kleinen Städtchen.
W√§hrend meiner Sturm- und Drangzeit h√§tte ich gern in einer richtig gro√üen Stadt gewohnt - wegen des reichhaltigen Kulturangebotes. Hab's aber nie getan. Darum wei√ü ich nicht, ob ich mich dort wirklich wohlgef√ľhlt h√§tte. Ich glaub eher nicht. Inzwischen bin ich gl√ľcklich und sehr zufrieden in meinem Stadt-Dorf.
Ich bin und bleibe halt ein Dorfkind. Ich mag die gem√ľtlichen H√§uschen, die bunten G√§rten und den weiten Raum. Dass gleich hinterm Haus die Wildnis beginnt... Vielleicht liegt es auch daran, dass in Sachsen die Wege vom Dorf zum Grundversorger nicht so weit sind wie bspw in MV.
Und ich war froh, als ich fr√ľher unsere Jungs bei Wind und Wetter einfach in den Garten "jagen" konnte, wenn sie f√ľr drinnen zu viel Energie hatten. Oder dass sie dann sp√§ter auch allein mit ihren Freunden losgezogen sind in den Wald oder auf die Fu√üballwiese oder mit dem Rad. Abseits der Hauptstra√üe war/ist ja verkehrstechnisch nix los.

Ansonsten hat beides seine Vor-und Nachteile. Es muss halt jede/r selbst f√ľr sich herausfinden, wo sie/er sich am wohlsten f√ľhlt.
by Gudrun aus der Oberlausitz @18.04.2023, 23:32

Ich wohne auf dem Land - und wohne gern auf dem Land.
Als junge Frau, die in Dresden arbeitete, habe ich mir gew√ľnscht, in der Stadt zu wohnen. Kino, Theater, Museen, eben Kunst und Kultur, begeisterten mich!
Mir hätten sicherlich sehr bald die Weite der Wiesen und Wälder gefehlt.
Als die Kinder heranwuchsen, habe ich sehr bald sch√§tzen gelernt, dass wir mit wenigen Schritten im Wald sein konnten, dass die Kinder in unserm Grundst√ľck so viel an der frischen Luft sein konnten und nach Herzenslust spielen konnten. Wir erlebten, wie auch die Nachbarn ein Auge auf die Kinder hatten.
Ich bin froh und dankbar f√ľr das Leben auf dem Land!

Ich möchte jetzt auch nicht mehr in die Stadt. Mag sein, dass die Kulturangebote leichter zu nutzen wären - dennoch, daheim auf dem Dorf kennt man sich ganz anders!
by Gerlinde aus Sachsen @18.04.2023, 21:50

Ich wohne auf dem Land, kann es mir aber nicht vorstellen in der Stadt zu wohnen.
Ich bin ganz zufrieden, da wo ich wohne. Jeder kennt jeden, auch haben wir eine gute Nachbarschaft.
by _gerlinde/eifel @18.04.2023, 19:11

Ganz ehrlich - zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust ...
So ein bi√üchen dazwischen - Kleinstadt im Gr√ľnen - k√∂nnte ich mir ganz gut vorstellen, nicht allzu weit von der n√§chsten Gro√üstadt entfernt mit allen Annehmlichkeiten/Anforderungen.

by Birgit W. @18.04.2023, 17:57

Schon als Kind wohnte ich in der Stadt. Vom Haus meiner Eltern am Stadtrand, konnte ich vom Fenster aus auf Felder, Wiesen und Wald schauen. Nach Verheiratung zog ich in eine andere Stadt. Hier wohnen wir auf der Insel, nur ein paar Schritte von einem Park und der Regnitz entfernt. Fu√ü nah zum Wald und 2 km zum Stadtkern. Gerade im Alter m√∂chte ich nicht aufs Land ziehen. Stelle mir die Schwierigkeit f√ľr Arztbesuche und Eink√§ufe vor, sobald man nicht mehr mit dem Auto fahren kann.
by Senzi @18.04.2023, 16:32

Ich mag eher so eine Mischung von Beidem, am allerliebsten w√ľrde ich aber an der Ostsee wohnen.

by Veena @18.04.2023, 13:52

als Kind wohnte ich auf einem Dorf 300 Einwohner, als Jugendliche in einen gr√∂√üeren Marktflecken, als Familie erst in einen kleinen Dorf, f√ľr unser Kind bis 6 Jahren ein Gl√ľcksfall, so nah an der nstur und Tiere. Umzug in einen Marktflecken wieder , 1972 waren es noch 6ooo Einwohnen, nun 18.000 , schon fast Stadt. Ich kenne hier viele Leute so nach 50 Jahren, merke allerdings auch wie das Marktflecken Leben sich ge√§ndert hat, ist unpers√∂nlicher geworden, die Mieten auch leider. Trotzdem f√ľhle ich mich wohl hier in meinem Viertel.
by Lieschen @18.04.2023, 13:30

Ich habe mein ganzes Leben d√∂rflich gewohnt, auch nach diversen Umz√ľgen. Das jetzige Dorf ist eins von elf in einer Gro√ügemeinde. Als ich vor 25 Jahren hierher zog, gab es mehrere Gesch√§fte, sodass man zum Einkaufen nirgends anders hin musste. Davon ist nur noch der Schlachter √ľbrig geblieben. Unsere Stra√üe ist eine Durchgangsstra√üe und direkt nebenan sind Schule und Kirche, also nicht sehr ruhig, aber Leben in der Stadt k√∂nnte ich mir trotzdem nicht vorstellen. Auf alles, was mir in jungen Jahren an kulturellen M√∂glichkeiten verlockend erschien, kann ich heute gut verzichten. In unsere Kreisstadt fahre ich nur noch √§u√üerst selten.

Ich war ein paar Jahre mit einem Mann in Bremen befreundet, 90 Autominuten entfernt. Es war zwar eine ruhige Wohngegend, aber der L√§rm von der Autobahn und von einem Kraftwerk war Tag und Nacht zu h√∂ren und zum Einkaufen fuhr er schon damals weiter als ich heute. Wenn das Wetter es zul√§sst, fahre ich mit dem Fahrrad, zum Einkaufen oder ins Moor sind es zehn Minuten. Hier gibts fast √ľberall gut ausgebaute Radwege. √Ėffentliche Verkehrsmittel sind daf√ľr quasi nicht vorhanden.
by Ilka @18.04.2023, 13:09

Auf keinen Fall in einer Grosstadt. Ich brauche Berge tolle Wanderwege und viele Bergseen! Und das hab ich alles in Zermatt!
by rosi @18.04.2023, 12:26

Ich habe schon auf dem Land gewohnt, mit den Kindern war das super. Vor 8 Jahren sind wir in eine Kleinstadt gezogen. Wohnen am Stadtrand im Gr√ľnen, sind aber zu Fu√ü in 15 Minuten in der Innenstadt. Wir genie√üen es jetzt sehr, dass wir nicht wegen jeder Kleinigkeit das Auto brauchen. Sobald das Wetter noch ein bisschen besser ist, wird das Fahrrad wieder rausgestellt und bleibt dann auch permanent drau√üen. Viele kleine G√§nge werden dann mit dem Fahrrad erledigt. Au√üer f√ľr den Wochenendeinkauf fahre ich dann nicht mehr mit dem Auto zum Einkaufen.
Direkt in einer gr√∂√üeren Stadt zu wohnen, kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Mir w√ľrden zwar die Vorteile (kurze Wege und immer mitten drin) gefallen, aber der L√§rm w√ľrde mich sehr st√∂ren.
by Christine @18.04.2023, 12:17

Ich wohne in einem kleinen Dorf, allerdings stadtnah. Mir gefällt das Landleben sehr gut, vor allem die Ruhe und auch doch eine gewisse Entschleunigung. Ich fahre immer weniger in die Stadt.

Trotzdem gerne mal in di Stadt in ein Restaurant, Kino oder sonstige kulturelle Veranstaltung oder shoppen (selten).

Einkauf, √Ąrzte erledige ich soweit als m√∂glich in der 9km entfernten Kleinstadt, da kann ich viel besser parken.
by Birgit @18.04.2023, 11:28

Immer als Mieter in St√§dten gewohnt, mit immer vertrauensw√ľrdigen Nachbarn. Dorfleben also nie ernsthaft in Erw√§gung gezogen. Ich bin sehr zufrieden, alles hier um mich herum fu√ül√§ufig erreichen zu k√∂nnen - Einkaufsm√∂glichkeiten, Kultur, Freunde, auch √Ąrzte. Und auch das Gr√ľne, sanft H√ľglige am Stadtrand ist in 10 Minuten erreichbar. Wunderbar!
by elouise @18.04.2023, 11:23

Ich wohne auf dem (etwas gr√∂√üeren) Dorf und m√∂chte es nicht mehr anders haben. Ich liebe die Stille und die Natur um mich herum. In St√§dte fahre ich gerne f√ľr Besorgungen oder um etwas zu erleben, aber zum Leben w√§re es mir zu laut, zu voll, zu wuselig.
by @18.04.2023, 10:10

Mein kleines Heimatdorf war okay, dort lebte ich bis 18. Ab dann lebte ich in Köln erst einmal und dort gefiel es mir ganz besonders.
Alles war gut so wie es war.
Ja, ich w√ľrde sagen, wer eine Familie gr√ľndet lebt am besten auf dem Land, da haben die Kinder ein Paradies. Sp√§ter, allein von Berufs wegen, wohnt es sich am besten in der Stadt.
by Webschmetterling @18.04.2023, 10:09

Da wo ich wohne, ist irgendwie Stadt und Land noch. Ideal, finde ich.
Ganz auf hinterstem Land nicht, da wir kein Auto besitzen, es muß schon
erreichbar sein, durch Verkehrsmittel.

Ich pers. finde f√ľr die √§ltere Generation ist Stadt besser, alles gut erreichbar
von Kultur bis Arzt und Einkauf.
Ich wohne und will in N√§he meiner tochter sein, wenn wir alleine w√§ren, ohne Anhang und Freunde, w√ľrde ich gerne nach √Ėsterreich ziehen, das w√§re meine Wahlheimat.
by Ingrid S. @18.04.2023, 09:34

als junge wohnten wir mal einige jahre in der großstadt und es war gut so. wir waren viel unterwegs, haben viel erlebt. fahren noch gerne in urlaub oder auf ausflug in eine stadt.
durch zufall landeten wir wieder in meiner heimat im gebirge und da wir zu der zeit eine familie gr√ľndeten, blieben wir auch hier.
unsere kinder sagen uns, dass sie dankbar sind, dass sie am land groß werden durften, immer draussen waren, skifahren konnten....
wenn ich meine stadtenkel ansehe, die haben nicht dieses schöne, freie leben und pendeln zwischen schule, hort und wohnung.

ich möchte jetzt im alter auch nicht in der stadt leben, hier kennt man viele leute, man hilft sich gegenseitig.

ich sehe auch, wie gut wir noch ärztlich versorgt sind ohne viele stunden wartezeit, wie sie gestern meine tochter mit einem hochfiebernden kind durchmachen mußte.
auch mein schwiegersohn wartete gestern in wien stunden in einer ambulanz und es kam niemand dran, weil die einzige ärztin operierte. das ist schon hier am land noch anders und besser.
by christine b @18.04.2023, 09:08

In der Hauptstadt Berlin geboren - Kindheit und fr√ľhe Jugend in der Kleinstadt -
dann bis heute wieder in der Großstadt... Es ist gutso wie es ist und ich möchte
nichts ändern ;)
by Inge-Lore @18.04.2023, 08:59

Ich hatte (und habe) das Gl√ľck, eigentlich in der Stadt zu wohnen, aber es f√ľhlt sich l√§ndlich an und ich bin zufrieden so, wie es ist.
Gro√ü geworden bin ich in einem der √§ltesten Stadtteile Heidelbergs. L√§ndlicher Charme - man kannte (und kennt) sich im Ort. √Ącker und Wald grenzen an den Ort und meine Eltern hatten noch ein wenig Landwirtschaft als Nebenerwerb.
Sp√§ter bin ich mit meinem Mann, nach Hausbau, in einen Stadtteil von Leimen gezogen. Zum Einen, weil mein Mann im Rathaus hier gearbeitet hat, zum Anderen, weil die Grundst√ľcke hier zu der Zeit noch einigerma√üen erschwinglich waren.
Die Nachbarschaft in der Strasse war gut, aber ich habe mich nie so ganz eingelebt. Trotzdem f√ľhle ich mich hier wohl und bin, wie oben geschrieben, zufrieden.
Gerade sind wir ja umgezogen - nur ein paar Meter weiter - und lernen unsere neuen Nachbarn und Mitbewohner so allmählich kennen.

Eine gesunde, ausgewogene Mischung hinsichtlich des Alters sollte √ľberall sein! Gut ist, wenn man alle (zumindest die meisten) n√∂tigen Stellen halbwegs gut erreichen kann (Einkauf, √Ąrzte, "Zeitvertreib")
by satu @18.04.2023, 08:53

Aufgewachsen bin ich in einer niedersächsischen Kleinstadt. Dann auch mehrere Jahre in einer Großstadt (Kiel und Darmstadt) gewohnt.
Seit 2006 wohnen wir in ein einem knapp 2000-Seelendorf an der Nahe und hier f√ľhle ich mich so wohl, dass ich eigentlich hier bleiben m√∂chte.
Wenn wir gesch√§ftlich in eine Gro√üstadt m√ľssen, dann bin ich immer froh, wieder Zuhause zu sein. Mittlerweile kennen wir fast alle Einwohner und auch wir werden immer freundlich gegr√ľ√üt. Das Miteinander ist in der heutigen Zeit sehr wichtig.
by Juttinchen @18.04.2023, 08:31

Ich bin mitten in M√ľnchen gro√ü geworden. Alle Gesch√§fte fu√ül√§ufig erreichbar: Gem√ľseladen, Metzgereien sogar zwei, Milchladen, B√§cker und Konditor, ein Tante Emma Laden, der Deutsche Supermarkt, Post und Sparkasse.
Als ich 16 war, zogen wir um. An den Stadtrand von M√ľnchen. Mein Vati war in diesem Stadtteil geboren, hatte dort viele Freunde und wollte dorthin zur√ľck. Ich bin dort nie heimisch geworden. Meine Schulfreundinnen waren nur noch mit Stra√üenbahn und Bus erreichbar. Ich war todungl√ľcklich.
Dann kam ich in die Lehre und fuhr jeden Tag wieder in die Innenstadt. Damals fuhren die S-Bahnen noch regelm√§√üig und p√ľnktlich.
Mit 21 zog ich von zu Hause aus. Ich hatte täglich Streit mit meiner Mutti. Also setzte ich alles auf eine Karte, zog in ein minikleines Appartment mit Gemeinschaftsbad, noch weiter am Stadtrand und war zum ersten Mal wieder zufrieden. Obwohl ich kein Geld hatte.
Dann lernte ich meinen Mann kennen, der entf√ľhrte mich "aufs Land". In eine Gemeinde mit 6000 Einwohnern. Auch alle Gesch√§fte fu√ül√§ufig erreichbar und es dauerte kein Jahr, und ich kannte dort viele Leute und f√ľhlte mich wieder wohl. Bis diese Gemeinde immer gr√∂√üer wurde. Der Zuzug immer mehr von "Schdodaran" (St√§dtern). Und die Gem√ľtlichkeit war vorbei. Dann wurde die Gemeinde Stadt, hat mittlerweile 24 000 Einwohner und ich kannte fast niemand mehr. Die Freunde zogen aufs Land, hatten teilweise schon Enkelkinder...
Vor 10 Jahren fingen wir ein neues Leben in der Pampas (450 Einwohner) an. Bauten ein Haus zusammen mit Sohn und Schwiegertochter. Und hier f√ľhle ich mich seit langem wieder angekommen. Hier m√∂chte ich bleiben so lange es irgend geht. Und wenns nicht mehr geht, dann kommt wieder eine L√∂sung.
by Lieserl @18.04.2023, 08:26

Das mit der Stadt kommt immer darauf an wo das ist und wie man wohnt. F√ľr's Land gilt √§hnliches.

Ich wohnte auf dem Land, so war das mal. Ein ziemlich b√§uerliches Kaff und kam nach dem Krieg als Fl√ľchtling hier her. Das liegt ca. 20 km von der Stuttgarter Innenstadt entfernt.
Meine Eltern kamen aus einem Dorf (!), also der Unterschied zum Kaff schl√§gt sich schon mal im Wort nieder. Das Dorf war √§hnlich wie hier, nur es war gepr√§gt von Handwerkern, Arbeitern mit Kleing√§rten und b√§uerlichem Nebenerwerb - und es war gepflegt, da immer Kurg√§ste aus Berlin und Leipzig kamen. Die Entfernung zu Gotha ist weniger als 20 km, doch mit einer relativ schlechten Anbindung durch die √Ėffentlichen.

√úber Jahre habe ich in Stuttgart an div. Stellen gearbeitet, also das Stadtleben der Landeshauptstadt mitbekommen. Es hat zweifellos seinen Reiz, doch dort zu leben liegt mir wahrscheinlich nicht, viel zu viel Menschen!! H√§tte ich ein H√§uschen in der Stuttgarter H√∂hen- oder Halbh√∂henlage w√ľrde das wieder anders aussehen. Doch das habe ich nicht.
Zwischen Stuttgart und meinem Kaff in dem ich lebe, ist eine Stadt. Von dort aus wurde das Kaff eingemeindet, da es zwischenzeitlich lukrativ einiges an Industrie und Handwerksbetriebe hatte. Nun, das Kaff ist ein Stadtteil geworden mit immer weniger dörflichem Charakter, da die Gebäude aufgekauft, abgerissen und in neuem Stil zur Vermietung gebaut wurden.
Dörflich ist es nur noch auf den Feldern mit den Aussiedlerhöfen oder den Weinbergen.

Zur Zeit lebe ich genau richtig, weder in der Stadt noch wirklich in der Pampa. Dabei gehe ich wirklich gerne aufs Land, die Uhren laufen anders, die Hektik ist nicht zu sp√ľren, die Menschen sind sehr unterschiedlich in ihrem Verhalten von denen in der Stadt.
by ReginaE @18.04.2023, 07:17

Ich bin auf sem Land gross geworden, habe mit 30 vier Jahre mitten in der City gewohnt, dann nochmal vier Jahre im Kurviertel der Stadt und dann wieder auf dem Land und heute noch auf dem Land. Werde nicht mehr in die Stadt ziehen und auch nicht mehr wollen.
F√ľr mich war die Stadtzeit zur richtigen Zeit, aber genug und nicht f√ľr immer.
by Brigida @18.04.2023, 07:12

Nein, ich könnte es mir nicht vorstellen in einer Stadt zu wohnen (ich nehme an du meinst eine Großstadt). Ich bin auf dem Land aufgewachsen und werde, hoffentlich, auch hier einmal sterben.
Da ich nie in einer Stadt wohnte, kann ich nicht sagen, ob ich als Städter lieber auf dem Land wohnen möchte. Aber anscheinend ist es so, denn warum ziehen so viele Menschen aus der Stadt aufs Land und das nicht nur im Alter. Sie werden wahrscheinlich alle die Lebensqualität suchen und auf dem Land finden.

by Liane @18.04.2023, 07:04

Ich wohne seit 25 Jahren auf dem Land, zuvor war Stadtleben angesagt. Und auch in der Stadt wohnten wir Stadtrand ...., waren aber schnell im Kern. Arbeiten, Schule, Aktivit√§ten .... aber ich bin kein Stadtmensch! Mit Rentenbeginn rauf aufs Land - hat nat√ľrlich auch einige Nachteile - aber man gew√∂hnt sich an so manches und stellt fest, dass es nicht n√∂tig ist. Das Leben hier ist ruhiger, die Nachbarschaft, der Ort, kennt sich, man hilft sich gegenseitig, stellt keine allzu gro√üen Fragen. Jeder l√§sst jedem das tun, was er / sie f√ľr richtig h√§lt - gut es gibt schon Kritik, manchmal gut, manchmal unter alles S..
Ich kann mir das Leben in der Stadt nicht mehr vorstellen.
by Lilo @18.04.2023, 06:59

In der Grundschule habe ich auf genau diese Frage in einem Aufsatz diese Antwort geschrieben: ich m√∂chte am Stadtrand wohnen, dann kann ich mir jedesmal √ľberlegen, was mir gerade besser gef√§llt :-)
Ich wohne in einem 100-Seelen-Dorf einer 8000er-Gemeinde und genie√üe die Ruhe und Natur, aber ohne Auto ist man recht aufgeschmissen. Kurze Wege zu √Ąmtern, Fach√§rzten usw. Fehlanzeige. Immerhin ist einen Kilometer entfernt der Bahnhof, von dem aus ich theoretisch in alle Richtungen wegkomme.
In unserer zweiten Heimat im Norden haben wir genau diesen Stadtrandfall. Zwei Kilometer n√∂rdlich ist Hamburg, zwei Kilometer s√ľdlich beginnt der Nordrand der L√ľneburger Heide, Bussen und Bahn fahren vor der Haust√ľr und auch sonst haben wir ALLES vor der Haust√ľr, Natur, Badeseen, aber auch Autobahnen und Bahnschienen, s√§mtliche Einkaufsm√∂glichkeiten, √Ąrzte, Werkst√§tten... das w√§re eigentlich ideal f√ľrs Alter. Ein Auto w√§re unn√∂tig, der HVV f√§hrt √ľberallhin.
In meinen 20er-Jahren habe ich insgesamt sieben Jahre in Großstädten gewohnt, das war damals fantastisch, heute möchte ich es nicht mehr.
by Schnecke @18.04.2023, 06:58

Wir wohnen in der Stadt, aber in einer "bevorzugten" Wohngegend. Auf einem "Berg" direkt am Stadtwald in einer Sackgasse. Wir haben 4 Nachbarn, die ca. 80 bis 100m von uns weg wohnen.
Ans Ende der Sackgasse grenzt eine Kleingartenanlage. Unsere unmittelbaren Nachbarn im Haus ist ein Herr mittleren Alters, der von fr√ľh bis abends arbeitet und am WE nicht zu sehen und zu h√∂ren ist. Und eine U3 Betreuung mit 6 kleinen Kindern mit riesigen neugierigen Kulleraugen.
Die sind bei fast jedem Wetter in Wald und Wiese unterwegs.
Wir leben also ziemlich ruhig und sind trotzdem schnell da, wo das Leben tobt. Wenn ich in unserem Kleinen Stadtteil unterwegs bin sage ich, ich gehe mal ins Dorf. Hier kennt man sich und trifft sich am Markt auf ein Schwätzchen. Muss ich weiter weg, fahre ich in die Stadt.
:-) Es ist wunderbar hier zu leben, aber dennoch denken wir an Umzug. Die Wohnung ist zu gro√ü f√ľr uns im Alter. Der Garten muss gepflegt werden und es geh√∂rt noch ein St√ľck Wald dazu, da muss auch immer was erledigt werden. Noch schaffen wir das, aber das wird nicht immer so sein. Es wird schwer werden, etwas zu finden, was dem entspricht, was wir jetzt haben, nur in Mini. Ich kann mit Vielem leben, aber nicht ohne gr√ľn und nicht mit zu viel Umweltl√§rm.
by Viola @18.04.2023, 06:04

Kindheit und Jugend verbrachte ich in der Stadt. Beide Wohnmöglichkeiten (Stadt und Land) habe ich viele Jahre gelebt und beides hat Vor- und Nachteile. Nach der Trennung meiner Ehe, während der ich auf dem Dorf wohnte, war es mir wichtig wieder näher bei meiner Ursprungsfamilie und vielen Freunden zu wohnen. Hier ist es einfacher ohne Auto leben zu können weil alles besser erreichbar ist und viele Busmöglichkeiten gegeben sind. In den Dörfern ringsum sind Einkaufsmöglichkeiten ohne Auto schwer erreichbar.
In der Stadt stehen mir f√ľr den Lebensablauf viele M√∂glichkeiten mein Leben zu gestalten zur Verf√ľgung: Bus und Bahn sind gut erreichbar.
Da ich in einer sehr waldreichen Gegend wohne sind auch M√∂glichkeiten f√ľr Spazierg√§nge und Wanderungen jederzeit gegeben.
by ixi @18.04.2023, 04:52

Ich bin in der Stadt gro√ü geworden und erst vor 45 Jahren in eine l√§ndliche Gemeinde gezogen. Anfangs war es schon gew√∂hnungsbed√ľrftig aber heute k√∂nnte und m√∂chte ich nie mehr zur√ľck in die Stadt. Wenn ich sehe wie sich die Innenst√§dte ver√§ndert haben da wohne ich hier fast im "gelobten Land" und bin froh, wenn ich mal wieder in der Stadt gewesen bin, schnell das ganze Gewusel hinter mir lassen zu k√∂nnen und hier nicht erst drei Runden ums Karree fahren muss, um mit Gl√ľck dann einen Parkplatz zu erwischen. Hier kennt fast jeder jeden, es wird aufeinander geachtet, ist f√ľreinander da und es ist fast unm√∂glich wie in der Stadt schon oft vorgenommen, tagelang tot in der Wohnung zu liegen und niemand merkt es. Da freu ich mich doch dar√ľber, dass ich hier noch K√ľhe sehen kann und die Kinder den Unterschied lernen zwischen einer lebendigen schwarz- oder braunwei√üen und der lila Milka-Kuh. Es gibt hier auch vereinzelt auf der Wiese ein paar Schafe und manchmal sogar die eine oder andere Ziege die f√§llt aber dann doch auf weil sie meckert.
by Karin v.N. @18.04.2023, 01:01

Wir sind vor vielen Jahren mit Blick auf das Alter aus einem Ballungsgebiet auf Land gezogen. Ich habe eigentlich vorher immer in Vororten gro√üer bzw mittelgro√üer St√§dte gewohnt, nie wirklich mittendrin. Das war angenehm: alles erreichbar von Kultur bis Einkaufsm√∂glichkeiten, abends dann Ruhe. Auch f√ľr die Kinder waren alle Aktivit√§ten m√∂glich. Hier hat es sich einfach nicht ergeben.

Ein Stadtleben w√§re nichts f√ľr mich, ich brauche Platz und Ruhe um mich herum, Gedr√§nge versuche ich schon immer zu vermeiden. Ich bin echtes Landei.
by Bärenmami @18.04.2023, 00:43

Ich wohne in der Stadt in einem Stadtteil, wo es keine G√§rten mit Blumen gibt, wenn ich ums Haus herum gehe, nirgendwo Bl√ľmchen in einem Garten.
Einige Jahre lang besuchte ich einen Bekannten, der 50 km au√üerhalb auf dem Land wohnt. Ohne Auto kann man dort gar nicht leben. Ein langweiliges Kaff mit 900 Einwohnern. "Down the boondocks" = am A. der Welt, Pampa, Pr√§rie. Viel Landwirtschaft = viel Arbeit. Von wegen ruhiges sch√∂nes Landleben. Gef√ľhlte 100.000 K√ľhe gibt es dort, 300 Pferde, 50 Schafe. Viele Kinder reiten dort regelm√§√üig, auf den Stra√üen immer Pferde mit Kindern zu sehen. Wenn man Pferde liebt, f√ľr den ist dieses Kaff sehr sch√∂n. Morgens um 8 Uhr blasen die Nachbarn mit dem Laubbl√§ser und die 900 Rasenm√§her knattern um die Wette. 20 Stunden am Tag arbeiten die Leute: Vieh und Acker und B√§ume instandhalten, alle sind pausenlos am arbeiten und werkeln. Bei Zusammenk√ľnften mit Kaffee und Kuchen wird √ľber die Neigungswinkel der Auto-Auffahrten diskutiert. = voll √§tzend f√ľr mich, √§u√üerst abt√∂rnend so ein Landleben. Dann ist mir die Stadt schon lieber, da ist es etwas ruhiger. Ich bewundere diese Landleute, die sich so viel Arbeit freiwillig antun. Die Wenigsten m√ľssen das tun, was sie tun. Das ist f√ľr mich zum Teil verwirrend.
by Katharina @18.04.2023, 00:38

Ich wohne in der Stadt, allerdings in einer Gr√ľnzone (H√§user mit kleineren G√§rten ringsum) . Mitten im Zentrum m√∂chte ich nicht wohnen. Am Land zu leben kann ich mir gut vorstellen, wie es dann aber in der Praxis ist, wei√ü man erst, wenn man's tut!
by nora @18.04.2023, 00:25

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