Kommentare zu «tt230520»

die nĂ€chte in denen 2 von unseren 3 kindern geboren wurde ( die mittlere kam nicht nachts sondern abends)- höchstleistung gefordert, dann höchstes glĂŒck!

davon die nacht, als ich um 1.30h bei wahnsinnigem schneesturm mit dem rettungswagen 33 km ins nĂ€chste krankenhaus gebracht wurde zur geburt der jĂŒngsten.

die nacht nach dem unfall unserer jĂŒngsten, wo man nicht wußte, ob sie es ĂŒberlebt (sie war 15 und lief abends bei nebelsuppe in ein auto). heute ist sie gesund! :-)
by christine b @21.05.2023, 10:01

Es war vielleicht 1975 an Silvester. Bei EiseskÀlte und Sonne hatten mein Mann und ich einen Spaziergang in unserer schönen Umgebung gemacht.
Da ich so durchgefroren war, habe ich mir ein heißes Bad eingelassen. Dann habe ich noch mal heißes Wasser aus dem Gasboiler nachlaufen lassen.
Dann wurde mir auf einmal so komisch. Ich sah Sterne. Dachte noch, so ist das wenn jemand sagt, er hÀtte Sterne gesehen. Ich dachte, oh, jetzt aber raus aus der Wanne. Das schaffte ich nicht mehr. Schlug mit dem Kinn auf den Wannenrand. Dann wurde es dunkel.
Nach einiger Zeit kam mein Mann, denn es war Zeit, sich fertig zu machen. Wir wollten in ein feines Hotel schön Abendessen gehen. Da lag ich nun besinnungslos in der leeren Wanne. Zum GlĂŒck hatte ich mit dem Fuße die Kette vom Stöpsel rausgezogen.
Er holte den Nachbarn unter uns. Der sollte mit anpacken, mich aus der Wanne zu hieven. Mir ist das heute noch peinlich. Aber er ist sehr nett.
Mein Mann hatte die Feuerwehr gerufen, weil niemand wusste was passiert war. Die MĂ€nner hatten mich ins Bett gebracht und warm zugedeckt.
Dann wurde ich allmĂ€hlich wieder wach. Wusste aber ĂŒberhaupt nicht, ob das ein Traum ist. Ich kniff mich in den Oberschenkel, also ist es wohl doch kein Traum. Da standen zwei fremde MĂ€nner vor dem Bett. Ich sagte, ich muss mal brechen. Man hielt mir einen Eimer ans Bett. Aber ich wusste nicht, was ich damit sollte.
Zur Sicherheit sollte ich ins Krankenhaus kommen. Die MĂ€nner vom Roten Kreuz kamen die 5 Etagen mit einer Trage hoch und wollten mich damit runter tragen. "Nein,"sagte ich,. "ich kann selber gehen."
Diese Silvesternacht verbrachte ich also im Krankenhaus. Die Schwester machte das Fenster auf, damit ich um Null Uhr die Glocken hören konnte.

Es war eine Leuchtgasvergiftung, weil ich den Schlitz ĂŒber der TĂŒr und unten in der TĂŒr mit HandtĂŒchern zugestopft hatte. Heizung hatte das Bad nicht, nur einen Heizstrahler.
Einige Tage spĂ€ter kamen zwei Leute von der Kriminalpolizei. Es hĂ€tte ja sein können, dass mein Mann mich hĂ€tte umbringen wollen. Sie mĂŒssten das abklĂ€ren.
Ein Jahr lang hatte ich immer wieder GedĂ€chtnisstörungen. Welcher Tag ist heute? Was habe ich gestern gegessen? Was muss erledigt werden. Wie heißt der Kollege? Wie heißt die Stadt, in der ich seit Jahren wohne?
Ansonsten kann ich mich zum GlĂŒck nicht an andere schlimme Erlebnisse erinnern.
by Sieglinde S. @21.05.2023, 03:00

Da war die Autofahrt im Sommer 96 in RumĂ€nien bei Nacht, wo ich die weißen Randstreifen und die Leitpfosten in DL schĂ€tzen gelernt habe.

Oder die Nacht mit dem 2jĂ€hrigen Sohn im KH, der am Norovirus erkrankt und schon arg dehydriert war. Die Kinder-HausĂ€rztin hatte trotz mehreren Versuchen keinen ambulante Tropf legen können. Sie hatte keine so feine KanĂŒle da. Im Krankenhaus hatte ich dann Angst, dass sie den kleinen Kerl weiter zerstechen. Doch da hieß es dann: "Wenn er nicht noch mal bricht, probieren wir es ohne Tropf". Ich glaub, dass war eine meiner gebets-intensivsten NĂ€chte.

Und dann gibt es die fröhlichen oder lustigen langen NĂ€chte mit Freunden oder Familie, in denen man dann gegen 2:00 auf die Uhr schaut und denkt: 'Eigentlich mĂŒssten wir mal langsam aber sicher ins Bett gehen'... und dann doch sitzen bleibt, weil's gerade so schön ist.
by Gudrun aus der Oberlausitz @21.05.2023, 00:01

Es gibt mehrere NĂ€chte ĂŒber die ich jedoch hier nicht berichten will.

In einer Nacht im November 1968 war ich mit meinem damaligen Freund und jetzigen Mann auf einer Geburtstagsparty. In dieser Nacht fiel der erste Schnee und es war rutschig.
Es war spĂ€t oder frĂŒh als wir uns mĂŒde auf den Heimweg machten. Ich bin gefahren. Hatte nichts alkoholisches getrunken, weil schwanger. Der Mann neben mir ist eingeschlafen.
In einem Dorf gab's noch gepflasterte tiefe Straßenrinnen, rutschte da rein u. kam nicht mehr raus. Hatte es nicht sofort mitbekommen (Sekundenschlaf). Steht da plötzlich ein Haus im Weg.
Durch den Aufprall flog mein Mann mit dem Kopf durch die Frontscheibe (Gurte gab's da noch nicht). Einige schlecht verheilte Schnittwunden in seinem Gesicht erinnern mich seitdem an diese unvergessliche Nacht.
by Friederike R @20.05.2023, 21:21

Es gibt nach 70 Lebensjahren viele unvergessene NĂ€chte.
Über eine Nacht, die mich immer wieder schmunzeln lĂ€sst, will ich gern erzĂ€hlen:
Wir wohnten noch nicht lange in dem Haus, in dem ich heute noch lebe. Die Eltern waren fĂŒr zwei Tage unterwegs; wir drei Geschwister allein daheim. (10., 9. und 2. Klasse) Der Tag war kein Problem! Mein Bruder war ein echt braver Bursche! Bevor meine Schwester und ich zur Jungen Gemeinde gingen, hatten wir besprochen, wann er ins Bett gehen sollte - und daran hat er sich gehalten!

Wir beiden MĂ€dels standen nach der JG noch vor dem Haus mit einem Jungen aus der Nachbarschaft. Wir sahen, dass oben in unsrer Wohnung kein Licht brannte und freuten uns ĂŒber den braven Bruder! Wir beobachteten, wie die Bewohner des Erdgeschosses sich auf die Nacht vorbereiteten und hatten - eben wie echte Teenies - unseren Spaß daran und ein paar dumme Witze auf Lager. Ich hoffe, dass sie uns damals nicht gehört bzw. verstanden haben!

Irgendwann gingen die Lichter aus und wir wollten nun auch ins Haus... die HaustĂŒr war abgeschlossen. Logisch, wenn der Hausverwalter zur Ruhe geht, wird abgeschlossen! Das dumme an der Sache: wir dachten eine von der anderen, sie habe die SchlĂŒssel einstecken! Falsch gedacht!
Auf abenteuerliche Weise ist meine Schwester ins Haus eingestiegen - sie war von jeher die Sportlichere von uns beiden - und hat das Fenster geöffnet, durch das ich dann einsteigen konnte. Wir waren im Haus!
Der Nachbarjunge hat Wache gestanden, falls sich im Haus etwas regen sollte...

Unser Bruder hatte brav den SchlĂŒssel zur WohnungstĂŒr abgezogen - und schlief tief und fest, den gesunden Schlaf eines AchtjĂ€hrigen! Wir haben geklingelt; die ganze Nacht hindurch! Es rĂŒhrte sich nichts!

Dieter brachte uns Decken und Kissen von daheim, es war nachts kalt! Da saßen wir zwei MĂ€dels nun auf der Steintreppe und Ă€rgerten uns ĂŒber unsre Dummheit und den festen Schlaf des Bruders.
Ich frage mich heute noch, ob die beiden Familien, die ĂŒber und unter uns wohnten, wirklich nicht gehört haben, dass wir etwa aller 10 Minuten geklilngelt haben. Vielleicht hatten sie auch einen so guten Schlaf?!
FrĂŒh zwischen vier und fĂŒnf Uhr hörte der Bruder endlich unser klingeln und fragte, was los sei! Wir waren heilfroh, endlich ins Bett zu kommen und noch zwei Stunden schlafen zu können! Meine Schwester war an dem Tag "ungenießbar" - und als die Eltern nach hause kamen war Mutters erste Frage: "Was war los heute Nacht? Ich habe so unruhig geschlafen!" Ja, so war sie - sie konnte es spĂŒren, wenn etwas nicht stimmte.
Und wir MĂ€dels? Wir haben beide schönere und echt traurige NĂ€chte erlebt, aber weiter keine, ĂŒber die wir so herzhaft miteinander lachen können!
by Gerlinde aus Sachsen @20.05.2023, 18:23

die wichtigste unvergessene nacht war die, als ich etwa gegen 22 uhr plötzlich das gefĂŒhl hatte ich muss nochmal ins krankenhaus zu meiner mutter, dort angkommen setzte ich mich neben ihr bett und hielt ihre hand, wĂ€hrend sie geschlafen hat, aber ganz leicht fĂŒhlte ich einen gegendruck, irgendwann nach 24 uhr ging ich dann wieder nach hause, (zu fuß in den nachbarort), mittags nĂ€chsten tag rief mein bruder mich an, dass sie nachts oder gegen frĂŒh gestorben war,
by rosiE @20.05.2023, 13:03

Das kann ich leider nicht beantworten.
by Gisela L. @20.05.2023, 12:11

Es gab viele unvergessene NĂ€chte in meinem Leben, solange ich bei Verstand bin bleiben sie eingebrannt.
Sehr schöne NÀchte, aber auch schreckliche NÀchte. Ich kann keine davon herauspicken.
by Leonie @20.05.2023, 11:32

Hab gerade sehr geschmunzelt..ein Kommentar der so zu dir passt Birgit W.....;-))

Ich werde die Nacht nicht vergessen, als unsere damals 3jĂ€hrige Tochter vor ein Auto gelaufen war, weil sie zwischen zwei parkenden Autos auf die Straße hinter ihrem Vater hergelaufen war, statt im Kettcar sitzen zu bleiben. Genau an ihrem 3.Geburtstag abends bei der Hunderunde mit Papa zusammen. In dieser Nacht als sie zur Beobachtung im Krankenhaus lag haben wir beide erneut angefangen zu rauchen und das Beten wieder gelernt. Gott sei Dank war nichts Schlimmes passiert und wir total glĂŒcklich.
by Karin v.N. @20.05.2023, 11:06

Da ich zu den glĂŒcklichen Menschen gehöre, die sich ins Bett legen und einfach durchschlafen, gibt es fĂŒr mich keine "unvergessliche" Nacht.
Allerdings ein Beispiel zu @Katharinas Beitrag: Meine Mutter hatte das gleiche Erlebnis beim Tod ihrer ersten Tochter, meiner Halbschwester. Sie erzĂ€hlte am FrĂŒhstĂŒckstisch, dass sie einen ganz komischen Traum hatte, dass Gaby tödlich verunglĂŒckt sei und so detailliert erzĂ€hlte, als sei sie dabei gewesen. Und tatsĂ€chlich, ein Anruf am Vormittag bestĂ€tigte diesen Traum. Wir waren alle fassungslos. Meine Mutter hatte auch die Angewohnheit den 3-teiligen Schminkspiegel im Schlafzimmer abends zuzuhĂ€ngen. Sie hatte immer schon das sogenannte 3. Auge oder den 7. Sinn fĂŒr zukĂŒnftige Ereignisse. Manchmal war das echt gruselig, wenn sie uns von irgendeinem Vorhaben abriet.
by Juttinchen @20.05.2023, 10:03

Die Nacht im August 2004 als mein Mann einen Schlaganfall erlitt und kurze Zeit danach ins Koma fiel.
by Heidi P @20.05.2023, 08:57

In der Nacht vom 5 .11 auf 6.11.2019,als ich die Nachricht ,aus dem Krankenhaus kam,das mein Msnn verstorben ist.
Wo keiner ,damit gerechnet hat.
by Silvi @20.05.2023, 08:54

Die Nacht zum 14. Februar 1945 in Dresden im Keller!
by Wolf-Dieter @20.05.2023, 08:40

Positiv Nacht: war als meine Tochter zur Welt kam, nach 16 Ehe ersehnt erwartet (war 1990)

Negative Nacht: 2005 am Heilig Abend auf Intensivstation, nach Gallenstein verklemmung, BauchspeicheldrĂŒse vereitert Lebensgefahr, schwer erkrankt wie mir der Arzt sagte, es folgten fast 2 Monate auf Intensivstation.
by Ingrid S. @20.05.2023, 07:36

Die Nacht in der mein Vater starb vergesse ich nie.
Im Mai 1996 kam mein Vater als Notfall ins Krankenhaus. Dort hatte er einen Herzstillstand und wurde reanimiert. Da lag er nun auf der Intensivstation ohne Bewusstsein und wir "die Familie" wechselten uns ab zu ihm zu gehen, bei ihm zu sein, mit ihm zu sprechen, seine HĂ€nde zu halten.
Anfang Juni sprach der Arzt mit uns und teilte uns mit, dass es GrĂŒnde gab die Medikamente abzusetzen und dass dann der Vater stirbt. In der folgenden Nacht waren wir bei ihm, meine Mutter, meine Schwester, mein Schwager und ich. Es war meine erste Begegnung mit dem Tod.
by ixi @20.05.2023, 07:29

Die Nacht als ich meine Tochter geboren habe.

Mein damaliger Mann war unterwegs... ich kein Telefon... ging mit Wehen zu einen öffentlichen Telefon... wobei das erste Telefon nicht funktioniert hat.....
Letztendlich egal... er kam gerade nach Hause, wie ich dann einen Blasensprung hatte... ab ins Krankenhaus... und ich bekam eine gesunde Tochter.
by Lina @20.05.2023, 01:12

Die Nacht zum 5.Mai 2001, als meine Mutter starb - ich war 800 Kilometer weit weg, wußte noch von nichts und fĂŒhlte mich auf einmal ganz mies und heulte die Nacht so stark durch wie noch nie, einen sachlichen Grund gab es dafĂŒr nicht, völlig unverhofft.
20 Stunden spĂ€ter dann ein Telefonat mit meiner Familie, die mir den Tod verkĂŒndete. Bis heute fĂŒr mich rĂ€tselhaft, denn normalerweise glaube ich nicht an ZusammenhĂ€nge dieser Art. Vielleicht war es auch nur total zufĂ€llig. Ich hatte am Samstag um 22 Uhr eine mir neuartige Sendung angeschaut von Brigitte LĂ€mmle, einer Psychologin im Fernsehen, die in dieser Zeit fĂŒr mich völlig neuartige Dinge sagte. Vielleicht hat mich das dann so sehr mitgenommen. Danach gewöhnte ich mich langsam an den Stil von Frau LĂ€mmle, so daß mich das nicht mehr so sehr mitnahm.
by Katharina @20.05.2023, 00:52

... pssst ...
by Birgit W. @20.05.2023, 00:15

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