Kennst du dich mit Pilzen im Wald aus ?
Steinpilz, Rotkappe, Pfifferling, Krause Glucke, Parasol,
Tintenschopfling und Fliegenpilz erkenne ich sicher.
Würdest du eine Pilzmahlzeit finden können ?
Ja für eine gemischte Pfanne wird's reichen. Nur die Pfifferlinge sind rar geworden.
Kennst/kanntest du jemand, der sich gut auskennt ?
Eine Bekannte geht sammeln, sie verrät aber nicht ihr ertragreiches Gebiet.
Mein Vater kannte sich gut aus, glaub ich mich zu erinnern.
In der Presse habe ich schonmal gelesen, dass Kurse Im Wald mit einem Pilzberater
angeboten wurden.
by Friederike R @01.11.2023, 23:36
Ja... mein Mann kennt sich sehr gut mit Pilzen aus... heute nachmittag war er mit unserem 6 jährigen Enkel im wald Pilze suchen. Die beiden haben auch tatsächlich welche heimgebracht, die mein Mann heute abend verspeist hat. Mich kann man mit Pilzen jagen, ich mag den Geschmack überhaupt nicht!
by Doro-Remstal @01.11.2023, 22:28
3 x nein
Ich würde mich unsicher fühlen Pilze zu essen aus Angst mir eventuell zu schaden.
Lediglich Champignons esse ich wenn ich sie kaufe - die erkenne ich (denke ich) und traue mich diese auch zu verspeisen.
by ixi @01.11.2023, 21:28
ich hatte mal von selbstgesuchten (nicht von mir, sondern Bekannte, angeblich kennen die sich auch) eine größere Pilzvergiftung, tagelang hütete ich das Bett, seit dem esse ich Pilze nur aus der Zucht, Campions oder Steinpilze.
by Lieschen @01.11.2023, 18:57
Nein, ich kenne keine Pilze, mag sie auch nicht besonders. Hierzulande hat früher niemand Pilze gesammelt, das kam erst mit den Heimatvertriebenen nach dem Krieg. Die hier ansässigen (meist Nebenerwerbs-)Bauern hatten einfach keine Zeit, im Wald herumzugehen. Und das ist wohl bis heute so geblieben.
by Ellen @01.11.2023, 18:39
@ Eloulise 16:55
das finde ich toll, dass Du das Kalenderblatt von 2010 eingestellt hast. Damals war ich noch nicht bei Seelenfarben.
by Gisela L. @01.11.2023, 17:55
Mit Pilzen im Wald kenne ich mich nicht aus. Eine ehemalige Kollegin und der Mann meiner Freundin gehen sehr gerne erfolgreich in die "Pilze".
by Gisela L. @01.11.2023, 17:50
Und nun habe ich beim Stöbern im SF-KB-Archiv doch tatsächlich unseren alten Beitrag wiedergefunden. So ähnlich sah das heute bei uns auch aus. Nur getrocknet haben wir die "Zwerge" nicht mehr, die kamen heute mit in die Pilzpfanne. Ich stelle den Link hier einfach mal rein: https://seelenfarben.de/kalenderblatt/20100905.htm
by elouise @01.11.2023, 16:55
Meine Mutter hat sich ihre Pilzkenntnisse auf mehreren Seminaren erworben, mein Freund kennt sich seit seiner Kindheit damit aus. Mit beiden war ich schon öfters Pilze sammln. Ich kenne noch Steinpilze, Perlpilze, Parasol, Tintlinge, Birkenpilze und Hallimasch. Da ich nicht mehr gut zu Fuß bin, waren wir schon einige Jahre nicht mehr zum Sammeln, aber hier in den Wäldern im Erzgebirge sieht man um diese Zeit überall Leute mit Körben.
by Ilka @01.11.2023, 16:26
Meine Mutter und mein Großvater kannten sich sehr gut aus mit Pilzen und "in die Pilze gehen" gehörte bei uns jedes Jahr dazu. Einmal hatten wir einen ganzen Kofferraum voll Hallimasch. Die Wälder um Trier hatten früher auch viele gute Speisepilze zu bieten. Schöne Zeiten. Heute erkenne ich nur noch wenige Pilze und würde es mir auch nicht zutrauen, die richtigen zu finden.
by IngridG @01.11.2023, 16:21
Ich liebe es in die Pilze zu gehen. Das ist für mich das Schönste am Herbst, die Stunden im Wald, die Freude Pilze zu finden, eine kostenlose Mahlzeit von der Natur geschenkt zu bekommen (das Gleiche gilt für Heidel-und Preißelbeeren). Weniger gerne das putzen des mehr oder weniger großen Haufens. Dieses Jahr wenige Steinpilze, aber dafür viele Butter-und-Birkenpilze sowie Rotkappen. Andere Pilze kenne ich nicht gut genug um sie zu sammeln.
by KoRa @01.11.2023, 14:37
... Ja, ich kenne mich ganz gut aus und würde nur die Pilze nehmen, die ich sicher kenne.
Die Geschmäcker sind verschieden.
Als ich Kind war, fuhr der Vater mit dem Motorad in den Wald und kam wie eine Pyramide nach Hause. ÜBERALL baumelte ein gefüllter Korb. Bis spät in die Nacht wurden die Pilze von vier Personen geputzt und sie landeten in Einmachgläsern. - Ein großes Glas wurde z.B. geöffnet, wenn die beiden Tanten zu Besuch kamen. PILZE waren wie Ersatz für einen Brate, für ihn war das Geld nicht da.
Seither esse ich gerne Pilze und bin enttäuscht, wenn sie beim Italiener wässrig schmecken :(
by mira I @01.11.2023, 10:36
Oh ja, ich kenne mich ganz gut aus und gerade vor einer Stunde sind wir aus dem Wald zurückgekehrt mit Pilzen, die für eine üppige Mittagsmahlzeit ausreichen. Diesmal sind es Maronen, Steinpilze, Parasole, Flaschenstäublinge. In unseren Familien war und ist die Kenntnis über Pilze ausgeprägt.
by elouise @01.11.2023, 10:35
Ich bin auf dem Land groß geworden, von Kind an war ich Pilze suchen und uns Kindern wurde bei gebracht, was giftig und was essbar ist. So habe ich es meinen Kindern gelernt und ich nehme auch nur die Pilze mit, die ich kenne. Eine Pilzmahlzeit findet man immer, wenn Pilzwetter ist. Die Tochter war gestern erst im Wald und es gab genügend Pilze, zum sauer machen, braten, blanchieren und trocknen. Einen Pilzberater kenn ich nicht, mein Lehrer im Nachbardorf war Berater, aber der ist vor einigen Jahren gestorben, nicht an Pilzvergiftung , sondern am Alter.
by carmen jähnichen @01.11.2023, 09:52
Viele viele Jahre haben wir in der Sächsischen Schweiz Pilze gesammelt - von Maronen, Steinpilze, Birkenpilze, Butterpilze, Krause Klucke usw....Da wurde nicht
gewandert, da wurden nur Pilze gesammelt - wir kannten unsere Stellen. Auf dem
felsüberdachten Sitzplatz unseres Ferienhäuschens wurden sie geputzt und abends
gab es dann die herrliche gebratene Pilzmahlzeit...Unvergessen ! Natürlich würde ich auch heute noch essbare Pilze finden, aber alles hat seine Zeit...
by Inge-Lore @01.11.2023, 09:31
Ich kenne mich mit Pilzen gar nicht mehr aus.
Als Kind ging ich öfter mit einem Onkel in die Schwammerl. Er war auch Jäger und sein Jagdgebiet war das schönste das es gibt. Ein schmales Tal neben und hinter dem Sylvensteinsee, das Reintal. Damals bin ich mit ihm durchs dichte Unterholz gekrochen und über lichte Waldwiesen gewandert. Und er hat mir alles erklärt. Und so manche Pilzportion für die daheimgebliebene Tante und uns zwei Sucher ist dabei rausgekommen. Ich liebte diese Tage, früh morgens fuhr ich mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof in München, dort traf ich mich mit dem Onkel Sepp und wir fuhren mit dem Zug in die Berge. Er und seine Frau waren damals bei der Bahn und so gabs diese Fahrten kostenlos. (Übrigens auch im Winter zum Skifahren). Und am späten Nachmittag, bei der Heimfahrt im vollen Zug, hörte man die Leute rundrum förmlich schnüffeln wo der feine Schwammerlduft herkommt. Aber die waren in einem Körbchen, fein säuberlich geputzt, im riesigen Rucksack meines Onkels aufbewahrt. Und warteten auf ein feines Rahmsoßerl und Semmelknödel daheim bei der Tante.
Leider ist Wissen, das man nicht benutzt, schnell verflogen. Der Onkel starb, alleine ging ich nicht in seine geliebte Waldgegend und heute kenn ich keine Schwammerl mehr.
by Lieserl @01.11.2023, 08:51
Ich selbst kenne mich nicht gut genug aus. Aber 2 inzwischen verstorbene Bekannte und ein guter Freund haben oft Pilzmahlzeiten gesammelt.
by Croli @01.11.2023, 08:20
Früher kannte ich mich mit Pilzen gut aus.
Als Kind und Jugendliche waren wir als Familie frühmorgens an den Wochenenden im Wald. Mein Onkel kannte viele Pilzarten. Wir Kinder hatten einen eigenen Korb und ein eigenes Pilzmesser.
Und danach das putzen und dann gab es gebratene Pilze der verschiedenen Arten, lecker.
Hier weiß ich keine Plätze wo Pilze wachsen, also keine Pilzmahlzeit!
by Rita die Spätzin @01.11.2023, 07:59
Nein, da lasse ich lieber die Finger weg, ist mir zu gefährlich und bin kein Pilzkenner.
Doch wir hätten hier im Ort der auch unser Naturmuseum leitet, er ist bewährter Pilzkenner, würde sich das auch anschauen in unserer Sammelstelle.
Nun ich kannte einen Pilzkenner, er sammelte fürs Leben gerne Pfifferlinge und Steinpilze. Steinpilze wurde es besser oft fündig zu werden, da sie bei uns gerne wachsen.
by Ingrid s. @01.11.2023, 07:52
Das Pilzjahr ist für mich zu Ende. Vielleicht schaue ich heute kurz in den Wald, irgendwie *juckt* es zu gehen und zu finden.
Ich kenne mich für den Hausgebrauch mit Pilzen aus. Wichtig ist doch, man lässt diejenigen stehen, bei denen man unsicher ist, die überständigen und die zu jung sind. Ganz wichtig ist, man kennt die giftigen!!
Gelernt habe ich es mit meinem Vater, als Kind hatte ich ein Würfelspiel bei dem man im Wald Pilze suchte und das wurde von mir heiß geliebt. Da schaute ich ohne spielen die Pilze an. Oft bin ich montags zur hiesigen Pilzberatung gegangen und da lernt man einiges dazu, besonders wenn Pilze anderer Sammler bestimmt und besprochen werden.
Sehr lange fand ich keine Steinpilze. Der erste Pilz war Marone, Rotkappe, Pfifferling, Ziegenlippe, Semmelstoppelpilz. Später kamen gelernt hinzu Perlpilz, Schopftintlinge, Krause Glucke, Totentrompeten, Trompetenpfifferling, Echte Reizker, Fichtenreizker. Das sind so die wichtigsten, die ich gerne finde und die alle ihre Jahreszeit haben.
Gerne nehme ich auch den Hexenröhrling wenn er genau in der Farbgebung ist. Er muss zwar lange gebraten werden, hat aber eine recht festes Fleisch und schmeckt auch recht gut.
Wenn es nun kalt wird und schon mal in die Minusgrade geht, gibt es Hallimasch. Ich bin die Einzige in der Familie, die den Pilz isst. Davon die Hüte und gut angebraten, für mich recht lecker.
Vor Jahrzehnten konnte ich mal viel Wiesenchampions finden. Die gibt es wohl kaum noch
Ich würde gerne mal Trüffel finden. Für mich sind sie zu hoch bewertet.
Pilze kann man teilweise auch roh essen, Pifferlinge, Steinpilze, Champions und eben Trüffel
by ReginaE @01.11.2023, 06:59
Leider kenne ich nur sehr wenige Pilzarten ... und hier in der Gegend gibt es so gut wie gar keine Pilze, leider. An meinem früheren Wohnort gab es die Pilze, die ich kenne , schade, aber nicht zu ändern. Nicht weit entfernt gibt es 2 "Pilzfarmen".
Mein verstorbener Mann, meine Schwiegermutter und ein (auch schon verstorbener) guter Bekannter kannten jede Menge Pilze. Da war es eine Freude im Wald zu strolchen und Pilze zu sammeln -auch wen ich des öfteren giftige Sorten im Korb hatte, die aussortiert werden mussten.....
by Lilo @01.11.2023, 06:52
Ich kenne nur die, die ich als Kind mit meiner Mutter sammelte. Für eine Mahlzeit würde es reichen. Bin aber schon Jahre nicht mehr Schwammerl suchen gegangen, die Angst ist zu groß eventuell einen falschen einzusammeln und meine Mutter kann ich ja leider nicht mehr fragen.
Ein guter Freund meines verstorbenen Mannes ist ein richtiger Pilzexperte, nur der wohnt am anderen Ende von Tirol, also kann ich ihn so auf die schnelle auch nicht fragen.
So ein richtiges Schwammerlgulasch, von selbst gepflückten Schwammerl, mit Semmelknödel, das wäre schon wieder einmal ein Genuss. Nun zehre ich halt von meiner Kindheitserinnerung.
by Liane @01.11.2023, 06:34
Ja, nachher geht es ins Revier zur Kirrung und anschließend schauen wir nach Pilzen.
Meistens finden wir Maronen und Steinpilze. Gerne nehmen wir auch junge Parasolpilze, deren Hüte man wie ein Schnitzel braten kann. Sie werden auch Riesenschirmpilze genannt und sind ganz lecker.
by hermes @01.11.2023, 06:14
Zwar esse ich sehr gern Pilze, bin aber kein Experte.
Den Steinpilz kenne ich gut, finde aber keinen. Lediglich Wiesenchampignons kenne ich gut. Aber wo sind sie? Vor vielleicht 70 Jahren haben wir mal viele auf einer Wiese gefunden. Da muss man genau aufpassen, dass kein Bovist dazwischen gerät.
Auch die kleinen Hallimasch an Baumstümpfen haben wir genommen und gegessen.
by Sieglinde S. @01.11.2023, 03:22
Meine Eltern kannten sich mit Pilzen sehr gut aus... was ich von mir NICHT behaupten kann.
Ich kenne die Eierschwammerl, Parasolpilze, Herrn- und Steinpilze... alles andere lass ich stehen weil ich unsicher bin... und davon haben wir heuer sehr viel gefunden... reichen bist zur Pilzernte 2024.