Wie sieht das aktuell bei dir mit der Heizung aus ?
Gasheizung. Wir wohnen seit 27 Jahren zur Miete in einem Mehrfamilienhaus.
Alt, neu, müsste erneuert werden ?
Da war mal vor einigen Jahren ein tagelang größerer Austausch im Heizungsraum.
Kannst du dich noch an Kohleofen, Ölofen oder Nachtspeicherheizung erinnern ?
Elternhaus im Dorf: in den 50er Kohleherd mit Schiffchen;
Umzug in die Stadt: in den 60er: der Kohleofen im Wohnzimmer war die einzige Wärmequelle; später wurde auf Ölofen umgestellt.
Als wir geheiratet haben, hatten wir zwei. Ölofen (WZ und Küche) daran erinnere Ich mich ungerne, wir mussten immer zwei Kannen Öl vom Keller in die 2. Etage schleppen .
Nach einem Umzug ende 70er hatten wir das erste Mal eine Ölzentralheizung und
in jedem Zimmer einen Heizkörper.
by Friederike R @10.11.2023, 21:57
Bis zum Jahr 1964 (?) hatten wir Ofenheizung. Warm war es meist nur in der Küche. Wohnzimmer wurde nur zu Feiertagen geheizt.
Seit etwa 1964 gibt es eine Gas-Zentralheizung. Den derzeitigen Kessel habe ich seit etwa 10 Jahren, er ist noch gut. Mit dem "Weg vom Gas" habe ich so meine Probleme. Es gibt angeblich zu Beginn des kommenden Jahres eine Information über den möglichen Anschluss an eine erst zu legende Fernwärmeheizung. Da muss ich mir aber erst sehr genau die Kosten anschauen. Ich werde das "Gasverbot" ohnehin nicht mehr erleben!
by nora @10.11.2023, 21:39
Der heißgeliebte Kohle(Kachel)ofen ist auf unserer Baustelle gerade die einzige Wärmequelle. Ohne diesen müsste mein Mann im Kalten arbeiten.
Ansonsten haben wir gerade eine neue Heiztherme einbauen lassen. Und wenn dann die Stube soweit fertig ist, gibt's dort evtl neue Heizkörper, zumindest aber 'ne neue Leitung. Im Rest des Hauses hängen ältere Heizkörper.
Öl hatten wir noch nie. Nachtspeicherheizung hat mein Schwager immer noch.
by Gudrun aus der Oberlausitz @10.11.2023, 20:40
Die Gas-Brennwerttherme ist ein Jahr alt, die überlebt uns hier insofern, als ich hier nicht alt werden möchte.
Der Kachelofen ist über 20Jahre alt, den haben die Vorbesitzer installiert. Er ist wenig in Betrieb, die Wärme der Fußbodenheizung überschlägt den Raum sehr angenehm.
In einer elterlichen Wohnung gab es Nachtspeicheröfen. Als Kind hatte ich daran nix auszusetzen, die machten was sie sollten. In einer noch früheren Wohnung gab es Ölöfen. Den Geruch von Heizöl mag ich nicht.
by Phoenixe @10.11.2023, 19:40
Ich weiß gar nicht wie alt die Ölheizung ist. Aber eher alt als neu. Nein, erneuert muß sie nicht werden. Im Frühjahr war der Kaminfeger da und war begeistert. Meinte noch: "Bloß nicht erneuern"
Ja, wir (mein Mann und ich) hatten vor knapp zwanzig Jahren mal in einer Wohnung Holz-/Kohleöfen. Meine Großeltern hatten im Wohnzimmer einen Ölofen stehen. In unserer letzten Wohnung hatten wir Nachtspeicherheizungen.
by Fragola @10.11.2023, 19:07
Was ist alt? Die hiesige ist 30 Jahre alt, hatte all die Jahre keine Wartung und damit bin ich wohl gut gefahren.
Müsste erneuert werden, hoffe ich nicht so schnell.
Vorher hatten wir Ölzentralheizung
Nachtspeicherheizung gab eine Zeitlang innerhalb der Familie. Sie wurde angepriesen und dann mussten die Öfen wegen Asbest als Sondermüll entsorgt werden!!
Ölofen habe es eine Zeitlang als wir zur Miete wohnten. Das war manches Mal dramatisch, wenn man heizen wollte und draußen schien die Sonne. Dann stank es nach Öl und geheizt wurde nicht richtig.
Kohleofen gab es ganz früher mit Eierbriketts und Briketts. Ich weiß gar nicht, wie man das überlebt hat :-)
Seit ca. 30 Jahren gibt es hier noch einen Specksteinofen als Grundsteinofen mit einer Befeuerung von Holz. Das ist die optimale Heizung!!
by ReginaE @10.11.2023, 18:51
Unsere Gasheizung ist leider schon über 20 Jahre alt und hat im letzten Winter angefangen zu mucken. Das Brennwertgerät war beim Einbau das modernste und umweltfreundlichte was man kriegen konnte.
Vor der diesjährigen Heizperiode haben wir einen Fachmann zu Rate ziehen müssen. Auch nach Austausch der Umwälzpumpe und eines weiteren Teils wurden die Heizkörper in verschiedenen Räumen nicht warm. Der Heizungsbauer war mehrmals da und wusste keinen Rat mehr.
Am Ende war es Dreck im System. Nachdem ein Sieb gesäubert wurde und das komplette Wasser gewechselt, scheint alles wieder in Ordnung. Die sicher horrende Rechnung steht noch aus.
Im Moment drücken wir die Daumen, dass die Heizung noch eine Weile hält. Ich würde ungern ad hoc eine neue Heizung kaufen. Ich möchte gern zukünftig eine Wärmepumpe und Photovoltaik haben. Da gibt es sicher im Moment Engpässe bei der Lieferung und dem Einbau, auch muss ich noch Geld dafür sparen ;-). Außerdem hoffe ich auf Neuerungen in puncto Effizienz und Klimafreundlichkeit.
Unser Nachbar war schon vor 30 Jahren umweltfreundlich eingestellt und hatte damals schon eine Wärmepumpe, sie hat ihm 27 Jahre gute Dienste geleistet hat, wie er sagt. Nun ist sie in die Jahre gekommen, kann mit der Effizienz moderner Pumpen nicht mithalten. Er wartet auf eine neue.
Ölofen kenne ich von früher, zu Hause hatten wir welche, heute würde ich damit nicht mehr heizen wollen. Nachtspeicherheizung kenne ich nicht aus eigener Erfahrung.
by Christiane/Saarland @10.11.2023, 17:55
- Heizung wurde bei uns dieses Jahr erneuert, die Ölheizung kam raus und wir haben an das Nahwärmenetz angeschlossen.
- Nein, kann ich nicht. :-)
by Pusteblume @10.11.2023, 17:39
Das ist das Thema des Jahres 2023 bei uns. Nun haben wir es hinter uns und alles scheint endlich zu funktionieren. Die Anlage und die Heizkörper sind alle neu.
Oh, als ich klein war hatten wir noch Kohle und Briketts, meine Oma hatte einen Ölofen, keine Zentralheizung. Küche und Schlafzimmer waren immer ungeheizt.
Mit Zentralheizung haben wir erst ab 1964 gelebt.
Und ein Teil der Familie hat dann später saniert und statt Zentralheizung Nachtspeicheröfen eingebaut. Das war ein Theater, wenn man mal weg war und nicht vorheizen konnte. Es dauerte dann ewig, bis es einigermaßen warm wurde.
Der Boom auf die Wärmepumpen erinnert mich an die Zeit, als die Nachtspeicherheizungen angepriesen wurden. Damals mit dem Argument, daß der Strom ja nachts billiger wäre. Schwups verschwanden dann die Nachttarife.
Alles in allem hatten wir Glück, denn wir hatten in weiser Voraussicht schon im letzten Jahr alles vorgeplant. So sind wir nicht in Zugzwang gekommen.
by Bärenmami @10.11.2023, 16:36
Wir kennen auch alle Heizarten. Haben seid einem Jahr einen neue Brennwertheizung mit Gas. Heizt super und noch relativ günstig. Hoffe, dass sie noch lange hält.
by sylvi @10.11.2023, 14:30
Ich kenne alle 3 Heizarten und habe sie selber erlebt. In dem Haus, in dem ich seit 20 Jahren wohne , ( 60 Wohnungen) bekamen wir im Frühjahr eine neue Heizanlage, wieder mit Gas. Leider funktioniert sie in den höheren Stockwerken immer noch nicht. Bei mir im 1. Stock habe ich in allen Räumen jetzt noch 22 Grad, ohne die Heizkörper aufzudrehen. Erst bei Frost drehe ich auf.
Wie es mit der neuen Heizanlage wird, wissen wir alle im Haus noch nicht. Es wird der 1. Winter damit.
by Linerle @10.11.2023, 14:16
Wir haben Gasheizung. Sie ist schon über 20 Jahre alt, tut aber ohne Mucken ihren Dienst, Abgaswerte vom Schornsteinfeger prima abgenommen ohne großartigen Verlust. Neulich ist noch eine Pumpe ausgewechselt worden und so schauen wir erst einmal nicht nach was Neuem.
Wir haben im Wohnzimmer seit ca. 15 Jahren einen Ofen mit Sichtfenster in dem wenn es richtig gemütlich werden soll bei knackiger Kälte Holz verfeuert wird. Dann muss die Wohnzimmertüre aber offen bleiben und der Flur partizipiert auch noch von der Wärme.
Im Elternhaus hatten wir damals in Küche und Wohnzimmer einen Kohleofen, in den abends öfter ein in feuchtes Zeitungspapier gewickeltes Brikettstück kam. Mit Glück hatte man dann morgens nach dem vorsichtigen Ascherütteln gleich wieder Feuer und Wärme. In meiner ersten eigenen Wohnung hatte ich auch noch Kohleofen in Wohnzimmer und Küche. Dann später aber als unsere Tochter geboren wurde, sind wir umgezogen in eine Wohnung mit Etagenheizung. War das dann eine Wohltat. Die erste Nachzahlung für das Heizungsjahr hat uns allerdings eiskalt erwischt und wir haben damals ganz schön kratzen müssen um das Geld zusammen zu kriegen.
by Karin v.N. @10.11.2023, 14:11
Die Heizung ist Fernwärme in meiner Mietwohnung, da gibt es keine Wahl denn es ist in meiner Wohngegend Pflicht sich dort anzuschließen.
Leider ist in dieser Fernwärme-Energiemischung auch noch Gas dabei. Um die Abhängigkeit von den Lieferländern zu reduzieren hilft also nur sparen. Meine Raumtemperatur habe ich seit der Heizperiode 22/23 von früher 20 auf 19 Grad gesenkt.
Geheizt habe ich noch nicht, die Raumtemperatur ist noch 20 Grad ohne Heizen. In den nächsten Tagen wird es fällig werden.
Eine Nachtspeicherheizung hatte ich mal in einer Mietwohnung.
Einen Kachelofen mit Backfach (nur mit Holz zu beheizen) gab es in meinem Elternhaus, den vermisse ich sehr.
by Defne @10.11.2023, 13:29
Unsere Ölheizung ist beim Hausbau 2002 eingebaut worden, verbraucht sehr wenig Öl im Jahr, ist noch nie ausgefallen, kurzum: macht uns bisher nur Freude.
An einen Ölofen kann ich mich in unserer Mietwohnung mit meinen Eltern noch gut erinnern. In Küche und Kinderzimmer wurde geheizt. Im Bad wurde er nur freitags geheizt, damit der Wasserboiler fürs Baden warm wurde - geduscht wurde damals nicht, nur gewaschen (E-Boiler unterm Waschtisch war natürlich immer an) oder eben einmal die Woche in der Wanne gebadet.
Bei meinen Großeltern gab es noch einen Kohleofen, der immer noch in der Küche (nun meiner Eltern) steht und weiter beheizt wird, zusätzlich zur regulären Heizung.
by Schnecke @10.11.2023, 12:46
Wir haben die Heizung von Holz auf Pellets umgeändert. Da war mein Mann schon sehr schwer krank, in Planung war es aber schon vorher. Ich bin ihm so dankbar dafür , weil ich nur die Pellets bestellen muss und alle paar Wochen die Aschenlade ausleeren. Sonst regelt sich alles von selber.
Früher sind wir in den Wald und haben die Bäume selber umgeschnitten od. die Baumkronen gekauft. Im Wald schon gespalten und zu Hause brennfertig geschnitten. Ich bin immer dabei gewesen und hab mit die Männer ( mein Mann u. seine Brüder) mitgearbeitet. Ich hab es wirklich gerne gemacht. Wir konnten gut zusammenarbeiten.
Im Elternhaus gab im einen Zusatzherd ( Holz). Aber nur in einem Raum. Bis zu meiner Hochzeit hab ich in einem ungeheizten Zimmer geschlafen. Will gar nicht mehr daran denken.
by Schräubelchen @10.11.2023, 12:18
ich kann mich an das haus der großeltern erinnern, dort gab es einen holzofen, auf dem auch gekocht wurde zum teil, in unserer wohnung stand ein kleiner ofen, der mit holz und/oder briketts befeuert wurde, nicht zum kochen, nur zum heizen/wärmen,
by rosiE @10.11.2023, 11:43
Erinnern? Wir haben eine Nachtspeicherheizung .... leider. Als wir im Sommer 1992 diese Wohnung (in einem 8-Familien-Haus) kauften, war mir nicht klar, was diese Heizungsart bedeutet und damals war ich noch nicht so bewandert in Natur- und Klimaschutz. Zudem dachte ich im Sommer leider nicht an die Heizungsart.
Wechseln zu Strom aus erneuerbaren Quellen können wir nicht, das wir 3 Mal so teuer wie jetzt. Ökostromanbieter haben keinen Nachttarif und so müssten wir mit Tagstrom auch heizen.
Die Heizkörper wurden vor 10 Jahren erneuert und moderne Geräte montiert. Jetzt lässt sich die Temperatur besser regeln.
by KarinSc @10.11.2023, 10:04
In der Küche meiner Eltern gab es außer dem Gasherd noch einen Kohlenofen. Ich erinnere mich, dass meine Mama mal etwas zu viel reingestopft hatte von irgendetwas, was wahrscheinlich nicht in den Ofen gehört hätte - das Ofenrohr wurde glühend rot und lammen schlugen ihr entgegen. Wahrscheinlich war ein Eimer Wasser die Lösung, in diesem Zusammenhang erinnere ich mich nicht FW-Einsatz.
Von Göga weiß ich, dass es Ölöfen gab und der Gestank, wenn beim Auffüllen was daneben tropfte ekelhaft war.
Hier im Siegerland gibt es viele ältere Häuser mit Nachtstromspeicheröfen. RWE war ein großer Arbeitgeber, und die Angestellten von Stromkosten befreit.
by Birgit W. @10.11.2023, 09:46
Jetzt habe ich eine Gasheizung. Früher hatten wir in der Küche einen Kohleofen und im Wohnzimmer einen Ölofen.
by Waltraud Niedersachsen @10.11.2023, 09:30
Vor 2 Jahren haben wir in unserem Haus eine neue Gasheizung für fast 10.000.-Euro einbauen lassen und hoffen, dass sie uns noch viele Jahre wärmt...In meiner
Kindheit hatten wir einen sogenannten Berliner Ofen, der mit Brikett geheizt wurde.
Eine Nachbarsfreundin aus dieser Zeit erinnerte mich vor kurzem daran, dass ich
ihr aus unserem Ofen auf einer Kehrschaufel Glut in ihren Ofen brachte, da sie das
Feuer nicht anbekam....
by Inge-Lore @10.11.2023, 09:21
Wir haben Gasheizung im Wohngebäude.
Früher, ja meine Eltern und Schwiegereltern hatten noch Ölofen, mich störte am Anfang immer der Geruch.
Meine Omi und Uromi hatten noch Kohleöfen, das ich als Kind sehr gerne
mochte, das Knistern von Holz und auch Papier, errinnert mich auch noch an Kohlenbrikets.Ab und Zu durfte ich unter Aufssich nachlegen.
Oben am Ofen wurden immer Zitronenschalen gelegt, toller Raumduft.
by Ingrid S. @10.11.2023, 09:19
Aktuell heizen wir mit einer ziemlich neuen Wärmepumpe. Trotzdem dass sie mit Strom Wärme erzeugt, zahlen wir heute für unser Zweifamilienhaus weniger als früher für das Einfamilienhaus mit Ölheizung. Unser Haus ist aber auch super gedämmt. Wir haben vor drei Wochen erst die Heizung eingeschaltet. Wenn die Sonne durch die großen Fenster scheint haben wir ohne Heizung die 23 Grad im Wohnzimmer geknackt.
In der alten Heimat hatten wir Ölheizung und Kachelofen, das war wahnsinng viel Arbeit, denn der Kachelofen lief fast rund um die Uhr. Die Ölheizung brachte einfach keine Wärme, weil das Haus auch nicht gut gedämmt war.
Nachtspeicherheizung hatte die Wohnung meiner Kindheit. Die Wohnung wurde in das Haus aus 1900 im Speicher nachträglich eingebaut, mein Vati war damals schon selbstständiger Elektriker mit eigener Firma und übernahm den Einbau. Das waren riesige Kisten in jedem Raum, die Luft war entsetzlich trocken und nachts, wenn die Speichersteine aufheizten knackte der Ofen.
Bei meiner Oma, bei der ich aufwuchs, gab es erst einen kleinen Ölofen im Wohnzimmer und ich kann mich noch gut an den Geruch und das Aussehen des Öltanks und der Kanne erinnern. Und wenn ein Tröpfchen vom Öl daneben ging aufs Parkett stank die Wohnung stundenlang.
by Lieserl @10.11.2023, 08:58
Als Mieter müssen wir uns zum Glück keine Gedanken darum machen, was ich sehr schätze. Unsere Fernwärme wird vom ansässigen Stahlunternehmen erzeugt. Heizung und Warmwasserversorgung sind gesichert und preiswert.
Braunkohlebriketts im Keller stapeln, täglich hoch in die Wohnung holen, Ofen anheizen mit etwas Holz und wenigen Briketts obendrauf, oberes Ofentürchen noch etwas geöffnet lassen, bis die Briketts beginnen zu glühen, dann die restlichen auflegen, obere Tür zu, untere für guten Zug etwas geöffnet. Ja, das beherrschte ich im Jugendalter gut. Am nächsten Morgen Asche raus und alles wieder von vorn...
by elouise @10.11.2023, 08:56
Wir ließen im Frühsommer unsere 30 Jahre alte Gasheizung austauschen, die neue soll deutlich klimaschonender und verbrauchsärmer sein. Das werden wir dann im kommenden Oktober bei der nächsten Abrechnung feststellen, ob das so stimmt.
Mit Kohle heizten wir, als wir 1983 hier ins Haus zogen, weil es damals für uns das Preiswerteste war, mein Mann bekam ein Kontingent, da er im Tagebau arbeitete. Nachtspeicher hatte meine Mutter, eingebaut irgendwann in den frühen 70ern. Oder in den späten 60ern? Keine Ahnung. Sie heizte damit bis zu ihrem Tod 2021, da gab es dann aber schon zwei Heizkörper, die sich nur noch minimal erwärmten, sie hatte im Wohnraum dann einen elektrisch betriebenen Radiator zum zuheizen.
by Therese @10.11.2023, 08:33
Wir heizen z.Zt. mit Gas und Kachelofen.... Die Gasheizung wird sich demnächst verabschieden. Denken über die Anschaffung einer Infrarotheizung nach. Hat jemand Erfahrungen damit?
by Christa @10.11.2023, 07:44
Aktuell haben wir Gas-Etagenheizung. Die darf auch noch bleiben, ist noch nicht alt. Jedes Jahr wird sie gewartet.
Und sie läuft schon...
Kohleöfen gab es in meiner Kindheit und Jugend. Es war viel Arbeit, die kalte Asche entsorgen z.B. Und es dauerte länger, bis es warm wurde.
Ölofen (hessisch: "Ehlofe") und Nachtspeicherheizung kenne ich nicht aus persönlicher Erfahrung.
by Xamantao @10.11.2023, 07:24
Wir haben sei dem Sommer eine neue Gasheizung. Funktioniert einwandfrei. Die alte war über 25Jahre alt und immer wieder traten Mängel ein.
In meiner Kindheit hatten wir einen Kohleofen in der Wohnküche. Ich erinnere mich lebhaft dass meine Oma gern mal oben drauf saß. Manchmal auch ich.
by Birgit57 @10.11.2023, 07:17
Unser Haus ist nun 53 Jahre alt und die Ölheizung natürlich ebenso. Als ein guter Bekannter von mir seine Ölheizung auf Gasheizung umgestellt hat, fragte er mich, ob ich den alten Brenner haben möchte, der deutlich jünger war als unserer. Natürlich gerne, das war anfangs der 90er Jahre und die Heizung funktioniert noch immer tadellos (muss jetzt gleich auf Holz klopfen). Also steht eine Erneuerung nicht an.
In dem Haus, wo ich als Kind aufgewachsen bin, hatten wir keine Zentralheizung. Da gab es in der Küche den Holzherd auf dem auch gekocht wurde und in den Zimmern Ölöfen. Ganz zu Anfang, kann ich mich erinnern, hatten wir auch noch einen Sägemehlofen. Das war immer sehr spannend und interessant, wenn mein Vater diesen anzündete, der gab so eine wohlige Wärme von sich. Ich frage mich gerade, war das event. die Vorstufe zu den heutigen Pelletsöfen?
Nachtspeicheröfen hatte mein Lebensgefährte noch vor ein paar Jahren, die er aber dann in Infrarotheizung austauschte. Sein Haus ist ca. 300 Jahre alt und hier eine Zentralheizung einzubauen, das sprengt jedes Budget, zumal im Haus zwei Wohnungen, zwei Geschäfte und zwei Lokale sind.
by Liane @10.11.2023, 07:02
Wir haben hier ein Nahwärmenetz, d.h. die Wärme wird vor Ort erzeugt - unsere Landwirte steuern die Abfälle ihrer Tiere bei, die vergast werden und die Heizungen speisen. Die Heizung läuft seit 14 Jahren ohne Probleme.
Einen großen Kohleofen gabs im Elternhaus. Nur die Küche wurde beheizt, die andren Räume nicht, heute unvorstellbar. Einen Ölofen gab es bei den Schwiegereltern und wir hatten zu Beginn unserer Ehe Nachstromspeicheröfen - die funktionierten damals nie richtig, ab Mittag waren sie kalt, es gab keine Wärme mehr. Das Gebläse war dann auch innerhalb kürzester zeit funktionsunfähig. Der Grund (später herausgefunden): Die Leistung wurde seitens des Herstellers gedrosselt ..... und die Berechnung geschönt.
by Lilo @10.11.2023, 06:28
Aktuell wird unsere Wohnung mit Fernwärme versorgt, die wunderbar funktioniert.
Für den letzten Abrechnungszeitraum haben wir sogar einen guten Betrag an Heizkosten zurückerstattet bekommen.
In meiner Kindheit wurde in Hannover mit einem Kohleofen geheizt, ebenso in der Küche mit Kohle und Holz gekocht und im Bad das Badewasser erhitzt. Später in Celle hatten wir eine Ölheizung. Immer wenn Öl nachgegossen wurde, hat es fürchterlich und länger nach Öl gestunken.
In Kornwestheim war eine Nachtspeicherheizung installiert. Wenn ich an die Stromkosten denke, die heutzutage anfallen würden, wird mir Angst und Bange.
by hermes @10.11.2023, 06:06
Wir haben eine Hackgutheizung... funktioniert einwandfrei... geht alles automatisch.
In meinem ersten Häuschen hatte ich einen Ölofen im Zimmer stehen.... ganz schlechte Erinnerung.
Es war Muttertag, ich hatte Dienst... kam von der Arbeit nach Hause... mein damaliger Mann sagte "das kleine Loch war mit Ruß verstopft und jetzt ist das Zimmer voll Ruß"... darauf ist er weg gefahren... und ich konnte mit Wut im Bauch, Frust, und mit kullernden Tränen im Gesicht putzen.
by Lina @10.11.2023, 01:34
Ich sitze seit Beginn der Heizungsperiode ohne Heizung da! Meine Vermieterin bemüht sich seit Monaten um eine neue Heizung. Weil aber unsere Politiker dafür gesorgt haben, dass alle nun fast gleichzeitig ihre Heizungen austauschen, hat es ewig gedauert, bis überhaupt mal was in die Gänge kam. Dann war am Einbautermin der Monteut krank. Inzwischen ist die neue Anlage wohl drin, aber es heizt noch nix. Hoffe, das passiert morgen...
Mein kl. Ölradiator heizt nur das Wohnzimmer notdürftig, d.h. die Computerecke. Ansonsten hab ich 18°C, und im Bad werden die Handtücher nicht mehr trocken. Raus hängen kann man ja auch nix. Immerhin haben wir noch keinen Frost.
Da war ich diese Woche fast froh, dass ich 2x länger arbeiten musste.
by Croli @10.11.2023, 00:10
Bei mir ist die Heizung noch nicht nötig, außer im Bad. Selbst der angekündigte "Temperatursturz" in BaWü ist noch nicht angekommen.
Hier ist noch alles beim Alten, bzw. die Heizkörper sind noch die Originalen von vor 40 Jahren. Unten im Heizkeller sind aber einige Neuerungen vorgenommen worden.
In schönster Erinnerung sind mir unsere Kohleöfen im Wohnzimmer und Küche. Die Bratäpfel, die meine Großmutter oft auf den Ofen gelegt hat, sogar den alten Küchenherd aus den 50ern sehe ich noch vor mir. So einen Herd zu bedienen war ja eine Wissenschaft für sich. Die Einsatzringe zu entfernen, oder wieder reinzulegen, wie oft hab ich meine Mutter dabei beobachtet, wie sie den Herd bedient.
Bei einer alten Freundin habe ich die Plagerei mit den Ölöfen noch in den 90ern miterlebt. Der Ölgeruch überall und die Schlepperei.
Aber einen Kohleofen hätte ich so gerne wieder. Das Knistern und Knacken und die wohlige Wärme..Da werde ich nostalgisch.